bastian
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Original von werder|owl
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Original von beckspatriot
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Original von Maike
Es gibt viel Leute die hätten auch gerne mitgefeiert und sich an der perfekten Welt der WM erfreut.Sie haben mindestens ein jahr auf die überteuerte Karte gespart. Haben am Existenzminimum gegessen, um sich den teuren Flug zu bezahlen. Mussten Arbeitstage von über 15h ertragen um sich ein kleines billiges Hotel leisten zu können. Haben alles getan, um ihre Mannschaft irgendwie zu unterstützen und dabei zu sein.
Sie mussten ihre Karten wieder abgeben, die sich dann irgendwelche reichen Schnösel unter die Finger krallen könnten.
Und warum?
Weil sie keine 30 pro Tag hatten, um hier die WM zu konsumieren. 30 die für uns vllt. ein Pappenstiel sind, aber in anderen Ländern mehr als ein Monatsgehalt sind.
"Reiche Gäste zu Gast bei Freunden"
Vielen Dank |
Quelle? Oder einfach mehrere völlig zusammenhanglose Geschichten zusammengewürfelt und ein bisschen Anti-Propaganda geschürt? |
Jo.. das Menschen aus anderen Ländern [und auch in der BRD, übrigens] das Geld für den Besuch von WM spielen fehlt, ist echt voll unrealistisch. Scheiß Propaganda. [Ne großartige Erkenntnis ist das aber natürlich auch wieder nicht.]
Die 3 Reaktionen auf den Beitrag sind allesamt sowas von schlecht, das ich nicht weiss, ob sich ne inhaltliche Antwort lohnt. Am besten gefällt mir:
"Finde ich auch, wäre doch viel besser wenn alle Menschen gleich wenig Geld hätten."
Du bist ganz toll. |
Das wir alle finden, dass die Ticketpreise recht hoch sind, darüber brauchen wir uns nicht streiten. Nur wird es immer jemanden geben, der sich etwas nicht leisten kann. Ich möchte auch gerne zu vielen Festivals und ich rege mich auch über die Preise auf, aber wenn ich eben das Geld nicht habe, muss ich entweder rechtzeitig anfangen zu sparen oder es abhaken. Da gibt es nun mal keinen Weg drumherum. Ist in der BuLi genauso. Entweder ich kann mir die Fahrt nach xy leisten oder nicht. Nach wollen, möchten, etc. geht es nunmal nicht. Nur waren die Aussagen ja auch recht plumpt und aus meiner Sicht zum Großteil unrealistisch. Denn Leute die kein Geld haben, so viel Arbeiten müssen, etc. (klingt übrigens nach einem armen Bergwerksstollenarbeiter aus China), haben bestimmt andere Sorgen, als ihre Mannschaft bei der WM zu unterstützen, auch wenn sie es gerne würden. Aber die würden den Teufel tun, um hier her zukommen! Und was soll man denn eurer Meinung nach machen? Den Leuten die Tickets schenken, inklusive Flug, Verpflegung und Übernachtung? Ach naja, günstiger reicht ja. Komisch nur, dass von überall bestätigt wurde, dass die Preise, wenn überhaupt, unbedeutend gestiegen sind. Und was die Story mit dem "weil die keine 30 hatten, durfte Sie nicht her" ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, aber wenn ich micht recht entsinne, hatten diese Leute den ganzen Wagen voller Essen/Trinken, Klamotten, etc. Also ist hier von Armut und "am Existenzminimum essen" keine Spur.
Es werden wirklich die Haare in der Suppe gesucht. Die wenigen Fehler, die es gab werden hochgepuscht. Aber es gibt bestimmt eine ganz tolle Fantasiewelt, in der alles perfekt ist.
Knackebrot
danke becks, du nimmst mir alles ab, was ich sagen wollte...
Dann sage ich noch was zur Sicherheit...
Die Polizei war einfach nett, weil die Fans nur Spaß haben wollten, sie wollten einfach mit anderen Fans zusammen Fußball feiern...
In der BL. kommt es leider oft vor, dass der "Hass"( ein lächerliches Wort im Fußball) so groß ist, dass man vor keiner Aggression zurückscheut...
Vielleicht einfach nur nett Fussi schauen gehen und dann sind die Polizisten auch nett...
Ist nur eine Sichtweise, ich weiß...aba ganz falsch liege ich da sicherlich auch nicht mit...
Back to Topic...
Ich fand die WM super, mir hat es Spaß gemacht mit meinen wenig fußballbegeisterten Kumpels endlich mal Fußball feiern zu gehen...
Aber ohne Public Viewing wäre die ganze SAche nicht so toll gelaufen, glaube ich...
Wir waren ein guter Gastgeber und das freut mich...
mazzo
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Original von Knackebrot
Vielleicht einfach nur nett Fussi schauen gehen und dann sind die Polizisten auch nett... |
Und vielleicht sind die Poliziesten einfach mal nett zu Gästen sein (zumindest die mit Visum, ich will ja nicht gleich übertreiben...), dann sind die Fans auch gleich besser drauf.
