RE-Baxxter
Heute ist in der Sport Bild ein interssanter Artikel über die Ausschließung der Fanclubs RedSharks / Schickeria München und Club Nr. 12 erschienen. Aber lest selbst:
Manager Uli Hoeness musste Fans aussperren. Jetzt lebt er in Angst: Das gefährliche ist, wenn sie irgendwann einen totschlagen. Und er spricht von Erpressung bei Aufsteiger 1. FC Köln.
Viele haben sich gewundert in diesen Tagen über Uli Hoeness. Er trat aggressiv auf wie lange nicht. Die Kollegen bei Real Madrid griff der Bayern-Manager wüst an, weil sie David Beckham geholt hatten. Deutsche Fernsehsender bekamen wegen des Rechtsstreits ihr Fett ab.
Wer den 51-Jährigen kennt, weiss dass er nach einem Urlaub besonders mitteilungsbedürftig ist. Und doch haben die Ausbrüche einen Hintergrund, über den er nicht sprach: Angst vor den eigenen Fans. Angst vor Erpressung. Vor Mord!
Es geht um seinen Vorstandskollegen Karl Hopfner (50), unter anderem zuständig für Fans und Eintrittskarten, und den Fanbeauftragten Raimond Aumann (39), früher Bayern-Torhüter. Beide werden von eigenen Fans dafür verantwortlich gemacht, dass die Bayern auf Anraten der Münchner Polizei die Fanklubs Red Sharks und Club Nr. 12 sowie die Ultra-Gruppierung Schickeria München, die 200 Mitglieder hat, aus dem Bayern-Kreis ausgeschlossen haben.
Uli Hoeness aufgebracht: Hopfner und Aumann bekamen per Internet Morddrohungen.
Er weiss was das bedeutet. Als die Daum-Affäre vor drei Jahren ihren Höhepunkt erreichte, war Hoeness selbst Adressat einer Morddrohung.
Auch diesmal wurde an der Säbener Strasse darüber diskutiert, ob Polizeischutz angefordert werden soll. Denn dass zwei Verantwortliche eines Bundesliga-Klubs derart bedroht werden, bedeutet eine neue Dimension. Die Rowdys sind radikal. Diese Leute sind sehr geschickt, hochintelligent, Betriebswirtschaftler, weiss Hoeness inzwischen. Aber das Gefährliche ist, wenn sie irgendwann in Anzug und Krawatte einen totschlagen.
Der Ausschluss der Fangruppierungen sei notwendig gewesen. Die Gründe waren: vereinsschädigendes Verhalten, Sachbeschädigungen, massive Drohungen gegen andere Fanklubs und gegen Bayern-Verantwortliche.
Die Frage, die aufkommt: Sind diese Fanklubs, die die Kommerzialisierung der Bayern ablehnen, Kritik an Ticketvergabe und Preispolitik üben und Fanprodukte boykottieren rechtsradikal? Uli Hoeness: Sie sagen nein. Aber natürlich gibt es gewisse Elemente. Ob rechts oder nicht. Hoeness sieht da plötzlich eine Bedrohung heranwachsen.
Ich habe gehört, dass Fans beim 1. FC Köln 300 Jahreskarten erpresst haben, damit sie die Spieler in Ruhe lassen, sagt Uli Hoeness weiter. Mafia-Methoden am Rhein? In Köln schmissen vergangene Saison Unbekannte nach dem Spiel gegen Reutlingen die Heckscheibe des Gäste-Mannschaftsbusses ein.
Einer der konkreten Vorwürfe in München: Bei der Meisterfeier sollen Fans den Autokorso durch München am Durchfahren haben. Tausende von Bayern-Anhägern konnten daraufhin ihre Stars nicht sehen. Bei Tumulten wurde ein Polizist schwer am Kopf verletzt, der Bayern-Bus beschädigt.
Mitglieder, die bei Aktionen nicht mitmachen wollen, werden geschlagen, bedroht, mit Alkohol gefügig gemacht, sagt Uli Hoeness voller Wut.
Der Fanklub Schickeria streitet Morddrohungen nicht ab: Es mag diverse Drohungen und Beleidigungen gegen Vereinsverantwortliche irgendwo im Internet gegeben haben. Jedoch handelte es sich hierbei ausschliesslich im anonyme Einträge in offen zugänglichen Gästebüchern. Die Verfasser dieser Einträge stehen in keinerlei Verbindung zu uns.
Auch der 500 Mitglieder zählende Club Nr. 12 legt Wert auf die Feststellung, sich stets von jeder Art von Gewalt im Fussball distanziert zu haben.
Was sagt ihr zu diesem Artikel? Ich finde hier kann man sehr gut erkennen, wie der FC Bayern seine Macht in der Öffentlichkeit ausnutzt...
