Krawalle auf der Sielwallkreuzung

larsi
Wieder Vorfall an Bremer Sielwallkreuzung
Sonntag, 28. Oktober 2007, 07.31 Uhr
Im Bremer Steintorviertel hat es in der Nacht wieder einen Zwischenfall an der Sielwallkreuzung gegeben. Wie schon vor Wochen einmal spielte dort eine größere Menschenmenge Fußball. Bei dem gleichen Anlass war es damals zu Karallen gekommen, deshalb griff die Polizei dieses Mal sofort ein und beendete das Spiel. Sie nahm von mehreren Teilnehmern die Personalien auf.

Quelle:
http://www.radiobremen.de/nachrichten/meldung.php3?id=42391
Daniel_SPQB
nucleo
Gunna
werder_shg
Zitat:
Original von Gunna
Polizei fordert Bierflaschenverbot am Eck


ich bin ja schon lange für bier in tetrapaks...
Brady
Bier in Plastikflaschen, wie bei Aldi...
GreenWhiteBoy
Dosenbier Allez
amasundercover
der Grund für das Fussballspiel am Sielwall ist Freiräume erkämpfen !!
chrisdOof
Zitat:
Original von amasundercover
der Grund für das Fussballspiel am Sielwall ist Freiräume erkämpfen !!


Würdest du das bitte erläutern?
nucleo
Nächste Runde:

Zitat:
POL-HB: Nr.: 0165 - Fußballspielende Randalierer griffen Polizeibeamte an und verletzten diese

Bremen (ots) - - Ort: Bremen-Mitte, Sielwallkreuzung Zeit: 08.03.2008, 02.30 Uhr

Hochaggressiv und mit großer Gewaltbereitschaft griffen am frühen Samstagmorgen Personen aus der linksgerichteten Szene an der Sielwallkreuzung zwei Polizeibeamte an, nachdem diese einen Plastikball sichergestellt hatten, mit dem quer über die Sielwallkreuzung Fußball gespielt worden war.

Bereits gegen 01.00 war beobachtet worden, dass aus einer ca. 15 bis 20 starken Personengruppe heraus ein Fußball mehrmals quer über die Sielwallkreuzung geschossen worden war. Nachdem ein Streifenwagen dort Posten bezogen hatte, wurde der Spielbetrieb zunächst eingestellt. Der Ball war offensichtlich versteckt worden. Nachdem nach ca. einer Stunde keine Aktivitäten aus der Gruppe mehr wahrgenommen wurden, wurde der Streifenwagen zunächst wieder abgezogen. Auf ihrer weiteren Streifenfahrt bemerkten die Beamten dann kurz darauf, dass der Fußball erneut über die Kreuzung geschossen wurde. Kurz vor Erreichen der Kreuzung blieb der Ball als Querschläger neben dem Streifenwagen liegen. Eine 31-jährige Polizeibeamtin stieg aus und stellte den Ball sicher. Sie wurde umgehend aus der Gruppe heraus bedrängt und mit den Worten: "Schieber, Schieber! Scheiß Bullen, gebt sofort den Ball raus", beschimpft. Aus der Gruppe stellte sich dann Personen vor das Fahrzeug und blockierten die Weiterfahrt. Gleichzeitig wurde das Fahrzeug mit Schlägen und Tritten attackiert. Mit einer Flasche wurde dabei eine Beule in einen Kotflügel geschlagen. Als die Polizeibeamtin dies beobachtet hatte, forderte sie den Mann auf Stehen zu bleiben, um seine Personalien festzustellen. Dieser konnte jedoch verschwinden, weil die Beamten aus der Gruppe heraus massiv an einer Verfolgung gehindert wurden. Dabei wurden sie von mehreren Personen geschlagen und getreten. Während die Beamtin von mehreren Personen von hinten festgehalten wurde, schlug ihr ein ca. 40-jähriger Mann mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Dabei schaute er ihr direkt in die Augen. Aus einer Personengruppe auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung heraus, wurde die Situation noch durch aufstachelnde Rufe zusätzlich aufgeheizt. Als die Beamten sich zurückziehen wollten, bemerkten sie eine männliche Person, die eine Flasche gegen ihr Fahrzeug warf. Mit den Worten: "Jetzt ist der Streifenwagen dran", erhielt er Unterstützung. Der 32-jährige Polizeibeamte konnte diesen Randalierer jedoch bis zum Eintreffen von Unterstützungskräften festhalten. Gleichzeitig flüchteten die anderen Beteiligten umgehend vom Ort des Geschehens. Bei dem festgehaltenen Randalierer handelt es sich um einen 21-jährigen Mann aus Hamburg, der nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung aus dem Polizeigewahrsam entlassen wurde. Gegen ihn und seine noch unbekannten Mittäter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet. Beide Polizeibeamte erlitten Prellungen an den Beinen. Die Polizeibeamtin zusätzlich Prellungen an den Wangenknochen.


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