Überfall auf die Racaille Verte Party

Bolles
Zitat:
Original von Mathes
Die im Krankenhaus behandelten wohl sicher. Denn wenn du keine Anzeige erstattest verweigert die Kasse die Kostenübernahme der Behandlung.

Unsinn... Bissel haste recht aber über andere wege bezahlt die Krankenkasse das auch
count me out
ok, dass die party eine RV party war ist eindeutig, dumm eben nur diese zitate von ihenen die sie gernicht gegeben haben und dieses "links" sein ist einfach nur eine auslegungssache.

Fakt ist einfach das die Party von Nazihools angegriffen wurde und das sie Leute verletzt haben, und über dieses thema wird geschrieben /an die öffentlichkeit getragen

anstonst kann ich mit nur den post flaschensammler anschließen

gruß
HornsbyHB
Zitat:
Original von Emsländer1899
Ständig dieses doofe Gelaber über Rechtsextreme und Linksextreme, unsere Kurve ist und bleibt unpolitisch!


Werder sollte Stellungnehmen und den Betroffenen volle Unterstützung zusagen und rechtliche Schritte einleiten.


Zu Satz 1: Ach ja ? Was für ein Unsinn ! Oder wolltest Du damit die
Aktion Pro-Weserstadion gleich mit verabschieden ? Politik hat auch, aber
ganz sicher nicht nur mit links, rechts oder Parteien zu tun.

Zu Satz 2: Ja. Rechtliche Schritte könnten aber auch die Betroffenen
einleiten - nur da scheints nicht weit her mit zu sein. (Vielleicht auch, weil
einmal verprügelt reicht).
JmcTriaden
Zu Satz 2: Ja. Rechtliche Schritte könnten aber auch die Betroffenen
einleiten - nur da scheints nicht weit her mit zu sein. (Vielleicht auch, weil
einmal verprügelt reicht).[/quote]

Also man muss aufjedenfall Anzeige erstatten, oder was willst du mit deinem letzten Satz sagen?
Also ich war "leider" nicht anwesend, aber wenn man den Artikel so liest, hört sich das so an, als ob sich die Leute nicht gewehrt haben?!
Wie wäre den eine Darstellung aus RV sicht? So eine öffentliche Darstellung, könnte man ja mal an Zeitungen und Magazine schicken, eigentlich sind die auf solche Stories doch geil. Die Ruund hat ja in der jetzigen Ausgabe gerade einen Intressanten Artikel zu diesem Thema.
mazzo
Zitat:
Original von JmcTriadenSo eine öffentliche Darstellung, könnte man ja mal an Zeitungen und Magazine schicken, eigentlich sind die auf solche Stories doch geil. Die Ruund hat ja in der jetzigen Ausgabe gerade einen Intressanten Artikel zu diesem Thema.


Mein reden. Es ist allerdings mühsamer, wenn der Verein und das FP das Problem schlicht leugnen und die Opfern sich selbst überlassen. Dann erscheint eine Erklärung einer kleinen Gruppe wie ein aufstampfendes Rumpelstilzchen.

Aber evtl. könnte Werders PR-Abteilung ja ins grübeln kommen, wenn von aussen über gewalttätige Nazis in Werders Umfeld berichtet wird, die der Verein als unproblematisch einstuft.
Dr. Steif
Beim ersten grösseren Vorfall vielleicht noch nicht. Aber wenn sie das stumpf übergehen, werden sie spätestens bei Wiederholungen ernsthafte Probleme haben die eigene Untätigkeit zu erklären.

Oder ist das FP im Moment einfach nur mit der Aufarbeitung der Antirassistischen Tagung der KOS in H beschäftigt?
Antifa
ja wenn das so ist ist es so...aber es muss eingesehen werden.... und wir können net einfach so tun als wäre nix passiert, denn es ist ne menge passiert und es ist feige wenn ihr euch einfach so hinstellt und nix unternehmt is wirklich so ..... wir sind doch eine bunte kurve das waren wir und das werden wir immer bleiben =)
Jimihendrix
Kampftraining sollte helfen...dann haben die Nazis keine chanece gegen euch
DareDepp
Zitat:
Original von Jimihendrix
Kampftraining sollte helfen...dann haben die Nazis keine chanece gegen euch


Oder vllt Selbstschussanlagen?!

Großes Kino ...
DareDepp
Ich verstehe diese Diskussion in der Hinsicht überhaupt nicht.

