Terror aus den Fan-Blocks !!! Sport-Bild 16.07.

Fango



Aus dem Stadionwelt-Forum:


Zitat:
Hier der Hauptteil des Artikels aus der Sportbild:

Sind Ultra-Fans des FC Bayern gefährlich - oder nicht?
Tatsache ist: Es gab Morddrohungen aus dem Internet. Seitdem ermittelt Münchens Polizei gegen Fanklubs. Die wehren sich und sagen: Alles wurde hochgespielt!! Auf 6 Seiten schildert Sport-Bild die deutsche Fanszene: Was die Ultra-Fans von den Klubs wollen - der Report!
Von Christoph Sonnenberg und Raimund Hinko


Vom Idealisten Dieter Zeiffer ist nicht viel geblieben nach all den Jahren. Es war sein Traumjob, als er 1993 als hauptamtlicher Fanbeauftragter in Bremen begann. „Ich wollte die Welt verändern“, sagt Zeiffer und lächelt milde. „Heute freue ich mich über jeden kleinen Teilerfolg“. Zeiffer (46) ist als Fanbeauftragter die Schnittstelle zwischen Verein und Fan. Bezahlt wird er vom Klub, aber seine Wurzeln liegen in der Fanszene. Für den Verein soll er die Fans betreuen und lenken. Die Fans erwarten, dass Zeiffer ihre Interessen vertritt, ihr Sprachrohr ist.
Die Schnittstelle ist sehr dünn. „100 Prozent der Fans werden niemals hinter mir stehen“, weiß Zeiffer heute. „ich schätze das Verhältnis auf 60 zu 40 für mich. Und das ist eine gute Quote.“
Was Woche für Woche in den Stadien der Bundesliga geboten wird, ist für die meisten Zuschauer ein buntes Spektakel mit Fahnen, Transparenten und Gesängen. Eine bunte, einheitliche Masse von Fans, längst Teil der Veranstaltung Fußball. Ein wichtiger Teil.
Doch hinter den perfekt inszenierten Choreografien und lautstark gesungenen Vereinshymnen steckt ein kompliziertes Geflecht aus gänzlich unterschiedlichen Interessen. Und nicht selten kommt es dabei zu Explosion. Wie jetzt in München: Als der Rekordmeister drei Fanklubs verbannte, bekamen die Bayern-Bosse Morddrohungen. Der Fanbeauftragte Raimond Aumann genauso wie Vorstand Karl Hopfner. Seitdem brodelt es in der Fanszene wie lange nicht mehr.
„Wir haben es mit Menschen zu tun, die den Fußball in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen“, weiß Dirk Mansen, Fanbeauftragter des Hambuger SV und Sprecher seiner Zunft in der Bundesliga. Schnell kann aus Vereinsliebe Hass werden, wenn die Liebe enttäuscht wird. Dann eskaliert alles im Internet.
„Alle Entscheidungen, die von Verantwortlichen, Offiziellen oder staatlicher Seite getroffen werden, um dieses Leben zu beeinflussen oder zu regulieren, treffen auf eine Diskussion“, erklärt Mansen (39).
Bleibt diese Diskussion aus, sind kriminelle Handlungen möglich. Oder sogar Morddrohungen. Dieter Zeiffer kennt in Bremen das Gefühl, aus der Anonymität des Internets mit dem Tod bedroht zu werden.
1999 verlangte eine Bremer Fangruppe Karten für das Pokalfinale gegen Bayern München. Sollten die ausbleiben, wäre „unser Fanbeauftragter seines Lebens nicht mehr sicher“. So stand es auf der offiziellen Werder-Homepage.
Später verglich man ihn dort mit Dieter Zurwehme, dem Massenmörder. „Ich habe das unserem Vorstand gezeigt, aber nicht der Polizei“, sagt Zeiffer. „Man darf das nicht bagatellisieren, aber auch nicht zu sehr hochspielen.“
Interessenkonflikte zwischen Vereinen und Fans beschränken sich meist auf die Fangruppe der so genannten Ultras. Den Namen haben sie von den spanischen „Ultras Sur“ entliehen. Diese Gruppe von Real Madrid ist bekannt für Gewalttaten und rassistische Äußerungen („Türken raus aus Europa“).
„Im Gegensatz zu denen sind die Deutschen Ultras aber nicht politisch ausgerichtet“, sagt Thilo Danielsmeyer (45) vom Fan-Projekt Dortmund e. V. Ultra bedeutet bei deutschen Fans eine ultraextreme Unterstützung der eigenen Mannschaft. Mit extremen Mitteln, manchmal auch sehr kreativ.
Ihre allerersten Angriffsziele: extremer Kommerz beim Fußball und Sitzplatzarenen in der Liga. „Sie bestimmen die Gesänge und die Kurvenshows und sind so ein wichtiger, bestimmender Faktor der Fanszene“, sagt Danielsmeyer. „Und sie wollen ernst genommen werden von ihren Vereinen.“
Für Manfred Angermeyer, Direktor für Karten und Logistik beim FC Bayern, wollen sie weit mehr. „Die suchen einen Plattform, um ein politisches Gegengewicht im Verein zu schaffen“, beschreibt Angermeyer. „Ziel ist nicht, die Mannschaft zu unterstützen, sondern ein Machtpotenzial aufzubauen. Sie wollen in die Gremien, wollen bestimmen, welche Spieler kommen, welche Farbe das Trikot hat.“
Ganz wie in Italien, wo die Ultra-Szene größer, härter und mächtiger ist. Laut Angermeyer haben die Ultras dort längst das Kommando in den Kurven übernommen.
„Beim AC Mailand sind das 10.000 bis 15.000 extrem aktive impulsive Fans, die sogar festlegen, welche Lebensmittel oder Zeitungen in den Kurven verkauft werden.“ Der Klub hat nichts zu melden, weiß Angermeyer. „Und Polizei und Ordnungsdienst schauen weg.“