Polizisten benehmen sich zwar oft nicht so, sind aber Profis auf ihrem Gebiet. Da kann man nach dieser WM wirklich verlangen, dass sie aus positiven Erfahrungen lernen und nicht in Reaktionen auf paranoide Drohszenareien zurückfallen.
werder|owl
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Original von beckspatriotDas wir alle finden, dass die Ticketpreise recht hoch sind, darüber brauchen wir uns nicht streiten. Nur wird es immer jemanden geben, der sich etwas nicht leisten kann. Ich möchte auch gerne zu vielen Festivals und ich rege mich auch über die Preise auf, aber wenn ich eben das Geld nicht habe, muss ich entweder rechtzeitig anfangen zu sparen oder es abhaken. Da gibt es nun mal keinen Weg drumherum. Ist in der BuLi genauso. Entweder ich kann mir die Fahrt nach xy leisten oder nicht. Nach wollen, möchten, etc. geht es nunmal nicht. Nur waren die Aussagen ja auch recht plumpt und aus meiner Sicht zum Großteil unrealistisch. Denn Leute die kein Geld haben, so viel Arbeiten müssen, etc. (klingt übrigens nach einem armen Bergwerksstollenarbeiter aus China), haben bestimmt andere Sorgen, als ihre Mannschaft bei der WM zu unterstützen, auch wenn sie es gerne würden. Aber die würden den Teufel tun, um hier her zukommen! Und was soll man denn eurer Meinung nach machen? Den Leuten die Tickets schenken, inklusive Flug, Verpflegung und Übernachtung? Ach naja, günstiger reicht ja. Komisch nur, dass von überall bestätigt wurde, dass die Preise, wenn überhaupt, unbedeutend gestiegen sind. Und was die Story mit dem "weil die keine 30 hatten, durfte Sie nicht her" ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, aber wenn ich micht recht entsinne, hatten diese Leute den ganzen Wagen voller Essen/Trinken, Klamotten, etc. Also ist hier von Armut und "am Existenzminimum essen" keine Spur.
Es werden wirklich die Haare in der Suppe gesucht. Die wenigen Fehler, die es gab werden hochgepuscht. Aber es gibt bestimmt eine ganz tolle Fantasiewelt, in der alles perfekt ist. |
Achso. Das Menschen aus anderen Ländern noch nichteinmal daran denken können, das Extremeluxusgut Fußball-WM konsumieren zu können, ist halt so. Solln die Afrikaner mal anfangen zu sparen, du kannst das ja auch, ne? Das sich menschen ´was nicht leisten können´ist nicht ímmer so´oder irgendwie natürlich, das ist nur in kapitalistischen Gesellschaften der Fall. Wer nachdenkt, kritisiert das, statt es als natürlich darstellen zu wollen.
[Kannst du erklären, was die Bemerkung zum chinesischen Bergwerkarbeiter sollte? Wolltest du nen bisschen witzig sein?]
Das die Assis ausm Ausland einfach so Essen, trinken und auch noch was zum Anziehen mitbringen, statt 30 /Tag ist echt ne Frechheit. Gut, dass dein Staat da nochmal aufgepasst hat, ne?
Dr. Steif
Es ist nun mal so, dass wir - und nicht nur wir in D - gewisse Visa- und Einreisevorschriften haben. Dazu gehört dann auch der Nachweis von Sicherheiten. Und wenn die nunmal bei 30 Euros pro Tag liegen, dann ist das einfach mal so. WM hin oder her. Naürlich ist es bedauerlich, wenn jemand gern zur WM möchte und dann sogar noch Karten bekommen hat, wenn es an solchen Formalien scheitert. Offiziell zumindest. Ausserdem wird der Einreisende ja nicht gezwungen die 30 Euro am Tag auch auszugeben. Anders als in der DDR, wenn ich mich da nicht irre. Für eine Reise aus Tschechien bräuchte man bei Einreise also erstmal 90 Euro um zu einem Spiel der eigenen Mannschaft zu fahren (plus Karte etc) und könnte sich noch 3 Tage im Land aufhalten. Irre ich da schon wieder?
bastian
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Original von werder|owl
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Original von beckspatriotDas wir alle finden, dass die Ticketpreise recht hoch sind, darüber brauchen wir uns nicht streiten. Nur wird es immer jemanden geben, der sich etwas nicht leisten kann. Ich möchte auch gerne zu vielen Festivals und ich rege mich auch über die Preise auf, aber wenn ich eben das Geld nicht habe, muss ich entweder rechtzeitig anfangen zu sparen oder es abhaken. Da gibt es nun mal keinen Weg drumherum. Ist in der BuLi genauso. Entweder ich kann mir die Fahrt nach xy leisten oder nicht. Nach wollen, möchten, etc. geht es nunmal nicht. Nur waren die Aussagen ja auch recht plumpt und aus meiner Sicht zum Großteil unrealistisch. Denn Leute die kein Geld haben, so viel Arbeiten müssen, etc. (klingt übrigens nach einem armen Bergwerksstollenarbeiter aus China), haben bestimmt andere Sorgen, als ihre Mannschaft bei der WM zu unterstützen, auch wenn sie es gerne würden. Aber die würden den Teufel tun, um hier her zukommen! Und was soll man denn eurer Meinung nach machen? Den Leuten die Tickets schenken, inklusive Flug, Verpflegung und Übernachtung? Ach naja, günstiger reicht ja. Komisch nur, dass von überall bestätigt wurde, dass die Preise, wenn überhaupt, unbedeutend gestiegen sind. Und was die Story mit dem "weil die keine 30 hatten, durfte Sie nicht her" ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, aber wenn ich micht recht entsinne, hatten diese Leute den ganzen Wagen voller Essen/Trinken, Klamotten, etc. Also ist hier von Armut und "am Existenzminimum essen" keine Spur.
