duffman2106
Ich denke, im Ländermatch Österreich - Deutschland konnte jeder sehen, wieviel Potential Sebastian Prödl hat, schließlich hat Kevin Kurany (vermutlich falsch geschrieben) keinen Stich gegen ihn gemacht.
Gratulation zu dieser Verpflichtung!
Jan.Del
Sagen wir so, er muss Potenzial haben, da, wie ich denke, Per Mertesacker Werder am Ende der Saison Richutng Bayern verlassen wird.
Also muss der Kerl einschlagen !
duffman2106
Einen Per Mertesacker wird er sicher nicht auf Anhieb 1:1 ersetzen können, aber er hat auf jeden Fall die Voraussetzungen, dass er diese Lücke bald schließen wird.
Kapuzineräffchen
Diese Lücke wird es aber nach der Saison mit Sicherheit nicht geben...
KL91
| Zitat: |
Original von Kapuzineräffchen
Diese Lücke wird es aber nach der Saison mit Sicherheit nicht geben...
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Wie kommt es, dass du dir da so sicher bist ?!
Kapuzineräffchen
Vertrag bis zum 30.06.2010. Zwei Jahre quasi, entweder greifen die Bayern richtig tief in die Tasche (und was Allofs mit der Kohle an Land ziehen kann ist selbst bis nach München vorgedrungen) oder ein
anderer Verein zahlt, aber Gefahr besteht z. Z. nicht, die Meldungen,
die kurz vorm Spiel in München in die Welt gesetzt wurden, sind haltlos,
vor allem hat Mertesacker nur gesagt, das er seinen Vetrag ZUR ZEIT nicht verlängern will, mehr nicht.
Und er hat sich ja schon etwas geziert Hannoi zu verlassen, ich denke daß ihm ein gutes Umfeld wichtig ist, und das hat er hier ja zweifelslos.
Skywalker
Sebastian Prödl: „Ich wollte von Anfang an zu Werder Bremen.“
Am 24. Januar 2008 wurde dem Rätselraten ein Ende gesetzt, Sebastian Prödl gab seinen Transfer zu Werder Bremen bekannt. Klaus Allofs legt für den 20-jährigen Österreicher über zwei Millionen Euro auf den Tisch, der die rot-weiß-rote U20-Auswahl im vergangenen Sommer als Kapitän ins WM-Halbfinale führte. Bevor er nach der Heim-Europameisterschaft im Juni an die Weser übersiedelt, will der Steirer mit Sturm Graz noch eine gewichtige Rolle im Titelkampf einnehmen.
Im ersten Teil des großen Transfermarkt-Gesprächs spricht der Innenverteidiger über seine Zukunft bei Werder Bremen, seinen Verzicht auf dubiose Berater, die große Konkurrenz in Bremen und den medialen Druck in der Heimat.
Der zweite Teil erscheint am Donnerstag exklusiv auf Transfermarkt.at.
Transfermarkt: Sie hatten viele Angebote. Warum haben Sie sich schlussendlich für Werder Bremen entschieden?
Sebastian Prödl: Der Verein wurde mir von Klaus Allofs und Thomas Schaaf genauso gezeigt, wie ich ihn mir immer schon vorgestellt habe, das gegenseitige Vertrauen war sofort da. Der Verein selbst hat natürlich ein tolles Umfeld und ist international immer dabei. Sie sind mit Bayern die Topmannschaft in Deutschland.
Transfermarkt: Bei wem holten Sie sich bei dieser Entscheidung Rat?
Sebastian Prödl: Ich habe selbst die Entscheidung getroffen, ich wollte zu Bremen gehen. Am Anfang konnte ich es gar nicht glauben, dass sie mich anrufen und mich wollen. Ich habe mich selbst dazu entschlossen, ein Berater hat im Hintergrund die Gespräche geführt und die Vertragsmodalitäten juristisch abgeklärt. Tipps kamen natürlich von der Familie und engen Freunden, aber die Entscheidung habe ich selbst getroffen.
Transfermarkt: Hat Martin Harnik, mit dem Sie zusammen im Nationalteam spielen, eine Rolle gespielt?
Sebastian Prödl: Natürlich. Er hat gewusst, dass Werder interessiert ist und hat immer wieder Werbung gemacht. Ich habe ihm aber nicht gesagt, dass wir in ernsten Verhandlungen waren. Ich wollte nicht, dass zu viele Menschen davon wissen, nur so könnten die Gespräche in Ruhe geführt werden. Er hat immer von Bremen geschwärmt und mich sicher beeinflusst. Aber ich habe mich nicht wegen ihm so entschieden, sondern wegen der Klasse des Vereins. Junge Spieler bekommen dort immer wieder die Chance, auf höchster Ebene zu spielen.
