Knapp 70 Rostocker Fußballfans in Bremer Polizeigewahrsam

kallebo
Zitat:

Knapp 70 Rostocker Fußballfans in Bremer Polizeigewahrsam
Nach Auseinandersetzungen mit Bremer Fußball-Fans hat die Polizei am Samstagabend in der Hansestadt knapp 70 Anhänger des Fußball-Bundesligisten Hansa Rostock in Gewahrsam genommen. Acht Minderjährige wurden nach Rücksprache mit den Eltern vorzeitig aus dem Gewahrsam entlassen, wie die Polizei in Bremen am Sonntag mitteilte. Die anderen Fußballanhänger kamen erst kurz vor der Abfahrt ihres Zuges Richtung Rostock am Sonntagmorgen frei. Unter ihnen befand sich rund ein Dutzend bundesweit bekannter Sport-Gewalttäter.
Bremen/Rostock (ddp-nrd). Nach Auseinandersetzungen mit Bremer Fußball-Fans hat die Polizei am Samstagabend in der Hansestadt knapp 70 Anhänger des Fußball-Bundesligisten Hansa Rostock in Gewahrsam genommen. Acht Minderjährige wurden nach Rücksprache mit den Eltern vorzeitig aus dem Gewahrsam entlassen, wie die Polizei in Bremen am Sonntag mitteilte.


Die anderen Fußballanhänger kamen erst kurz vor der Abfahrt ihres Zuges Richtung Rostock am Sonntagmorgen frei. Unter ihnen befand sich rund ein Dutzend bundesweit bekannter Sport-Gewalttäter.

Nach Polizeiangaben traten einige der 1300 Rostocker Fans bereits bei der Anreise am Nachmittag aggressiv auf. Nachdem ihre Mannschaft in Bremen verloren hatte, suchten rund 70 Rostocker den Streit und griffen Polizisten an. Dabei wurde ein Beamter verletzt. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

ddp/akl/kos


Quelle
Handschuh
Habe gesehen wie die Polizei ein paar Rostocker in einer Bahn festgehalten hat und auch geschlagen usw. war in der nähe von der St.Jürgen Straße die ganze gegend war voll mit Polizei! Mehr habe ich auch nicht gesehen!
chrisdOof
Zitat:
04.11.2007 | 09:51 Uhr
POL-HB: Nr.:0692--Problemfans landeten in Polizeigewahrsam

Ort: Bremen, Stadtgebiet
Zeit: 3. November 2007, 18.00 Uhr


Weil sie hochaggressiv und guten Worten überhaupt nicht zugänglich
waren, wurden gestern Abend mehrere Dutzend sog. Fußballfans in
polizeilichen Gewahrsam genommen, nachdem sie gewalttätig geworden
waren. Ein Polizeibeamter wurde verletzt.

Schon bei der Anreise waren viele der ca. 1300 Rostocker Fans
unangenehm aufgefallen, als sie im Bereich des Hauptbahnhofs
aggressiv auftraten und z. B. mit Glasflaschen um sich warfen.
Bereitgestellte Straßenbahnen, die für einen zügigen Abtransport
sorgen sollten, wurden durch die sog. Fans - darunter ca.150
Hooligans - beschädigt. Bereits vor dem Spiel mussten zwei Rostocker
Fans in Gewahrsam genommen werden. Da die gewaltbereiten Fans durch
ihr Verhalten dafür gesorgt hatten, dass der Zug verspätet in Bremen
eintraf, gelangten einige von ihnen erst 15 Minuten nach Spielbeginn
ins Stadion.
Nach Spielende nahmen ca. 70 Rostocker Fans nicht die
bereitgestellten Straßenbahnen in Anspruch, sondern suchten offenbar
die Auseinandersetzung mit Bremer Fans. In der Straße Vor dem
Steintor wurden eingesetzte Polizeibeamte aus der Gruppe heraus
angegriffen. Dabei wurde ein Bremer Polizeibeamter durch einen
gezielten Faustschlag am Auge verletzt. Die hochaggressiven
Problemfans gingen mit großer Brutalität gegen die Beamten vor.
Um weitere unmittelbar bevorstehende Auseinandersetzungen zu
verhindern und erforderliche strafprozessuale Maßnahmen gegen
erkannte Straftäter durchführen zu können, wurden die 66 "Fans" in
Gewahrsam genommen. Acht Minderjährige (!) wurden nach Rücksprache
mit den Eltern vorzeitig entlassen. Die anderen Problemfans -
darunter rund ein Dutzend bundesweit bekannter Sport-Gewalttäter -
wurden erst kurz vor Abfahrt ihres Bundesbahnzuges entlassen: Heute
Morgen gegen 06.15 Uhr.

