Südländer
Heute ist mir die neue 11 Freunde-Ausgabe ins Haus geflattert und die möchte ich hier mal empfehlen. Zwar stehen bisher noch keine Artikel davon unter www.11freunde.de online, aber das Titelthema ist "Der Fanblock".
Dazu gibt´s drei Artikel.
1. Ein Essay zur Veränderung der Fankultur seit den 80ern. Steht zwar nichts wirklich revolutionär neues drin, ist aber bisher einer der gelungensten und lesbarsten Artikel zum generellen Widerspruch zwischen Event/bloße Zuschauer auf der einen Seite und Fansein/aktive Fanszenen auf der anderen. Unter anderem wird dabei das Problem, das der FCB mit seinen Ultras zu haben scheint, vernünftig eingeordnet. Wie gesagt, nicht revolutionär, aber gut, wenn sowas in einem Organ, das breitere Kreise erreicht, so deutlich zu lesen ist.
2. Ein Interview mit einem Frankfurter Ultra über die Veränderung der Frankfurter Szene als Beispielfall. Herausgestellte These: die heutigen Fans sind einerseits intelligenter (weil für ihre Interessen kämpfend), andererseits dümmer (weil oft nur kurzzeitig an der Fanszene und am Verein interessiert) als früher.
3. Ein Überblick über die Fanszenen in Argentinien, Italien, Polen und Niederlande, wobei die jeweiligen Artikel arg kurz und ziemlich sensationsgeil daherkommen (Erpressung in Argentinien, politischer Extremismus in Italien, absolute Hooligan-Dominanz in Polen, bittere Rivalität in Holland).
Insgesamt lesenswert.
Ach ja, die Seite 10 lohnt sich fast noch mehr. Dort gibt´s ein Interview zum "Verein für Fisch und Fußball", in dem auch meinereiner Mitglied ist. Bei einem Verein mit so einem Namen muss ein Werderfan einfach dabei sein :smoke:
Dazu gibt´s drei Artikel.
1. Ein Essay zur Veränderung der Fankultur seit den 80ern. Steht zwar nichts wirklich revolutionär neues drin, ist aber bisher einer der gelungensten und lesbarsten Artikel zum generellen Widerspruch zwischen Event/bloße Zuschauer auf der einen Seite und Fansein/aktive Fanszenen auf der anderen. Unter anderem wird dabei das Problem, das der FCB mit seinen Ultras zu haben scheint, vernünftig eingeordnet. Wie gesagt, nicht revolutionär, aber gut, wenn sowas in einem Organ, das breitere Kreise erreicht, so deutlich zu lesen ist.
2. Ein Interview mit einem Frankfurter Ultra über die Veränderung der Frankfurter Szene als Beispielfall. Herausgestellte These: die heutigen Fans sind einerseits intelligenter (weil für ihre Interessen kämpfend), andererseits dümmer (weil oft nur kurzzeitig an der Fanszene und am Verein interessiert) als früher.
3. Ein Überblick über die Fanszenen in Argentinien, Italien, Polen und Niederlande, wobei die jeweiligen Artikel arg kurz und ziemlich sensationsgeil daherkommen (Erpressung in Argentinien, politischer Extremismus in Italien, absolute Hooligan-Dominanz in Polen, bittere Rivalität in Holland).
Insgesamt lesenswert.
Ach ja, die Seite 10 lohnt sich fast noch mehr. Dort gibt´s ein Interview zum "Verein für Fisch und Fußball", in dem auch meinereiner Mitglied ist. Bei einem Verein mit so einem Namen muss ein Werderfan einfach dabei sein :smoke: