Borowski

Bömmel
Tim Borowski bleibt bis 2008

Vertrag verlängert, Aufatmen in Bremen / Gute Argumente und ein gutes Gefühl gaben den Ausschlag

Von Carsten Sander


BREMEN · Geschafft! Der Super-Gau im Bremer Mittelfeld ist abgewendet. Nach dem Verlust von Fabian Ernst (wechselt im Sommer zu Schalke 04) hat der Deutsche Meister Wackelkandidat Nummer zwei halten können. Tim Borowski verlängerte gestern seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bis zum 30. Juni 2008. Und das sorgte für Aufatmen bei Werder.

Sportdirektor Klaus Allofs hatte natürlich das Rumoren in der Branche wahrgenommen. Viele Clubs waren an Nationalspieler Borowski interessiert. Der Hamburger SV und Hertha BSC Berlin taten sich dabei besonders hervor. Doch in dem erstaunlich geräuschlosen Vertragspoker hatten die Bremer das beste Blatt. Aus Gründen, die "Boro" so beschreibt: "Werder hatte das für mich beste Paket geschnürt - und damit meine ich nicht nur das Geld. Hier fühle ich mich wohl, hier sehe ich die besten sportlichen Perspektiven."

Was das heißt? Nun, zum einen lobt der 24-Jährige die Einkaufspolitik des Clubs ("Da sind viele gute, junge Spieler dabei"), zum anderen weiß er, was er an Werder hat, wenn er sich für die WM 2006 empfehlen will. "Das ist das Sportereignis des Jahrhunderts. Da will ich unbedingt dabei sein." Und wie geht das leichter, als in einer Mannschaft zu spielen, in der man eine feste Größe ist?

Eine solche ist Tim Borowski mittlerweile geworden. "Er hat seinen Weg hier begonnen, hat es in die Nationalmannschaft geschafft und will den Weg nun weitergehen. Ich denke, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat", sagte Trainer Thomas Schaaf gestern.

Borowski denkt genauso - natürlich, sonst hätte er nicht verlängert. Neben allen sachlichen Argumenten hat sich der Mittelfeldspieler aber auch von seinem "Riecher" leiten lassen. "Bei Werder habe ich einfach ein gutes Gefühl. Das war bei der letzten Vertragsverlängerung schon so - und damals

habe ich mich nicht getäuscht. Diesmal bestimmt auch nicht."

Versüßt wird ihm die Entscheidung durch einen zwar "stark leistungsbezogenen Vertrag" (Allofs), der aber "seiner Stellung, die er inzwischen bekommen hat, angemessen ist" (wieder Allofs). In Zahlen: Borowskis neuer Jahresverdienst dürfte sich zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro bewegen.

Dafür wird von Tim Borowski (seit 1996 im Verein) in Zukunft aber auch noch mehr erwartet. "Er muss in die Rolle hineinwachsen, zu führen", fordert Schaaf: "Die nötigen Qualitäten hat er."

[20.01.2005] Kreiszeitung
PAINKILLER
Nationalspieler Tim Borowski hat seinen Vertrag bei Werder Bremen um drei Jahre bis 2008 verlängert. Der Mittelfeldspieler unterschrieb am Mittwochvormittag im Weser-Stadion einen entsprechenden Vertrag. "Die sportliche Perspektive stand bei meiner Entscheidung im Vordergrund, aber für Werder sprach zusätzlich, dass hier auch privat alles zusammen passt. Ich fühle mich sehr wohl hier", so Borowski nach seiner Entscheidung. Über die Gespräche mit Werder sagte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler: "Ich bin froh, dass alles so reibungslos über die Bühne gegangen ist. Werder war für mich die erste Adresse. Die Mannschaft hat viele junge Spieler dazu bekommen, so dass wir auch in den kommenden Jahren eine gute Rolle spielen werden. Andere Angebote, die mir vorlagen, haben mich in dieser Hinsicht nicht so überzeugt."

Geschäftsführer Klaus Allofs sagte nach der Vertragsunterschrift: "Wir sind froh, dass wir mit Tim eine Einigung erzielen konnten. Nach der Verlängerung von Christian Schulz vor wenigen Wochen ist Tim der zweite junge deutsche Nationalspieler, den wir langfristig an uns binden konnten. Tim bringt alle Voraussetzungen mit, um auch in Zukunft eine starke Rolle in unserem Team zu spielen und mit Werder noch viel Erfolg zu haben."