Transfermarkt: Sie haben lange auf einen Berater verzichtet. Warum?
Sebastian Prödl: Ich habe mit Jürgen Werner von Stars & Friends schon einen Berater im Rücken gehabt, in dem ich auch einen Freund gefunden habe. Er ist im Hintergrund geblieben und hat professionelle Arbeit getätigt. Aber ich will einfach selbst ein Mann sein und meine Entscheidungen treffen. Ich will nicht, dass andere entscheiden, wo ich hingehe. Dafür bin ich Persönlichkeit genug.
Transfermarkt: Wie war Ihr erster Eindruck vom zukünftigen Umfeld in Bremen?
Sebastian Prödl: Die Städte Graz und Bremen sind ziemlich ähnlich, eine gemütliche Kleinstadt. Auffallend war sicher, dass die ganze Stadt voll hinter Werder Bremen steht, überall sieht man Fahnen, Schilder oder Poster. Die Stadt lebt Werder Bremen. Ich habe die Innenstadt, das Stadion und das Trainingszentrum gesehen, dass hat mir alles sehr gut gefallen. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in Bremen und auch auf die Stadt.
Transfermarkt: Sie hatten eine Vielzahl von Angeboten, in der italienischen Sportzeitung „La Gazzetta dello Sport“ wurde ein Wechsel zu Florenz praktisch als fix vermeldet. Wie ernst waren die Gespräche mit anderen Klubs?
Sebastian Prödl: Da will ich nicht näher darauf eingehen, ich habe mich für Werder Bremen entschieden. Genauere Gespräche hat es nie gegeben. Von einigen Vereinen gab es schwindlige Anfragen, davon habe ich mich aber nicht beirren lassen. Ich habe von Anfang an gewusst, dass ich zu Werder Bremen will.
Transfermarkt: Darf man damit auch die Milan-Gerüchte ins Land der Phantasien verweisen?
Sebastian Prödl: In den Medien wurde das publiziert, dann haben sich auch einige Berater gemeldet und mir angeboten, mich zu Milan zu bringen. Ich weiß nicht einmal, ob die eine Berater-Lizenz hatten. Für mich war immer klar, dass ich nach Bremen wechseln wollte.
Transfermarkt: Nach Ihrer starken U20-WM im Sommer gab es ein wahres Wettrennen um Ihre Unterschrift. Warum blieben sie eine ganze weitere Saison in Graz?
Sebastian Prödl: Ich habe mich von einer halben Bundesligasaison und der U20-WM nicht überrumpeln lassen, außerdem war die Möglichkeit im Sommer auch nicht unbedingt da. Die Bremer Kontakte waren schon sehr ernst, aber dann ist es an der Ablöse gescheitert. Ich habe eine Nacht darüber geschlafen und dann weiterhin alles für Sturm gegeben und meine Leistungen bestätigt. Das dürfte auch Werder gefallen haben. Ich habe Sturm einfach viel zu verdanken und will ihnen noch einiges zurückgeben. Außerdem ist es mit 21 Jahren sicher nicht zu spät, um nach Bremen zu wechseln. Es dürfte der richtige Zeitpunkt sein, auch aufgrund der Europameisterschaft. Im Frühjahr werde ich für Sturm alles geben, die Spielpraxis ist für einen jungen Spieler auch sehr wichtig. Und ab Sommer gibt es dann in Bremen nur Vollgas.
Transfermarkt: Bei Bremen wartet harte Konkurrenz, auch wenn das Topduo Naldo-Mertesacker auseinander zu fallen droht. Dahinter lauern Pasanen, Niemeyer, Boenisch und auch Baumann. Welche Rolle wollen Sie ab Sommer einnehmen?
Sebastian Prödl: Das wird man sehen. Ich will beweisen, dass ich mich mit einer Art zu Bremen passe. Naldo-Mertesacker ist natürlich das Nonplusultra, aber Konkurrenz belebt das Geschäft. Ich werde versuchen, eine gute Konkurrenz zu sein und die Chancen, die sich mir bieten, zu nutzen. Ich darf natürlich nicht erwarten, sofort zu spielen. Aber ich werde alles geben, ich will früher oder später zum Stammspieler werden.
