Bundesliga via Pay-TV & Co

Kapuzineräffchen
Habe ich richtig verstanden, das die günstigste Möglichkeit, Buli und CL (und Ligapokal?) zu sehen, für uns in Niedersachsen 23€ pro Monat kommt? Wenn ja; das wäre doch ein recht interessanter Preis.
bastian
Bundeskartellamt überprüft Vereinbarung zwischen Arena und Premiere

Das Bundeskartellamt überprüft die Zusammenarbeit zwischen den beiden Bezahlfernsehsendern Arena und Premiere bei der Live-Übertragung der Fußball-Bundesliga. Das schreibt die Frankurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in ihrer heutigen Ausgabe. "Wir haben die Unternehmen am Montag angeschrieben und gebeten, uns die Kooperationsverträge zu übermitteln", sagte eine Kartellamtssprecherin laut dem Bericht. Die Behörde wolle feststellen, ob es sich bei der Zusammenarbeit um eine verbotene wettbewerbswidrige Vereinbarung handle.

Vergangene Woche hatten sich die Rivalen darauf geeinigt, dass der Pay-TV-Sender Premiere die Spiele in den Netzen von Kabel Deutschland (KDG) zeigt, während Arena die deutschen Satellitenhaushalte sowie die Netze von Kabel Baden-Württemberg und die Kunden der eigenen Muttergesellschaft Unity Media in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bedient. (anw/c't)

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/75640
Steve
Zitat:
Original von Kapuzineräffchen
Habe ich richtig verstanden, das die günstigste Möglichkeit, Buli und CL (und Ligapokal?) zu sehen, für uns in Niedersachsen 23€ pro Monat kommt? Wenn ja; das wäre doch ein recht interessanter Preis.


nein. 23eur kostet im moment premiere sport OHNE bundesliga für die neue saison. dazu kommen 15eur für arena. würde 38eur machen. premiere wird aber so viel ich weiß in kürze die preise und pakete überarbeiten...
bastian
Premiere plant Freischaltgebühr für Bundesliga-TV

Nach einem Vorab-Bericht des Nachrichtenmagazins Stern plant der Pay-TV-Sender Premiere eine Freischaltungsgebühr für Neukunden des Bundesliga-Programms von Arena. Diese soll neben der monatlichen Abo-Gebühr von 14,90 Euro einmalig in Rechnung gestellt werden.

Laut Stern richtet sich die Höhe der Freischaltgebühr nach dem Umfang des Abonnements, da die Fußball-Übertragungen auch in Kombination mit anderen Premiere-Programmen gebucht werden können. "Aktivierungsgebühren zu Beginn eines Abonnements sind üblich", wird Premiere-Chef Georg Kofler vom Stern zitiert. (nij/c't)

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/75670
bastian
Arena will früher auf Sendung gehen

Der neue Bundesliga-Pay-TV-Sender Arena plant offenbar, seinen Sendebeginn vorzuverlegen. Das meldet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner kommenden Ausgabe. So soll das erste Fußballspiel nicht erst zum Beginn der Bundesliga-Saison 2006/07 am 11. August ausgestrahlt werden, sondern bereits in den ersten Augusttagen. Arena will die gewonnene Zeit dazu nutzen, um den Ernstfall zu proben. Das erste live ausgestrahlte Match soll demnach das Freundschaftsspiel des FC Bayern gegen den Lokalrivalen TSV 1860 München am 8. August sein. Das für den 22. August geplante Spiel des deutschen Fußballmeisters in Barcelona will Arena ebenfalls live und exklusiv übertragen.

Anfang Juli gab es Spekulationen darüber, dass Arena den ersten Bundesliga-Spieltag kostenlos im Free-TV anbieten wolle. Arena hatte sich Ende 2005 die Pay-TV-Rechte für die kommenden drei Bundesliga-Spielzeiten gesichert und dabei den Münchener Bezahlsender Premiere ausgestochen. (adb/c't)

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/75808
bastian
Steve
Zitat:
Original von beckspatriot
Golem.de: Telekom will Arena angeblich unterbieten


das nennen die unterbieten? ein gesamtpaket für ca. 80eur pro monat. lol. ich schätze mal, dass da dann telefonanschluss, hi-speed dsl, flat und anderer schnickschnack schon mit drin ist. aber trotz allem ein abartiger preis.
bastian
Zitat:
Original von Steve
Zitat:
Original von beckspatriot
Golem.de: Telekom will Arena angeblich unterbieten


das nennen die unterbieten? ein gesamtpaket für ca. 80eur pro monat. lol. ich schätze mal, dass da dann telefonanschluss, hi-speed dsl, flat und anderer schnickschnack schon mit drin ist. aber trotz allem ein abartiger preis.


