Bene_NRW
Station Bar in Köln wird der Film wohl am 2.6. zu sehen sein .
hendrik
| Zitat: |
Termine:
Mi.| 9. Mai 2007, 20 Uhr | Kino 46
Mo.| 14. Mai 2007, 20 Uhr | Kino 46 |
Heute wieder!
Edit: Ausverkauft!
SubDevil
Hier mal eine Info vom Fan Projekt
Hallo!
Wegen des großen Erfolgs zeigt das Fan-Projekt Bremen an einem weiteren Abend seinen Film "Die Fans sind wir" im Kino. Der Film wird am Mittwoch den 23. Mai um 20.00 Uhr im Kino46 zum vierten und wahrscheinlich letzten Mal aufgeführt. Zuvor gibt es aber noch eine Vorstellung in Anwesenheit der beiden Regisseure am Montag den 14. Mai um 20.00 Uhr in der Waller Heerstraße 46. Aufgrund des großen Interesses empfehlen wir für Montag die Plätze im Kino46 unter der Telefonnummer 3876731 zu reservieren.
Hier ein Interessanter Fernsehbeitrag über den Film:
http://www.rtlregional.de/index.php?c=3562&r=3
Mit freundlichen Grüßen,
Thomas Hafke
SubDevil
Heute im Weser Kurier ...
Punker, Skins und Vahraonen
Mit dem Film "Die Fans sind wir" haben Wilhelm Rösing und Thomas Hafke der Ostkurve ein Denkmal gesetzt
Von unserem Mitarbeiter
Albrecht-Joachim Bahr
VEGESACK·WALLE. Mule schaut von der Leinwand herab. Sie ist schlank. Mag 17 sein. Mule hat ein hübsches Gesicht, wenn auch streng geschnitten. Dazu ist sie blond und hat Augen - blau bis zum Abwinken. Kurz: Mule könnte als Typ Eiskalter Engel durchgehen. Wenn da nicht, ja, wenn da am unteren Lid ihres linken Auges nicht ein halbes Tränchen blitzte. Bleib dran, Kamera. Bleib jetzt dran. . .Momentaufnahme aus dem 80-Minuten-Streifen "Die Fans sind wir", der Mittwoch vergangener Woche im ausverkauften Kino 46 lief. Es ist ein Film des in Vegesack lebenden Filmemachers Wilhelm Rösing, der neben Buch und Regie selbst auch die Kamera führte. Als Ko-Regisseur stand ihm Thomas Hafke zur Seite, Leiter vom Fan-Projekt Bremen. Gefördert wurde der Film vom SV Werder Bremen und vom Senator für Jugend und Soziales. Soweit die Fakten. Zurück dann also zur Kamera und geschaut ob sie dran bleibt. An Mule.Sie bleibt. Denn Mule ist Werder-Fan, zählt sich zu den Ultras, und erzählt gerade von einem Spiel gegen Hannover, das sie - in Hannover - nur von einer Kneipe aus verfolgen darf. Denn sie hat regionales Stadionverbot. Drei Jahre. Weil sie - angeblich - bei einem bengalischen Nebelzauber im Werder-Block die Finger im Spiel gehabt haben soll. Drei Jahre. . . Nun, das wären normalerweise drei Spiele, die sie ihre Mannschaft nicht nach Hannover würde begleiten dürfen. Aber Mules Herz schlägt nunmal Grün-Weiß. Und das bringt jetzt feuchte Augen.Wie Mule, erinnern sich in dem Film weitere 14 Werder-Fans und zeichnen ein Bild von 35 Jahren Fan-Geschichte. Und die geht so: Das erste Spiel im Stadion, Kuttenzeit - und wo sind die Schals geblieben? Wehende Fahnen, fliegende Fäuste, Konflikte zwischen Punks und Skins. Oder die Fan-Clubs: die Füchse, die Vahraonen, die Ultras. Dann die legendäre Freundschaft zwischen Werder und ’lautern.Zu dieser Geschichte gehört aber auch Adrian Maleika, der 16-Jährige, der am 16. Oktober 1982 stirbt, weil er vor dem Volksparkstadion in Hamburg von einem Stein getroffen wird. Und überhaupt: Dieser unsägliche Hass zwischen Weser und Elbe, der aber auch beflügeln und beißenden Spott auf Hochtouren bringen konnte. Wie: "Ihr seid das Tor zur