chrisdOof
Es geht hier auch nicht um ultra' oder nicht.
Es geht darum, dass viele den ultra' eingestellten Steine in den Weg legen in dem sie gerne so sein möchten aber selbst nicht wissen warum sie was machen.
Definiert ultra wie ihr wollt, es gibt allerdings grundlegende Dinge an denen man sich fest hält wenn man wirklich so eingestellt ist.
Tobias
für mich kommt es drauf an wie man zum Fan gekommen ist.
es gibt Leute die sind Fan von werder weil man 2004 das Double geholt hat (ich glaube das die meisten von euch das als Erfolgsfan definieren)
dann gibt es welche die schon immer den Verein angehörten (an ihn glaubten, die Spiele verfolgten) Und dann kann man von einem wahrem Fan sprechen. Diese Fans identifizieren sich mit dem Verein.
es gibt ja auch sehr viele aushalb des Bremer Umlandes wohnen, die halt die spiele verfolgen (eher im TV) und sich genau so freuen und mit dem Verein leben.
Aber ich glaube wer hier aus der Region kommt hat noch eine Andere Bindung zum Verein. Es ist auch die Stadt Bremen mit der man sich identifiziert. Viele wurden damals von ihren Vätern ins Stadion mitgenommen und kannten nur Werder. (so war es bei mir ebenfalls)
Und noch was: Ich würde auch wahre Fans bezeichnen obwohl sie orange im Fanshop kaufen (das sind dann halt die nicht traditionsbewussten Fans) aber das ist ein anderes Thema.
chrisdOof
| Zitat: |
Original von 4ever east
Und noch was: Ich würde auch wahre Fans bezeichnen obwohl sie orange im Fanshop kaufen (das sind dann halt die nicht traditionsbewussten Fans) aber das ist ein anderes Thema. |
So sehr ich dieses verkackte Orange hasse.
Ich stimme dir zu.
Keudda
| Zitat: |
Original von chrisdOof
[...]
Es geht darum, dass viele den ultra' eingestellten Steine in den Weg legen in dem sie gerne so sein möchten aber selbst nicht wissen warum sie was machen.
[...]
|
Erstmal: Word!
Dann zu dieser leidigen Diskussion rund um das Thema wahrer; unwahrer Fan.
Es kommt dabei immer auf den Standpunkt des Betrachters an.
Viele derjeniger, die den Begriff "fanatisch" durch hemmungs- und bedingungslosen Support der Mannschaft definieren (die meisten hier Anwesenden tun dieses ja) schnellen häufig zu der Überzeugung über, ein beispielsweise auf der Nordtribüne sitzender, nicht support-williger älterer Herr komme nicht dem Idealbild eines "wahren" Fans gleich, da er seinem Fanatismus nicht in überschwenglichen Emotionen oder lauten Ausrufen freien Lauf lässt.
Andere wiederum betrachten diejenigen, die zu einem Spiel in "zivil", soll heißen ohne jegliches Equipment des Vereins, erscheinen, als "unwahre" Fans, da sie ihre Verbundenheit nicht augenscheinlich nach außen tragen.
Eigentlich sollten diese zwei Beispiel ausreichen um dem zu folgen, was ich damit aussagen will:
Jeder lebt seinen Fanatismus so aus, wie er es für richtig hält. Auf die Art und Weise, die er für sich gewählt hat.
Jemand kann ebenso (Werder-) fanatisch sein, wenn er aus dem tiefsten Süden dieses Landes kommt. Ihm mag es eventuell einmal im Jahr gegeben sein, dem Weserstadion beizuwohnen, aber dennoch betrachtet er sich als einen Fan dieses Vereins, da er z.B. jede (erdenkbare) Möglichkeit sucht ein Spiel zu verfolgen oder aber auch nur eine Verbundenheit verspürt.
Und auch derjenige der völlig ohne "entsprechende" Kleidung auftaucht, hat das Recht sich Fan zu taufen (das muss eigentlich auch nicht weiter ausgeführt werden, denke ich....)
