KSC Reagiert auf die Randale

seoul
Zitat:
Erneut Randale befürchtet
KSC gegen Frankfurt mit erhöhter Brisanz
Karlsruhe - Zum Bundesliga-Spiel zwischen dem Karlsruher SC und der Eintracht aus Frankfurt am Samstag werden im Wildparkstadion Fan-Ausschreitungen befürchtet. Das Spiel findet aus diesem Grunde in der höchsten Sicherheitsstufe statt.

Bereits in der Vergangenheit kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Mannschaften. 500 Polizisten und 400 Ordner werden nach Polizeiangaben im Einsatz sein, um Szenen wie in Stuttgart zu verhindern. Zuletzt wurden beim Hinspiel in der Frankfurter Commerzbank-Arena im KSC-Fanblock Rauchbomben und Bengalische Feuer gezündet. Nun wird befürchtet, dass Frankfurter Fans im Wildparkstadion Feuerwerkskörper abfeuern könnten, um sich so zu revanchieren und dem KSC zu schaden. Dem droht wegen der Ausschreitungen von Stuttgart im Wiederholungsfall eine Platzsperre oder ein Spiel vor leeren Rängen.

Durchsuchungen wie gegen Dynamo 2005?

Diese Drohung gilt auch, wenn Randale im Gästeblock stattfinden sollten. Das habe der DFB gegenüber den Karlsruhern unmissverständlich klar gemacht, sagte KSC-Manager Rolf Dohmen. Als Konsequenz gibt es nun verstärkte Kontrollen vor und während des Spiels. Das wird Dimensionen wie beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart haben, so der Manager. Allerdings ließ er auch Platz für Spekulationen, ob die Kontrollen eventuell noch schärfer werden. "Es wird Maßnahmen geben, die normalerweise nicht stattfinden", sagte Dohmen dem Fernsehsender R.TV.

Ob er damit die berüchtigten Zelte meint, in denen sich im November 2005 Fans von Dynamo Dresden entkleiden mussten, um von Polizei und Ordnungskräften besser durchsucht werden zu können (ka-news berichtete), ließ der Manager offen. Diese Maßnahme war damals die Konsequenz auf Ausschreitungen von Dynamo-Anhängern im Februar 2005, als aus dem Gäste-Block Leuchtraketen unter anderem in die Zuschauerränge geschossen wurden (ka-news berichtete). Auch damals ist der KSC vom DFB zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt worden.

Die jüngsten Probleme mit den eigenen Fans hat der KSC beigelegt. Die gegen die Ultras verhängten Maßnahmen nach den Ausschreitungen von Stuttgart sind bis auf weiteres rückgängig gemacht worden (ka-news berichtete). Grund sei eine Erklärung der Ultras gewesen, in der sie auf Pyrotechnik in Zukunft verzichten wollen. Zudem hätten die Sanktionen die Sanktionen, die für die Bundesligaspiele gegen den VfL Wolfsburg und beim FC Bayern München getroffenen wurden, zu einem Nachdenken bei den betroffenen Gruppen geführt, heißt es von Seiten des Vereins. So wird es von den Rängen wieder lautstarken Support der KSC-Fans geben. (spe)


Quelle: http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php...pe2008312-1318D
nucleo
kallebo
krasses ding!

bedeutet im gegenzug, die polizei hat einen freifahrtsschein für festnahmen, wenn sie ansatzweise vermuten ich wäre einer aus der szene.
Taste Me
aber ffm hatte doch etwas rauch dabei

Bremerjunge
Japp und das wird den KSC nicht freuen da Sie sich jetzt schon mal auf eins von beiden gefasst machen können:

Beim Wiederholungsfall eine Platzsperre oder ein Spiel vor leeren Rängen.
kallebo
Zitat:

Offener Brief der PHÖNIX SONS KARLSRUHE `99
Nach langen Überlegungen und Diskussionen sind wir zu dem Entschluss gekommen, ab Samstag unseren Platz in der Kurve wieder einzunehmen und damit auch unseren
„optischen Boykott“ aufzuheben.
Auch wollen wir versuchen, wieder aktiv am Vereinsgeschehen mitzuarbeiten und stehen diesbezüglichen Gesprächen mit dem Verein wieder offen.
Anzumerken gilt hierbei, dass nicht die völlig unverhältnismäßigen Sanktionen den Ausschlag hierfür gaben, sondern die vielen guten Gespräche innerhalb der Fanszene und zu guter Letzt ein offenes Gespräch mit Ede Becker und Teilen des Mannschaftsrates, bei dem uns die Wichtigkeit unserer Arbeit deutlich wurde!
Wir wollen damit den Grundstein für einen „Neustart“ legen.
Doch damit dies gelingt muss sich nicht nur in unseren Köpfen etwas ändern, das Gleiche erwarten wir auch vom Verein.
Vor allem 2 Punkte sind uns hierbei wichtig:
•Stärkung der Fanbetreuung
•Wiederaufnahme der Gespräche bezüglich der neuen Stadionverbots-Richtlinien und wie der Verein diese künftig handhaben wird.
Wir danken allen Fans aus Karlsruhe und der ganzen Republik, die sich in den letzten Wochen für uns stark gemacht und sich mit uns solidarisiert haben.
Insbesondere gilt unser Dank Volker Körenzig (FanProjekt) und Martin Löffler (Supporters), die mal wieder bewiesen haben, wie wichtig beide für die Karlsruher Szene sind!
Wir danken natürlich auch allen KSC – Fans, die sich einerseits in den 2 letzten Wochen mit den Ultras und gegen die Pauschalierung solidarisiert haben und andererseits seit Saisonbeginn unseren „optischen Boykott“ mitgetragen haben, indem Sie Ihre Fahnen und Doppelhalter zu Hause gelassen haben.
Im gleichen Atemzug rufen wir ab sofort dazu auf:
BRINGT EURE FAHNEN WIEDER MIT INS STADION !!!
Für immer KSC !!!
Karlsruhe, den 13.03.2008