Es werden wirklich die Haare in der Suppe gesucht. Die wenigen Fehler, die es gab werden hochgepuscht. Aber es gibt bestimmt eine ganz tolle Fantasiewelt, in der alles perfekt ist. |
Achso. Das Menschen aus anderen Ländern noch nichteinmal daran denken können, das Extremeluxusgut Fußball-WM konsumieren zu können, ist halt so. Solln die Afrikaner mal anfangen zu sparen, du kannst das ja auch, ne? Das sich menschen ´was nicht leisten können´ist nicht ímmer so´oder irgendwie natürlich, das ist nur in kapitalistischen Gesellschaften der Fall. Wer nachdenkt, kritisiert das, statt es als natürlich darstellen zu wollen. |
Hier rumpöbeln kannst du, aber Verbesserungsvorschläge bringen oder auf die Fakten eingehen nicht.

Genau wie im Fahnenthread.
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| Kannst du erklären, was die Bemerkung zum chinesischen Bergwerkarbeiter sollte? Wolltest du nen bisschen witzig sein? |
Komm mal von deiner Aggro-Phase runter, dann rallst du das vielleicht auch. Es war auf Maikes Post bezogen, weil die Situation, die sie beschrieben hat, so klingt, als seien solche Leute gemeint. Des war da auch das Wort "Arm" mit eingebracht und eine Begründung auch noch dazu. Les' es am besten noch einmal.
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| Das die Assis ausm Ausland einfach so Essen, trinken und auch noch was zum Anziehen mitbringen, statt 30 /Tag ist echt ne Frechheit. Gut, dass dein Staat da nochmal aufgepasst hat, ne? |
Also lesen und verstehen scheint echt eine Schwäche von dir zu sein. Das mit "Ding der Unmöglichkeit" war darauf bezogen, dass die nicht reingelassen wurden. Zudem ist "mein" Staat wohl auch dein Staat.
SVW-Stephan
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Original von werder|owl
Achso. Das Menschen aus anderen Ländern noch nichteinmal daran denken können, das Extremeluxusgut Fußball-WM konsumieren zu können, ist halt so. Solln die Afrikaner mal anfangen zu sparen, du kannst das ja auch, ne? Das sich menschen ´was nicht leisten können´ist nicht ímmer so´oder irgendwie natürlich, das ist nur in kapitalistischen Gesellschaften der Fall. Wer nachdenkt, kritisiert das, statt es als natürlich darstellen zu wollen.
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Herzlichen Glückwunsch zu diesen bahnbrechenden Erkenntnissen! Dass nicht-kapitalistische Gesellschaften die Wohlfahrt ihrer Mitglieder extrem fördern, sollte nun wirklich jeder am leuchtenden Beispiel der DDR und aller anderen zusammengebrochenen Volkswirtschaften erkannt haben. Da kann sich jeder alles leisten. Wie schön!
Ich habe da auch schon eine Idee für die Kartenvergabe bei der nächsten Weltmeisterschaft. Es wird einfach eine Liste ausgehängt, in die sich jeder (Erdenbürger) eintragen kann, der Lust hat, ein Spiel (oder warum nicht gleich alle) zu sehen. Wie wir das finanzieren überlegen wir uns dann später. Dir fällt da bestimmt was ein.
Maike
Nun da es hier um ein Fazit der WM geht und nicht darum, ob nun kapitalistische Staaten oder anders orientierte Länder der richtige Weg sind, sollte das Thema auch wieder dahin gehen.
Abschließend ist es natürlich schade, um diese Leute denen es auf Grund der 30 Grenze nicht möglich war, aber mit den jenigen die hier waren konnte man auch mal nicht nur saufen und feiern, sondern auch abseits der Spiele sehr interessante Gespräche führen.
Wenn man wollte, konnte man sich lange und angeregt auch über Non-Football-Sachen unterhalten.
Lieben Gruß an die Nice-Guys aus Ghana.
@ beckspatriot: Du wolltest ne Idee zur Verbesserung dieser Verhältnisse?
Zitat aus "Die fetten Jahre sind vorbei": Wenn die Industriestaaten nur 0.01% von ihrem Bruttosozialprodukt abgeben würden, dann würde es denen schon viel besser. ( Träume darf man/frau ja noch haben! )
bastian
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Original von Maike
@ beckspatriot: Du wolltest ne Idee zur Verbesserung dieser Verhältnisse?
Zitat aus "Die fetten Jahre sind vorbei": Wenn die Industriestaaten nur 0.01% von ihrem Bruttosozialprodukt abgeben würden, dann würde es denen schon viel besser. ( Träume darf man/frau ja noch haben! ) |
Cool... Wir nennen irgendein Filmzitat, wovon wir nicht wissen, ob es Schwachsinn ist oder der Realität entspricht. Aber naja... Vielleicht passiert das mal und dann freuen wir uns, weil sich jeder eine prachtvolle WM leisten kann... Ähm... ja...
Maike
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Original von beckspatriot
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Original von Maike
@ beckspatriot: Du wolltest ne Idee zur Verbesserung dieser Verhältnisse?
