kalle2006
FIFA spricht sich für 6+5-Regel aus
Die FIFA-Fußballkommission unter Führung von Exekutivmitglied Franz Beckenbauer hat sich am Dienstag grundsätzlich für die Einführung der sogenannten 6+5-Regel eingesetzt.
"Wir leben in einer globalisierten Welt. Ich glaube aber nicht, dass offene Märkte die richtige Zukunft für den Fußball sind. Man kann auch mit inländischen Spielern Erfolg haben. Geld allein garantiert keinen Erfolg", sagte Beckenbauer.
Auch Joseph S. Blatter, Präsident des Weltverbandes FIFA und bei der Sitzung ebenfalls anwesend, machte sich erneut für die Regelung stark und kündigte an, sie dem FIFA-Kongress am 29. und 30. Mai in Sydney vorschlagen zu wollen. "Mit den Jahren haben die Klubs durch immer mehr ausländische Spieler aus immer entfernteren Ländern zuerst ihre lokale, dann ihre regionale und schließlich gar ihre nationale Identität verloren", erklärte Blatter.
Die Regel verpflichtet eine Klubmannschaft im Wesentlichen, jedes Spiel mit mindestens sechs Spielern zu beginnen, die für das Nationalteam des Landes, in dem der Klub seinen Sitz hat, spielberechtigt sind.
Einige Mitglieder der Kommission bezweifeln allerdings die Wirksamkeit einer solchen Beschränkung. Sie glauben, dass Spitzenklubs auch mit der neuen Regel weiterhin die besten Spieler für sich beanspruchen und den kleineren und mittleren Klubs damit wie bisher praktisch alle guten und erschwinglichen Spieler wegschnappen würden.
von kicker.de
Die FIFA-Fußballkommission unter Führung von Exekutivmitglied Franz Beckenbauer hat sich am Dienstag grundsätzlich für die Einführung der sogenannten 6+5-Regel eingesetzt.
"Wir leben in einer globalisierten Welt. Ich glaube aber nicht, dass offene Märkte die richtige Zukunft für den Fußball sind. Man kann auch mit inländischen Spielern Erfolg haben. Geld allein garantiert keinen Erfolg", sagte Beckenbauer.
Auch Joseph S. Blatter, Präsident des Weltverbandes FIFA und bei der Sitzung ebenfalls anwesend, machte sich erneut für die Regelung stark und kündigte an, sie dem FIFA-Kongress am 29. und 30. Mai in Sydney vorschlagen zu wollen. "Mit den Jahren haben die Klubs durch immer mehr ausländische Spieler aus immer entfernteren Ländern zuerst ihre lokale, dann ihre regionale und schließlich gar ihre nationale Identität verloren", erklärte Blatter.
Die Regel verpflichtet eine Klubmannschaft im Wesentlichen, jedes Spiel mit mindestens sechs Spielern zu beginnen, die für das Nationalteam des Landes, in dem der Klub seinen Sitz hat, spielberechtigt sind.
Einige Mitglieder der Kommission bezweifeln allerdings die Wirksamkeit einer solchen Beschränkung. Sie glauben, dass Spitzenklubs auch mit der neuen Regel weiterhin die besten Spieler für sich beanspruchen und den kleineren und mittleren Klubs damit wie bisher praktisch alle guten und erschwinglichen Spieler wegschnappen würden.
von kicker.de