hecki
Das ist der Sinn einer Prozentangabe! So hätte ich es besser ausdrücken können!
winko
Muss man nicht unterscheiden zwischen Anhängsel und einem Menschen der wirklich in eine Kultur einsteigen will und nicht nur oberflächlich darauf abfahren (Klamotten usw.) übrigens kann man da von beiden Geschlechtern ausgehen,denn bei beiden ist diese Angewohnheit zu finden. Respekt den Frauen und Männern die die richtigen Ideale tragen. Schande über die, die diese verraten.
Nochmal mein ernsthafter Satz: Wir sind alles Menschen.
JustusJonas
Es ist aber richtig, was Bonde sagt, dass eine Frau viel länger Beweisen muss, dass sie es "will" ... da liegt das problem !
Mareike
Ja, ist aber nicht nur beim Fußball so, sondern noch immer ein gesellschaftlichen Problem, dass sich Frauen stärker beweisen müssen, wenn sie was erreichen wollen.
winko
Soweit es meine subjektive Einschätzung angeht,merke ich schon wie ernsthaft ich einen Menschen nehmen kann und wie sehr der Mensch an der Sache und nicht nur an den Platitüden. Ob der/diejenige dabei weiblichen oder Männlichen Geschlechts ist,ist doch völlig egal.
Bitches also Frauen und MÄNNER denen es nur um Fame und eine
Liebelei geht,werden irgenwann automatisch aussondiert.
Das weiß ein jeder der schon länger in der Szene ist.
hecki
Aber das wiederum ist ein Problem in der Gesellschaft! Nicht nur beim Fußball. Und auch hier beginnt m.M.n. Rassismus.
E: Mareike war schneller...
Tobi
Eher beginnt da Diskriminierung
Märius
Eigentlich sind solche Beziehungskisten doch nicht auf Fußball, sondern auf die komplette Gesellschaft an sich zurückzuführen - sprich: "zum Fußball gehören nur harte Männer" , ist genauso falsch wie "Frauen sind zum Putzen da"
Ohne jetzt tiefe Einschnitte in die Soziologie machen zu wollen, hängen diese Klischees und Vorurteile gegenüber Männern und Frauen,so denke ich, zweifelsfrei mit dem über die gesamte Menschheit geprägten Gesellschaftsbild, in dem der Mann stets die starke, führende Rolle einnahm, zusammen.
Ein solch über Jahrtausende geprägtes Bild von Mann und Frau bedarf, davon bin ich überzeugt, mehr als nur 5 Generationen von Menschen, um es wettzumachen und um eine endgültige Gleichberechtigung und Behandlung zu ermöglichen. Ich glaube diese Vorurteile werden noch sehr weitreichend existieren, da die These "der Mann ist klüger" oder "der Mann muss über die Frau dominieren" in verschiedensten Kulturnationen auf der ganzen Welt (leider) noch immer festen Bestand hat.
Klar befindet man sich, ich nenne es mal im zivilisierten Westen (Vorsicht: Konfliktpotential), auf dem Wege der Besserung, wo zB Frauen wie Angela Merkel führende gesellschaftspolitische Rollen einnehmen, jedoch bedarf es einer unabsehbaren Zeit um eine Gleichberechtigung zu ermöglichen.
Um meine Meinung mal auf den Punkt zu bringen: Frauen sind mit absoluter Sicherheit genauso vernünftig oder nicht vernünftig wie Männer und haben egal in welcher Hinsicht, ein Recht darauf gleich behandelt zu werden. Die Menschen haben in ihrer naiven Betrachtung ein Bild erstellt, welches unser moralisches Denken heute eigentlich in gewisser Weise erschüttern müsste, einige Männer aber nach wie vor kalt lässt, indem Frauen als minderwertig oder des Mannes unwürdig dargestellt werden (besonders hart auch zB im Hinduismus).
Also tuen wir doch eigentlich alle gut daran, diese Klischees außer Acht zu lassen, oder zumindest Behauptungen die wir aufstellen, wie zB "Frauen machen im Stadion aber gar nicht so gut mit wie Männer", genauestens überdenken und uns bevor wir solch Gedankengänge äußern, zu Gesicht führen, welche Richtigkeit hinter solchen Behauptungen steht.
Wer meint ich sei schwul, oder ich möchte mich als Frauenversteher darstellen , liegt ebenso daneben, wie diejenigen die behaupten, Männer sind das non-plus-ultrá. Frauen gehören also genauso ins Stadion wie Männer. Wer jetzt lauter singt, oder näher zu Werder steht, hängt also wirklich am Individuum, am Einzelnen und nicht am Geschlecht.
Meinungen ...
