Schwarzgelb gegen Orange

Suffältester
Schwarzgelb gegen Orange
(kha) Nicht nur auf dem Platz, sondern auch was die Trikotfarben angeht, tritt unser nächster Gegner , der SV Werder Bremen stets mutig offensiv auf. War es zunächst nur die „Papageienfarbe“ Orange, welche seit einigen Jahren den Trikotfarben mehr oder weniger auffällig beigemischt wird, so setzte Werder in diesem Jahr mit einem rosa (eine Farbe, die bislang eigentlich nicht mit dem Fussball in Verbindung gebracht wurde) Torwarttrikot noch eines drauf.
Während man also modisch vermeintlich immer ganz vorne dabei ist, so lief es sportlich zumindest in der Hinserie sehr ordentlich, zuletzt überzeugte die Mannschaft von Thomas Schaaf jedoch nicht immer, am letzten Wochenende leistete sich die Mannschaft aus Deutschlands kleinstem Bundesland gerade in dem Moment die erste Heimniederlage gegen den damaligen Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern, als die Möglichkeit bestand, dem FC Bayern etwas weiter auf die Pelle zu rücken.

Für die Partie am Samstag bangt Cheftrainer Schaaf um den Einsatz seines K & K Sturms. Während sich bei Nationalstürmer Klose erst am Freitag herausstellt, ob er wieder soweit genesen ist, um wieder am Bundesligaspielbetrieb teilzunehmen, plagt sich sein Partner Ivan Klasnic mit einer schweren Erkältung herum, die ihn zu einer zweitägigen Trainingspause zwang.

Bert van Marwijk auf der anderen Seite kann am Samstag wieder auf Florian Kringe zurückgreifen. Kringe wird am Samstag wohl wieder auf seine angestammte Position im Mittelfeld zurückkehren und den jungen Nuri Sahin ersetzen, der in den letzten Spielen deutlich unter seiner Form spielte, was wohl daran liegen dürfte, das er gerade erst 17 Jahre alt geworden ist und von so einem Jungen einfach noch nicht das gleiche verlangt werden kann, wie von einem aufgewachsenen Spieler. Weiterhin verzichten muss Borussia jedoch noch immer auf Neuzugang Matthew Amoah, er laboriert weiterhin an Kniebeschwerden. Ansonsten dürfte die gleiche Mannschaft auflaufen wie am letzten Sonntag beim unglücklichen 0:0 in Köln.



Rein statistisch gesehen spricht die Heimbilanz deutlich für unsere schwarzgelben Helden, von insgesamt 40 in Dortmund ausgetragenen Spielen konnte Borussia 23 gewinnen und verlor nur ganze sieben. Die letzten Jahre hindurch ist die jedoch sehr ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich ein echtes Übergewicht erarbeiten. Allerdings gewann unsere Mannschaft immer gegen Bremen, wenn es vorher ein Unentschieden gegeben hatte.

Bis Donnerstag Mittag waren etwas über 74.000 Karten für das Spiel verkauft, es dürften also am Samstag knapp 80.000 Zuschauer die Begnung verfolgen.

Werder wird von ca. 4.500 Fans begleitet. Nicht darunter wird in diesem Jahr übrigens die Ultra-orientierte Gruppe „Eastside Bremen“ sein, die sich im November des letzten Jahres nach über 8 Jahren aufgrund von großen "internen Differenzen" aufgelöst hat.


So könnten Sie spielen:
Borussia: Weidenfeller – Wörns – Brenzska – Degen – Dede – Rosicky – Kringe – Kehl – Gambino – Smolarek – Odonkor

Werder Bremen: Wiese - Pasanen, Fahrenhorst, Naldo - Schulz - Baumann - Frings, Borowski - Micoud - Valdez - Klasnic


Schiedsrichter: Dr. Markus Merk (Kaiserslautern)




kha - 16.02.2006


Quelle: http://www.schwatzgelb.de/artikel.php3?welcher=8121