Zitat:
Gegenüber dem Bezahlsender Arena, der die Spiele ebenfalls live überträgt, will sich die Telekom angeblich durch einen besonders günstigen Preis abheben. Während Arena 14,90 Euro im Monat verlangt, soll das Fußballpaket bei der Telekom nur 10,- Euro kosten, allerdings in Kombination mit T-Home, wodurch weitere Kosten entstehen. Für T-Home nennt die FTD einen Preis von 70,- bis 80,- Euro, was zu Meldungen passt, in denen von einem Paketpreis von rund 100,- Euro im Monat die Rede war.

Tja, wieder typisch. Das Angebot ist günstiger, kostet ja nur 10€. Nutzen kann man es aber nur, wenn man T-Home hat, was wiederum ~70€ kostet.
Märius
Keine Ahnung wohin damit:

TV: Einmalige Aktion für Fans
Bundesliga-Konferenz im Free-TV

Am ersten Spieltag der Bundesligasaison 2006/07 werden alle sechs Samstagsbegegnungen in einer Konferenz live von Sat 1 übertragen.

Die Übertragung am 12. August wird von Arena-Geschäftsführer Dejan Jocic als einmalige Aktion mit einem Werbeeffekt für den neuen Inhaber der PAY-TV-Rechte begründet. "Das ist unser Geschenk an die Fans. Wir wollen, dass sich alle ein Bild von der Arena-Übertragung machen und die Konferenz kennen lernen können."

Auch das Saison-Eröffnungsspiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund wird im Free-TV zu sehen sein. Am 11. August überträgt die ARD die Begegnung live.

Quelle: www.kicker.de
mawe svw
Na mahlzeit...nur wird das Fußball Pay TV in Deutschland noch mehr unübersichtlicher und verwirrender.
Nun überträgt Arena die Spiele der Primera Division und des Spanischen Pokals...voher lief es auf Premiere.
Quelle

Außerdem überträgt Arena die Heimspiel des AS Rom´s und kleinere Spiele der Serie A. (ist das gleiche rechte Paket wie das DSF am Ende der letzten Sasion hatte)

Premiere hatte angekündigt Fußball aus 7 Europäischen Top Ligen zu zeigen, bin mal gespannt was als ersatz kommt...

So damit sind die Fußballrechte mal wieder schön geplittet, erinnert mich irgendwie an italie vor 3/4 Jahren....das ging mächtig schief...okay zugegeben da waren sogar die Ligarechte geteilt.

Fassen wie zusammen Bundesliga plus internationaler Fußball, CL usw. für insg. 25 €, für Sat Kunden 30 €....(plus neuer reciever)
Premiere Sport und Fußball Live für 35 € damals (plus viel viel weiterer Sport....)
Wieso ham sich alle so gefreut das Arena die Rechte bekomme hat?
Das preis Leistungsverhältniss ist jetzt echt mal beshissen.
Wer jetzt Argumentiere will das Arena alle Spiel der 2. Liga Live einzeln überträgt, dem sei gesagt das Premiere ab dieser Sasion auch hätte machen müssen!