HenSVW
| Zitat: |
Original von Mareike
Ja, ist aber nicht nur beim Fußball so, sondern noch immer ein gesellschaftlichen Problem, dass sich Frauen stärker beweisen müssen, wenn sie was erreichen wollen. |
Pro Frauenquoten in Ultragruppierungen!
-Scholle-
| Zitat: |
Original von Mareike
Ich wollte mich ja eigentlichen in diesem Thread nicht äußern, aber diese Eigenschaften, die Du hier beschreibst, treffen vll auf kleine, vorpubertierende Mädchen zu (das mit einen Tag Freundin, dann nicht mehr).
Ansonsten stelle ich keinen Unterschied fest zwischen der Treue eines Mannes oder einer Frau, wenn er/sie hinter einer Sache steht. Das hängt alleine vom Individuum selbst ab und nicht vom Geschlecht. |
Ich behaupte auch nicht das Frauen nicht genauso hinter einer Sache stehen können wie Männer, es gibt viele Frauen die das tun, nicht nur beim Fußball. Aber ein Mann neigt eher dazu sein Leben völlig einer Sache zu verschreiben, unter Sammlern oder Taubenzüchtern ist der Frauenanteil auch nicht so groß und die Sammeleidenschaft bzw das Taubenzüchten an sich ist gewiss keine typisch männliche Sache.Frauen richten ihr Leben etwas vielseitger aus während ein Mann sich mit seinem Sportverein oder Feuerwehrverein begnügt, verkehren Frauen in viel mehr Vereinen oder Kursen und probieren eher neuere Sachen aus als der Mann. Ich will das ganze auch gar nicht bewerten... es erklärt für mich nur warum so wenige Frauen über Jahre am Ball bleiben bzw bleiben wollen.
Man kann hier von Gleichberechtigung beim Fußball soviel reden wie man will, nur sollte man sich auch fragen ob es wirklich so viele Frauen gibt die auch am Ball bleiben wollen oder begügen sie sich die meisten damit nur für kurze Zeit einmal in die Fußballwelt reinzuschnuppern um dann weiter zu schauen.
Da Männer und Frauen anders ticken ist doch kein Geheimnis und das zu behaupten hat auch nichts mit Sexismus zu tun. Frauen reden generell mehr, Männer sind eher nicht Multi-Tasking fähig. Sicherlich ist jeder ein Individium für sich und kann in einigen oder vielen Einzelheiten abweichen, wenn man aber die Gesamtheit betrachtet findet man schon eher Eigenschaften die eher auf Männer als auf Frauen zu treffen und umgekehrt.
Dominik
| Zitat: |
Original von -Scholle-
Ich behaupte auch nicht das Frauen nicht genauso hinter einer Sache stehen können wie Männer, es gibt viele Frauen die das tun, nicht nur beim Fußball. Aber ein Mann neigt eher dazu sein Leben völlig einer Sache zu verschreiben, unter Sammlern oder Taubenzüchtern ist der Frauenanteil auch nicht so groß und die Sammeleidenschaft bzw das Taubenzüchten an sich ist gewiss keine typisch männliche Sache.Frauen richten ihr Leben etwas vielseitger aus während ein Mann sich mit seinem Sportverein oder Feuerwehrverein begnügt, verkehren Frauen in viel mehr Vereinen oder Kursen und probieren eher neuere Sachen aus als der Mann. Ich will das ganze auch gar nicht bewerten... es erklärt für mich nur warum so wenige Frauen über Jahre am Ball bleiben bzw bleiben wollen.
Man kann hier von Gleichberechtigung beim Fußball soviel reden wie man will, nur sollte man sich auch fragen ob es wirklich so viele Frauen gibt die auch am Ball bleiben wollen oder begügen sie sich die meisten damit nur für kurze Zeit einmal in die Fußballwelt reinzuschnuppern um dann weiter zu schauen.
Da Männer und Frauen anders ticken ist doch kein Geheimnis und das zu behaupten hat auch nichts mit Sexismus zu tun. Frauen reden generell mehr, Männer sind eher nicht Multi-Tasking fähig. Sicherlich ist jeder ein Individium für sich und kann in einigen oder vielen Einzelheiten abweichen, wenn man aber die Gesamtheit betrachtet findet man schon eher Eigenschaften die eher auf Männer als auf Frauen zu treffen und umgekehrt. |
An so einem Posting sieht man wieder ganz gut, was
solcher Schund bei den Menschen fuer Spuren hinterlaesst. Du glaubst vermutlich auch, dass Frauen fuer mathematische Fertigkeiten die Gehirnmasse fehlt, oder?