Ähnliche Tendenzen hat der Logistik-Direktor auch auf der Südtribüne des Münchner Olympiastadions ausgemacht. Dort stehen – zwischen anderen – die extremen Anhänger des FC Bayern. „Viele gehen da nicht hin, weil sie Angst haben. Die werden Bedroht: ‚Zuerst verbrennen wir dein Auto, dann brechen wir dir die Knochen.’“
14- und 15jährige Teenager werden dort laut Angermeyer auf Linie getrimmt. Und die heißt: „Wir sind autonom. Gegen alles, was von Ordnungskräften und Klub diktiert wird. Wir sind gegen Kommerz, wollen die Preispolitik selber machen.“
Darum schlossen die Bayern die Fanklubs „Club Nr. 12“ und „Red Sharks“ sowie die Gruppierungen „Schickeria München“ aus dem Fanklub-Dachverband aus – und gingen sofort aufs Ganze.

Ermittlungen gegen den Mann, der Morddrohungen verschickte (sie standen laut Hoeneß im Gästebuch des Internetauftritts der Red Sharks), und gegen weitere 15 bis 20 Straftäter laufen seit dem 14. Juli.
„Es wird so getan, als ob wir im Gießkannenprinzip Hunderte armer kleiner Fans bös behandelt hätten. Nie gesprächsbereit gewesen wären. Das Gegenteil ist der Fall“, sagt Angermeyer. „Nur ein Bruchteil dessen, was vorgefallen ist, ging an die Öffentlichkeit.“

So extrem wie in München sind die Erfahrungen anderswo nicht. Aber Bremens Zeiffer sagt, dass es „nicht immer leicht ist, den Ansprüchen der Ultras gerecht zu werden“. Sie brauchen Arbeits- und Fahnenkarten für den Innenbereich der Stadien, um ihre aufwändigen Kurvenshows zu veranstalten. „Die fordern sie wie selbstverständlich ein“, sagt Zeiffer.