Gruß
Steve
ob 25eur oder 35eur ist schon ein großer unterschied!! für mich als fußballfan zählt nur fußball, was will ich mit anderem sport?! außerdem hat man jetzt die wahl, ob man nur BL (+ paar internationale sachen) oder nur CL (+ viele internationale sachen) abonnieren will. man kann also für 10eur komplette CL schauen oder für 15eur komplette BL. alles in allem deutlich bessere preis/leistung. ich geh aber erstmal weiterhin in die kneipe.
mawe svw
also für welche die nur BULI, oder nur Cl schaun wollen ist das okay, zugegeben.
Die Sat Kunden sind aber ziehmlich angeschissen, bei denen ist der Unterschied nur 5 €! und du brauchst nur einen reciever
Also als Sat Kunde kotzt mich das ganze an.
Okay Premiere wäre Ideal gewesen CL und internationaler Fußball für 10 €...
aber jetzt kommt auch noch die Spanische Liga bei Arena, und die wollte ich auch sehen...BULI brauch ic aber nicht da ich ja im Stadion sein will oder ich arbeite eben.
So nun kommt auch arena in frage...wegen spanischer Liga, wären 20 € als Sat Kunde Plus die 10 € premiere....wäre wie gesagt 30 €.
Plus neuen Reciever (ab 49 €)
Dann habe ich 2 reciever im Zimmer stehen, toll....

Dazu kommt auch noch das ich American Sport schauen will, wäre das komlette Arena Programm und Tividi also insg. 25 € als Sat Kunde PLus 10 € Premiere= 35 €..... Der gleiche Preis wie Premiere damals alles in einem...
Plus wie gesagt zusatz reciever und so n schissdreck...

Als Sat kunde ist die Situation scheiße
Steve
wieso brauchst du 2 receiver? einer reicht doch. du musst dann eben immer die smart-card wechseln, je nachdem was du gucken willst. oder täusch ich mich?

aber ok: wenn man sat-kunde ist und außer fußball noch anderen sport sehen will, dann ist die situation jetzt wohl schlechter. aber diese konstellation ist in der minderheit ;-)

btw: hat jemand eine ahnung, ob in england irgendwo auch nur irgendwas von der BL gezeigt wird? bin da ab mitte september bis ende des jahres und befürchte jetzt schon, dass ich spiele nur nachlesen kann
mawe svw
Als Kabel Kunde langt dir ein reciever, dann kann man sogar meist auf der gleiche karte Premeire und Arena schaun.
Als Sat Kunde brauchst du nen Arenatauglichen....
Oder du kaufst für den CI Schacht ein CI Modul, das geht auch, das kostet aber so richtung 100 €...

@steve
Was grad gar nicht was SKY (PAY TV England) an BULI zeigt...
Hast du ne möglichkeit ne schüssel zu drehen oder so?
Steve
achso, wusste nicht, dass man für sat noch einen receiver braucht...

nee, meine einzige möglichkeit in england wäre kneipe oder irgendeine usb tv-box mit terrestrischem empfang. glaub aber nicht, dass ich damit ard reinkrieg... naja. harte zeiten.
bastian
Bundesligastart per VDSL - oder doch nicht? (Update)
Ungereimtheiten um die Verfügbarkeit von VDSL

Am Freitag, den 11. August 2006, startet die Fußball-Bundesliga in die neue Saison und offiziell ist auch die Telekom mit ihren neuen VDSL-Angebot dabei. Offiziell, denn wirklich offensiv an den Mann bringt die Telekom ihr Hochgeschwindigkeitsnetz nicht. Im Gegenteil: Die Kunden sollten besser abwarten. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung hat die Telekom bislang gerade einmal 43 VDSL-Kunden.

Offiziell ist VDSL seit dem 2. August 2006 zusammen mit den Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga auf Premiere in einigen ausgewählten Städten zu haben. Wer aber glaubt, das neue Produkt in diesen Orten auch bestellen zu können, irrt.

Wo VDSL überhaupt verfügbar ist, lässt sich schwer sagen: Offiziell ist die neue Breitbandtechnik in den Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Main), Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart zu haben. Von einer flächendeckenden Verfügbarkeit in diesen Städten ist aber keine Rede: Rund 3 Millionen Haushalte sollen derzeit mit VDSL in den genannten Regionen erschlossen sein. Erst bis zum Jahresende sind 6 Millionen Kunden in den ausgewählten Ballungsräumen angepeilt, erklärte ein T-Online-Sprecher gegenüber Golem.de.

Auch die unter t-com.de/bundesliga angegebene Hotline liefert keine Klarheit darüber, wer wann VDSL erhalten kann. Dort hieß es unter anderem: Auf Grund technischer Schwierigkeiten sei der Start von VDSL auf den 15. August 2006 verschoben worden, was T-Online auf offiziellen Kanälen vehement dementiert. Eine Verfügbarkeitsprüfung oder gar ein Bestellformular findet sich auf den Seiten von T-Com und T-Online nicht.

