alejoe
Am 4.11 ist eine NPD-Demo in Gröpelingen geplant. Die Gegendemonstranten treffen sich an der Endhaltestelle Gröpelingen um 11 Uhr.
Ich finde, die Fanszene Bremen sollte sich da klar positionieren.
nucleo
Könnte mir vorstellen, dass sich einige Werderfans an dem Tag woanders positionieren.
Hier, zum Beispiel:
| Zitat: |
| Sa 04.11. 15:30 Uhr Werder Bremen - FC Energie Cottbus Weser-Stadion |
stefan
Sven
Fussball hat mit Politik NIX zu tun !!!
derdigge
gestern war ja auch ne riesen demo in gröpelingen
pro polizist 0,012 nazis und 0,013 punks
JustusJonas
Und du hast mit Fussball nichts zutun....
Das wird nen top Thread hier !
Rassisten sind blöd ! Werder ist cool !
Flomf
| Zitat: |
Original von nucleo
Könnte mir vorstellen, dass sich einige Werderfans an dem Tag woanders positionieren.
Hier, zum Beispiel:
| Zitat: |
| Sa 04.11. 15:30 Uhr Werder Bremen - FC Energie Cottbus Weser-Stadion |
stefan |
Das wird sich wohl vereinbaren lassen! Demo geht um 11 los, Anpfiff 15.30, also bis 13 Uhr könnte man sich mit nem Spruchband locker auf der Demo präsentieren!
Hämster
Bericht zum Plenum des Bremer Bündnisses gegen Rechts am 6. Oktober im Nachbarschaftshaus Ohlenhof
Eingangs wurde der wesentliche Inhalt der Erklärungen von SPD Gröpelingen, TURA, Evang. Gemeinde Gröpelingen, Cornelia Wiedemeyer in der Bürgerschaft, Projektgruppe Tenever, Bremer Friedensforum, Jugendbündnis, Beirat Neustadt, Arbeitslosenzentrum Tenever vorgestellt, danach die Grundlinien des letzten Arbeitstreffens des Aktionsausschusses am 28.9. Festzuhalten ist: am 4.11. hängt viel davon ab, dass sich möglichst viele Menschen jeder Altersgruppe und Herkunft morgens am Gröpelinger Depot einfinden. Damit die NPD nicht mit ihrem Anliegen durchkommt, sollen ihr durch angemeldete Aktivitäten auch die anderen Plätze und Zugangswege versperrt bleiben. Es wäre wünschenswert, wenn während Demonstration und Mahnwache durch Musik und Literatur ein anderes Bild vom Zusammenleben entsteht und vermittelt wird, nicht zuletzt, um Angst und Spannung abzubauen. Es wurde auf einen für den kommenden Tag geplanten Infostand der NPD vor C.A.Klein hingewiesen, verbunden mit der Aufforderung sich vor Ort gründlich zu informieren.
Armin legte den Entwurf einer Bremer Erklärung zur Diskussion vor. Nach Diskussion wurden Änderungen vorgenommen. Termin und Ort der Demonstration werden eingefügt, und dass der Protest gegen den NPD-Aufmarsch auch von Parteien und Kirchengemeinden mitgetragen wird. Die Bremer Erklärung wurde von den ca. 80 Anwesenden einstimmig angenommen. Sie wird als Datei von den verschiedenen Internetaufrufseiten heruntergeladen werden können (bei groepelingen.de, TURA, bremerfriedensforum.de, dgb-jugend, keinen-meter).
Petra berichtete, dass der Beirat Gröpelingen 3.000 für DINA2-Fahnen bereitstellen wird, die die Speckflagge und einer bunten Speckseite und in groß den Schriftzug Gröpelingen bunt statt braun zeigen. Sie sind (leider erst in der letzten Woche) für einen geringen Unkostenbeitrag zu erhalten und sollen möglichst den ganzen Heerstraßenzug schmücken. Dafür gab es großen Beifall. Gefragt wurde, ob es denn nicht auch zusätzlich für Plakate gereicht hätte.
Das Jugendbündnis legte Plakate und Aufkleber vor. Unter dem Titel Keinen Meter in verschiedenen Sprachen zeigen sie die Silhouette Bremens und den deutlichen Hinweis auf den Ort der Gegendemo am SAMSTAG, 4. November um 10 Uhr ab Gröpelinger Depot. Dafür gab es großen Beifall. Die entsprechenden Dateien können aus dem Netz heruntergeladen werden, Plakate und Aufkleber sind im Nachbarschaftshaus Ohlenhof erhältlich. Die örtlichen Parteien im Bremer Westen sind bereit ab 14./21.10. ihre Plakatständer für eine breite Plakatierung der Ankündigung der Gegendemonstration zur Verfügung zu stellen. Sie können im Nachbarschaftshaus Ohlenhof beklebt und abgeholt werden. Die verschiedenen Organisationen, Initiativen, Parteien, Gemeinden müssten allerdings konkret angeben, wie viele Plakate sie benötigen und was sie bereit sind dafür zu spenden. Gröpelingen Marketing wird sie auch in den Schaufenstern in der Lindenhofstraße ausstellen.
Vertreterinnen der SPD legen Wert darauf, dass die SPD keine separate Demonstration im Auge hat, sondern bremenweit auf Teilnahme an der für den 4.11. angemeldeten Demonstration orientiert. Unklar ist, was in den Betrieben bislang angelaufen ist zur Mobilisierung.
