hendrik
BERLIN. Die Verbindungen in die Hauptstadt sind inzwischen exzellent. Das gilt sowohl verkehrstechnisch als auch politisch-wirtschaftlich. Zählbares Ergebnis dieser Entwicklung: Der 220. "Bremer Stammtisch" im Berliner Hotel Steigenberger hatte mit 300 Gästen eine Rekordbeteiligung. Darunter viele mit Wurzeln oder Ablegern in der Hauptstadt. So ist Jörg Hennerkes, Staatssekretär von Bundesverkehrsminister, gebürtiger Bremer, Alt-Bürgermeister Klaus Wedemeiers Geschäfte in Berlin laufen so gut, dass er dort mit seiner Frau Ute eine Wohnung hat. Dieter Russ von der BIG hatte als gebürtiger Neuköllner ein Heimspiel in der Hauptstadt und Bildungssenator und Werder-Aufsichtsratschef Willi Lemke erinnerte daran, dass das Steigenberger historischer Boden für ihn ist: "Hier haben wir nach Werders Pokalsieg am 8. Juli 1999 gegen Bayern bis morgens um Viertel vor neun
gefeiert."
"Arm sind wir Bremer, aber sexy sind wir nicht", sagte Lemke in Anspielung auf Klaus Wowereits nassforschen Ausspruch. "Fleißig und erfolgreich, aber trotzdem arm", schob Lemke nach und warb für ein gerechteres Steuerverteilungssystem. In seiner vornehm-zurückhaltenden Art unterbrach Gastgeber Rolf D. Voss den Redefluss des Senators: "Willi, der Kohl brennt an."
Das war das Stichwort für Jürgen L. Born, Werders Vorstandschef und Kohlkönig des vergangenen Jahres. Er legte eine fulminante Rede hin, die auch im Kölner oder Düsseldorfer Karneval Höchstnoten bekommen hätte. So titulierte er seinen Nachfolger Götz Wenker - Geschäftsführer AWD Deutschland - als Paten von Osterholz-Scharmbeck. Am Ende gab es für Born Standing Ovations.
Kombinationsstarke Besucher der Veranstaltung vermuteten, dass vom Trio Lemke, Born und Wenker so ganz nebenbei bei Bier, Wein und Braunkohl die Umbenennung des Weserstadions in AWD-Stadion unter Dach und Fach gebracht worden sein könnte. Für die Umsetzung hätte der neue Kohlkönig nun ein Jahr Zeit.
EFE
gefeiert."
"Arm sind wir Bremer, aber sexy sind wir nicht", sagte Lemke in Anspielung auf Klaus Wowereits nassforschen Ausspruch. "Fleißig und erfolgreich, aber trotzdem arm", schob Lemke nach und warb für ein gerechteres Steuerverteilungssystem. In seiner vornehm-zurückhaltenden Art unterbrach Gastgeber Rolf D. Voss den Redefluss des Senators: "Willi, der Kohl brennt an."
Das war das Stichwort für Jürgen L. Born, Werders Vorstandschef und Kohlkönig des vergangenen Jahres. Er legte eine fulminante Rede hin, die auch im Kölner oder Düsseldorfer Karneval Höchstnoten bekommen hätte. So titulierte er seinen Nachfolger Götz Wenker - Geschäftsführer AWD Deutschland - als Paten von Osterholz-Scharmbeck. Am Ende gab es für Born Standing Ovations.
Kombinationsstarke Besucher der Veranstaltung vermuteten, dass vom Trio Lemke, Born und Wenker so ganz nebenbei bei Bier, Wein und Braunkohl die Umbenennung des Weserstadions in AWD-Stadion unter Dach und Fach gebracht worden sein könnte. Für die Umsetzung hätte der neue Kohlkönig nun ein Jahr Zeit.
EFE