Welt. - Aber wir haben den Schlüssel."Rösing hält seine Kamera auf die Protagonisten von damals, lässt sie reden. Sich selbst hält er raus. Stellt keine Fragen. Ist gar nicht da. So richtig greift er erst wieder am Schneidetisch ein. Und wechselt von dort aus, in einem dramaturgisch geschickten Rhythmus, mal von Ex-Punk zu Ex-Skin, mal von Sportmediziner zu Fan-Projektler.Vor allem aber weiß er Tammi in Szene zu setzen, der, gemessen an den Lachern im Publikum, der Star des Films ist: rund, knubbelig, etwas um die 47, Schirmmütze tief ins Gesicht gezogen. Nö, das war nicht recht damals. Immer prügeln und so. Andere Fans abklatschen. Schals ohne Gegenwert "tauschen". Aber, tja, naja. . . hin und wieder mal die Faust ausfahren. . . Warum eigentlich nicht? Und wenn man mit blauem Auge nach Hause gekommen ist, gab’s halt Hausarrest. "Aber das setzen Sie mal durch. Bei Wohnen im ersten Stock."Zwischendurch Verschnaufpausen mit Fotos aus vergangenen Tagen. Oder aber mit Szenen aus dem Weser-Stadion, bei denen man den Verlauf eines Spieles an den Gesichtern der Fans ablesen kann, auf die die Kamera gerichtet bleibt: Eben noch laue Stimmung, reißt es die Menge plötzlich hoch. Auch den in der Mitte. Doch unvermittelt lässt der die Arme wieder sinken, schaut etwas ’deppert drein, als sei das Tor annulliert worden. Der Jubel um ihn herum aber bleibt. Ist er etwa der Einzige, der beginnt, das Unbegreifliche zu begreifen? Ein Tor wie aus dem Nichts. Gegen die Bayern. Mein Gott! Gegen Bayern!"Nostalgie pur? Nun, setzen Sie sich ins Publikum und schauen Sie was passiert, wenn von 1988 die Rede ist. Werder schlägt Schalke am 34. Spieltag mit 1:4. Werder ist, wenn wir uns recht erinnern, zwar schon Meister und Schalke schon abgestiegen. Trotzdem: Der Jubel der Werder-Fans von damals brandet im Kino von heute wieder auf. . . Ein wunderbarer Film. Und nach dem Werder-Spiel vom vergangenen Sonnabend heute wohl nötiger denn je."Die Fans sind wir" - ein Film von Wilhelm Rösing und Thomas Hafke. Weitere Aufführungen im Kino 46, Waller Heerstraße 46, heute, Montag, 14., und Mittwoch, 23. Mai, jeweils ab 20 Uhr. Eintritt 5 Euro.
evil uncle
Man, ich will diesen Film sehen!
estrus
Mir gehts genauso, ist denn jetzt klar ob es den irgendwann irgendwo käuflich zu erwerben gibt
evil uncle
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Original von estrus
denn jetzt klar ob es den irgendwann irgendwo käuflich zu erwerben gibt |
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Original von hendrik
DVD wird es zur neuen Saison geben. |
bastian
Manche haben das mit dem Lesen nicht so.
estrus
Sry, hatte ich überlesen...
mehler
Ich kann mich den Lobeshymmnen nur anschließen! Top Streifen! Auch und evtl. gerade empfehlenswert für Leute die sich mit der Fanszene nicht soo gut auskennen (so wie ich!)
DVD könnte evtl. noch ein kleines bißchen länger dauern, da das FP noch versucht den Film ins Fernsehen zu bekommen.
Daniel_SPQB
Ich weiß ja nicht welchen Film du meinst, aber der Film "Die Fans sind wir" läuft am Mi. und nicht heute.
Dr. Steif
Mist
Danke.
Dicht
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Echte Fans erzählen
Das FAN-Projekt Bremen zeigt ein letztes Mal den Dokumentarfilm "Die Fans sind wir"
Die Fans sind wir - Wer ist denn dieses "Wir" in dem Filmtitel?