Unbestritten ist, dass diese Gruppierungen einen Machtfaktor darstellen. In Dortmund veröffentlichen die Ultras Online-Fanzines, die täglich 30.000 bis 40.000 mal angeklickt werden. „Eine solch große Gruppe von Fans kann den Verein schon in Die Suppe spucken“, sagt Sozialarbeiter Danielsmeyer. „Und das haben nun mal nicht alle Klubs wirklich gerne.“

Die Ultras sind die lautesten Fans im Stadion und äußern Unmut am lautesten. Und darum sind sie es, die häufig Konflikte mit Klubbossen oder Ordnungsdiensten austragen. „Zum Beispiel, wenn Fans Plakate über Werbebanden hängen. Die Ordner nehmen sie ab, die Fans schreien: ‚Scheiß Kommerz’“, beschreibt Danielsmeyer einen typischen Konflikt. „Da sind gleich 50 Mann dabei, es entsteht ein Tumult. Darauf werden sieben Fans festgenommen und kassieren Stadionverbot. Dabei haben sie vielleicht etwas gepöbelt oder einen Ordner geschubst. So werden die Fans schnell kriminalisiert.“
Für Danielsmeyer hat sich die Fanszene insgesamt positiv entwickelt. Vorbei sind die Zeiten, als Borussen-Fans 15 Minuten vor Spielschluss aus dem Stadion liefen, um sich im Westfalenpark zu hauen. „Organisierte Schlägereien finden nicht mehr statt. Die Ultras sind keine Hooligans, die sich mittels Gewalt darstellen wollen“, sagt er.

Hamburgs Fansprechen Mansen sieht es ähnlich. „Die meisten Delikte sind doch übertriebener Alkoholismus, Schwarzfahrerei und kleiner Schlägereien.“ Die Fans nutzen heute viel mehr die Möglichkeiten, die ehrenamtlich in ihren Vereinen zu engagieren.
Mansen beklagt dagegen, dass die Verfolgung der Fans viel rigider geworden ist. „Es wird schneller und drastischer zugegriffen.“

Michael Endler, Leiter der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze des LKA Düsseldorf, bestreitet das: „In den letzten drei Spielzeiten gab es 28.000 Sachverhalte, die wir aufgenommen haben. Aber aktuell gibt es nur 1.620 Stadionverbote.“ Doch auch Danielsmeyer vom Fan-Projekt Dortmund hat eine härtere Gangart der Polizei erkannt. Er nennt das die Erzihung zum „klinisch reinen Fan“. Er sieht ein Tendenz hinsichtlich der WM 2006 in Deutschland, Störenfriede frühzeitig aus den Stadien zu verbannen.
„Früher gab es meistens zwei Jahre Stadionverbot, heute fünf, also über die WM hinaus. Es ist offensichtlich, dass man diese Fans nicht dabeihaben will.“ Das kann er sogar verstehen. „der DFB will eine sichere WM.“ Und die Klubs keine Störenfriede. „Es geht um ein Riesengeschäft. Da wollen sich die Klubs ungern reinreden lassen.“
JustusJonas
schlecht recherschiert.. ALles von Ultras Sur geklaut...

Scheiss Sport Bild.. Man müsste am 1 Spieltag echt mal wieder eine Protestaktion durchführen

Alle Spruchbänder oder sowas

@ Sportbild lernt uns kennen bevor ihr uns abstempelt - Gegen Medien Hetze.
Konen
überall 30 Kg Rauch , dat wär ma wat :mad:
Schiffmeister
Der Bericht war immerhin nicht ganz so schlimm, wie ich gedacht hatte... Zum Beispiel hätte ich die Seite mit den kritischen Leserbriefen nicht erwartet, aber das muss bei der Bild bekanntlicherweise noch keineswegs bedeuten, dass man es gut mit dem Fan meint!

Die Anführung des Problems des Fanausschlusses bis zur WM 2006 per Stadionverbot hat mich ebenso überrascht.

Trotz dessen erkennt man beim Lesen des 'schockierenden Fan-Reports' natürlich diverse grobe Mängel in der Recherche, aber das ist ja leider nichts Ungewöhnliches.

Anscheinend versucht die Sport-Bild uns den Wind aus den Segeln zu nehmen, in dem sie etwas entgegenkommt-so muss man es jedenfalls vermuten...
Bömmel
Also der Bericht ist doch einigermaßen objektiv ausgefallen. Ich hätte schlimmeres erwartet.