Cheftrainer Thomas Schaaf freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: "Tim hat bei uns alle Möglichkeiten, weiterhin seinen Weg zu gehen, den er bei uns schon in der Jugend begonnen hat. Er wird in Zukunft sein Leistungsvermögen weiter optimieren und noch mehr Verantwortung übernehmen."

Tim Borowski, der seit 1996 für Werder spielt, gehörte in der Hinrunde zum Stammpersonal der Werderaner. Der 24-Jährige absolvierte in dieser Saison 14 Bundesligaspiele und erzielte dabei 2 Tore.


wol
haiaman07
Nach der Leistung von Boro im Spiel eggen Wolfsburg und in den vorherigen SPielen macht er den EIndruck als wenn er ncihts mehr tun müsste!!!


:dh:miro klose fussballgott :dh:
Flughamster
Hat nun seine Offiziele Homepage...

Hier
Hinni
Wählt Tim Borowski zum Spieler des Monats


Werder-Profi Tim Borowski steht zur Wahl zum Fußballer des Monats November. Alle Fans des Nationalspielers können nun tatkräftig mithelfen, den Werderaner auf Platz eins der Rangliste zu wählen. Unter der Telefonnummer 01378 – 108872 – 1, per SMS an 77 111 mit dem Kürzel "Spieler 1" oder im Internet unter www.fussballer-des-monats.de kann noch bis Mittwoch, 12 Uhr, abgestimmt werden.

Der zweimalige Doppeltorschütze (Frankfurt und Wolfsburg) Tim Borowski ist momentan in überragender Form. Daher macht sich auch Lauterns Kapitän Marco Engelhardt für den deutschen Nationalspieler stark: "Er hat konstant gut gespielt, einige Tore vorbereitet und auch selbst erzielt." Ebenfalls nominiert sind Ex-Werderaner Claudio Pizarro von Bayern München und Lincoln von Schalke 04. Im Vormonat erhielt Borowskis Teamkollege Miroslav Klose die Ehrung zum besten Spieler des Monats Oktober.

Die Wahl wird gemeinsam vom "Kicker Sportmagazin", dem DSF und der DFL organisiert. Die 18 Bundesliga-Kapitäne schlagen jeweils einen Spieler vor. Die drei am häufigsten Genannten werden dann zur Wahl gestellt.
tretixe
Zitat:
Wenige Stunden vor dem Anpfiff des Champions-League-Spiels gegen Panathinaikos Athen steht fest, dass Werder-Profi Tim Borowski definitiv nicht zum Einsatz kommen wird. Beim Nationalspieler, der die Trainingseinheit am Dienstagnachmittag wegen Schmerzen an der Leiste abbrechen musste, konnte in einer weiteren Untersuchung am Mittwochmorgen keine Verbesserung seiner Beschwerden festgestellt werden. Der 25-Jährige soll am Donnerstag in Berlin von einem Spezialisten untersucht werden.

Wenige Stunden vor dem Anpfiff des Champions-League-Spiels gegen Panathinaikos Athen steht fest, dass Werder-Profi Tim Borowski definitiv nicht zum Einsatz kommen wird. Beim Nationalspieler, der die Trainingseinheit am Dienstagnachmittag wegen Schmerzen an der Leiste abbrechen musste, konnte in einer weiteren Untersuchung am Mittwochmorgen keine Verbesserung seiner Beschwerden festgestellt werden. Der 25-Jährige soll am Donnerstag in Berlin von einem Spezialisten untersucht werden.

Cheftrainer Thomas Schaaf, der bis zuletzt auf einen Einsatz des Mittelfeld-Akteurs gehofft hatte, wird keinen weiteren Spieler für Tim Borowski nachnominieren, so dass ihm am Abend nur 17 Spieler zur Verfügung stehen.

Die Werderaner bleiben damit gerade in der Champions League vom Verletzungspech verfolgt. Bereits am letzten Heimspieltag in der Königsklasse mussten die Bremer wenige Stunden vor dem Anpfiff die Absage von Ivan Klasnic verkraften, der wegen einer Blinddarmentzündung sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Es folgte einen Spieltag später die schwere Gesichtsverletzung von Miroslav Klose beim FC Barcelona, der daraufhin ebenfalls operiert werden musste.