Aber ohnehin ist derzeit nicht vorgesehen, dass sich Kunden aus eigenem Antrieb für die neue Breitbandtechnik interessieren. Bei der Vermarktung stünden Bestandskunden von T-Com und Premiere im Vordergrund und diese spreche man über Direktmarketing-Kanäle an. Potenzielle Kunden, die sich für VDSL registrieren lassen, kommen erst später an die Reihe. Wenn es so weit sei, werde man sich bei den Kunden melden. Bis dahin heißt es abwarten, obwohl der Bundesligastart unmittelbar vor der Tür steht. Damit relativiert sich auch das vollmundig versprochene Angebot, die Fußballübertragungen in der Hinrunde kostenlos anzubieten.

Wenn auch nicht verallgemeinbar, so sei am Rande doch erwähnt: Bislang sind Versuche gescheitert, in den recht zentralen Berliner Stadtteilen Friedrichshain und Friedenau zu einem VDSL-Anschluss zu kommen.

Nachtrag vom 11. August 2006, 14:00 Uhr:
Die Süddeutsche Zeitung meldet, die Telekom habe bislang gerade einmal 43 VDSL-Kunden. Offiziell wurde diese Zahl nicht kommentiert, aber auch den Kollegen der Süddeutschen gelang es in München nicht, VDSL zu bestellen. Die Hotline verwies die Journalisten auf Oktober, dann solle der Betrieb des neuen Netzes starten. Auch der Berliner Zeitung versicherte eine Kundenbetreuerin an der Hotline, das VDSL-Netz sei noch nicht in Betrieb. (ji)

Quelle: http://www.golem.de/0608/47097.html
bastian
Bundesliga soll nicht mehr gesondert für TV und Internet ausgeschrieben werden

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die Übertragungsrechte für die Bundesliga ab 2009 nicht mehr speziell fürs Fernsehen und fürs Internet ausschreiben. Dies erklärte Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL, am heutigen Donnerstag auf dem Medienforum Berlin-Brandenburg. Die getrennte Offerte der Internetrechte "war schon einmal zu viel", betonte er im Hinblick auf die Problematik rund um die Verschmelzung von Rundfunk und Online-Übertragung durch IPTV in Berlin. Diese hatte nach dem Erwerb der Internetrechte durch die Deutsche Telekom zu einer langen Auseinandersetzung um die Übertragung des IPTV-Signals nicht nur durch das neue VDSL-Netz des Rosa Riesen, sondern auch via Satellit und Kabel in Kooperation mit dem Bezahlsender Premiere geführt.

"Wir haben das nur getan, weil es die EU von uns gefordert hat", begründete Seifert die Doppelausschreibung. Brüssel habe schon 2003 begonnen, in diese Richtung Druck auszuüben. Damals habe zwar noch kaum einer von IPTV gesprochen. Es sei aber schon absehbar gewesen, dass Internetübertragungen nicht nur auf dem PC landen würden. Als "blinden Fleck in den EU-Auflagen" machte Seifert insbesondere die Tatsache aus, dass etwa die Inhaber der Übertragungsrechte fürs Free-TV bei der Einbindung in ein IPTV-Programmpaket eigentlich auch noch die Internetrechte bräuchten. Man habe daher bereits alle Bieter frühzeitig informiert, dass alle berechtigten TV-Anbieter ihre Bundesliga-Sendungen "einmalig bildidentisch" im Internet noch einmal abspulen dürfen. Mit der Telekom einigte sich die DLF zudem schließlich darauf, dass diese ihre Rechte ausschließlich für die Ausstrahlung über die Highspeed-Netzinfrastruktur von T-Com nutzt. Gleichzeitig darf die Telekommunikationsfirma als "Premium-Partner" der Bundesliga auftreten und deren Namen für eigene Werbezwecke ummünzen.