Zitat aus "Die fetten Jahre sind vorbei": Wenn die Industriestaaten nur 0.01% von ihrem Bruttosozialprodukt abgeben würden, dann würde es denen schon viel besser. ( Träume darf man/frau ja noch haben! )) |
Cool... Wir nennen irgendein Filmzitat, wovon wir nicht wissen, ob es Schwachsinn ist oder der Realität entspricht. Aber naja... Vielleicht passiert das mal und dann freuen wir uns, weil sich jeder eine prachtvolle WM leisten kann... Ähm... ja... |
Ich bin nicht davon ausgegangen, dass es funktionieren muss, aber schön wärs und ja... dann können wir uns alle freuen.
bastian
Irgendwie geil, wenn man mit seinen Träumen propagiert und das auch noch selber ernst meint (siehe hier und in anderen Threads). Du solltest Managerin werden. Die schaffen es auch immer irgendwie ihre unrealistischen Zukunftsträume zur Verbesserung einer Firma (als Beispiel) den Verantwortlichen zu verkaufen. Obwohl, das wäre ja wieder pöhser Kapitalismus im eigenen Sinne... Zwickmühle...
Wie du aber schon vorher gesagt hast, geht es hier eigentlich nicht darum, so please back to topic guys...
Maike
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Original von beckspatriot
Irgendwie geil, wenn man mit seinen Träumen propagiert und das auch noch selber ernst meint (siehe hier und in anderen Threads). Du solltest Managerin werden. Die schaffen es auch immer irgendwie ihre unrealistischen Zukunftsträume zur Verbesserung einer Firma (als Beispiel) den Verantwortlichen zu verkaufen. Obwohl, das wäre ja wieder pöhser Kapitalismus im eigenen Sinne... Zwickmühle...
Wie du aber schon vorher gesagt hast, geht es hier eigentlich nicht darum, so please back to topic guys... |
Stimmt is auf alle Fälle cooler, als andere Ideen oder Denkweisen in den Dreck zu ziehen. Ich habe nicht den bösen bösen Kapitalismus angekreidet, sondern diese Vorgehensweise der Einwanderung um die es ja mittlerweile in dieser Diskussion nicht mehr geht.
btw. du könntest mir ja gerne per pn meine Traum-Prpaganda erläutern.
Fiedel43
Man sollte im Übrigen nicht vergessen, dass es sich gerade mal um 19 Tschechen handelte. Und da keiner von uns dabei war kann auch keiner beurteilen, warum sie nicvht einreisen durften. Vllt. gab es ja auch noch andere Gründe???
Fakt ist doch, dass zigtausende Menschen aus aller Herren Länder hier ihren Spass hatten, dass keine Selbstmordattentäter die public-viewigns zerbombt haben und dass die Innenstädte noch begehbar sind.
Da kann man doch mal einfach froh sein...
Benny
Internationale Pressestimmen zum Verlauf des WM-Turniers
ITALIEN:
«La Republica»: ««Ciao ciao Weltmeisterschaft. Jetzt scheint alles unvergesslich. Aber - einmal abgesehen von Italien und Frankreich - was wird uns wirklich von diesen Weltmeisterschaften 2006 in Erinnerung bleiben? Die deutsche Menschenmenge etwa. Ein diszipliniertes Meer von Fans. Sie wirken immer so, als hätten sie eine natürliche Fernbedienung. Die Furcht, die daraus entsteht, ist, in wessen Händen der Kontrollknopf letztlich landet.»
«La Gazzetta dello Sport»: «Diese Weltmeisterschaft hat uns viele einfache Dinge gelehrt. Dass der Fußball ein Mannschaftssport ist zum Beispiel und dass elf motivierte Männer mit demselben Ziel und in der richtigen Zusammensetzung mehr wert sind als elf Fußball-Superstars, bei denen jeder nur für sich selbst spielt. (...) Das freudige Endspiel hat noch einmal die Überzeugung gestärkt, dass Deutschland als Nation diese Weltmeisterschaft in punkto Heiterkeit und Organisation gewonnen hat (...).»
GROSSBRITANNIEN:
«The Times»: «Alles in allem sind sie nicht so schlecht, die Deutschen. Unsere angelsächsischen Brüder waren patriotisch und leidenschaftlich, aber sind rücksichtsvoll, unaggressiv und freundlich geblieben. Ihre Fußballer waren unterhaltsam, und ihre Fans haben Party gefeiert. Fantastisch.»
«The Guardian»: «Es wäre zu einfach zu sagen, dass die Weltmeisterschaft Deutschland ermöglicht hat, sich selbst wieder zu mögen. Dieser Prozess war von sehr langer Dauer, und wir können die Schwierigkeiten nur ahnen. Aber beim Betrachten der verrückten Ausgelassenheit, die nach dem Erfolg des Gastgeberlandes im kleinen Finale über Portugal in den Straßen von Berlin ausbrach, kommt man kaum daran vorbei festzustellen, dass dieses Land in den vergangenen fünf Wochen eine unumkehrbare und grundlegende Veränderung durchgemacht hat.»
«The Daily Telegraph»: «Der Platzverweis für Zinedine Zidane hat die große Party verdorben. Aber auch wenn sie ein wenig zufrieden stellendes Ende genommen hat: Diese Weltmeisterschaft ist es würdig, mit einem Lächeln in der Erinnerung zu bleiben, und zwar nicht allein in Rom, Neapel und Turin. Auch wenn das Finale im Olympiastadion von Adolf Hitler stattfand: Es liegt genügend Zeit zwischen der 11. Olympiade und der 18. Fußball-Weltmeisterschaft, um nach vorn zu schauen. Für die jungen Berliner ist dieses Land ihr Land - und nicht das Eigentum von dunklen Schatten, die vor sieben Jahrzehnten auf der Ehrentribüne saßen.»