Fiedel43
Kreiszeitung vom 8.12. auf WOL
BREMEN (csa) Die Entscheidung fiel schon am Vormittag: Nach einem Besuch beim Arzt stand für Tim Borowski (Bild) fest, dass ein Einsatz gegen Panathinaikos Athen gestern Abend keinen Sinn machen würde. Die Verletzung der linken Leiste, die bei ihm am Dienstag im Abschlusstraining aufgebrochen war, hat sich als schwerwiegend herausgestellt. Von der (erhofften) Besserung über Nacht konnte bei dem 25-Jährigen gestern nicht die Rede sein. Im Gegenteil: Die Schmerzmittel haben nicht angeschlagen, "Boro" kam gestern Morgen gar nicht erst zum obligatorischen Warm-up.

Heute soll Borowski in Berlin von Spezialist Dr. Krüger untersucht werden. Dann klärt sich auch, ob der Mittelfeldspieler - mit 14 Scorerpunkten (sieben Tore, sieben Vorlagen) der beste der Bundesliga - noch sofort operiert werden muss. Vieles deutete gestern bereits darauf hin. Damit würde Borowski Werder bis zu Beginn der Rückrunde fehlen.


Na toll. X(
Dr. Steif
Und noch die Wahl zum Tor der Woche:

http://www.sportschau.de/sp/sportschau/fussball/tdw/
dertollemicha
Zitat:
Original von Dr. Steif
Und noch die Wahl zum Tor der Woche:

http://www.sportschau.de/sp/sportschau/fussball/tdw/


Und was hat das bitte mit Tim Borowski zu tun? Wenn ich draufklicke, dann seh ich keinen Tim Borowski sondern nur Banovic, Mokthari, Kura***, Rosicky oder Sträßer...?? ?(
Paddy-SVW
Zitat:
Original von dertollemicha
Zitat:
Original von Dr. Steif
Und noch die Wahl zum Tor der Woche:

http://www.sportschau.de/sp/sportschau/fussball/tdw/


Und was hat das bitte mit Tim Borowski zu tun? Wenn ich draufklicke, dann seh ich keinen Tim Borowski sondern nur Banovic, Mokthari, Kura***, Rosicky oder Sträßer...?? ?(


Ähm, und wer is dann der erste Spieler mit dem Bremen Trikot?? :vogel:
fussballgott
Zitat:
Original von Flughamster
Hat nun seine Offiziele Homepage...

Hier


die gibt aber schon seit letzter saison.wiese,klose,frings und klasnic ham auch eine :dh:
Phire
Zitat:
Original von fussballgott
Zitat:
Original von Flughamster
Hat nun seine Offiziele Homepage...

Hier


die gibt aber schon seit letzter saison.wiese,klose,frings und klasnic ham auch eine :dh:


Der Beitrag ist im April entstanden, also in der letzten Saison... Augen auf
Denuz
Operation: Tim Borowski fällt bis Jahresende aus


Nationalspieler Tim Borowski wird am Freitagvormittag in einer Berliner Klinik operiert. Die Untersuchungen beim Berliner Spezialisten Dr. Jens Krüger bestätigten die Diagnose des Bremer Mannschaftsarztes Dr. Götz Dimanski, wonach Tim Borowski an einer "Weichen Leiste" leidet. Der Mittelfeldspieler blieb direkt nach den Untersuchungen in Berlin, um sich auf die Operation vorzubereiten. Cheftrainer Thomas Schaaf sagte zur neuen Entwicklung: "Leider fällt uns Tim damit für die kommenden Spiele aus. Wir hoffen, dass er uns zum Trainingsauftakt im neuen Jahr wieder zur Verfügung steht."

Eine schlechte Nachricht gab es auch von Christian Schulz. Der Werder-Profi verlängert die Verletztenliste der Bremer. Schulz, der zu Beginn der zweiten Hälfte im Spiel gegen Panathinaikos ausgewechselt werden musste, erlitt eine Prellung des Wadenbeinköpfchens. "Momentan kann ich noch nicht richtig laufen und habe Schmerzen, die in die Wade und ins Knie hineinziehen. Aber die Ärzte sagen, dass es bei dieser Prellung normal sei und dass sich alles in den nächsten Tagen stark bessert. Ich hoffe also, dass ich Sonntag in Köln dabei sein kann."

Über leichte muskuläre Beschwerden klagten zudem Johan Micoud und Frank Baumann, die aber am Sonntag zur Verfügung stehen werden.