Es kann also keine "wahren" und "unwahren" Fans geben, ist doch die Bewertung des Fanatismus eine individuelle Entscheidung die von jedem Einzelnen selbst getroffen wird und nicht vorgeschrieben werden kann!
Allerdings: Sobald sich jemand für den Weg der Ultra` Bewegung entscheidet, gibt es grundlegende Dinge die beachtet werden sollten (der Grund geht ja aus chrisdOofs Beitrag eindeutig hervor!!) und zwar um dieser Bewegung nicht zu schaden, sondern damit sie ebenfalls (weiter) den nötigen Respekt entgegengebracht bekommt, wie all die anderen Fans es sich von ihr ebenso wünschen. (ultra` ist nur einer
andere Art des Fanatismus)
Edit: 4everEast war`n bäten schneller als ik
KieseL
Stimme dir/euch voll und ganz zu, is auslegungs Sache.
Es gibt verschiedene Arten des "fan seins" und trotzdem wollen im Endeffekt alle das selbe ihre Manschaft siegen sehn und sollte jeder für sich das für den Verein tun was er möchte und kann. Denn für mich ist wichtig, dass das was man tut das auch mti einer gewissen leidenschaft gemacht wird.
Die einen supporten,die andern meckern, wieder andere fiebern einfach nur mit. Irgenwie verbinden solche Sachen doch auch mit einem Verein. =)
MfG KieseL
Dr. Steif
@ Chris: Super Grundsatz-Threads in letzter Zeit. Respekt.
Apropos. Respekt und Tolleranz gegenüber anderen... Dieses von anderen erwarten und sich selbst als Mittelpunkt den Universums sehen?
Ach ja, noch was. Vielleicht sollte sich jemand in seinem jugendlichen Alter man überlegen wohin ihn sein Leben so treibt und ob er mit Mitte 20 / 30 oder 40 noch immer dieses Leben führen kann. M.E. gehört zum "Fan sein" auch eine gewisse Konstanz... Also warum nicht Ost Oberrang oder seit 20 Jahren mit dem Herzen dabei und auf dem Sofa jedes Spiel ansehen? Wer Fan ist muss dies nicht zwangsläufig im Stadion zeigen (auch wenn es meiner eigenen Vorstellung entspricht dies möglichst häufig zu tun...). Vielmehr finde ich es wichtig, dass man zu seiner "Entscheidung" steht. Wie anstrengend (und natürlich auch cool) ist es z.B. wenn man in HH oder Süddeutschland sein "Werder Fan sein" (oder was auch immer) gegenüber den bemitleidenswerten andersdenkenden vertritt!?
PS: Logisch, dass man mit 17 noch nicht 30 Jahre ins Stadion gehen kann
(Grammatik und Zeichensetzung ist was für Lehrer...)
GrünWeißSVW
Ich finde jeder der sich mit Werder identifiziert diese Liebe zeigt bzw. lebt,
egal auf welche Art und Weise, sei es in der Kneipe, im Stadion,
oder zu Hause vorm Fernseher, ist als Fan zu bezeichnen.
Das regelmäßige Stadionbesuche zum Fansein dazugehören,
ist ebenfalss meine Meinung, jedoch gibt es sicher genug, die sei es aus finanziellen Gründen, standortbedingt, oder arbeitsbedingt nicht ins Stadion können, trotzdem sind viele von denen genauso mit Leib und Seele beim Verein wie unsereiner in der Kurve.
lenin
Hallo allerseits!