Wenigstens hat Die Sport-Bild beide Seiten zu Wort kommen lassen, so dass sich der Sitzplatzbesucher-Papi und sein 10jähriger Sohn auch ein Bild machen können.

Vielleicht regt der Artikel auch ein bißchen die breite Öffentlichkeit für die Probleme an, die existieren.
Südländer
Für Sport-Bild-Verhältnisse klingt das in der Tat überraschend ausgewogen. Trotzdem eignet sich der Artikel prima, um die Grundprinzipien tendenziöser Berichterstattung zu zeigen. Ein kleines Beispiel:

Zuerst werden die Untaten der bösen Münchner Ultras dargestellt.
Dann die vermeintliche Einschränkung:

"So extrem wie in München sind die Erfahrungen anderswo nicht."

Heißt eben auch, dass es auch anderswo schlechte Erfahrungen mit Ultras gibt - nur eben nicht so extrem, denn es folgt das unvermeidliche aber:

"Aber Bremens Zeiffer sagt, dass es „nicht immer leicht ist, den Ansprüchen der Ultras gerecht zu werden“. Sie brauchen Arbeits- und Fahnenkarten für den Innenbereich der Stadien, um ihre aufwändigen Kurvenshows zu veranstalten. „Die fordern sie wie selbstverständlich ein“, sagt Zeiffer."

Unser Fanbeauftragter spricht ein Allerweltsproblem an, das ganz normal ist, nur eben im Zusammenhang des Artikels zum Eindruck beiträgt, dass die Ultras die heimlichen (oder eher unheimlichen) neuen Machthaber im Stadion sein wollen. Schließlich werden die Vereine schon heute von diesem Problem heimgesucht, wie der nächste Satz erklärt.

"Unbestritten ist, dass diese Gruppierungen einen Machtfaktor darstellen."

Überzogene (und falsche) Behauptungen, gefolgt von Relativierungen unter Rückgriff auf neutrale Beobachter, die aber letztlich nur dazu da sind, die grundsätzliche Tendenz zu stützen (ob ihre Aussage an sich das nun hergibt oder nicht). Und weiter geht´s mit der nächsten Behauptung. Selbst wenn einige Leser die Einschränkungen auch als solche verstehen, was von der Sport-Bild vor allem hängen bleiben wird, ist getreu dem Titelbild: Ultras sind gefährlich!

Das betrifft endgültig nicht mehr nur die Münchner.
manuel
Also ich für meinen Teil habe eben endgültig mit der Sport Bild abgeschlossen, da sie jetzt gänzlich vom Niveau her unten angekommen ist. So ne dreiste Darstellung finde ich schon einen ziemlichen Hammer. Man beachte nur die gelb herausgehobenen Sätze, 2 an der Zahl:" unser Fanbeauftragter seines Lebens nicht mehr sicher. So stand es auf der offiziellen Werder-Homepage" und " Viele gehen da nicht hin, weil sie Angst haben. Die werden bedroht: Zuerst verbrennen wir dein Auto, dann brechen wir die Knochen." Wenn das nicht tendenziös ist weiss ichs nicht mehr. genauso wie die immer wieder gleiche Nazidiskussion. Naja, kauft man sie halt nicht mehr, nur scheisse das die Springer-Leser jetzt alle für üble Nazischläger halten. Protest scheint angebracht!
Manuel, Becks pistols Koblenz
winko
Nun mindestens wir haben was von den ultras sur,nämlich den Totenkopf...................

Aber natürlich ist das wieder total subjektiv betrachtet da die ultras sur als Rassistische Gruppe bekannt sind kann man sie natürlcih ganz einfach als Musterbeispiel darstellen um zu sagen so schlimm wie die sind unsere Ultras nicht aber sie haben wenigstens einen Rechten Herrsprung was völliger Schwachsinn ist.

Alles reine Panikmache in Betracht auf 2006,ich für meinen Teil gehe eh nicht zu dieser scheiss WM,die uns wieder Millionen an Steuern kostet.