Durch den Ordnungsdienst wurde am Stadion eine Vielzahl von Messern,
Reizstoffgeräten und Flaschen sichergestellt.
Es wurden Ermittlungen
wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen
Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
"Es ist erschreckend, mit welch hohem Aggressionspotential sog.
Fußballfans nach Bremen anreisen. Geringste Anlässe werden dazu
genutzt, bzw. offenbar gesucht, um gegnerische Fans und unbeteiligte
Bürger zu drangsalieren und anzugreifen. Die Bremer Polizei wird auch
in Zukunft mit großer Entschlossenheit dieser Entwicklung
entgegentreten", erklärte der Einsatzleiter, Polizeidirektor
Heinz-Jürgen Pusch.


ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=35235
kallebo
Dass alles passierte gestern Abend vor auf Hoehe des Plus-Marktes, um genauzusein
Chris-d-B
Habe gestern dabei mal eine erfreuliche Entdeckung gemacht, als die "Fans" in die Straßenbahn gedrängt wurden und die Lage dabei eskalieren zu drohte, schlug glaube ich ein Polizist mit den Schlagstock in die Rostocker Menge.

Darauf hin hat ein anderer Polizist (ich glaube es war der Vorgesetze), ihn mal richtig zusammengeschissen, "Du Iditot, schalt dein Kopf doch mal ein" weiß zwar nicht ob es hier jmd. interessiert, aber ich finde es gut das solche Idioten ma was gesagt kriegen, das aus den eigenen Reihen und vor allen Leuten, Respekt

;G
schwarze mütze
Innenminister Lorenz Caffier fordert konsequente Bestrafung von Fußball-Gewalttätern

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) fordert vor dem Hintergrund der jüngsten brutalen Ausschreitungen am Rande des Bundesligaspieles Werder Bremen gegen FC Hansa Rostock eine schnelle und konsequente Bestrafung von unbelehrbaren Gewalttätern. "Die Gesellschaft darf nicht zulassen," so Caffier, "dass ein brutaler, gewalttätiger und damit krimineller Mob unter dem Deckmantel des Fußballs regelmäßig friedliche Bürger tyrannisiert, die Polizei angreift und die Justiz herausfordert. Wir dürfen uns von diesem Mob nicht den Fußball und nicht den Sport kaputt machen lassen."

Die Bremer Ereignisse zeigen aber auch, dass mit noch so engagierter Präventionsarbeit nicht alle erreicht werden. Der Innenminister erinnerte in diesem Zusammenhang an die gemeinsame Kampagne des FC Hansa Rostock, der Stadt Rostock, des Landesfußballverbandes und des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung "Klassenerhalt ohne Gewalt".

"Um Fußball geht es diesen Leuten gar nicht, das muss jedem klar sein, wenn die Gewaltorgien vorrangig außerhalb der Stadien zelebriert werden. Das ist Gewaltkriminalität", erläuterte der Minister. "Wir dürfen uns von diesen kriminellen Gewalttätern nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Der Staat wird mit aller Konsequenz für Recht und Ordnung sorgen und sein Gewaltmonopol durchsetzen."

Der Innenminister sieht insoweit Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte in der Pflicht, derartige Straftaten schnell und konsequent zu verfolgen und zu ahnden. Die Zusammenarbeit von Polizei und Justiz funktioniert in Mecklenburg-Vorpommern sehr gut. Jedoch auch mit Blick auf die Häufung von Gewaltexzessen am Rande von Fußballspielen aller Ligen sollte nach Auffassung von Innenminister Caffier noch einmal von allen Beteiligten geprüft werden, wie diese Zusammenarbeit optimiert werden kann. "Ich werde bei der Justizministerin Kuder entsprechende Gespräche zwischen Innen- und Justizministerium anregen". Auf der Sportministerkonferenz im November diesen Jahres in Neubrandenburg wird das Thema "Gewalt im Fußball" ebenfalls auf der Tagesordnung stehen

http://www.mvregio.de/mvr/69776.html
Sven
wenn man die Reaktionen aus Rostock so liest, hört sich das alles bisschen anders an, als was die sensations geile Presse draus gemacht hat.
Donnergurgler
Zitat:
Um Fußball geht es diesen Leuten gar nicht, das muss jedem klar sein, wenn die Gewaltorgien vorrangig außerhalb der Stadien zelebriert werden.


Was für eine Schlussfolgerung
kallebo
die polizei hat diese situation herausgefordert und nun solls strafen für die jungs geben. unverständlich