Ich muss auch mal meinen Senf zu dem Thema Werder-Fans loslassen. Denn die Entwicklung der Werder-Fans in den letzten Jahren finde ich sehr bedauerlich und mir gaust es vor der Zukunft. Denn seit der Double-Saison wimmelt es im Weserstadion nur vor von den sogenannten Erfolgsfans, die sich früher, als wir Jahre lang Mittelmaß waren, einen Dreck um Werder geschert haben. Ich weiß natürlich, dass gerade dieses Thema und der Ausdruck "Erfolgsfans" mittlerweile sehr abgedroschen klingt und vielen zum Hals raushängt. Trotz alledem sollte man darüber diskutieren. Ich muss ja zugeben, dass ich gewissermaßen auch ein Erfolgsfan bin, da ich mich erst mit 10 Jahren, sprich im Zuge der Meisterschaft 1993, überhaupt für Fußball interessiert habe und so zum SV Werder gekommen bin. Aber ich kann von mir behaupten, dass ich auch die Tiefen mitgemacht habe und Tränen vergossen habe als wir 1999 kurz vorm Abstieg standen. Aber wenn ich mich an das Spiel letzte Saison gegen Hertha (0:3) erinnere, wo doch ein nicht unerheblicher Teil der Fans "Außer Wiese könnt ihr alle geh'n" gesungen haben, muss ich doch sehr an dem Sinn für Realität mancher Fans zweifeln. Da frag ich mich, was diejenigen machen, wenn wir mal wieder "nur" 8. oder 10. werden, geschweige denn noch schlechter abschneiden. Ich würde drauf wetten, dass das Stadion dann auf einmal schlagartig leerer wird und so mancher "Fan" Werder nicht mehr so frenetisch verfolgt. Ich bin natürlich sowas von glücklich, dass wir alle in den letzten Jahren so tolle Zeiten mit Werder erleben dürfen aber ehrlich gesagt wäre es für die Fan-Kultur nicht schlecht, wenn wir irgendwann wieder nur UI-Cup spielen. Das soll jetzt bitte nicht falsch verstanden werden. Ich wünsche mir, wie ihr alle, dass Werder weiter so tollen Fußball spielt und genauso erfolgreich bleibt! Aber man sollte auch mal bedenken welch eine Arroganz Werders Erfolge bei vielen Anhängern hervorgerufen hat. Denn wenn man in Foren liest, in denen sich gegnerische Fans freundlich gegenüber Werder äußern und sinngemäß sowas von Bremern zurück kommt: "Ach, ihre braucht doch gar nicht herkommen, wir schenken euch doch eh 4 bis 6 Dinger ein", dann ist das unterste Schublade! Es ist sogar peinlich, denn andere Mannschaften können auch Fußball spielen (siehe Cottbus). Auch als ich in Bochum war, waren da derartige "Vorfälle". Ich meine Bochum ist sicher nicht die unsympathischste Mannschaft der Liga. Dann fertigt man den Tabellenletzten der Liga mit 6:0 ab und singt noch "wir singen Ruhrpott-Kancken". Da kann ich nur noch den Kopf schütteln.
Also Leute, kommt mal zurück auf den Teppich, denn sonst verspielen wir ganz schnell unseren Sympathie-Kredit in der Republik.
PS: Alles Gute für unsere Mannschaft in Nürnberg. Das wird ein schweres Spiel.
KieseL
Du hast recht viele werden im Moment überheblich. Aber zu den Gesängen die werden bei allen gesungen und man wird es auch nich verhidnern können das sowas gesungen wird.
MfG KieseL
Olli87
| Zitat: |
Original von lenin
Hallo allerseits!
