Chrissay
Traurig. Grade mal 59 Jahre alt.
Hinni
Mein Beileid gilt seiner Frau und den restlichen Angehörigen sowie seinen Freunden! Sehr sehr traurig wie schnell es gehen kann, ich fand ihn immer sehr sympatisch!
Mein Beileid!
FlipFlop
Werder Bremen trauert um Dr. Karl Meschede
Werder Bremen trauert um Dr. Karl Meschede. Der langjährige ehemalige Mannschaftsarzt verstarb am vergangenen Donnerstag, 03.01.2007, unerwartet im Alter von 59 Jahren als Folge eines Unfalls.
Bei den Grün-Weißen reagierte man mit Trauer und Mitgefühl für die Angehörigen. "Er war nicht nur eine wichtige Säule in der sportlich erfolgreichen Rehhagel-Ära, sondern mir auch ein ganz enger Freunde. Dr. Meschede war für viele Spieler nicht nur ein Arzt, sondern auch menschlicher Berater mit dem sie noch Jahre nach ihrer aktiven Karriere vertrauensvoll Kontakt hielten. Er war ein außergewöhnlicher Mensch, der intern auch klare Worte finden konnte, der es aber verstand, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten und sich nie in den Vordergrund zu stellen", sagte Werders Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke, der während der 14 Jahre währenden Amtszeit von Dr. Meschede als Manager des Klubs agierte und alle sportlichen Höhen und Tiefen mit ihm erlebte.
Auch Jürgen L. Born, Vorsitzender der Geschäftsführung der Werder Bremen GmbH & Co KG aA äußerte tiefes Bedauern. "Der Tod von Dr. Karl Meschede hat mich tief getroffen. Er war nicht nur ein fachlich hervorragender Arzt, sondern auch ein Mensch, der seine Ziele selbstlos und idealistisch verfolgte. Mit Werder Bremen war er bis zuletzt sehr eng verbunden. Werder Bremen hat ihm viel zu verdanken."
Als langjähriger Weggefährte äußerte sich auch Klaus-Dieter Fischer, Geschäftsführer der Werder Bremen GmbH & Co KG aA und Präsident des SV "Werder" v. 1899, bestürzt von der Nachricht. "Mit ihm ist nicht nur ein großartiger Arzt und toller Mensch gestorben, sondern auch ein zuverlässiger, treuer Werderaner. Er war nie nur Arzt, sondern immer auch Psychologe und Ratgeber. Er stand nicht nur für die Profis jederzeit zur Verfügung, sondern oft auch für Angehörige von Spielern und Mitarbeitern und half ebenso bei der medizinischen Versorgung der Abteilungen."
Dr. Karl Meschede übernahm 1985 das Amt des Mannschaftsarztes bei Werder Bremen. Neben seiner Tätigkeit bei den Profis war der Chirurg entscheidend an der Planung und am Aufbau des "Sporthep Werder", dem medizinischen Zentrum der Grün-Weißen im Weser-Stadion beteiligt. Der passionierte Langstreckenläufer zog sich 1999 aus seiner täglichen Arbeit mit der Mannschaft zurück und übergab die Aufgabe an den heutigen Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski. Bis zu seinem Tod blieb Dr. Meschede stellvertretender Mannschaftsarzt und betrieb weiterhin seine Praxis in der Westkurve des Weser-Stadions. Nur wenige Tage vor seinem Tod hatte er sich in den Ruhestand begeben.
Die Trauerfeier findet am Freitag, 14.01.2008, um 11.30 Uhr in der Kapelle des Riensberger Friedhofes statt.
WOL 07.01.'07
WerderJanni82
Auch von mir aufrichtige Anteilnahme. Habe immer noch die Bilder vor
Augen wie dem Doktor 1991 nach dem Pokalsieg gegen Köln auf der Feier der Bart abrasiert wurde.
Wirklich sehr traurig und ein herber Verlust, vor allem menschlich.
edinho
Bewegende Trauerfeier für Dr. Karl Meschede
Am Freitagmittag nahm Werder Bremen Abschied von seinem ehemaligen, langjährigen Mannschaftsarzt Dr. Karl Meschede. In der Kapelle des Riensberger Friedhofs in Bremen fand eine sehr bewegende Trauerfeier statt. Neben den Familienangehörigen und zahlreichen Freunden, Verwandten, Kollegen und Patienten des beliebten und geschätzten Mediziners kamen viele Trauernde auch aus der Werder-Familie.
Ein großer, grün-weißer Kranz am Sarg des Verstorbenen war nur ein kleiner Anhaltspunkt, welche Wurzeln Dr. Karl Meschede mit Werder verbanden. Die noch viel größere Respektsbekundung war die Teilnahme zahlreicher aktueller und ehemaliger Werderaner. So waren neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden Willi Lemke, der zu den engsten Freuden von Dr. Meschede zählte auch die Geschäftsführung der Grün-Weißen durch Jürgen L. Born, Klaus-Dieter Fischer und Manfred Müller vertreten.
Werder demonstrierte seine Verbundenheit mit dem Verstorbenen und dessen Familie mit einen großen grün-weißen Kranz.
Die letzte Ehre erwiesen dem 59-Jährigen, der von 1985 bis 1999 den medizinischen Alltag rund um die Werder-Profis meisterte und darüber hinaus immer für sein offenes Ohr geschätzt wurde, unter zahlreichen ehemaligen Spielern auch Rudi Völler, Dieter Eilts, Marco Bode, Mirko Votava, Uwe Harttgen, Victor Skripnik, Thomas Wolter, Michael Kutzop und Frank Neubarth.
Genau wie Geschäftsführer Jürgen L. Born reisten auch Dieter Burdenski und Physiotherapeut Holger Berger für die Trauerfeier aus dem Trainingslager in Belek an. Mit dabei waren auch Beate Rehhagel, Ehefrau des langjährigen Werder-Coches Otto Rehhagel, sowie Helga Böhmert, die Witwe des langjährigen Vereinsoberhaupts Dr. Franz Böhmert.
Die Urnenbeisetzung von Dr. Karl Meschede findet im engsten Familienkreis in Dillenburg statt.
WOL