Krawalle auf der Sielwallkreuzung

ROxIN
Zitat:
Original von chrisdOof
Menschen mit Steinen beschmeissen ist ungefähr so lustig wie Aids.


Wunder mich einwenig das du so undeferenziert die polizeipresse aufgreist, wenn es um fußball geht bist du da doch auch einwenig kritischer... zudem ist der aids vergleich total geschmaklos und eigentlich zu kindisch für dein alter.

ansonsten kann das hier geschlossen werden.
steffen
Rund 150 Amateur- Fußballspieler haben in Bremen ein gigantisches Verkehrschaos verursacht, in dem sie eine viel befahrenen Kreuzung mitten in der Stadt zu einem Fußballfeld umfunktionierten.


Die Polizei eilte vor Ort und nahm den Kickern den Ball weg, doch ehe sich die Beamten versahen flogen zur Belustigung der Zuschauer schon einige Ersatzbälle auf das provisorische Spielfeld.

Es hatten sich bereits lange Schlangen mit ungeduldigen Autofahrern gebildet. Die Polizei griff durch, da eskalierte die Situation. Passanten warfen mit Flaschen und Steinen, die Scheiben eines angrenzenden Lokals wurden eingeworfen. Auch die Polizisten wurden beworfen.

Drei Streifenwagen wurden bei dem Tumult beschädigt. Festgenommen wurden lediglich drei der tatverdächtigen Randalierer. Sie erwartet nun ein Verfahren wegen Landfriedensbruch.

DCRS meint: Haben wir bald Ghetto- Zustände wie in Amerika ?

Quelle: www.alle-news.com
Oblivion
na klar vom Fußball durch die Gegend tretten und Steine auf ein Lokal werfen ist es nur noch eine Motivationsfrage bis endlich die ersten Bandenkriege gestartet werden können
Dominik
RE-Orhan
Zitat:
Original von Gremlin
Eine Kette wie das Schweinkse passt nicht in das Flair des 1/4. Zudem werden dort fast nur Schweinegerichte angeboten und das in einer Gegend wo so viele menschen leben die kein Schwein essen. Selbst der Besitzer hat in einem TV Beitrag gesagt das sie das vorher nicht bedacht hatten.

Geile Begründung !
Denke es leben im Viertel aber auch genug Menschen die Schwein essen.Ich schmeiss demnächst neem Afro-Shop die Scheiben ein weil in der Nachbarschaft nur Weisse wohnen oder Christian fackelt in Oberneuland nen BSAG Bus ab weil da jeder 3 Autos vor der Tür stehen hat und ÖPNV das noble Flair dort zerstört
Daniel_SPQB
Hat sich auch bis nach Österreich rumgesprochen

http://www.krone.at/index.php?http%3A//w...d__80312/hxcms/
ROxIN
Am 9. Juni 04 wurden am Sielwalleck 40 Leute von der Polizei in Gewahrsam genommen und mehrere Stunden lang in der Zelle festgehalten. Der Grund: Sie hatten kostenlos Essen ausgegeben und währenddessen bei Musik die Sonne genossen. Dabei waren sie dem Betreiber des Restaurants „Kapelle“ in Hinblick auf seine Kundschaft ein Dorn im Auge. Der massive Polizeieinsatz erfolgte prompt. Diese Ereignisse sind für uns symptomatisch für die zunehmende „Luxussanierung“ des „Viertels“. Auf der einen Seite eröffnen an vielen Stellen noble Cafés und Restaurants, auf der anderen Seite werden Leute, die nicht in dieses Bild passen, mit allen Mitteln verdrängt. Stadtentwicklung wird so was beschönigend genannt. Die Freiräume für Menschen, die sich nicht für teures Geld `nen Kaffee leisten können oder wollen, werden immer weiter eingeschränkt. Die Mieten steigen, Jugendfreizeitheime sind wegen Finanznot von der Schließung bedroht, so genannte Druckräume („Fixerstuben“) werden gar nicht erst eröffnet. Hinzu kommen massive Repressionen der Polizei gegenüber „Junkies“, Obdachlosen, Punks und MigrantInnen. Dieses „Bedürfnis“ nach Ordnung und Sauberkeit zu Gunsten der zahlenden Kundschaft mischt sich mit den üblichen rassistischen Mustern. So entscheidet zum Beispiel im Café Brasil die Hautfarbe darüber, ob mensch bedient wird oder den Laden verlassen muss. Nicht wenige Viertel-EinzelhändlerInnen träumen von einer Art Bürgerwehr gegen alle „Störfaktoren“ im Stadtteilbild. Doch nicht nur aus dem Viertel werden bestimmte Menschen konsequent verdrängt. In den Einkaufspassagen
der Innenstadt sorgen private Securities dafür, dass ja niemand jenseits von Konsuminteressen dort ein Dach über dem Kopf sucht. Der Bahnhofsvorplatz wird mit Hilfe von Videokameras und Bahnhofspolizei „sauber“ gehalten.
Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern politisch gewollt. Mit Hilfe der Polizei werden diejenigen verdrängt, die sich Konsum nicht leisten können oder wollen. Für viele Menschen ist es unter diesen Bedingungen alltäglich, verdächtigt und verfolgt zu werden. Der Tod Laye-Alama Condés durch einen polizeilichen Brechmitteleinsatz Anfang dieses Jahres war ein trauriger Höhepunkt. Bremen ist aber wie immer keine Insel. Überall wird die alternative Nutzung des öffentlichen Raums massiv eingeschränkt. In Hamburg wird nach ähnlichem Muster das Schanzenviertel „saniert“, wo die Eröffnung eines Luxushotels auf dem alten Platz des Wasserturms Magnet für ein neues Publikum sein soll. In Berlin werden die letzten Hausprojekte gewaltsam geräumt, wie kürzlich die Yorck59. In diesen Stadtentwicklungskonzepten äußert sich ein gesellschaftliches Gefälle zwischen arm und reich, welches durch eine zunehmende Umverteilung von unten nach oben momentan massiv verschärft wird. Bedürfnisse sind in dieser Gesellschaft nur relevant, wenn sie kaufkräftig sind. Wer keine Kohle hat, fliegt raus!
Wir lassen uns nicht verdrängen!
Wir wollen mehr öffentlichen Raum für alternative, kostenlose und möglichst herrschaftsfreie Nutzung!
Wir haben kein Bock auf kapitalistische Verwertungslogik, wir wollen die Straße nutzen, wie es uns passt! Nicht nur 1/4 für alle und zwar umsonst!