Berechtig? Jemanden zu überfallen? Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass es darum geht, ob das jetzt berechtig war, oda nicht?
DareDepp
Also nach dem Motto "Provoziert und dann aufs Maul bekommen"

Gut, denn kann man sagen: "Selbst Schuld"
Aber nicht berechtig ...
WB Krayer
Ich wünsche meinem guten Freund der an dem Abend was abbekommen hat auf diesem Wege auf jeden Fall gute besserung.
Werder und der RWE
Erik
Mehr Kameras
mazzo
Zitat:
Original von DareDepp
Also nach dem Motto "Provoziert und dann aufs Maul bekommen"


Nazis fühlen sich provoziert, sobald kein Gehorsam geleistet wird. Oder wenn eine Situation besteht, die andere als sie selber kontrollieren.

Eine "Du hast provoziert - selber schuld" Argumentation könnte vom Gauleiter persönlich kommen.
Dicht
Mittlerweile hat der Vorfall auch die hohe Politik erreicht:

Zitat:

31. Januar 2007

BREMISCHE BÜRGERSCHAFT
Stadtbürgerschaft
16. Wahlperiode

Anfrage in der Fragestunde der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Überfall auf Fanfeier im Weserstadion

Wir fragen den Senat:

1. Welche Erkenntnisse liegen dem Senat über einen Überfall auf eine Feier von Fußballfans im Weserstadion am 20. Januar 2007 vor, bei dem es zu Zerstörungen und zahlreichen Verletzten gekommen sein soll?

2. Treffen Informationen zu, nach denen es sich bei den Angreifern um Fußballfans aus dem rechtsextremistischen Umfeld gehandelt haben soll?

3. Welche Gegenmaßnahmen werden ergriffen, um rechtsextremistische Bestrebungen im Umfeld der Fußballfanklubs und Zusammenstöße zwischen unterschiedlichen Fangruppen zu verhindern?

Dr. Matthias Güldner, Karoline Linnert und Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
mazzo
Zu Punkt 3 kann das FP oder Dieter ja die bekannt-bewährte Strategie des aktiven Nichtstuns abgeben...

Darauf ein No12 Bier!
Sven
Zitat:
[i]
Fans gegen Nazi-Kuschelecke
Der Umgang mit einem Nazi-Überfall auf die Party einer antirassistischen Fan-Gruppe im Bremer Weser-Stadion spaltet den Verein und seine Fans. Die einen fordern Schweigen, die anderen Debatte
aus Bremen
CHRISTIAN JAKOB

"Es bleibt der schale Geschmack, dass hier etwas gedeckelt werden sollte." Eine misstrauische Atmosphäre herrscht zur Zeit in den Internet-Foren der Werder-Bremen-Fans. Vor knapp zwei Wochen wurde die Party einer Werder-"Ultra"-Fangruppe von rechten Hooligans überfallen. Knochenbrüche und Gehirnerschütterungen waren die Folge, zwei Menschen mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden - doch kaum jemand erfuhr davon. Seit die taz am Montag berichtete, diskutieren die Werder-Fans im Netz über den richtigen Umgang mit der Nazi-Attacke.

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Viele der Werder-Freunde fürchten offenbar zu viel Öffentlichkeit. Verschiedene Nutzer forderten die Moderatoren auf, die öffentlichen Diskussionsbeiträge zu dem Überfall zu sperren, bis die Angelegenheit "intern geklärt" sei. Die Fanszene solle sich "zu gegebener Zeit äußern". Es sei nicht hilfreich, schreibt ein weiterer Nutzer, "wenn die Situation von Unbeteiligten zerredet wird". Andere Fans befürchten, der Verein könnte zur "Kuschelecke für Nazis werden", wenn ein solche Angriff - wie geschehen - eine ganze Woche lang totgeschwiegen werde.

Am vorvergangenen Wochenende war die antirassistische Werder-Bremen-Fangruppe "Racaille Verte" ein Jahr alt geworden und hatte zwölf Mannschaften aus der "Ultra"-Szene zu einem Fußballturnier eingeladen. Später feierten rund 150 meist jugendliche Fußballer im Ostkurvensaal des Weser-Stadions. Gegen ein Uhr griff eine Gruppe von etwa zwanzig Hooligans aus dem Neonazi-Spektrum die Feier an. "Die sind mit Stühlen und Flaschen auf uns losgegangen, haben einige Leute herausgegriffen und gezielt zusammengeschlagen", erzählt ein Partygast. Als einige der Jugendlichen versuchten zu flüchten, seien ihnen Nazis hinterhergerannt, hätten sie zu Boden geworfen und getreten. Einem Fan, den die Angreifer offenbar für den Anführer von "Racaille Verte" hielten, brachen sie Nase, Jochbein und eine Zehe.