Der Kabelnetzbetreiber Unity Media hat derweil seine Wirtschaftlichkeitsrechnung zur Nutzung der TV-Rechte konkretisiert. Wenige Monate nach dem Start seines "Bundesliga-Senders" Arena hat er für seine Tochter nach eigenen Angaben 800.000 Abonnenten gewonnen. Bis zum Jahresende sollen 200.000 weitere hinzukommen. Analysten gehen davon aus, dass Unity Media mit dem Gewinn von gut 2,5 Millionen zahlenden Bundesliga-Fans für Arena die Kosten von rund 250 Millionen Euro pro Saison für die Übertragungsrechte wieder einspielt. "Wir glauben, dass wir in drei Jahren Geld verdienen können", gab Arena-Geschäftsführer Christoph Bellmer als Ziel in Berlin aus. Unity Media wolle überdies auch "für die nächsten drei Spielzeiten Rechte erwerben."

Carsten Schmidt, Vorstand Sport und New Business bei Premiere, verkündete auch, dass sein Haus "wieder Neugeschäft" nach der Abwanderung von rund 3,5 Prozent der Kunden nach dem Bundesliga-Verlust mache. Das laufe zwar noch "nicht so toll", aber Premiere stehe "für Qualitätsfußball" und werde die Champions League nun als "Königsprodukt" ins Rennen werfen. Generell sei die Entwicklung des Pay-TV-Marktes in Deutschland angesichts der starken Stellung der öffentlich-rechtlichen Sender aber "sehr, sehr schwierig". Eine Einigung mit Arena auf einen gemeinsamen Standard für die zum Empfang des digitalen TV benötigten Set-Top-Boxen schloss Schmidt trotz der erfolgten Annäherung bei der Durchleitung des Arena-Pakets an Kunden von Kabel Deutschland über die Premiere-Plattform kategorisch aus.

Lachender Dritter bei der Fehde in der hiesigen Pay-TV-Branche sind momentan noch die Öffentlich-Rechtlichen. "Wir hatten sechs Millionen Zuschauer bei Saisonstart und liegen über den Werten der Vorsaison nach drei Spieltagen", berichtete Steffen Simon, der als Redaktionsleiter bei der Sportschau für die Bundesliga zuständig ist. Dabei habe man auch bei der Samstagssendung von spannenden Freitagsspielen profitiert, die man den Zuschauern mehr oder weniger "exklusiv" zeigen könne. Die DFL hat der ARD und dem ZDF weitgehende Sonderrechte für deren Sportsendungen eingeräumt, da sie damit gute Sponsoreneinnahmen erzielt.

Doch der Poker um die neue Verhandlungsrunde zu den Bundesligarechten geht bereits wieder los. "Wenn jemand die Verluste auf Sponsorenseite ausgleicht", könnten die Karten völlig neu gemischt werden, orakelte Seifert. DFL-Präsident Werner Hackmann spekulierte zudem erneut darüber, einen eigenen Liga-Sender ins Leben zu rufen. "Das hängt von den Verhandlungen ab 2008 über die Rechte bis 2012 ab", betonte er. "Es ist nicht so schwer, so was selbst zu machen, das hat ja Arena bewiesen." (Stefan Krempl) / (anw/c't)

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/77555
bastian
Pay-TV-Anbieter Premiere auf Schmusekurs zum Konkurrenten Arena

Georg Kofler hat als einer der wenigen den direkten Vergleich: Samstags sitzt der Premiere-Chef vor zwei Bildschirmen. Auf dem einen läuft über die schnelle Internetleitung VDSL die Fußball-Bundesliga-Berichterstattung seines Senders, auf dem anderen das Fernsehangebot des neuen Konkurrenten Arena. "Die haben in kurzer Zeit eine bemerkenswerte Berichterstattung auf die Beine gestellt", lobte Kofler am Dienstag in München den Konkurrenten. Die anfänglich aggressive Stimmung zwischen den beiden Anbietern, die sich auch in juristischen Scharmützeln äußerte, hat sich deutlich verbessert. Der Schmusekurs ist nicht überraschend. Beide Pay-TV-Unternehmen sind derzeit aufeinander angewiesen.

Die Niederlage im Wettbieten um die Bundesliga-Liverechte hatte den Platzhirschen Premiere schwer erschüttert. Koflers Unternehmen darf seit Saisonstart im August die Spiele nur noch über VDSL übertragen. Das aber kann – von Kofler einmal abgesehen – aus technischen Gründen noch kaum jemand sehen. Abonnentenzahlen nennt der Vorstandschef lieber nicht. "Der Prozess ist gerade erst gestartet."

