mazzo
Diskussionsveranstaltung
Thema: Verkauft Werder seine Tradition?
Unter anderem soll über folgende Fragen diskutiert werden:
- Was bedeutet die Umwandlung Werders in eine Firma (GmbH & Co KG aA)?
- Sind die Farben von Werder eigentlich noch grün-weiß?
- Wie lange heißt das Weserstadion noch Weserstadion? Oder wird es ein neues Stadion an einem neuen Ort geben?
- Was sind eigentlich die Werte des Fußballs und des Vereins Werder Bremen?
- Wie sieht die Zukunft des Fußballs aus und was wird aus den Fans und ihren eigenständigen Aktivitäten?
- Oder ist der Fan schon bald nur noch Kulisse für die Werbeindustrie?
Diskussionsteilnehmer:
- Klaus-Dieter Fischer (Präsident SV Werder, Geschäftsführer Werder Bremen)
- Matthias Bettag (Werderfan, Baff-Aktivist, Norange)
- Thomas Breitkopf (Dachverband Bremer Fanclubs)
- Uwe Harttgen (Diplom-Psychologe, ehemaliger Werder-Profi)
Die Moderation übernimmt Olaf Kretschmer von Radio Bremen.
Freitag 03. Februar 2006
20.00 Uhr im OstKurvenSaal
Franz-Böhmert-Straße 5 / 28205 Bremen
MrBonde
Was für Support wünscht du dir? Stimmgewaltig? Klatschend? Optische Akzente?
Wer ist Breitkopf?
Sieg oder Diskussionsabbruch!
Karl-Jäger
den sollte man zumindes vom sehen kennen aber für die Jungen hier mal ein Bild.

Erik
wenn ich nicht schon pavel heiraten würde, würde ich dich nehmen mazzo :mad:
wer hat das in die wege geleitet?
ist es erwünscht zu jeder dieser fragen in diesem thread seine meinung aufzuschreiben oder interessiert das eher nicht?
begrenzt platz? (ja..) unter welchen bedingungen ist man dabei?
wird darüber auch in den medien berichtet?
vielleicht kann man jedem teilnehmer aus werder sicht ein fantrikot überreichen? oder etwas ähnliches symbolreiches...
MrBonde
| Zitat: |
Original von Erik
ist es erwünscht zu jeder dieser fragen in diesem thread seine meinung aufzuschreiben oder interessiert das eher nicht?
begrenzt platz? (ja..) unter welchen bedingungen ist man dabei?
wird darüber auch in den medien berichtet?
vielleicht kann man jedem teilnehmer aus werder sicht ein fantrikot überreichen? oder etwas ähnliches symbolreiches... |
1. Ich bitte, davon abzusehen. Es gibt zu den meisten eigene Threads oder ihr könnt welche dazu erstellen.
2. Hingehen, falls unerwarteterweise grosser Andrang ist: Frühzeitig hingehen.
3. In gewissem Maße bestimmt.
4. Könnte man drüber nachdenken, wenn das denn irgendwer bezahlen will und Matze selbst es für ne gute Idee hält.
Phire
Super Sache, schade dass ich meine Facharbeit zu dem Thema schon Mitte Januar abgeben muss, das wäre sicherlich das i-Tüpfelchen gewesen, solch eine Diskussion zu verfolgen und entsprechend auszuwerten.
breke
Wenn das von einem Moderator von Radio Bremen gemacht wird, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das es aaufgezeichnet wird, und für die Allgemeinheit ins Forum gestellt wird? Würde es mir gerne anhören.
PAINKILLER
ICh denke mal da wird kein großer andrang zu erwarten sein ! Auser naja von den leuten wie uns die auf tradition wert legen!
Die Orange liebhaber werden sich das nicht antun weil die doch glücklich damit sind!
mazzo
also in die Wege geleitet hat das unser Fanprojekt, angesprochen wurde ich dann von Thomas Haffke. Nach längerem Terminabgleich zwischen den Beteiligten ergab sich dann der 3.Februar.
Fantrikots zu überreichen ist vll ganz nett aber nur ne symbolische Aktion, vermtulich etwas aufdringlich und dann werden die überreichten Dinger bestenfalls ein reines Schrankdasein fristen - ich würde mich mehr freuen, wenn durch die Diskussion Inhalte rüberkommen.
Teilnehmer sind natürlich wichtig, sonst kann es ja nie zu einem Diskussionsabbruch kommen, der auch als solcher bemerkt und gewürdigt wird

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass manches Thema auch mit Meinungen/Bemerkungen/Ergänzungen aus dem Publikum angereichert werden kann.
