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FourFourTwo: Interview mit Thomas Schaaf In der September-Ausgabe des Fußball-Magazins „FouFourTwo“ äußert sich Thomas Schaaf über die Neuzugänge des SV Werder Bremen und zu den Spekulationen über weitere Transfers.
Mit freundlicher Unterstützung der FourFourTwo können wir Ihnen schon heute einen kleinen Vorgeschmack geben.
FourFourTwo: Es wird spekuliert, dass durch die Verpflichtung des serbischen Linksverteidigers Dusko Tosic ein Transfer von Christian Schulz zu Hannover 96 noch in dieser Woche über die Bühne gehen wird. Ist davon tatsächlich auszugehen?
Thomas Schaaf: Im Moment haben wir kein Interesse, irgendeinen Spieler abzugeben. Sie sehen ja auch unsere Situation mit all den Verletzten, und wenn sich diese Situation auch nicht verbessert, dann wird auch kein Spieler den Verein verlassen.
FourFourTwo: Wie gehen Sie damit um, wenn einer Ihrer Spieler wechseln will?
Thomas Schaaf: Prinzipiell sage ich: Wir können nicht alle glücklich machen. Wir versuchen das zwar und uns gelingt es auch relativ oft, aber wenn einer eine andere Idee hat, dann muss er sich mitteilen. Wenn es unsere Möglichkeiten erlauben, kann man den Spieler abgeben, wenn nicht dann gehen unsere Interessen vor.
FourFourTwo: Sind noch weitere Transfers geplant, wenn Sie die Qualifikation für die Champions League schaffen, oder sehen Sie sich in allen Mannschaftsteilen ausreichend aufgestellt?
Thomas Schaaf: Wir haben einen guten Kader. Die Neuzugänge Carlos Alberto, Boubacar Sanogo und Nico Pellatz konnten jetzt schon etwas länger mit der Mannschaft trainieren, Dusko Tosic ist nun noch dazugekommen. Darüber hinaus haben wir noch den einen oder anderen Nachwuchsmann hinzu genommen. Also wir sind insgesamt sehr gut besetzt. Wenn wir das Gefühl hätten, wir haben noch eine Baustelle, wo wir unbedingt was tun müssten, dann würde man sich darum bemühen, aber im Moment kann ich das nicht sehen.
FourFourTwo: Haben Sie sich gewundert, dass trotz der hohen Erfolgsquote, die Sie in den vergangenen Jahren bei Transfers hatten, im Umfeld so wenig Vertrauen in Boubacar Sanogo vorhanden ist?
Thomas Schaaf: Ich gebe Ihnen Recht, dass vieles ganz sinnvoll war was wir in den letzten Jahren gemacht haben. Deswegen ist es schon verwunderlich, dass dieser Transfer so negativ gesehen wurde. Nachvollziehbar ist das in dieser Form sicherlich nicht. Wenn man jetzt natürlich, mit Blick auf Bayern München, auf einen Ribery, einen Klose oder einen Luca Toni gewartet hat, … das war für Werder leider nicht realisierbar.
Mehr zu diesem und weiteren interessanten Themen erfahren Sie in der September-Ausgabe der „FourFourTwo“.
Transfermarkt.de
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FourFourTwo: Es wird spekuliert, dass durch die Verpflichtung des serbischen Linksverteidigers Dusko Tosic ein Transfer von Christian Schulz zu Hannover 96 noch in dieser Woche über die Bühne gehen wird. Ist davon tatsächlich auszugehen?
Thomas Schaaf: Im Moment haben wir kein Interesse, irgendeinen Spieler abzugeben. Sie sehen ja auch unsere Situation mit all den Verletzten, und wenn sich diese Situation auch nicht verbessert, dann wird auch kein Spieler den Verein verlassen.
FourFourTwo: Wie gehen Sie damit um, wenn einer Ihrer Spieler wechseln will?
Thomas Schaaf: Prinzipiell sage ich: Wir können nicht alle glücklich machen. Wir versuchen das zwar und uns gelingt es auch relativ oft, aber wenn einer eine andere Idee hat, dann muss er sich mitteilen. Wenn es unsere Möglichkeiten erlauben, kann man den Spieler abgeben, wenn nicht dann gehen unsere Interessen vor.
FourFourTwo: Sind noch weitere Transfers geplant, wenn Sie die Qualifikation für die Champions League schaffen, oder sehen Sie sich in allen Mannschaftsteilen ausreichend aufgestellt?
Thomas Schaaf: Wir haben einen guten Kader. Die Neuzugänge Carlos Alberto, Boubacar Sanogo und Nico Pellatz konnten jetzt schon etwas länger mit der Mannschaft trainieren, Dusko Tosic ist nun noch dazugekommen. Darüber hinaus haben wir noch den einen oder anderen Nachwuchsmann hinzu genommen. Also wir sind insgesamt sehr gut besetzt. Wenn wir das Gefühl hätten, wir haben noch eine Baustelle, wo wir unbedingt was tun müssten, dann würde man sich darum bemühen, aber im Moment kann ich das nicht sehen.
FourFourTwo: Haben Sie sich gewundert, dass trotz der hohen Erfolgsquote, die Sie in den vergangenen Jahren bei Transfers hatten, im Umfeld so wenig Vertrauen in Boubacar Sanogo vorhanden ist?
Thomas Schaaf: Ich gebe Ihnen Recht, dass vieles ganz sinnvoll war was wir in den letzten Jahren gemacht haben. Deswegen ist es schon verwunderlich, dass dieser Transfer so negativ gesehen wurde. Nachvollziehbar ist das in dieser Form sicherlich nicht. Wenn man jetzt natürlich, mit Blick auf Bayern München, auf einen Ribery, einen Klose oder einen Luca Toni gewartet hat, … das war für Werder leider nicht realisierbar.
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