Quelle: werder.de
dertollemicha
Zitat:
Original von Paddy-SVW
Zitat:
Original von dertollemicha
Zitat:
Original von Dr. Steif
Und noch die Wahl zum Tor der Woche:

http://www.sportschau.de/sp/sportschau/fussball/tdw/


Und was hat das bitte mit Tim Borowski zu tun? Wenn ich draufklicke, dann seh ich keinen Tim Borowski sondern nur Banovic, Mokthari, Kura***, Rosicky oder Sträßer...?? ?(


Ähm, und wer is dann der erste Spieler mit dem Bremen Trikot?? :vogel:


Joa...muss wohl neu sein - als ich druffgeguckt habe, da waren meine genannten spieler zu sehen...

Nehme alles zurück - ist auch offtopic schon..von mir aus können meine beiträge hier auch gelöscht werden - für die übersicht des threads wäre es besser und wünschenswert!
Dr. Steif
Rummenigge plant mit Borowski für Ballack

Die Verantwortlichen von Bayern München finden sich immer mehr mit dem Abgang von Nationalspieler Michael Ballack ab . "Ich glaube, dass er geht", sagt Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, "denn wenn man es in sechs Monaten nicht schafft, den Vertrag zu verlängern, dann schafft man es auch danach nicht. Das ist meine Erfahrung", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bayern der Bild-Zeitung. Gleichzeitig brachte Rummenigge den Bremer Tim Borowski als Nachfolger für den Kapitän der Nationalmannschaft ins Gespräch.

Während Manager Uli Hoeneß ein mögliches Interesse an Borowski als eventuellen Ballack-Nachfolger bislang stets dementiert hatte, könnte sich Rummenigge einen Wechsel des Mittelfeldspielers nach München gut vorstellen: "Ich persönlich mag ihn. Ein toller Spieler. Er setzt Akzente, hat Schussgewalt und eine starke Präsenz. Ist nur die Frage, ob Werder ihn gehen lassen würde."

Rummenigge beansprucht mehr TV-Gelder

Um auch in Zukunft auf dem Transfermarkt mit den europäischen Topklubs mithalten zu können, forderte Rummenigge am Freitag zudem erneut eine "Differenz in der Wertigkeit" bei der Verteilung der Fenrsehgelder ab der Spielzeit 2006/2 007. Die Einnahmen aus der Vermarktung der audiovisuellen Rechte an der Fußball-Bundesliga steigen ab der kommenden Saison um 40 Prozent auf 420 Mill. Euro pro Jahr.

"Wer mehr Leistung bringt, muss besser honoriert werden. Es kann nicht sein, dass zum Beispiel Duisburg genauso viel erhält wie Bayern. Da gibt es Differenzen in der Wertigkeit und der Einschalt-Quote. Das müssen solche Klubs dann einfach akzeptieren", meinte Rummenigge.

http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relh...ildhbi/cn/GoArt!200015,300481,1009082/SH/0/depot/0/index.html
Phire
Zitat:
"Wer mehr Leistung bringt, muss besser honoriert werden. Es kann nicht sein, dass zum Beispiel Duisburg genauso viel erhält wie Bayern. Da gibt es Differenzen in der Wertigkeit und der Einschalt-Quote. Das müssen solche Klubs dann einfach akzeptieren", meinte Rummenigge.


Was für ein arrogantes Arschloch... sollen die Klubs, die das Geld am nötigsten haben, noch weniger bekommen und die Bayern noch mehr? Kriegen die den Hals nicht voll genug?

:back:
Fred
Zitat:
Original von Phire
Zitat:
"Wer mehr Leistung bringt, muss besser honoriert werden. Es kann nicht sein, dass zum Beispiel Duisburg genauso viel erhält wie Bayern. Da gibt es Differenzen in der Wertigkeit und der Einschalt-Quote. Das müssen solche Klubs dann einfach akzeptieren", meinte Rummenigge.


Was für ein arrogantes Arschloch... sollen die Klubs, die das Geld am nötigsten haben, noch weniger bekommen und die Bayern noch mehr? Kriegen die den Hals nicht voll genug?