Auch sehe ich das so das die Vereinsoberen wohl denken man will ihn ein Teil ihrer Mahct nehmen,weil sie das mal im Video von unseren allen geliebten Fabrizio gesehen haben (Irriduciibli Nazio),aber ihn den Sphären schweben wir ja gar nicht und da wollen wir ja auch gar nicht hin.

Man will seinen Verein unterstützen ihn zu neuen Ruhm supporten ihn bis zum Ende der Welt begleiten mit ihm weinen und Lachen und zum Dank wir man abserviert.
Smash
Der Sport-Bild sind die Ultras/Fans doch ganz egal. Es geht nur um das Geld. Um so brisanter und spektakulÄrer das Thema ist um so mehr lässt sich verdienen. Dass das auf Kosten der Ultras geht spielt für die keine Rolle.
Das schlimmste ist: Es funktioniert.
Viele Leute (selbst die mit dem Schundblatt schon lange Schluss gemacht hatten) sehen die Schlagzeile und kaufen das Ding. Da sage ich nur noch:
:blasen:
Pavel
11 FREUNDE hat dazu einen nochmal interessanten Bericht auf der homepage stehen.

http://11freunde.intro.de/index.php3?nav...4cb86ce8f898356
MrBucket
Zitat:
Alles reine Panikmache in Betracht auf 2006,ich für meinen Teil gehe eh nicht zu dieser scheiss WM,die uns wieder Millionen an Steuern kostet.



Da wäre ich mir mal nicht so sicher!

Aber da erinnerst du mich an eine Idee, die ich mal hatte und nach meinen Klausuren hopffentlich nochmal aufgreifen werde (wenn ichs bis dahin nicht iweder vergesse) . Ich wollte ohnehin mal die Zahlungsströme modellieren, die so eine WM mit sich bringt! Was man bislang zu shehen kriegt in deiser Richtung ist ja im Auftrag vom DFB oder Gegnern und somit nicht seriös! Bin mal gespannt
Südländer
Was man nicht alles macht...

z.B. die erste Halbzeit eines Liga-Pokal-Spiels zwischen zwei eher uninteressanten Vereinen anschauen.

Da kann man sehen, dass unter den Bayern-Fans die Protestkommunikation ganz gut zu funktionieren scheint. Denn man hört: Nichts! Supportverweigerung deluxe.

Sicherlich ist das keine Option für uns, aber sind denn in Bremen überhaupt irgendwelche Aktionen geplant?
oberhausener
Zitat:
Original von Südländer
Was man nicht alles macht...

z.B. die erste Halbzeit eines Liga-Pokal-Spiels zwischen zwei eher uninteressanten Vereinen anschauen.

Da kann man sehen, dass unter den Bayern-Fans die Protestkommunikation ganz gut zu funktionieren scheint. Denn man hört: Nichts! Supportverweigerung deluxe.

Sicherlich ist das keine Option für uns, aber sind denn in Bremen überhaupt irgendwelche Aktionen geplant?


also ich hab bei dem spiel supportmässig bisher keinen unterschied zu dem spiel gestern wahrgenommen.... stimmung kommt im ligapokal sowieso sehr selten auf und die bayern.... naja...die wussten meiner meinung nach noch nie, was das wort support überhaupt bedeutet.....
Andree-UTB
Zitat:
Original von oberhausener
Zitat:
Original von Südländer
Was man nicht alles macht...

z.B. die erste Halbzeit eines Liga-Pokal-Spiels zwischen zwei eher uninteressanten Vereinen anschauen.

Da kann man sehen, dass unter den Bayern-Fans die Protestkommunikation ganz gut zu funktionieren scheint. Denn man hört: Nichts! Supportverweigerung deluxe.