Transfermarkt: Sie sagten bei einer Pressekonferenz, dass Bremen als Sprungbrett in eine absolute Topliga dienen soll. Diese Aussage sorgte bei einigen Werder-Fans für Unmut.
Sebastian Prödl: Das wurde ganz falsch verstanden. Es war auf Diego bezogen, für ihn ist Bremen ein tolles Sprungbrett. Ich gehe zu Bremen, weil es ein Topverein ist. Sonst wäre ich nicht nach Deutschland, sondern in eine andere Liga gewechselt. Mir gefällt die Bremer Art des Fußballs, ich will mich dort einfügen und Erfolge feiern.
Transfermarkt: Vor fünfzehn Monaten waren Sie noch in der österreichischen Regionalliga im Einsatz, jetzt zahlt ein Klub wie Werder Bremen Millionen für Ihre Dienste. Wie hat sich Ihr Leben verändert?
Sebastian Prödl: Das Interesse der Medien ist sehr groß, aber ich versuche cool zu bleiben und mich zu entwickeln. Meine Freunde sind mir alle geblieben, meine Familie steht hinter mir. Ich kann Fußball und Privatleben gut trennen, das ermöglicht mir diesen Erfolg.
Transfermarkt: Für viele gelten Sie als Hoffnungsträger für die Heimeuropameisterschaft. Wie gehen Sie mit diesem medialen Druck um?
Sebastian Prödl: Ich versuche mich auf die Materie zu konzentrieren. Wenn du immer alles gibst und einmal ein Formtief hast, wird dir keiner böse sein. Es wird immer Hochs und Tiefs geben, du musst psychisch und körperlich bereit für eine Schwächephase sein. Deshalb bereite ich mich tagtäglich auch auf schwächere Phasen vor. Nur so kann ich diese überstehen.
Der zweite Teil erscheint am Donnerstag exklusiv auf Transfermarkt.at.
Dieses Interview führte für Transfermarkt Martin Erian.
comander
hat bisher 2 tore (2:0 und 3:0) für österriech gg niederlande geschossen (aber wohl auch dsa 3:2 verschuldet^^).
Jan.Del
ja 2 tore hat er gemacht, also bis zur 37 minuten muss es wohl perfekt gewesen sein ( habe das spiel nicht gesehen ). aber danach spricht das ergebnis klar gegen ihn ! natürlich nicht nur gegen ihn, sondern gegen die gesamte mannschaft. wie einst ein weiser fußballfachmann schon sagte :
verteidigung fängt im angriff an
SVW_Diego
hat 2 dicke fehler gemacht, also spricht gegen ihn...1 sehr schlimmen, das andere tor ging auch auf seine kappe...
Werder Bremen 1899
boar die 2 Tore von Sebastian Prödl sahen ja total gleich aus!
duffman2106
Seine ersten beiden Länderspiel-Tore hat Prödl wohl dem niederländischen Torwart Henk Timmer zu verdanken. Bei Standarts ist er aber mit seiner Größe immer brandgefährlich.
Das 2:3 ging dann ganz klar auf seine Kappe, und das hat er auch zugegeben. Seine Leistung ist leider ganz gleich wie die seiner Teamkameraden so ab der 60. Minute stark gefallen.
Rudi
Der gibt sich ja ganz schön fannah. Ist er das auch?
comander
werder wir spätestens nächste saison wissen.
Mr. Becks
bei mir geht das nich auf
Erik
Wenn er schnell Werders Philosophie als Proficlub verinnerlicht, dann wird er garnichts zu den Fans sagen. Vielleicht mal das sie "großartig" seien oder sowas.
evil uncle
"Die Fans sind das Wichtigste für mich, denn deren Stimmung ist der beste Gradmesser für die eigene Leistung."
Na da ist er in Bremen ja goldrichtig...!
UTB-TimORoggy
Also ich nehme mir einfach mal das Recht raus zu behaupten, dass er das schon ist. Jedenfalls kann ich nichts gegenteiliges behaupten, bei meinen begnungen mit ihm.
Ist schon sympatisch der junge. Leider befürchte ich auch, dass ihm der "Profiwahn" irgendwann packen wird. Mit einnorden, wird da, durch Werders professionelle "Abschirmtaktik" der Profis, wohl leider nichts werden.
Da man bei uns ja nun auch nicht von Stimmung sprechen kann, wirds wohl auch ziemlich schnell gehen...
schade aber auch.