alter flyer aber inhaltlich passt der auch zu dieser aktion
Böffy
"guten abend rtl" hat gerade angekündigt das sie morgen von "wie aus einem kick am sielwall in bremen ein groß einsatz worde" berichten
Böffy
POL-HB: Nr.: 0610 - Aus übermütigem Fußballgebolze wurde gezielte Eskalation - Ort: Bremen, Sielwallkreuzung - Zeit:07.10.2007/00.50 Uhr -
Bremen (ots) -
Nachdem gegen Mitternacht (Nacht zum Sonntag) die letzten Fußballfans
per Zug in Bremen eintrudelten, hätte man eigentlich von einem
erfreulichen Fußballabend reden können. Doch leider kam es anders.
In einer bunten Mischung trafen sich verschiedene Gruppierungen junger
Leute (insgesamt ca. 100 Personen) an der Sielwallkreuzung und fingen
schließlich an, mit einem Fußball quer über die Kreuzung zu kicken.
Was zunächst harmlos aussah, führte dann zu einem besorgten Anruf aus
einer nahe gelegenen Gaststätte, offenbar gab es auch Ballschüsse in
Richtung der Scheiben. Keine fünf Minuten später war die Polizei vor
Ort und entschied nach kurzer Begutachtung: Auch wenn Taxen und
Straßenbahnen durchgelassen wurden, war das Fußballspiel dort
unangemessen und zur Beendigung der Kickerei wurde Ball einkassiert.
Um 01.18 Uhr gab es eine neue Meldung aus der Gaststätte, es sind zwei
Scheiben kaputt. Offenbar war das polizeiliche Ende des Kickens nicht
akzepiert worden und es befanden sich jetzt zwei weitere Bälle im
Umlauf. Unmittelbar danach wurden zwei weitere Scheiben beschädigt,
d.h. Trefferschäden durch "Spinnennetzbildung". Mit diesen
Beschädigungen wurde klar, dass nicht mehr versehentlich Richtung
Gaststätte geschossen wurde, sondern dass die Schäden offenbar bewusst
in Kauf genommen wurden.
Entsprechend wurde die Einsatzstrategie auch geändert. Es wurden
Einsatzkräfte aus anderen Bereichen abgezogen und für den Einsatz
gegen gewaltbereite Störer ausgerüstet. Eine halbe Stunde nach den
Glasschäden, von denen nicht sicher gesagt werden kann, ob sie
lediglich von den Ballschüssen herrühren, begann die Polizei vom
Ziegenmarkt aus die Sielwallkreuzung zu räumen.

Auch in dieser Situation wurde deutlich, dass man es nicht nur mit
reinen Fußballfans zu tun hatte, denn ca. 25 Personen fingen an, sich
beim Eintreffen der Polizeibeamten zu vermummen. Außerdem kamen
ausschließlich aus diesem Kreis auch Flaschen- und Steinwürfe auf die
Polizeibeamten. Auch die Scheiben von drei Einsatzfahrzeugen wurden
eingeschlagen. Dennoch konnte die Kreuzung zügig geräumt und
anschließend abgesperrt werden.

Gegen die Randalierer wurden seitens der Polizei Ermittlungen wegen
schweren Landfriedensbruch eingeleitet.


ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=35235
RE-Chris
@Orhan: Wohl war, wohl war.

Es darf ruhig erwähnt werden, daß das "Viertel", so wie es heutzutage von gewissen Bevölkerungsgruppen/gruppinnen oder was ich nun schreiben muß, angepriesen wird, erst seit den 60er Jahren existiert und diesen "alternativen" Charakter besitzt, wenn ich mich nicht irre. Vorallem Anfang des 20. Jahrhunderts prägten Stadtvillen das "Viertel". Man darf ruhig das Wort "Nobel-Viertel" verwenden.

Mir ist es auch ganz gleich. Ich finde es nur verdammt lustig, wenn die Geschichte eines Stadtteils auf einen geringen Zeitraum begrenzt wird. Immer so, wie man es gerne sehen möchte.
ROxIN
Mich wundert das jemand mit einer solchen signatur, was von geschichtslehre erzählt.
Frieden und der start von zwei weltkriegen schliessen sich leicht aus.
RE-Chris
Du belustigst mich. Vorallem, weil Bismarck auch an beiden Weltkriegen die alleinige Schuld trägt.
Übrigens kann man schon davon sprechen, daß während der Amtsperiode Bismarcks der Frieden gepflegt wurde. Aber vielleicht habe ich in meinem Geschichts-LK auch einfach nur geschlafen.

Gibt es endlich mal eine Antwort auf die Frage, was denn nun so "böse" an dem Restaurant "Schweinske" ist? Ich war da noch nie und würde es einfach nur gerne verstehen. Gibt es einen wirklichen plausiblen Grund?

Ich schmeisse übrigens weiterhin KEINE Steine auf Leute, die in meiner unmittelbaren Nähe Schweinfleisch essen. Und auch Orhan werde ich nicht mit vorgehaltener Waffe zwingen, die Stadionwurst wegzuschmeissen.
Matinho
Eine Gruppe aus dem StudiVZ

Name: Anti Schweinske, Polohemden, Hundefriseur- Viertel saeubern!

Beschreibung: Das Viertel hat sich veraendert.... ach fuer Leute, die frueher moch ncht hier war; die Zeichen sind klar zu erkennen. Einst ein alternatives Studentenviertel der Reformuni, schwimmt es immer mehr im mainstream des Konsums...
Wir wollen das aendern! Es gibt noch Leute hier, die nicht mitschwimmen! WIr wollen keine Schweinefleisch-Restos und keine Pudelfriseure! Schmeisst die Polohemden aus dem Viertel!

http://www.studivz.net/group.php?ids=983504b9fd3c576f
ROxIN
das schweinefleisch agument ist total dumm, darauf werd ich nicht eingehen uns halt davon eigentlich auch nichts. da musst du die leute fragen die solche bescheuerten sachen in raum werfen...

und im grunde ist schweinske auch nicht schlimmer als alle anderen läden...
ber keine lust mich im internet über soclhe themen zu unterhalten, können wir aber gerne persöhnlich mal machen..

peace

ach ja, das mt der belustigung beruht auf gegenseitigkeit
RE-Chris
Ja gerne, können es beim nächsten Heimspiel bequatschen!
Tobi
Jetzt "Guten Abend RTL"!
evil uncle
Zitat:
Original von Tobi
Jetzt "Guten Abend RTL"!


Verpasst. Irgendwas Neues/Interessantes?
WB Krayer
Zitat:
Original von Matinho
Eine Gruppe aus dem StudiVZ

Name: Anti Schweinske, Polohemden, Hundefriseur- Viertel saeubern!

Beschreibung: Das Viertel hat sich veraendert.... ach fuer Leute, die frueher moch ncht hier war; die Zeichen sind klar zu erkennen. Einst ein alternatives Studentenviertel der Reformuni, schwimmt es immer mehr im mainstream des Konsums...
Wir wollen das aendern! Es gibt noch Leute hier, die nicht mitschwimmen! WIr wollen keine Schweinefleisch-Restos und keine Pudelfriseure! Schmeisst die Polohemden aus dem Viertel!

http://www.studivz.net/group.php?ids=983504b9fd3c576f

Daran sieht man mal wieder wie tolerant einige tolerante Gruppen doch sind, kotz.
Jeder der nicht im Schweinske war sollte dort mal ein Bauernfrühstück essen
UTB-TimORoggy
amen!
mazzo
Zitat:
Original von RE-Chris
Mir ist es auch ganz gleich. Ich finde es nur verdammt lustig, wenn die Geschichte eines Stadtteils auf einen geringen Zeitraum begrenzt wird.


Stimmt, die meiste Zeit seit Erdengedenken (zumindest aber nachdem die hiesige Kontinentalplatte im wesentlichen unsere Breitengrade erreichte) war das Viertel unbewohntes Bewässerungsgebiet. Menschliche Zivilisation und jahrzehntelange (Sub)Kultur kann man da getrost für die nächsten paar Millionen Jahre ignorieren