Von einem "Problem" mit rechten Fans könne er nicht sprechen, sagte der Fanbeauftragte von Werder Bremen, Dieter Zeiffer, nach dem Überfall: "Der Ausdruck wäre überzogen." Das Fan-Projekt des Vereines schlug den Ultras um "Racaille Verte" einen "Runden Tisch" zur Klärung der Angelegenheit vor - unter Beteiligung der Angreifer. Die Ultras aber wiesen das Angebot zurück: "Wir werden uns nicht mit Nazis an einen Tisch setzen." In den nächsten Tagen ist allerdings ein Gespräch mit Vereins-Vertretern geplant.

"Racaille Verte" glaubt, dass der Überfall auf ihre Party seit längerem geplant war. In einem von ihnen verbreiteten Augenzeugenbericht ist die Rede davon, dass während des Hooligan-Angriffs eine weitere Gruppe von Nazis auf dem Osterdeich, oberhalb des Stadions, Stellung bezogen und die Attacke durch eine aufgestellte Kamera gefilmt habe.

Gleichzeitig betonen "Racaille Verte", "keinesfalls" eine "linke" Fan-Gruppe zu sein. "Wir haben eine antirassistische und antifaschistische Einstellung, sind aber keine politische Gruppe." Man engagiere sich in erster Linie für den SV Werder und eine "laute Fan-Kurve".

Werder-Bremen-"Ultra"-Gruppen hatten sich in der Vergangenheit mehrfach gegen die Modemarke "Thor Steinar" im Weser-Stadion stark gemacht - wegen deren Beliebtheit in Nazi-Kreisen. Dies war von Hooligans aus der rechten Szene als "linksfaschistische Gesinnungsschnüffelei" bezeichnet worden.

Die Firma Mediatex aus Königs-Wusterhausen, Betreiber der Marke "Thor Steinar", weist den - auch in der taz wiedergegebenen - Vorwurf des Rechtsextremismus indes zurück. ",Thor Steinar' wird nicht von ,ostdeutschen Neonazis' betrieben", so Rainer Schmidt von Mediatex. Das als "verfremdete SS-Rune" bezeichnete Symbol "wird bereits seit 2004 nicht mehr von uns verwendet".

taz Nord vom 1.2.2007, S. 22, 129 Z. (TAZ-Bericht), CHRISTIAN JAKOB
Anka
kurz zu der krankenkasse
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die wird definitiv zahlen.
sie wird ggf einen unfallfragebogen an die verletzte person verschicken, um zu klären, ob die verletzung auf fremdeinwirkung zurückzuführen ist, um bei der person oder seiner versicherung ersatzansprüche anzumelden.
das krankenhaus übermittelt der krankenkasse eine diagnose per icd-schlüssel, der dann zwar vermuten lässt, dass es eine unfalldiagnose ist, ABER man kann ja auch einfach die Treppe runter gestürzt sein.
Einfach schlau sein, nix eintragen und dann läuft das.
Und das weiß gerade ich sicher. So.
dudu
Zitat:
Original von Dicht
Mittlerweile hat der Vorfall auch die hohe Politik erreicht:

Zitat:

31. Januar 2007

BREMISCHE BÜRGERSCHAFT
Stadtbürgerschaft
16. Wahlperiode

Anfrage in der Fragestunde der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Überfall auf Fanfeier im Weserstadion

Wir fragen den Senat:

1. Welche Erkenntnisse liegen dem Senat über einen Überfall auf eine Feier von Fußballfans im Weserstadion am 20. Januar 2007 vor, bei dem es zu Zerstörungen und zahlreichen Verletzten gekommen sein soll?

2. Treffen Informationen zu, nach denen es sich bei den Angreifern um Fußballfans aus dem rechtsextremistischen Umfeld gehandelt haben soll?

3. Welche Gegenmaßnahmen werden ergriffen, um rechtsextremistische Bestrebungen im Umfeld der Fußballfanklubs und Zusammenstöße zwischen unterschiedlichen Fangruppen zu verhindern?

Dr. Matthias Güldner, Karoline Linnert und Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN



Da steht ja was von 31.01. Also nehme ich an dass dass ganze gestern thematisiert wurde.
Gibt es dazu irgendwo ein Protokoll zum Nachlesen?
Dicht
Zitat:
Original von dudu
Da steht ja was von 31.01. Also nehme ich an dass dass ganze gestern thematisiert wurde.
Gibt es dazu irgendwo ein Protokoll zum Nachlesen?


Nein, das Datum gibt den Zeitpunkt an, wann die Frage eingereicht wurde. Die nächste Sitzung der Stadtbürgerschaft ist erst am 20. Februar.