Sicherlich ist das keine Option für uns, aber sind denn in Bremen überhaupt irgendwelche Aktionen geplant?


also ich hab bei dem spiel supportmässig bisher keinen unterschied zu dem spiel gestern wahrgenommen.... stimmung kommt im ligapokal sowieso sehr selten auf und die bayern.... naja...die wussten meiner meinung nach noch nie, was das wort support überhaupt bedeutet.....


da muss ich dir widersprechen...die Schickeria usw. wareneigentlich immer recht gut, man muss nicht immer nur ein auge/Ohr auf die erfolgsfans werfen
DARKWAVE
So wie ich das gesehen hab hängen einige Zaunfahnen wohl verkehrt rum, oder täusch ich mich da ??! ... Zum Thema Bayern und Support, es gibt da bestimmt recht viele Leute die supporten wollen, aber die Umstände sind dort glaub ich dort net so toll... Ganz schlimm ists doch auswärts, ist vielleicht nen fester Stamm von 50-60 Leuten und der rest sind dann die Umlandfans !! Wenn dat dann nur 200 Leute oder so wären wär dat net sooo wild.. aber die ham ja immer nen ausverkauften Gästeblock
Nessi
Hat einer Bilder ausm TV gemacht (von den Fans und nicht vom Spiel)? Hab das Spiel leider nicht gesehen.
Mr.Burns
Ja es hiengen bis auf 3 Fahnen oder so alle verkertherum!

Aber fand auch das Stimmungsmäßig bei den Bayern nichts kam! (Hab aber erst ab der 55min geguckt)
Andree-UTB
also alle bayern fahnen die ich gesehen habe hingen falschrum ! alles andere waren fahnen von hoppern (hauptsächlich neumünster)
oberhausener
Zitat:
Original von Andree-UTB
Zitat:
Original von oberhausener
Zitat:
Original von Südländer
Was man nicht alles macht...

z.B. die erste Halbzeit eines Liga-Pokal-Spiels zwischen zwei eher uninteressanten Vereinen anschauen.

Da kann man sehen, dass unter den Bayern-Fans die Protestkommunikation ganz gut zu funktionieren scheint. Denn man hört: Nichts! Supportverweigerung deluxe.

Sicherlich ist das keine Option für uns, aber sind denn in Bremen überhaupt irgendwelche Aktionen geplant?


also ich hab bei dem spiel supportmässig bisher keinen unterschied zu dem spiel gestern wahrgenommen.... stimmung kommt im ligapokal sowieso sehr selten auf und die bayern.... naja...die wussten meiner meinung nach noch nie, was das wort support überhaupt bedeutet.....


da muss ich dir widersprechen...die Schickeria usw. wareneigentlich immer recht gut, man muss nicht immer nur ein auge/Ohr auf die erfolgsfans werfen


wenn ich mal bei nem bayernspiel war, haben die kaum supportet...und das ist seit jahren der fall.... da sind vielleicht 2% der anwesenden leute daran interessiert stimmung zu machen..... ich darf nur an die pokalfinals erinnern..... selbst diese saison kam es mir so vor, als wenn lautern stetig mehr stimmung gemacht hat als bayern..... für mich sind bayernfans in bezug auf support das erbärmlichste, was es in der bl gibt..... und das zu hause, als sowohl auch auswärts...und gerade auswärts wird doch eigentlich überall mehr supportet als im eigenen stadion.
Südländer
Naja, über den generellen Support der Bayern-Fans lässt sich sicherlich streiten und ich kann auch nur für die gestrige erste Halbzeit sprechen.

Aber selbst wenn die Kurve zu 90% aus Umland-Fans besteht,
die nicht gerade die textsichersten und supportwilligsten sind, ist es schon auffällig, wenn über 45 Minuten nicht einmal sowas wie "Bayern, Bayern" kommt. Das können alle und das geht immer.

Für mich hörte sich das schon nach koordinierter Verweigerung an - vor allem, weil ich entsprechendes auch schon über die bisherigen Testspiele gelesen habe. Dort gab es auch Transparente mit mehr oder weniger geglückten Reimen zu lesen. Einer der besseren: "Wir sind Fans, doch Ihr wollte Kunden - da wird halt schnell Gewalt erfunden". Bilder davon gibt´s bei www.schickeria-muenchen.de

Und nochmal die Frage: Wird es auch in Bremen irgendeine Form von Protest- oder Solidaritätsaktion geben?