Pavel

Seit dem Sommer 2006 wird im Rahmen einer eventuellen Interessenbekundung der Stadt Potsdam an der Frauenfußballweltmeisterschaft 2011 über eine Sanierung des Karl-Liebknecht-Stadions bzw. über einen Neubau in der Waldstadt philosophiert. Die Art und Weise der Diskussion und der öffentliche Umgang mit dem Thema legt die Vermutung nahe, dass die Entscheidung gegen eine Sanierung des Karl-Liebknecht-Stadions von vornherein feststeht und ein Stadionneubau trotz vielfältiger Gegenargumente durchgesetzt werden soll.
Zahlreiche Babelsberger Fußballfans wollen keinen Stadionneubau, sondern den Erhalt und die Instandsetzung des traditionsreichen Stadions am Babelsberger Park. Seit über 100 Jahren wird an dieser Stelle Fußball gespielt, seit über 80 Jahren besteht die städtische Sportanlage. Auch heutige Ansprüche an ein Fußballstadion lassen sich am Standort Karl-Liebknecht-Stadion erfüllen. Im Rahmen einer Modernisierung und Instandsetzung können Probleme mit Anwohnern minimiert werden.
Ein neues Stadion ist angesichts der Zuschauerzahlen in Potsdam wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen. Wir brauchen keine gesichtslose Sitzplatzarena. Waldstadt ist nicht Babelsberg!
Babelsberger Fußballfans fordern:
- ein klares Bekenntnis der Stadt Potsdam zum Fußballstandort Karl-Liebknecht-Stadion
- den Einsatz öffentlicher Mittel zur Behebung der dringendsten baulichen Probleme und zur Minimierung der Konflikte mit dem Kläger aus der Grenzstraße
Das Karl-Liebknecht-Stadion ist ein bedeutender Teil der Identität Babelsbergs. Es gehört zu unserem Stadtteil, wie das Rathaus und die Friedrichskirche – deshalb 100% pro KarLi!