SPANIEN:
«El País»: «Es war die beste WM mit dem schlechtesten Fußball. Es bleibt das Gefühl, das Spielfeld sei zu groß für einen so kleinen Ball gewesen. Es hat aber kaum schlechte Nachrichten gegeben. Die Zwischenfälle waren minimal, und das Fest des Fußballs konnte friedlich in den Kneipen und auf den Straßen gefeiert werden, schließlich waren alle Deutschen bemüht, so wie Jürgen Klinsmann zu sein. Das freundliche Image des Nationaltrainers war entscheidend dafür, dass die WM-Teilnehmer glücklich nach Hause zurückgekehrt sind. Deutschland war diesmal weder arrogant noch verbittert. Es war der beste Gastgeber und hat das Gesetz des Fußballs akzeptiert, auch wenn dieses diesmal nicht auf seiner Seite war.»
ARGENTINIEN:
«Clarín»: «Franz Beckenbauer, der Kaiser, war das Gesicht der Weltmeisterschaft. Er reiste unermüdlich kreuz und quer durch Deutschland, nahm an jeder Zeremonie teil und war bei jedem Spiel im Stadion. Die verdiente Anerkennung kam, nachdem die Deutschen den dritten Platz erzielt hatten, und die Zuschauer im Stadion von Stuttgart diesem exzellenten Repräsentanten des Gastgeberlandes lange und verdiente Ovationen darbrachten.»
«Clarín»: «Es erscheint nicht mehr so bedeutend, wo eine WM statt findet, denn sie ist nicht mehr nur eine Attraktion für die Zuschauer vor Ort. Die modernen Weltmeisterschaften sind in erster Linie eine Exportmaschine von Bildern und Gefühlen, die an jedem Ort der Erde im Fernsehen abgerufen werden können. Die gastgebenden Länder, in diesem Fall Deutschland, werden deshalb in Szene gesetzt für den weltweiten Konsum. Die Deutschen sind dabei nicht gescheitert. Die Stadien waren perfekt, immer voll, es gab keine größeren Skandale, nicht einen Schatten von Terrorismus und viele Straßenfeiern. Einige sehr toll, einige langweilig und ein schlappes Finale. All dies zusammen brachten Fifa-Präsident Joseph Blatter dazu, diese WM etwas übertrieben als die beste der Geschichte zu bezeichnen.»
«La Nación»: «Fast eine Millionen Menschen versammelten sich am Brandenburger Tor, um ihre Mannschaft zu ehren, die Platz drei erzielt hat. Tausende und tausende deutscher Flaggen, die von einem Meer junger Leute zwischen Siegessäule und großem Tor geschwenkt wurden, mischten sich mit den Bildern von der zu Ende gehenden WM. Die Menschen wollten unbedingt ihren Spielern danken, die viel mehr erreicht haben, als sie erwartet hatten. Klinsmann zum Weitermachen bewegen. Es war eine gigantische Show an einem magischen Sonntag. Für bittere Fragen war kein Platz, nur für lachende Gesichter.»
ECUADOR:
«Hoy»: «Wir reisen aus Berlin ab, und alle Vorurteile wie die von der Kälte der Deutschen sind widerlegt. Ganz im Gegenteil, sie waren beste Gastgeber. Ganz Deutschland, diese wiedervereinte Nation, hat einen Monat lang ein Riesenfest gefeiert. Es waren 30 Tage, an denen die Tourismusbranche und die Züge zum Teil an ihre Grenzen stießen, da etwa vier Millionen Fans aus aller Welt unterwegs waren. Heute ist der erste von 1459 Tagen, bis der Ball wieder rollt. Bis dahin werden uns dankbare Gefühle begleiten.»
Teil 2
NIEDERLANDE:
«Volkskrant»: «Die Deutschen hatten Recht. Die Welt war zu Gast bei Freunden. Um die Spielfelder herum war die Fußball-WM ein unglaublicher Erfolg, ob es um die Fröhlichkeit und die Farben auf den Straßen geht, die Sicherheit, den allgegenwärtigen Optimismus, die Verbrüderung zwischen Fans oder die Organisationskraft der Deutschen. Nur mit dem Fußball musste man sich irgendwie behelfen.»
«Telegraaf»: «Fußballerisch hat die WM nicht viel gebracht. (...) Den einzigen neuen Maßstab, den die WM in Deutschland setzte, betraf das Erlebnis. Im Gastgeberland wird alles Klinsmann angerechnet, aber auch Beckenbauer und das OK verdienen ein Lob. Sie haben das Turnier als eine Herausforderung aufgefasst, um mit allen Fans aus aller Welt ein Fußballfest zu feiern. Die von Hooligans freien Feste in allen Städten mit Fans aus aller Welt waren immer ein Höhepunkt.»
SCHWEIZ:
«Tages-Anzeiger»: «Was es war: Eine wunderbare Sommerparty mit vielen schönen Erinnerungen, mit starken Bildern und Geschichten, mit großen Gefühlen. Was es nicht war: großer Fußball. Vielleicht hat die WM etwas geweckt, vielleicht entdeckten wir, dass wir gerne ausbrechen würden aus dieser individualisierten Welt, dass wir mehr gemeinsam erleben wollen. Das Wir-Gefühl, das uns manchmal so fremd geworden ist, konnte gelebt werden.»