Das Zauberwort fuer die Phaenomene, die du hier auflistest, heisst ganz einfach Sozialisation. Frauen werden ebenso wie Maennern in unserer Gesellschaft bestimmte Geschlechterrollen zugewiesen, an die sie sich bitte zu halten haben und auf gar keinen Fall hinterfragen duerfen. Klassisch dabei ist: Als Frau muss man sich fuer Shopping, Liebeskomoedien, Society-Klatsch und Kosmetik interessieren und auf Maenner mit gaaanz viel Testosteron (denn das heisst: kann mir viele Kinder bescheren) und Muskeln stehen, Maenner hingegen fahren auf schnelle Autos, "heisse Kurven" und Hi-Fi-Anlagen ab und moechten gerne kleine, zierliche Frauen vor dem Zugriff ihrer Artgenossen schuetzen.
Dementsprechend werden dann Frauen und Maennern auch gewisse Geschlechterrollen im sozialen Umfeld "Fussball" zugewiesen (Frauen: Spieler anhimmeln, mit der Schminktasche im Block stehen usw., Maenner: ganz stark sein und sich pruegeln, laut bruellen etc.). Und wenn sich dann zum Beispiel eine Frau tatsaechlich anmaßt, ein anderes Verhalten an den Tag zu legen, muss sie - wie hier schon beschrieben - mehr als 200% "hinter der Sache" stehen, eine Eigenschaft, die Maenner ueblicherweise nicht brauchen: Sie "duerfen" das naemlich durch besonders maennliches - sprich martialisches - Auftreten und die Faehigkeit, moeglichst viel trinken zu koennen, kompensieren.
Und was du da schreibst, hat mit Sexismus (und vermutlich, so wies sich bei dir anhoert, auch mit Biologismus) sehr wohl was zu tun.
-Scholle-
Du willst alle Unterschiede zwischen Mann und Frau an der zuweisung von Geschlechterrollen ausmachen? Na und wenn schon, macht es einen Unterschied zu dem was ich geschrieben habe? Fakt ist doch, das die Unterschiede da sind, und das kann selbst der/die politisch korrekste nicht leugnen, wie sie entstanden sind oder entstehen ist doch hier erstmal nebensächlich. Ich kenne wenige Frauen die plötzlich anfangen irgendwas zu sammeln und unsummen an Zeit in ihre Sammlung investieren. Oder werden in dieser Domäne die Frauen auch so unterdrückt das man sie nicht agieren lässt?
Im übrigen bezweifel ich das man alles an der Geschlechterrollenzuweisung ausmachen kann. Eine kreative Ader die bei Frauen stärker ausgeprägt ist als bei Männern, bekommt man nicht anerzogen. Es liegt ein Stück auch an den Genen, 10% aller Männer (Frauen nur 0,5%) haben eine Rot/Grün-Sehschwäche, diese werden wohl nie wirklich ein Gespür für die richtige Farbkombinations-Wahl der Klamotten entwickeln können. Wenn du mir schon Biologismus unterstellt willst du also auch behaupten das es sowas wie Talente nicht gibt, und man sich alles durch harte Arbeit aneignen kann aber warum gibst es dann nur so wenig geniale Menschen wie Beethoven,Brecht oder Van Gogh?
Lohner
reden wir hier jez über frauen in der ultra- oder in der fanszene?!
~Sangue Verde~
Guck mal in den Threadtitel.
HB-FLO
| Zitat: |
Original von Lohner
reden wir hier jez über frauen in der ultra- oder in der fanszene?! |
v von beidem ??
zumal ist das thema sinnlos und reif fürn müll oder nich !!!
Lohner
| Zitat: |
Original von ~Sangue Verde~
Guck mal in den Threadtitel. |
wenn ich hier aber ein paar beiträge lese , kommt es mir so vor , als ob einige über frauen allgemein im stadion schreiben...deswegen sollte man mal den threadtitel ändern oder bei den ultras bleiben
~Sangue Verde~
Achso, ok
7Down
aber ma ganz ehrlich, stellt euch mal die ganze ok nur mit frauen vor, und wen die dann alel singen, dann hört dich das an wien kirchenchor und nicht wie ein fanblock. aber grundsätzlich finde iches klasse wen frauen dabei sind. ich versuch meine freundin auch immer mitzuschleppen.
Gremlin
| Zitat: |
Original von 7Down
aber ma ganz ehrlich, stellt euch mal die ganze ok nur mit frauen vor, und wen die dann alel singen, dann hört dich das an wien kirchenchor und nicht wie ein fanblock. aber grundsätzlich finde iches klasse wen frauen dabei sind. ich versuch meine freundin auch immer mitzuschleppen.
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Nur so zur Info: In einem Kirchenchor singen auch Männer...
Lenwe
Anhand dieses Threads kann man eben doch erkennen wie Sexismus und Chauvinismus tief in der Gesellschaft verankert sind und oft als Normal, Richtig und "Wissenschaftlich" belegt akzeptiert sind.