Werder Bremen – Fußballclub oder Unternehmen?

Andree
Zitat:
Großer Beifall in Hamburg für Werder Bremen

Eine Auswärtspartie in Hamburg wurde für Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer ein mit viel Beifall bedachtes Heimspiel. Bei seinem Gastvortrag vor dem Hamburger Wirtschaftsverein am Mittwoch lauschten rund 120 Unternehmer gespannt dem Werderaner. Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft referierte Klaus-Dieter Fischer zum Thema "Erfolgsmodell Werder Bremen – Fußballclub oder Unternehmen?"

Der Bremer erläuterte, dass die Bundesliga eindeutig nach unternehmerischen Gesetzmäßigkeiten zu führen und bei Werder Bremen der wirtschaftliche Teil des Vereins in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert worden ist. Jedoch machte er auch deutlich, dass für die Bindung von Fans und Mitgliedern die Erhaltung von Vereinsstrukturen und -gedanken von größter Bedeutung seien, weil ohne emotionale Bindung an den Verein Fußball auf Dauer nicht überleben kann. Auch dürfe sich die Bundesliga nicht von den 27.000 anderen deutschen Fußballvereinen abkoppeln, da von dort sowohl die Fans als auch der Nachwuchs kämen. In einer anschließenden Diskussion fand diese Auffassung große Bestätigung und Werder Bremen erhielt viel Lob für seine Unternehmens- und Vereinspolitik.

Der Hamburger Wirtschaftsverein ist ein Unternehmensforum und repräsentiert 180 Firmen mit mehr als 40.000 Beschäftigten in Hamburg und im Norden Niedersachsens. Bei den Monatsveranstaltungen des Wirtschaftsvereins treten regelmäßig hochrangige Politiker und Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft als Referenten auf


http://www.werder.de/aktuelles/news/meldung.php?id=8632
Master of Desaster
Lächerlicher wie Herr Fischer kann ein Mensch wohl nicht sein.

Von Emotionaler Bindung zum Verein sprechen aber alles dafür tun, das diese Bindung in Geld umgewandelt wird.

Siehe Name des Weserstadions und ähnliches.