edinho
Womés leiser Abschied
Die Saison begann für Pierre Womé mit einer Leistenoperation im Sommer. Aus der vierwöchigen Pause wurde ein sechsmonatiger Krankenstand, ohne dass der Kameruner auch nur einen Einsatz für Werder Bremen absolviert hätte. Das könnte auch bis zum Ende der Saison so bleiben. Zumindest international wird er nicht mehr zu sehen sein, der Verein strich den 29-Jährigen von der Spielerliste für den UEFA-Pokal.
So scheint es auch beschlossene Sache zu sein, den auslaufenden Vertrag von Womé zu Saisonende nicht mehr zu verlängern. Dies mag zunächst überraschen, spielte der Außenverteidiger in der Saison 2006/07 noch eine tragende Rolle im Team der Bremer. Es folgte die Leistenverletzung und eine monatelange Leidenszeit. Als Womé dann die medizinische Abteilung der Bremer ins Visier nahm, zerriss das Tuch zwischen Verein und Spieler. "Pierres Schuldzuweisung war absolut inakzeptabel. Es gibt keine Veranlassung, an unseren Ärzten zu zweifeln", konterte Werder-Sportdirektor Klaus Allofs dessen Beschuldigungen. Nicht zum ersten Mal gerieten die Mediziner des Klubs in die Kritik - bereits Ivan Klasnic und Thorsten Frings äußerten sich diesbezüglich.
Womé bedauert die Situation: "Vielleicht habe ich in meiner Karriere mit noch besseren Einzelspielern zusammengespielt. Aber der Teamgeist bei Werder war und ist großartig." Dabei ist ausgerechnet die linke Abwehrseite seit dem Fehlen des 67-maligen Nationalspielers die Bremer Problemzone. Christian Schulz wurde an den Ligakonkurrenten Hannover 96 abgegeben und Neuzugang Dusko Tosic bringt keine konstanten Leistungen, wird gegen Sporting Braga aber voraussichtlich auf der linken Abwehrseite beginnen. Nicht nur von ihm fordert Trainer Thomas Schaaf vor der Partie gegen Braga: "Volle Konzentration. Die letzten Runden im Europapokal haben gezeigt, dass man absolutes Topniveau anbieten muss, um erfolgreich abzuschneiden."
Kicker.de
Die Saison begann für Pierre Womé mit einer Leistenoperation im Sommer. Aus der vierwöchigen Pause wurde ein sechsmonatiger Krankenstand, ohne dass der Kameruner auch nur einen Einsatz für Werder Bremen absolviert hätte. Das könnte auch bis zum Ende der Saison so bleiben. Zumindest international wird er nicht mehr zu sehen sein, der Verein strich den 29-Jährigen von der Spielerliste für den UEFA-Pokal.
So scheint es auch beschlossene Sache zu sein, den auslaufenden Vertrag von Womé zu Saisonende nicht mehr zu verlängern. Dies mag zunächst überraschen, spielte der Außenverteidiger in der Saison 2006/07 noch eine tragende Rolle im Team der Bremer. Es folgte die Leistenverletzung und eine monatelange Leidenszeit. Als Womé dann die medizinische Abteilung der Bremer ins Visier nahm, zerriss das Tuch zwischen Verein und Spieler. "Pierres Schuldzuweisung war absolut inakzeptabel. Es gibt keine Veranlassung, an unseren Ärzten zu zweifeln", konterte Werder-Sportdirektor Klaus Allofs dessen Beschuldigungen. Nicht zum ersten Mal gerieten die Mediziner des Klubs in die Kritik - bereits Ivan Klasnic und Thorsten Frings äußerten sich diesbezüglich.
Womé bedauert die Situation: "Vielleicht habe ich in meiner Karriere mit noch besseren Einzelspielern zusammengespielt. Aber der Teamgeist bei Werder war und ist großartig." Dabei ist ausgerechnet die linke Abwehrseite seit dem Fehlen des 67-maligen Nationalspielers die Bremer Problemzone. Christian Schulz wurde an den Ligakonkurrenten Hannover 96 abgegeben und Neuzugang Dusko Tosic bringt keine konstanten Leistungen, wird gegen Sporting Braga aber voraussichtlich auf der linken Abwehrseite beginnen. Nicht nur von ihm fordert Trainer Thomas Schaaf vor der Partie gegen Braga: "Volle Konzentration. Die letzten Runden im Europapokal haben gezeigt, dass man absolutes Topniveau anbieten muss, um erfolgreich abzuschneiden."
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