Rasher
Überfall auf Lidice-Haus gestanden
BREMEN. Der Staatsschutz hat gestern in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bremen neun Jugendliche und junge Männer aus der rechtsextremen Szene festgenommen. Sie stehen in Verdacht, in den vergangenen Wochen mit Steinwürfen gegen einen Zivildienstleistenden, Häuser und Institutionen vorgegangen zu sein. Mehrere der Tatverdächtigen räumten laut Polizei gestern ein, dass sie an einem Überfall auf das Lidice-Haus am 22. Februar beteiligt waren. Die Jugendbildungsstätte war mehrfach Ziel der Angreifer geworden. Dabei war ein Schaden in Höhe von einigen tausend Euro entstanden. Nach Auskunft von Staatsanwalt Uwe Picard hatte sich das Ausmaß der Gewalt in den vergangenen Wochen gesteigert. Ziel waren stets Vereine und Institutionen, die sich gegen den Rechtsextremismus engagieren. Einen Zivildienstleistenden des Lidice-Hauses, der sie an der Flucht hindern wollte, attackierten sie mit Steinwürfen. Das geplante und gezielte Vorgehen deutet nach Ansicht der Ermittler darauf hin, dass es sich um eine organisierte, feste Gruppe aus dem rechtsextremen Spektrum handelt. Sie behielten Recht. Gestern Morgen schlugen die Beamten in mehreren Stadtteilen gleichzeitig zu und durchsuchten Wohnungen und Zimmer der mutmaßlichen Täter. Dabei beschlagnahmten sie nicht nur Computer und Handys, sondern auch diverses Schriftmaterial. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei junge Frauen sowie um Jugendliche und Männer im Alter zwischen 15 und 23 Jahren. Laut Uwe Picard waren sie bereits in der Vergangenheit durch rechtsextreme Aktivitäten aufgefallen. Einige von ihnen stehen im engen Kontakt zur rechtsradikalen NPD in Bremen. Mitarbeiter des Lidice-Hauses hatten bereits im Februar den Verdacht geäußert, dass ein solcher Zusammenhang bestehe. Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Weser Kurier / v. 13.03.08 )
BREMEN. Der Staatsschutz hat gestern in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bremen neun Jugendliche und junge Männer aus der rechtsextremen Szene festgenommen. Sie stehen in Verdacht, in den vergangenen Wochen mit Steinwürfen gegen einen Zivildienstleistenden, Häuser und Institutionen vorgegangen zu sein. Mehrere der Tatverdächtigen räumten laut Polizei gestern ein, dass sie an einem Überfall auf das Lidice-Haus am 22. Februar beteiligt waren. Die Jugendbildungsstätte war mehrfach Ziel der Angreifer geworden. Dabei war ein Schaden in Höhe von einigen tausend Euro entstanden. Nach Auskunft von Staatsanwalt Uwe Picard hatte sich das Ausmaß der Gewalt in den vergangenen Wochen gesteigert. Ziel waren stets Vereine und Institutionen, die sich gegen den Rechtsextremismus engagieren. Einen Zivildienstleistenden des Lidice-Hauses, der sie an der Flucht hindern wollte, attackierten sie mit Steinwürfen. Das geplante und gezielte Vorgehen deutet nach Ansicht der Ermittler darauf hin, dass es sich um eine organisierte, feste Gruppe aus dem rechtsextremen Spektrum handelt. Sie behielten Recht. Gestern Morgen schlugen die Beamten in mehreren Stadtteilen gleichzeitig zu und durchsuchten Wohnungen und Zimmer der mutmaßlichen Täter. Dabei beschlagnahmten sie nicht nur Computer und Handys, sondern auch diverses Schriftmaterial. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei junge Frauen sowie um Jugendliche und Männer im Alter zwischen 15 und 23 Jahren. Laut Uwe Picard waren sie bereits in der Vergangenheit durch rechtsextreme Aktivitäten aufgefallen. Einige von ihnen stehen im engen Kontakt zur rechtsradikalen NPD in Bremen. Mitarbeiter des Lidice-Hauses hatten bereits im Februar den Verdacht geäußert, dass ein solcher Zusammenhang bestehe. Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Weser Kurier / v. 13.03.08 )