BastIY
14.06.2006 - Tschechische Fans an der Grenze abgewiesen
Deutsche Grenzbehörden haben angeblich zahlreichen tschechischen Fußballfans die Einreise verweigert, weil diese nicht genügend Geld vorweisen konnten. Das Außenministerium in Prag sei beunruhigt und verlange von der deutschen Seite Aufklärung, berichtete die Zeitung «Mlada fronta Dnes» (Mittwochausgabe). Allein am Montag seien am sächsischen Übergang Reitzenhain 19 Tschechen abgewiesen worden, die zum Spiel ihrer Mannschaft gegen die USA in Gelsenkirchen fahren wollten.
Die Fans hätten auf Aufforderung nicht je 30 Euro pro geplanten Tag in Deutschland vorweisen können, hieß es. Die deutschen Grenzer ließen sich auch dadurch nicht erweichen, dass die Tschechen Proviant vorweisen konnten und angaben, im Auto schlafen zu wollen. Ein Mitarbeiter des Außenministeriums in Prag sagte, das Verhalten der deutschen Seite habe nichts mit dem Aussetzen des Schengen-Abkommens während der WM zu tun: «Tschechien ist ja noch gar nicht Mitglied des Schengen-Raumes. Wir wünschen von Berlin Aufklärung.»
Deutsche Grenzbehörden haben angeblich zahlreichen tschechischen Fußballfans die Einreise verweigert, weil diese nicht genügend Geld vorweisen konnten. Das Außenministerium in Prag sei beunruhigt und verlange von der deutschen Seite Aufklärung, berichtete die Zeitung «Mlada fronta Dnes» (Mittwochausgabe). Allein am Montag seien am sächsischen Übergang Reitzenhain 19 Tschechen abgewiesen worden, die zum Spiel ihrer Mannschaft gegen die USA in Gelsenkirchen fahren wollten.
Die Fans hätten auf Aufforderung nicht je 30 Euro pro geplanten Tag in Deutschland vorweisen können, hieß es. Die deutschen Grenzer ließen sich auch dadurch nicht erweichen, dass die Tschechen Proviant vorweisen konnten und angaben, im Auto schlafen zu wollen. Ein Mitarbeiter des Außenministeriums in Prag sagte, das Verhalten der deutschen Seite habe nichts mit dem Aussetzen des Schengen-Abkommens während der WM zu tun: «Tschechien ist ja noch gar nicht Mitglied des Schengen-Raumes. Wir wünschen von Berlin Aufklärung.»