«Neue Zürcher Zeitung»: «Deutschland war der erwartet gute Gastgeber. Die WM hat mehr als nur Fußballbegeisterte während eines Hitzemonats in Handeln und Denken bestimmt - auch oder vor allem dank den zunehmenden Fortschritten der "Klinsmannschaft". Der für die empfindsameren Besucher oft gar kraftmeierische und bierselig laute Pop- oder Party-Patriotismus blieb allermeist natürlich. Das Flagge-Zeigen war mehr belustigend denn übertrieben nationalistisch.»
«Basler Zeitung»: «Mag sein, dass der schwarz-rotgoldene Kostümball sich je länger, desto mehr vom eigentlichen Ereignis abkoppelte. Und ein bisschen selbstvergessen deuteten die Deutschen am Ende ihr kleines Finale zum größten Spiel des Turniers um. Wir sehen es ihnen nach, denn sie haben es sich verdient.»
ÖSTERREICH:
«Kronenzeitung»: «Es waren - zugegeben - ein bissl viele Interviews, ein bissl viel Fußball und ein bissl viel Party im vergangenen Monat. Zeit, dass sich nix mehr dreht. Die Welt hat eine Pause nötig. Dringend. Und Deutschland auch. (...) Das Land kann wieder das werden, was es vor dieser WM gewesen ist. Die Deutschen werden sich statt vor den gigantischen Vidiwalls der Fan-Meilen wieder auf den Autobahnen stauen. Sie werden statt Freunde zu Gast wieder zu viele Ausländer im Land haben. Sie werden den gigantischen Umsatz der WM vergessen und wieder über den Anstieg der Mehrwertsteuer klagen.»
«Der Standard»: «Was noch bleiben wird? Nun, die Erinnerung an relativ unbeschwerte Sommerwochen, in denen sich die Deutschen als gute, fröhliche Gastgeber präsentiert haben. Sommerwochen, die gezeigt haben, dass Massenevents mit Konfliktpotenzial bei rechtzeitiger und richtiger Wappnung weit gehend friedlich über die Bühne gehen können - ohne martialische Machtdemonstrationen, schon gar ohne Bundeswehreinsatz. Deutschland 2006 kann ein Lehrbeispiel werden, wie von den Ordnungshütern mit Emotionen umgegangen werden soll.
«Die Presse»: «Nie zuvor wurde einem durch eine Weltmeisterschaft so vor Augen geführt und bewusst gemacht, dass Fußball nicht nur ein Mannschaftssport ist, sondern ein Gesellschaftsspiel, das zumindest temporär in der Lage ist, sowohl Perspektiven der Gesellschaft als auch das Image eines Landes zu verändern, wenn nicht umzudrehen. Und das ist Deutschland, das sich zum Ziel gesetzt hatte, guter Freund aller Gäste zu sein, in einem Maß gelungen, wie das niemand erwartet hätte. ... Das Spektakel der Superlative, das alle Rekorde brach, bedeutet aber sowohl Herausforderung als auch Hypothek für alle, die an den Deutschen gemessen werden.
FRANKREICH:
«Libération»: «Der Deutsche ist immer da, wo man ihn nicht erwartet. Vor der WM hatte man uns Horden von Neonazis in Aussicht gestellt, von blutdürstigen Hooligans, und zusammengeschlagene Schwarze an jeder Straßenecke. Nichts von alledem. Neonazis, Hooligans und Rassisten waren die einzigen, die enttäuscht haben, was uns nur freut. Was für erbärmliche Typen, bemitleidenswert! ... Wir müssen gestehen, wir sind schon mit einigen Vorurteilen über den Deutschen angereist, diesen seltsamen Zweifüßler, der am Zebrastreifen wartet, bis die Ampel auf grün schaltet.»
TSCHECHIEN:
«Lidove noviny»: «Der Sieger der WM heißt - Deutschland. Das klingt merkwürdig? Vielleicht, aber es stimmt: Die Auswahl von Jürgen Klinsmann zeigte den attraktivsten Fußball. Ansonsten bot das Turnier viel zu viele langweilige taktische Kämpfe ohne Tore.»
«Pravo»: «Für die meisten Deutschen endete die WM bereits mit dem Spiel um den dritten Platz. Trotzdem: Diese WM sorgte gelegentlich für Gänsehaut. Deutsche sind vom Fußball besessen.»
«Mlada fronta Dnes»: «Die FIFA muss die Regeln ändern, damit das Überraschungsmoment in den Fußball zurückkehrt. Nach Deutschland, das eine hervorragende WM organisierte, ist der nächste Veranstalter Südafrika eine mehr als unsichere Wahl.»
RUSSLAND:
«Iswestija»: «Die Weltmeisterschaft war seit 16 Jahren der erste Ausbruch von Patriotismus in Deutschland. Den letzten hatte es zur Wiedervereinigung des Landes gegeben, aber wurde die Bevölkerung wieder still und ließ die nationale Zugehörigkeit nicht mehr heraushängen. Die WM hat alles verändert. In nur einem Monat hat Deutschland das Vorurteil widerlegt, dass seine Bewohner langweilig, verschlossen und wenig gastfreundlich sind.»
Mir hat die WM im Nachhinein gefallen, obwohl ich im Vorfeld sehr skeptisch und dem Ganzen gegenüber eher negativ eingestellt war. Es waren 4 Wochen Party, die Spaß gemacht haben. Negative Dinge kann man immer finden, doch ist mir das auf Dauer zu blöd, wenn ich nur eben sowas in den Vordergrund stelle.