Thomas Hafke, Mitarbeiter FAN-Projekt Bremen: Der Film zeigt 35 Jahre Bremer Fußballgeschichte aus der Perspektive der Leute, die in der Kurve stehen oder standen. Im Interview haben wir ältere Fans, die auf die Zeit zurückblicken, als sie noch Kuttenträger waren. Heute kann ja jeder Fan sein, damals war es aber sehr unüblich, sich zum echten Fansein zu bekennen. Wir stellen auch Leute aus der jungen Ultraszene vor.
Es geht also um die "echten Fans" - weiß, männlich, gewalttätig?
Das sind die Vorurteile. Der Film zeigt hier ein differenzierteres Bild. Aber erzählt wird auch von Gewalt. Die Seite kommt vor und spielt eine wichtige Rolle. Keine Frage.
Werden denn auch weibliche Fans vorgestellt?
Ja, drei der fünfzehn Interviewten sind Frauen. Wenn man so will, aus jedem Jahrzehnt eine.
Was zeichnet denn einen "echten Fan" aus?
Die Treue zum Verein, dass man in schlechten wie in guten Zeiten zum ihm steht. Außerdem eine gewisse Leidensfähigkeit: die langen Busfahrten, den Ärger mit der Polizei. Ein Fan überlegt immer, wie er seinen Club am besten unterstützt, welche Gesänge, welche Choreographien die Mannschaft voranbringen.
Zum Pokalendspiel: Gibt es eine Fanfreundschaft zu Nürnberg oder Stuttgart?
Weder noch. Die bedeutendste Freundschaft verbindet die Fans von Werder Bremen mit denen vom 1. FC Kaiserslautern. Auch das erklärt der Film
Fragen: patt
Vorführung um 20 Uhr im Kino 46, Waller Heerstraße 46
taz Nord vom 23.5.2007, S. 24, 64 Z. (Interview), patt |
Ich geh da jetzt einfach mal von einem Falschzitat aus...
larsi
Tja, vielleicht ist auch was an uns vorbeigegangen.
Man könnte auch überlegen, ob Hafke keine Ahnung hat, aber das würde ja bedeuten, daß man dem Fan-Projekt Unwissenheit unterstellt...
Nur der RWE!
leinaD
Ich glaube eher das der gute Mensch vorher mit Dieter einen Trinken war.
mazzo
wenn man nach der Anzahl der diese Freundschaft ausmachenden Fans geht, und es nicht um die aktuelle Situation geht, könnte Hafke aber recht haben.
Und wäre er mit Dieter vorher einen trinken gegangen, wäre Hafke anschliessend sicherlich nicht mehr zum Interview bereit gewesen.
alejoe
Es gibt doch sicher noch Beziehungen zu Lautern in der "alten Garde", oder nicht?
larsi
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Original von mazzo
wenn man nach der Anzahl der diese Freundschaft ausmachenden Fans geht, und es nicht um die aktuelle Situation geht, könnte Hafke aber recht haben.
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Echt?
Wäre mir neu. Ich habe lange keine Lauterer mehr in Bremen gesehen. Anfang der Neunziger kamen doch die Schmähgesänge aus dem Pfälzer Block- danach ging alles noch mehr den Bach runter.
Und wenn es eine Fanfreundschaft mit dem 1. FCK geben sollte- wer hält diese am Leben? Wie sehen die Beziehungen aus? Idiotenschals? Aufnäher auf einer alten Weste?
Von mir aus sollen die Suburbian Devils und andere alteingesessene FCs eine Freundschaft mit den roten Teufeln haben, mitbekommen habe ich davon in den letzten Jahren sehr wenig. Das muß ja nix bedeuten, aber Hafke hier Recht zu geben, damit tue ich mich schwer.
mazzo
ich meine, dass es in den 80ern möglicherweise mehr Fans gab, welche die Freundschaft zum FCK lebten als es heute Fans gibt, die ihre Kontakte zum RWE pfelgen.
Keine Frage, dass seit mindestens 10 Jahren Kontakte zwischen Werder- und FCK-Fans nur noch für ausgewiesene Feinschmecker mit Mikroskopbrillen erkennbar sind.