:back:


Naja, aber andersrum würde das auch uns treffen...Da wir auch einer der besten Vereine Deutschlands zur Zeit sind, würden wir uach mehr Geld bekommen, nciht nur die Bayern...Teilweise ja richtig, teilweise - was die gleichberechtigung der LIga angeht - nciht...Allerdings wird es dann nie eine der Mannschaften aus der unteren Region schaffen, sich für das Internationale Geschäft zu qualifizieren...Die Top-teams werden dann wegziehen...Dabei auch Bremen...
Erik
woltle ja auch aufs geld eingehen.. aber hier is borowski thread^^
international geht das geld auch zu den topvereinen. finds gut wies in deu gemacht wird^^
so nun aber schluss :back:
Karina_OL
"Meine Zukunft liegt in Bremen"
Werders Nationalspieler Borowski möchte nicht Ballack-Nachfolger werden

Bremen - Tim Borowski lehnte dankend ab und verschwand schnell in der Kabine. Der 25 Jahre alte Nationalspieler von Werder Bremen wurde in dieser Woche vor dem Training von einem Mitarbeiter des Männer-Magazins "GQ" gebeten, für ein Foto-Shooting in einem Bremer Industriegebiet zur Verfügung zu stehen. Seine Mitspieler Miroslav Klose, Torsten Frings und Patrick Owomoyela sagten zu und durften sogar ihre Designerkleidung frei wählen - so versuchte der Lifestyle-Journalist, Borowski zu überreden. Doch der blieb eisern. "Ich habe keine Lust, in einem Mode-Magazin aufzutreten. Das ist mir zu viel Rummel."

Keine künstlich gespielte Attitüde, sondern der rauhe Charme eines bodenständigen Mecklenburgers, der mittlerweile im Rang eines Führungsspielers steht.
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Seit 1996 im Verein, spielte er sich über die A-Jugend sowie Amateure in den Profikader und kam auf 17 Länderspiele. Die nächste denkbare Steigerung wäre ein Wechsel zum FC Bayern, der morgen zum Spitzenspiel ins Weserstadion (15.30 Uhr, Premiere live) kommt und schon öffentlich um Borowski buhlte. Denn der 1,94 Meter große Mittelfeld-Stratege wurde von Bayerns Manager Uli Hoeneß als Nachfolger von Michael Ballack ins Gespräch gebracht. Lob, das Borowski schmeichelt, aber nicht verwirrt, wie er der WELT sagte. "Natürlich ehren mich die Aussagen von Hoeneß, aber ich lasse mich davon nicht verrückt machen. Das Spiel gegen Bayern ist deshalb für mich nichts Besonderes."

Alles Werben des Rekordmeisters sei zwecklos, meint Borowski, der noch bis 2008 vertraglich gebunden ist. "Meine Zukunft liegt in Bremen. Hier habe ich alles, was ich brauche."

Der letzte Bremer, der sich so entschieden gegen Bayern positionierte, war Rudi Völler - vor mehr als 20 Jahren. Borowski scheint es sich leisten zu können. Bis dahin war es indes für den blonden Kicker mit dem spröden Charme ein weiter Weg. Als er vor zehn Jahren aus der ostdeutschen Provinz ins Werder-Internat im Weserstadion zog, kämpfte er zunächst mit vielen Widrigkeiten.

Borowski plagte Heimweh und die Trennung von seiner Familie; die Anonymität der Großstadt machte ihm zu schaffen. Anerkennung holte er sich durch Erfolge. 1999 wurde er mit der A-Jugend Deutscher Meister, ein Jahr später trainierte Borowski bei den Profis unter Thomas Schaaf. Aber erst in der Hinrunde dieser Saison etablierte er sich in der Bundesliga - vier Jahre später, als es die Verantwortlichen erwartet hatten. Seine Leistungen waren oft zu unbeständig; erst jetzt ruft er sein Potential regelmäßig ab. "Tim spielt auf höherem Niveau als in den letzten Jahren", findet Sportdirektor Klaus Allofs. Und darf sich freuen, daß er dies weiter in Bremen tut.

Quelle:
Jenson
Laut der spanischen Zeitung Marca ist Atletico Madrid an einer Verpflichtung Borowskis interessiert wie auf Sport1.de zu lesen ist:

Nachdem die "Bild" von einem angeblichen Interesse Chelseas an Philipp Lahm berichtete, lanciert die spanische Presse die nächste Personalie.
Tim Borowski, bei Werder Bremen noch bis 2008 unter Vertrag, wird laut der "Marca" heiß vom Traditionsklub Atletico Madrid umworben.
Borowski sei aufgrund seiner Vielseitigkeit der Wunschspieler von Trainer Javier Aguirre. "Er ist der Spieler, der mir noch fehlt", wird der Mexikaner zitiert. Borowski sei nicht nur offensiv versiert, sondern auch in der Defensive stark.