Ich muss auch mal meinen Senf zu dem Thema Werder-Fans loslassen. Denn die Entwicklung der Werder-Fans in den letzten Jahren finde ich sehr bedauerlich und mir gaust es vor der Zukunft. Denn seit der Double-Saison wimmelt es im Weserstadion nur vor von den sogenannten Erfolgsfans, die sich früher, als wir Jahre lang Mittelmaß waren, einen Dreck um Werder geschert haben. Ich weiß natürlich, dass gerade dieses Thema und der Ausdruck "Erfolgsfans" mittlerweile sehr abgedroschen klingt und vielen zum Hals raushängt. Trotz alledem sollte man darüber diskutieren. Ich muss ja zugeben, dass ich gewissermaßen auch ein Erfolgsfan bin, da ich mich erst mit 10 Jahren, sprich im Zuge der Meisterschaft 1993, überhaupt für Fußball interessiert habe und so zum SV Werder gekommen bin. Aber ich kann von mir behaupten, dass ich auch die Tiefen mitgemacht habe und Tränen vergossen habe als wir 1999 kurz vorm Abstieg standen. Aber wenn ich mich an das Spiel letzte Saison gegen Hertha (0:3) erinnere, wo doch ein nicht unerheblicher Teil der Fans "Außer Wiese könnt ihr alle geh'n" gesungen haben, muss ich doch sehr an dem Sinn für Realität mancher Fans zweifeln. Da frag ich mich, was diejenigen machen, wenn wir mal wieder "nur" 8. oder 10. werden, geschweige denn noch schlechter abschneiden. Ich würde drauf wetten, dass das Stadion dann auf einmal schlagartig leerer wird und so mancher "Fan" Werder nicht mehr so frenetisch verfolgt. Ich bin natürlich sowas von glücklich, dass wir alle in den letzten Jahren so tolle Zeiten mit Werder erleben dürfen aber ehrlich gesagt wäre es für die Fan-Kultur nicht schlecht, wenn wir irgendwann wieder nur UI-Cup spielen. Das soll jetzt bitte nicht falsch verstanden werden. Ich wünsche mir, wie ihr alle, dass Werder weiter so tollen Fußball spielt und genauso erfolgreich bleibt! Aber man sollte auch mal bedenken welch eine Arroganz Werders Erfolge bei vielen Anhängern hervorgerufen hat. Denn wenn man in Foren liest, in denen sich gegnerische Fans freundlich gegenüber Werder äußern und sinngemäß sowas von Bremern zurück kommt: "Ach, ihre braucht doch gar nicht herkommen, wir schenken euch doch eh 4 bis 6 Dinger ein", dann ist das unterste Schublade! Es ist sogar peinlich, denn andere Mannschaften können auch Fußball spielen (siehe Cottbus). Auch als ich in Bochum war, waren da derartige "Vorfälle". Ich meine Bochum ist sicher nicht die unsympathischste Mannschaft der Liga. Dann fertigt man den Tabellenletzten der Liga mit 6:0 ab und singt noch "wir singen Ruhrpott-Kancken". Da kann ich nur noch den Kopf schütteln.
Also Leute, kommt mal zurück auf den Teppich, denn sonst verspielen wir ganz schnell unseren Sympathie-Kredit in der Republik.
PS: Alles Gute für unsere Mannschaft in Nürnberg. Das wird ein schweres Spiel. |
Kann dir nur Recht geben!
Teilweise liest man echt nur noch, dass wir jetzt jedes Spiel mit mindestens 3 Toregn gewinnen. Falsch gedacht! Siehe Sa gegen Cottbus.
Es muss jeden klar sein, dass noch eine ganz harte Saison vor uns liegt und wir die Mannschaft laustart unterstützen sollten...auch wenn man 1:0 gegen Cottbus zurück liegt!
Zu den sogenannten "Erfolgsfans" brauch ich ja nix mehr sagen.
Glaub die hat jede Mannschaft die Erfolg hat
pip
hoffnetlich hat die neiderlage gegen dortmund auch mal die fans aufgeweckt, die vo nem siege ohne jeden zweifel schon vorm spiel ausgehen und deshalb erst gar nicht anfangen zu singen
PAINKILLER
| Zitat: |
Original von pip
hoffnetlich hat die neiderlage gegen dortmund auch mal die fans aufgeweckt, die vo nem siege ohne jeden zweifel schon vorm spiel ausgehen und deshalb erst gar nicht anfangen zu singen |
Ich glaube kaum das es i-welche fans aufgewckt hat!
Da müsste werder wohl noch 2 tore mehr fangen...was gestern leider nicht der fall war!
BAP_HB
Aufgeweckt ?
Ich glaube wenn gegentore fallen müssten alle erstmal wach sein
HB1899Allez
Es mag sich doof, ungebildet & wie ein 0-8-15 posting anhören, aber wie kann man von "wahren" und sozusagen "unwahren" Fans sprechen, wenn nicht alle die so lange diskutierte Gleichheit erlangen? Hätte jeder die gleichen Voraussetzungen, finanziell sowie von sozialen Hintergründen her gesehen, bräuchte man gar nicht diskutieren. Es wird immer breitgetreten, dass alle akzeptiert werden, egal, ob männlich, weiblich, hässlich oder schön, lange "Fan" oder nicht lange "Fan". Doch wo bleibt diese Akzeptanz?