Eine interssante Diskussion darüber gibts auch im Stadionwelt Forum: http://f23.parsimony.net/cgi-bin/topic-i...eadNummer=48356
Manager Uli Hoeness musste Fans aussperren. Jetzt lebt er in Angst: Das gefährliche ist, wenn sie irgendwann einen totschlagen. Und er spricht von Erpressung bei Aufsteiger 1. FC Köln.
Viele haben sich gewundert in diesen Tagen über Uli Hoeness. Er trat aggressiv auf wie lange nicht. Die Kollegen bei Real Madrid griff der Bayern-Manager wüst an, weil sie David Beckham geholt hatten. Deutsche Fernsehsender bekamen wegen des Rechtsstreits ihr Fett ab.
Wer den 51-Jährigen kennt, weiss dass er nach einem Urlaub besonders mitteilungsbedürftig ist. Und doch haben die Ausbrüche einen Hintergrund, über den er nicht sprach: Angst vor den eigenen Fans. Angst vor Erpressung. Vor Mord!
Es geht um seinen Vorstandskollegen Karl Hopfner (50), unter anderem zuständig für Fans und Eintrittskarten, und den Fanbeauftragten Raimond Aumann (39), früher Bayern-Torhüter. Beide werden von eigenen Fans dafür verantwortlich gemacht, dass die Bayern auf Anraten der Münchner Polizei die Fanklubs Red Sharks und Club Nr. 12 sowie die Ultra-Gruppierung Schickeria München, die 200 Mitglieder hat, aus dem Bayern-Kreis ausgeschlossen haben.
Uli Hoeness aufgebracht: Hopfner und Aumann bekamen per Internet Morddrohungen.
Er weiss was das bedeutet. Als die Daum-Affäre vor drei Jahren ihren Höhepunkt erreichte, war Hoeness selbst Adressat einer Morddrohung.
Auch diesmal wurde an der Säbener Strasse darüber diskutiert, ob Polizeischutz angefordert werden soll. Denn dass zwei Verantwortliche eines Bundesliga-Klubs derart bedroht werden, bedeutet eine neue Dimension. Die Rowdys sind radikal. Diese Leute sind sehr geschickt, hochintelligent, Betriebswirtschaftler, weiss Hoeness inzwischen. Aber das Gefährliche ist, wenn sie irgendwann in Anzug und Krawatte einen totschlagen.
Der Ausschluss der Fangruppierungen sei notwendig gewesen. Die Gründe waren: vereinsschädigendes Verhalten, Sachbeschädigungen, massive Drohungen gegen andere Fanklubs und gegen Bayern-Verantwortliche.
Die Frage, die aufkommt: Sind diese Fanklubs, die die Kommerzialisierung der Bayern ablehnen, Kritik an Ticketvergabe und Preispolitik üben und Fanprodukte boykottieren rechtsradikal? Uli Hoeness: Sie sagen nein. Aber natürlich gibt es gewisse Elemente. Ob rechts oder nicht. Hoeness sieht da plötzlich eine Bedrohung heranwachsen.
Ich habe gehört, dass Fans beim 1. FC Köln 300 Jahreskarten erpresst haben, damit sie die Spieler in Ruhe lassen, sagt Uli Hoeness weiter. Mafia-Methoden am Rhein? In Köln schmissen vergangene Saison Unbekannte nach dem Spiel gegen Reutlingen die Heckscheibe des Gäste-Mannschaftsbusses ein.
Einer der konkreten Vorwürfe in München: Bei der Meisterfeier sollen Fans den Autokorso durch München am Durchfahren haben. Tausende von Bayern-Anhägern konnten daraufhin ihre Stars nicht sehen. Bei Tumulten wurde ein Polizist schwer am Kopf verletzt, der Bayern-Bus beschädigt.
Mitglieder, die bei Aktionen nicht mitmachen wollen, werden geschlagen, bedroht, mit Alkohol gefügig gemacht, sagt Uli Hoeness voller Wut.
Der Fanklub Schickeria streitet Morddrohungen nicht ab: Es mag diverse Drohungen und Beleidigungen gegen Vereinsverantwortliche irgendwo im Internet gegeben haben. Jedoch handelte es sich hierbei ausschliesslich im anonyme Einträge in offen zugänglichen Gästebüchern. Die Verfasser dieser Einträge stehen in keinerlei Verbindung zu uns.
Auch der 500 Mitglieder zählende Club Nr. 12 legt Wert auf die Feststellung, sich stets von jeder Art von Gewalt im Fussball distanziert zu haben.
Was sagt ihr zu diesem Artikel? Ich finde hier kann man sehr gut erkennen, wie der FC Bayern seine Macht in der Öffentlichkeit ausnutzt...
Eine interssante Diskussion darüber gibts auch im Stadionwelt Forum: http://f23.parsimony.net/cgi-bin/topic-i...eadNummer=48356