Auch weitgehend ohne Bundesliga hat Premiere aber den totalen Absturz vermieden. Manche Analysten rechneten mit dem Verlust von bis zu 30 Prozent der Abonnenten. Schließlich war die Bundesliga das Aushängeschild des Pay-TV-Konzerns, der im vergangenen Jahr erfolgreich an die Börse ging. Doch mit einem Rückgang der Abonnentenzahl seit Jahresbeginn um fünf Prozent auf 3,4 Millionen Kunden kam Premiere bisher noch relativ glimpflich davon. Der Umsatz im Kerngeschäft ging im Vergleich zum dritten Quartal 2005 um acht Prozent auf 233 Millionen Euro zurück. Mit 5,4 Millionen Euro blieb der Nettogewinn positiv, verringerte sich jedoch gegenüber dem Vorjahr um rund 43 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich mit 33 Millionen Euro auf nahezu die Hälfte. "Unter den gegebenen Umständen hat sich Premiere tapfer und erfolgreich geschlagen", sagte Kofler.

Das liegt auch an der Kooperation der beiden Anbieter. Premiere vertreibt über seine Plattform das Bundesliga-Angebot von Arena. So kann Premiere seinen Kunden indirekt weiterhin die Bundesliga präsentieren, und Neuling Arena erreicht über Kabel einen Großteil der potenziellen Kunden. An das Geschäftsmodell hat sich Kofler gewöhnt. "Wir behalten einen angemessenen Teil des Umsatzes ein", sagt er. Die Programmkosten von Premiere sind deutlich gesunken, seit der dicke Batzen der Bundesliga-Lizenzkosten weggefallen ist.

Arena zahlt für die Übertragungsrechte rund 250 Millionen Euro pro Saison an die DFL. Ob das Geld je wieder hereinkommt, bezweifeln einige Branchenexperten. Der Sender selbst zeigte sich bisher zufrieden. Noch vor Weihnachten soll der millionste Kunde begrüßt werden, aus den Reihen der Gesellschafter hieß es bereits, auch nach Ablauf des Vertrags 2009 wolle man weiter Bundesliga senden. Kofler deutete aber an, dass Arena durchaus ein hohes Risiko eingeht. Der Konkurrent biete über Satellit die Bundesliga im Zwei-Jahres-Abo drei Monate kostenlos an bei einem ebenfalls kostenlosen Receiver. "Das hätten wir uns nicht getraut." Zudem laufe das Geschäft über Premieres Kabelplattform mit rund 425.000 Abonnenten eher schleppend.

Dennoch fuchst es Kofler natürlich, dass die Rechte beim Konkurrenten liegen. Daher hofft er auf einen raschen Ausbau des VDSL-Netzes durch die Deutsche Telekom. Dann könnte Premiere mit seinem Angebot endlich mehr Haushalte erreichen. Denn Kofler findet das Arena-Bundesliga-Angebot zwar ansprechend. "Premiere ist aber nach wie vor besser." (dpa) / (spo/c't)

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/80666
evil uncle
arena schafft den Millionensprung

Deutlich eher als erwartet hat arena den ersten Millionensprung geschafft. Wie der Pay-TV-Sender heute in München bekannt gab, wurde noch im November die Millionen-Kunden-Marke übersprungen.

Geschenk für Jubiläumskunden

"Wir freuen uns über den erfolgreichen Start in die erste Spielzeit. Die erste Million ist geschafft und wir sind voll im Plan", sagt arena Geschäftsführer Dejan Jocic. "Wir arbeiten weiter daran, unser Programm noch attraktiver zu machen." Der millionste arena-Kunde, ein 39-Jähriger Wahlmünchner und FC-Bayern-Fan, darf sich auf ein dreijähriges Gratis-Abo freuen, das ihm am kommenden Samstag während der Halbzeit im mobilen arena-Studio überreicht werden soll. An diesem Spieltag wird arena live aus unmittelbarer Nähe der Münchner Allianz-Arena berichten.

[...]

Onlinekosten.de
2Pac
Geht doch! Finde Arena nicht schlecht, wobei man GüKo nicht ertragen kann. Den hör ich aber gar nicht mehr!?