RE-Chris
Ich weiß, daß es einigen hier nicht paßt, aber mir gehen solche Pressestimmen runter wie Öl. Ist es nicht schön, daß in den vergangegen Wochen soviele Menschen zueinander gefunden haben, man sich zusammen gefreut oder zusammen gelitten hat? Plötzlich war es egal, woher man kommt. Ich bin froh, daß man vorallem dem DFB, der FIFA oder der Polizei zeigen konnte, daß man nur ein großes Fest feiern möchte, daß der Fußball-Fan nicht unbedingt eine Bedrohung darstellt oder dergleichen. Ja, diese Aussage kann man auch zerpflücken, wenn man will. User wie Tapir oder Maike sollen das ruhig tun, wenn sie Zeit dafür haben. Weltverbesserer wie ihr sind super wichtig, nur leider nicht für mich. Ich beschränke mich jetzt nämlich nur auf das Gefühl, das ich seit WM-Beginn in mir trage. Und das gefällt mir. Nur mir. Ihr habt damit rein gar nichts zu tun. Schön, oder? Ich bin immer noch gut gelaunt. Und ich hätte NIE gedacht, daß ich so denken würde. Man kann nämlich viel kaputt reden. Kritisch Dinge betrachten ist die eine Sache, aber alles schlecht reden die andere. Es mag mich möglicherweise berühren, daß nicht alle Menschen an dieser großen Party teilnehmen konnten, aber..ganz ehrlich...irgendwie interessiert mich das nicht. Jedenfalls nicht in diesem Zusammenhang. Ich habe nämlich auch kein Spiel live gesehen. Und dennoch hatte ich meinen Spaß - den ich übrigens auch habe, wenn ich Artikel der TAZ, der sozialistischen Zeitung oder wie heute in der Uni den "Gegenstandpunkt" (oder so ähnlich) zu lesen bekomme. Aber das ist nur meine Meinung, wobei die TAZ sich wenigstens halbwegs bemüht.
MrBonde
| Zitat: |
Dienstag, 11. Juli 2006, 22:54 Uhr
Exklusiv: Klinsmann tritt als Bundestrainer zurück
Jürgen Klinsmann wird seinen Vertrag als Bundestrainer mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht verlängern. Das erfuhr BILD exklusiv. Nur drei Tage nach dem Erreichen des dritten Platzes bei der WM im eigenen Land erteilte er DFB-Präsident Theo Zwanziger in einem persönlichen Gespräch eine Absage. Als neuer Bundestrainer ist Klinsmanns bisheriger Assistent Joachim Löw im Gespräch.
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Der Mann macht alles richtig.
-Scholle-
Löw war eh der Chef und hat die Fäden im Hintergrund gezogen, Klinsmann hat nur seinen Kopf hingehalten. Im Falle eines frühen Ausscheidens wäre Klinsmann für alle der Knecht gewesen so war er halt der Held.
Ich glaube auch das war abgekatertes Spiel. Löw alleine hätte man damals nicht als Nationaltrainer einstellen können, da er halt nicht die entsprechende Persönlichkeit war und die Erfolge von ihm inn Deutschland nicht wirklich anerkannt wurden. So wäre der Druck auf ihn und den DFB zu groß gewesen. Also musste man sich quasi ne Gallionsfigur mit ins Boot holen, Klinsmann war dafür der perfekte Mann da er nicht sonderlich viel wert auf die Meinung der Presse legt und auch nach seiner Karriere nicht unbedingt als Trainer irgendwo groß arbeiten wollt,er hatte so nichts zu verlieren.
bastian
Fußball-WM: Von Klinsmann lernen, heißt sicherer werden
In einer abschließenden Pressekonferenz zur Sicherheitslage der am Sonntag zu Ende gegangenen Fußball-WM werteten Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und sein bayerischer Amtskollege Günther Beckstein in Berlin das Zusammenspiel und Verhalten aller beteiligten Sicherheitskräfte als erstklassig. Schäuble betonte, dass die Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder wie Bundestrainer Jürgen Klinsmann die Voraussetzungen dafür geschaffen hätten, "dass alle Fußballfans das WM-Fest unbeschwert und sorglos erleben und genießen konnten". Günther Beckstein lobte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Innenministerkonferenz der Bundesländer, dass die Polizisten selbst bei schwierigsten Einsätzen mit einem Lächeln im Gesicht aufgetreten seien.
In der Einschätzung beider Politiker hat sich das Konzept bewährt, über 570 ausländische Polizisten einzusetzen, von denen 320 aus 13 europäischen Staaten in ihrer jeweiligen Uniform zum Einsatz kamen. Das habe als Symbol für die europäische Einheit und Zusammenarbeit sowie für die Internationalität und die völkerverbindende Kraft der Fußball-Weltmeisterschaft besonders nachhaltig gewirkt, meinte Schäuble.
Bereits am Montag hatte Michael Endler, Leiter der Zentralen Informationsstelle für Sporteinsätze in Neuss, erklärt, dass die WM friedlich abgelaufen sei. Insgesamt habe die Polizei nur 9000 Personen in Gewahrsam nehmen müssen. Von ihnen seien 80 Prozent Deutsche gewesen, der überwiegende Rest Engländer. Zur Problematik der Hooligans erklärte Endler: "Die schlimmen Jungs aus Osteuropa sind nicht in der Zahl wie erwartet nach Deutschland gekommen." Die polizeibekannten englischen Hools seien sogar zu 100 Prozent auf der Insel geblieben. Insgesamt habe die Polizei 7000 Straftaten registriert, überwiegend in den Kategorien Körperverletzung, Sachbeschädigung und Diebstahl. Bei den Körperverletzungen seien insgesamt 850 Personen verletzt worden, davon 350 aktive Störer, 200 Polizisten und 300 Unbeteiligte.