Die ev. Gemeinde Oslebshausen wird zwischen 11 und 14 Uhr in ihren Räumen die Möglichkeit zur Besinnung bieten, nicht zuletzt um älteren Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Ängste abzubauen und dennoch deutlich ihre Ablehnung des NPD-Aufmarschs zu auszudrücken. Im Mittelpunkt wird eine Andacht stehen. Auf diese Weise werden auch Menschen angesprochen, die nicht demonstrieren, aber doch dagegen sind. Die Gemeinde wird ihre Plakatwand an der Heerstraßenkreuzung nutzen, um eine deutliche Absage an das NPD-Treiben zu formulieren. Die Ev. Gemeinde Gröpelingen will mit der kath. Gemeinde, der Fatih und der Mevlana Moschee eine Prozession entlang der regelmäßigen Mahngangstrecke durch die Lindenhofstraße führen.
Den Stand der Anmeldungen, Genehmigungen oder Absagen wusste Niemand zu erhellen. Kultur vor Ort hat mangels rechtzeitiger Genehmigung durch das Stadtamt den Kinder-Umzug Feuerspuren auf den Vorabend zurückverlegt. Am 3. November können somit auch die beteiligten Eltern auf den kommenden Tag angesprochen werden.
Offen blieben drei Dinge: Eike regte an, ein weiteres Treffen anzusetzen, auf dem wir uns über die Programm, Ziele und Aktionsformen von NPD und Kameradschaften informieren können. Diese wichtige Anregung soll zu Beginn des nächsten Treffens am 26.10. umgesetzt werden. Das soll auch in der Einladung stehen. Sollen Unterstützerunterschriften für die Bremer Erklärung gesammelt werden und mit welchem Ziel? Soll eine Demonstration zum Marktplatz stattfinden, um die Forderung an den Senat zu unterstreichen, dass der NPD-Aufmarsch verboten werden soll? Wann und wo sollen welche kulturellen Angebote, Musik, Literatur durchgeführt werden? Es gibt zahlreiche Angebote, Heiner Hellmann hat angeboten, dass Teile der Bremer Chorwerkstatt dort auftreten können, was wohl auch für Teile des Buchtstraßenchors gälte. Im Nachbarschaftshaus wären Lesungen und Chormusik denkbar. Diese und andere Fragen wird der Aktionsausschuss am 10. Oktober um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus zu besprechen haben. Eine letzte große Versammlung vor der Demonstration findet am 26. Oktober um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus Ohlenhof statt.
alejoe
| Zitat: |
Original von nucleo
Könnte mir vorstellen, dass sich einige Werderfans an dem Tag woanders positionieren.
Hier, zum Beispiel:
| Zitat: |
| Sa 04.11. 15:30 Uhr Werder Bremen - FC Energie Cottbus Weser-Stadion |
stefan |
Treffen Demo: 11 Uhr, Anpfiff Spiel 15.30. Da ist doch noch Luft...
Bene_NRW
| Zitat: |
Original von 8zehn99
Ich finde, die Fanszene Bremen sollte sich da klar positionieren. |
Ich finde die Bremer Fanszene sollte unpolitisch bleiben und sein!
Weder extrem Links noch extrem Rechts ist meiner Meinugn nach gut.
JustusJonas
Und man ist extrem links wenn man sagt das man keine Lust auf Nazis hat ?
Manche Leute sind echt soo verdammt bescheuert - die merken es nicht mal !
alejoe
Da hat er völlig recht. Ich bin gegen Nazis, trotzdem noch lange nicht für die krasse Gegenseite.
derdigge
links ist nicht ebsser als rechts!
wenn ich sehe, wie die nazis "friedlich" marscheiren und dann die linken mit steinen flaschen etc werfen...
alejoe
Niemand sagt, das links besser ist, als rechts!
MrBonde
Wenn hier jetzt die übliche "Linke sind auch schlimm" Scheisse anfängt, fange ich an zu zensieren bzw. zu löschen.
Hier gehts um die Demo der NPD und die eventuell dazugehörigen Gegenmaßnahmen.
JustusJonas
Am besten Lösch den Thread jetzt schon mal ....
MrBonde
Du Schwarzmaler! Ich bin mir sicher, dass hier bald eine fruchtbare und sinnvolle Auseinandersetzung zum Thema stattfinden wird.
larsi
| Zitat: |
Original von JustusJonas
Am besten Lösch den Thread jetzt schon mal ....
|
Wieso?
Mit viel Glück könnten wieder einige schlaue Köpfe auf die jeweiligen Verbrechen von irgendwelchen Regimen und damit die totale Gleichsezung von Rassisten, Fachisten und Antifaschisten hinweisen.
Das will ich wohl lesen...
Bene_NRW
| Zitat: |
Original von JustusJonas
Und man ist extrem links wenn man sagt das man keine Lust auf Nazis hat ?
Manche Leute sind echt soo verdammt bescheuert - die merken es nicht mal ! |
Sag ich garnicht.
Nur die FOrmulierung, dass die Bremer Fanszene daggeen etwas tun sollte halte ich für sehr übertrieben. EIne Fanszene ansich sollte politisch Neutral sein. Was einzel Personen machen wollen bleibt ihnen gerne Überlassen. Das man extrem links ist wenn man keinen Lust auf Nazis hat habe ich nicht gesagt. Finde rechtes gedankengut" auch viel "schlimmer" als linkes.
Flomf
Und WARUM genau sollte eine Fanszene neutral sein? Sind Schickeria und USP etwa keine Elemente der jeweiligen fanszene? Kann man nicht trotzdem gegen Nazis sein?