Greift man mal z.B. weiblicher Besuch im Stadion bzw der Fankurven auf; was denkt der große männliche Teil? "Oh, ein Weib, dass sich wichtig machen will?" Oder "Noch so eine, die meint, sie wäre dann cool?" Etwa auch "Wären die nicht, wäre der support stärker?". Ich kann nur für einen kleinen Teil sprechen; etwa für den, der jedes Heimspiel dabei ist, alles gibt, den Teil, der Auswärts oftmöglich dabei ist, jedoch durch verschiedene Gründe verhindert ist. Bei mir ist es so, dass ich nie weiter als Frankfurt gekommen bin, da es aufgrund meines alters noch nicht vereinbar ist. Doch nimmt mir das den Titel "wahrer Fan"? Ich glaube kaum. Da der Begriff nirgends fest definiert ist, ist es schwer, zu sagen, wer "es" ist und wer nicht. Jeder lebt seine Liebe zum Verein, wie schon hier oft angesprochen, individuell aus.
Mfg & bis Samstag
Steve
| Zitat: |
Original von Keudda
Jemand kann ebenso (Werder-) fanatisch sein, wenn er aus dem tiefsten Süden dieses Landes kommt. Ihm mag es eventuell einmal im Jahr gegeben sein, dem Weserstadion beizuwohnen, aber dennoch betrachtet er sich als einen Fan dieses Vereins, da er z.B. jede (erdenkbare) Möglichkeit sucht ein Spiel zu verfolgen oder aber auch nur eine Verbundenheit verspürt.
Und auch derjenige der völlig ohne "entsprechende" Kleidung auftaucht, hat das Recht sich Fan zu taufen (das muss eigentlich auch nicht weiter ausgeführt werden, denke ich....) |
danke. es ist eben nicht jedem vergönnt in bremen geboren zu sein bzw. dort zu leben. und seinen verein sucht man sich nicht aus, der wird einem gegeben. ich weiß auch nicht, wo man die grenze ziehen kann zwischen fan und sympathisant. ich versuche mich auch immer mit den entwicklungen außerhalb des platzes auseinanderzusetzen (stichwort orange, transferpolitik etc.), aber ich hab vielleicht auch viel mehr zeit als manch anderer. also schwierige sache. traurig find ich aber die leute, die sich stehplatztickets kaufen und dann nur stumm da stehen oder sich während dem spiel über robbie williams unterhalten. ich weiß nicht, ob man die als fans bezeichnen kann. letztere auf keinen fall.
Knuckle Duster
| Zitat: |
Original von Steve
| Zitat: |
Original von Keudda
Jemand kann ebenso (Werder-) fanatisch sein, wenn er aus dem tiefsten Süden dieses Landes kommt. Ihm mag es eventuell einmal im Jahr gegeben sein, dem Weserstadion beizuwohnen, aber dennoch betrachtet er sich als einen Fan dieses Vereins, da er z.B. jede (erdenkbare) Möglichkeit sucht ein Spiel zu verfolgen oder aber auch nur eine Verbundenheit verspürt.