Obwohl kein einziger Vorfall mit terroristischem Hintergrund bekannt wurde, wertete Innenminister Schäuble in Berlin die vergleichsweise harmlosen Zahlen des ZIS nicht als Indiz dafür, dass die terroristische Gefahrenlage abgenommen hat. Schäuble stellte seinen Entwurf des neuen Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetzes (TBEG) vor, mit dem sich das Bundeskabinett am Mittwoch befassen wird. Dieses Gesetz soll verschärft werden, obwohl laut Schäuble die Sicherheitsbehörden in den vergangenen drei Jahren nur 99 Mal von den erweiterten Befugnissen des nach dem ehemaligen Bundesinnenminister Otto Schily benannten "Otto-Katalogs" mit Anti-Terrorgesetzen Gebrauch machten. "Wir brauchen die nach den Anschlägen des 11. September 2001 geschaffenen Befugnisse unserer Sicherheitsbehörden weiterhin, denn die terroristische Bedrohung ist seither leider nicht geringer geworden. Der Terrorismus ist eine fortdauernde Bedrohung. Deshalb ist es erforderlich, dass wir unser Instrumentarium fortentwickeln. Um den Kurs eines dauerhaft hohen Fahndungs- und Ermittlungsdrucks in Deutschland erfolgreich fortführen zu können, ist das Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz erforderlich", erklärte Schäuble.
Das erweiterte TBEG sieht vor, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz leichter Auskünfte von Fluggesellschaften über Flugbuchungen verdächtiger Personen erhalten kann. Außerdem soll es erlauben, dass "islamistische Hassprediger und rechtsextremistische Hetzer" im Inland überprüft werden können, auch wenn sie bisher noch nicht mit verfassungsfeindlichen Bestrebungen in Erscheinung getreten und damit erfasst seien, betonte Schäuble. Im Zusammenhang mit der Föderalismusreform kündigte Schäuble die Einrichtung gemeinsamer Dateien von Polizeibehörden und Nachrichtendiensten an. Auch sollen die Präventivbefugnisse des BKA ausgeweitet werden.
Während die Erweiterungspläne des TBEG bei Bürgerrechtlern auf scharfe Kritik stießen, bekamen beide Innenminister Beifall von der Gewerkschaft der Polizei. So erklärte der Gewerkschaftsvorsitzende Konrad Freiberg: "Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ergab sich noch nicht die zwingende Notwendigkeit, Auskunftsbefugnisse auch zur Aufklärung verfassungsfeindlicher Bestrebungen im Inland einzusetzen. Nach den Terrorakten von London vor rund einem Jahr aber ergeben Ermittlungen nahezu täglich, dass eine wachsende Gefahr durch im Land aufgewachsener und scheinbar integrierter Personen, die sich gewaltbereit dem islamistischen Terrorismus zuwenden, besteht."
Freiberg forderte neben der optimierten Zusammenarbeit von Polizei und Nachrichtendiensten die Einrichtung einer zentralen Anti-Terror-Datei ohne bürokratische Hürden. Diese Datei müsse nach Jahren der zähflüssigen Verhandlungen eingerichtet werden.
Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/75326
Kommentar:
1. Von Klinsmann lernen, heißt auswandern... (unter bestimmten Bedingungen)
2. Der einzige Terror, den wir haben, sitzt in Berlin. Auf zum gläsernen Bürger!
Tapir
Mein Spiele-Guck-Resümee:
Das eventige Drumherum, sog. PV mit / ohne Eintrittskarten und Fanmeilen ..., hat mich null interessiert. Auch Love Parade usw. (irgendjemand sprach die Parallele an) hat prima Stimmung. Viele mögens und gehen hin, viele nicht und bleiben weg. Recht einfache Sache.
Die Spiele hab ich entweder in netter Kneipe / Biergarten oder en groupe privat geguckt (oder im Radio gehört beim Renovieren )
Das letzte Spiel BuLi (HSV-SVW) hatte ich auf dem Domshof gesehen wegen nich-karten-gekriegt, na ja, man sah nich viel (mit Henry Vogt im Ohr gings) und die Animation vorher, hinterher und währenddessen ist auch Geschmacksache (nich meiner (würg) ).
Die TV-Kommentare vor und nach dem Spiel bzw. in der HZ hab ich mir gespart und in der Kneipe gingen auch meistens die während des Spiels unter. Also war damit auch alles im Lot.
Allgemein hat es für mich aus o.g. Gründen keinen großen Unterschied vom Gucken her gemacht ob die WM nun in Dtschld oder Japan/Südkorea war.
Fußball (darum gings doch auch bei der WM? ^^)
ein paar wenige sehr gute Spiele (z.B. Argentinien - Elfenbeinküste) und ein paar mit sehr hohem Unterhaltungswert (z.B. Portugal - Niederlande) - aber auch sehr sehr viele recht lahme (z.B. Schweiz - Ukraine). Insgesamt fand ichs schon ein bißchen enttäuschend, weil viele der attraktiveren Mannschaften früh oder tragisch ausschieden. Die letzten vier = die besten vier? die Weltmeister = die Allerbesten?
naja