Bolles
Das zunächst fehlgeschlagene Vorhaben des Berliner WM-Beauftragten Jürgen Kießling, sich umzubringen, bereitet den Ermittlern Kopfzerbrechen.
Die Motive des lebensgefährlich verletzten Senatsbeamten waren auch am Dienstag, zwei Tage nach der Tat, nicht bekannt. Für Hintergründe im politischen Bereich gibt es keinerlei Anhaltspunkte, sagte ein Berliner Polizeisprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Der Sprecher der zwölf deutschen WM-Städte rang mit dem Tod. Nach dem Selbstmordversuch kurz nach dem Ende des WM-Finales gaben ihm Mediziner kaum noch Überlebenschancen, wie es in Senatskreisen hieß.
Abschiedsbriefe hinterlassen
Der 65-Jährige hat nach Polizeiangaben zwei Abschiedsbriefe hinterlassen, deren Inhalt nicht bekannt wurde. Die Polizei gibt keinerlei Auskünfte zur Motivlage, sondern respektiert die Privatsphäre der Familie, sagte der Sprecher. Kießling war maßgeblich an der Organisation der Fußball-WM in Berlin beteiligt.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sprach von einer menschlichen Tragödie. Man tut gut daran, nicht über die Motive zu spekulieren, sagte Wowereit der Stuttgarter Zeitung vom Mittwoch. Damit reagierte der SPD-Politiker auch auf einen Bericht der Berliner Zeitung, die von Problemen des Beamten im politischen Bereich erfahren haben wollte.
Erfinder der Fan-Meile
Kießling hatte sich in der Nacht zum Montag in seinem Haus im Berliner Bezirk Reinickendorf mit einer Pistole in den Kopf geschossen. Er liegt mit lebensbedrohlichen Verletzungen im Virchow-Klinikum.
Der Witwer lebt in seinem Haus mit seiner zwölfjährigen Tochter. Kießling, der in Berlin auch Mister WM genannt wird, gilt als maßgeblicher Initiator der Fanmeile auf der Straße des 17. Juni, die während der Weltmeisterschaft Millionen Menschen anlockte.
Die Motive des lebensgefährlich verletzten Senatsbeamten waren auch am Dienstag, zwei Tage nach der Tat, nicht bekannt. Für Hintergründe im politischen Bereich gibt es keinerlei Anhaltspunkte, sagte ein Berliner Polizeisprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Der Sprecher der zwölf deutschen WM-Städte rang mit dem Tod. Nach dem Selbstmordversuch kurz nach dem Ende des WM-Finales gaben ihm Mediziner kaum noch Überlebenschancen, wie es in Senatskreisen hieß.
Abschiedsbriefe hinterlassen
Der 65-Jährige hat nach Polizeiangaben zwei Abschiedsbriefe hinterlassen, deren Inhalt nicht bekannt wurde. Die Polizei gibt keinerlei Auskünfte zur Motivlage, sondern respektiert die Privatsphäre der Familie, sagte der Sprecher. Kießling war maßgeblich an der Organisation der Fußball-WM in Berlin beteiligt.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sprach von einer menschlichen Tragödie. Man tut gut daran, nicht über die Motive zu spekulieren, sagte Wowereit der Stuttgarter Zeitung vom Mittwoch. Damit reagierte der SPD-Politiker auch auf einen Bericht der Berliner Zeitung, die von Problemen des Beamten im politischen Bereich erfahren haben wollte.
Erfinder der Fan-Meile
Kießling hatte sich in der Nacht zum Montag in seinem Haus im Berliner Bezirk Reinickendorf mit einer Pistole in den Kopf geschossen. Er liegt mit lebensbedrohlichen Verletzungen im Virchow-Klinikum.
Der Witwer lebt in seinem Haus mit seiner zwölfjährigen Tochter. Kießling, der in Berlin auch Mister WM genannt wird, gilt als maßgeblicher Initiator der Fanmeile auf der Straße des 17. Juni, die während der Weltmeisterschaft Millionen Menschen anlockte.