Und auch derjenige der völlig ohne "entsprechende" Kleidung auftaucht, hat das Recht sich Fan zu taufen (das muss eigentlich auch nicht weiter ausgeführt werden, denke ich....) |
danke. es ist eben nicht jedem vergönnt in bremen geboren zu sein bzw. dort zu leben. und seinen verein sucht man sich nicht aus, der wird einem gegeben. ich weiß auch nicht, wo man die grenze ziehen kann zwischen fan und sympathisant. ich versuche mich auch immer mit den entwicklungen außerhalb des platzes auseinanderzusetzen (stichwort orange, transferpolitik etc.), aber ich hab vielleicht auch viel mehr zeit als manch anderer. also schwierige sache. traurig find ich aber die leute, die sich stehplatztickets kaufen und dann nur stumm da stehen oder sich während dem spiel über robbie williams unterhalten. ich weiß nicht, ob man die als fans bezeichnen kann. letztere auf keinen fall. |
geb euch beiden einfach nur recht in dem punkt
Herr-Vorragend
also. zu dem thema: leute die "ihrer" mannschaft vorm tv zujubeln möchte ich eins sagen: ich bin schüler und muss leider 2 einhalb stunden mit dem zug bis nach bremen fahren. das sind dann so pro stadion besuch 20 € Zugkosten + ticket + bierchen + evtl pommes oder so. also könnte ich 1 mal im monat nach bremen fahren, wenn ich mein ganzes geld im monat (mit zeitung austragen ca 40 €) für einen nachmittag ausgeben will. SCHEIßE! und trotzdem bezeichnet JEDER,der mich kennt als werder-fan. mein bruder hat mir sofgar zur taufe oder so nen werder-schnuller geschenkt^^. durch meinen bruder bin ich zum svw gekommen. auch 99 hab ich sie angefeuert, auch wenn ich da noch keine ahnung vion fußball oder fans hatte. am 25.1.03 war ich dann das 1. mal mit meinem bruder in weser-stadion. block 6, reihe 21, platz 16. und die leute ham mir (damals 11 oder 12) gesagt, dass wir uns wohl im block vertan hääten, ostkurve wär woanders, weil wir die einzigen im block waren, die den schirri beleidigt, mitgesungen uns aufgeregt usw. haben. (spiel is übrigens 2:2 durch fehelntscheidung des schirris ausgegangen).
was ich damit sdagen will: man muss nich timmer im stadion sein um fan zu sein. ein fan muss die mannschaft vor allem in den schlechten zeiten begleiten, was nicht heißt dass man körperlich da sein soll. aber man muss mit fiebern und sie nicht "fallen lassen". das zeichnet einen fan für mich aus.
und für manche (wie mich) ist es oft gar net möglich ins stadion zu kommen.
trotzdem mag ich es auch nich gerne, wenn man nur leute im ostblock um sich rum hat, die die ganze zeit ruhig sind und kein wort dasgen. die sollen dann aufn sitzplatz gehen oder so. weil ostkurve ist (sollte) eigentlich die fankurve sein, wo der hörbare support herkommt.
trotzdem kann man den leuten natürlic nicht verbiente, nix zu sagen. das ist jedermanns eigene sache. aber ich fins halt laut bessser ;-)
KieseL
Wär ich froh wenn die leute in Block 6 nciht meckern würde naja srry für
off topic
MfG KieseL
Herr-Vorragend
also wenns nach mir gegangen wäre hätte ich auch stehplatzkarten bekommen.. aber mein vater hat mir halt sitzplatzkarten geschenkt zu weihnacten.
Schimmelspieler
| Zitat: |
Original von Herr-Vorragend
ich bin schüler und muss leider 2 einhalb stunden mit dem zug bis nach bremen fahren. das sind dann so pro stadion besuch 20 € Zugkosten + ticket + bierchen + evtl pommes oder so. also könnte ich 1 mal im monat nach bremen fahren, wenn ich mein ganzes geld im monat (mit zeitung austragen ca 40 €) für einen nachmittag ausgeben will. |
20€ Zugkosten?Du kannst mit deiner Eintrittskarte fahren.
Eintrittskarte?Man muss halt das Geld ausgeben, wenn man ins Stadion wirklich möchte.
Bierchen?Ein Bier kostet bei einem Discounter nicht die Welt und reißt dir kein Loch in dein Geldbeutel (man muss ja nicht unbedingt Alkohol trinken,kann ja auch ein Wasser sein).
Pommes?Dann holst du dir nicht im Stadion Pommes,sondern bei einem Fast-Food Restaurant und schon hast du wieder Geld gespart.
Und wer wirklich sein Team sehen will,ist auch bereit sein gesamtes Geld für den Verein zu investieren.