Ob die Veranstaltung nun aufgezeichnet wird, ist vermtl. Sache des FP als Veranstalter. Olaf ist zwar RadioBremen-Mitarbeiter, aber er wird dort wohl kein Kamerateam dabeihaben.
Erik
werde das ganze privat in bild und ton festhalten und es findet sich bestimmt jemand, der das hier hochladen möchte
na dann streich ich mir das mal im kalender an und teile das interessierten mit
danke bonde für die raschen antworten
Keudda
Jo, find ich ne super Geschichte.
3. Februar gefällt mir insofern sowieso sehr gut, da wir da vom Bio LK aus sowieso in Bremen sind und abends mit nen paar Leuten noch n bisle bleiben werden....werden auf jedenfall dabei sein.....
Dicht
Erfahrungsgemäß werden solche OKS-Veranstaltungen vom Offenen Kanal aufgezeichnet und dort in unregelmäßigen Abständen in meist voller Länge wiederholt. Matze kann sich schonmal darauf gefaßt machen, Monate später "Hab dich gestern im Fernsehen gesehen!" zu hören zu bekommen (wobei er das wohl mittlerweile eh oft genug hören muß).
MrBonde
Am Freitag: Fans diskutieren mit und über Werder
Am kommenden Freitag, 03.02.2006, findet ab 20 Uhr im Ostkurvensaal des Weser-Stadion, Franz-Böhmert-Straße 5, eine Diskussionsveranstaltung rund um den Fußball und Werder Bremen statt. Thema: "Verkauft Werder seine Tradition?" Die von Radio-Bremen-Moderator Olaf Kretschmar geleitete Gesprächsrunde befasst sich neben der Bedeutung von Werder Bremen für die Hansestadt auch mit der Kommerzialisierung des Fußballs. Im Mittelpunkt sollen dabei die in Fankreisen kontrovers diskutierten Fragen stehen, ob die Trendfarbe orange ins traditionelle grün-weiße Erscheinungsbild passt. Auch über die Zukunft des Weser-Stadion soll gesprochen werden.
Von Werder Bremen wird neben Klaus-Dieter Fischer, Präsident des SV "Werder" v. 1899 e.V. und Geschäftsführer der GmbH & Co KG aA, auch Ex-Werder-Profi Uwe Harttgen teilnehmen, der sich im Nachwuchsleistungszentrum der Bremer engagiert. Aus der Fanszene nehmen Werder-Anhänger Matthias Bettag, Anhänger des "Bündnis aktiver Fußballfans" sowie Unterstützer der Kampagne NoOrange, und Thomas Breitkopf vom Dachverband Bremer Fanclubs teil.
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Anhänger von BAFF
derdigge
ich würde gerne mal die statistik des fansoriments vortragen. wieviele artikel orange enthalten - überwiegend orange etc....
aber dann wird gesagt das der glohzi sich in mittelpunkt spielen will^^
:smoke:
MrBonde
Du hälst bitte gepflegt die Schnauze, danke.
Dr. Steif
Super Schlusswort Wilko. Bitte stell dein Skript nochmal hier rein. Oder war das etwa alles improvisiert?
KeyBoneKiller
Einige interessante Infos sind ja heute rüber gekommen: orange ist kein Schnupfen..., vielleicht heißt die "Firma" bald wieder SV Werder Bremen, Auswärtsdauerkarten sind vorläufig nicht in Planung, etc.
Alles in allem ein unterhaltsamer Abend (besonders das Wortgefecht vom Vize mit dem Anwohner...)
Finkos
"Verkauft Werder seine Tradition?" hieß der Titel einer Diskussionsrunde, die am Freitagabend in der Ostkurve des Weser-Stadion stattgefunden hat. Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer, Diplom-Psychologe und Ex-Profi Uwe Harttgen, Thomas Breitkopf vom Dachverband Bremer Fanclubs sowie Werder-Fan Matthias Bettag, Anhänger des "Bündnis aktiver Fußballfans" sowie Unterstützer der Kampagne NoOrange, befassten sich in der von Radio-Bremen-Moderator Olaf Kretschmar geleiteten Gesprächsrunde neben der Bedeutung von Werder Bremen für die Hansestadt auch mit der Kommerzialisierung des Fußballs. "Es war eine sehr offene, faire und spannende Diskussion, die auf großes Interesse bei den Fans gestoßen ist", so Klaus-Dieter Fischer im Anschluss an die Veranstaltung.
Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die in Fankreisen kontrovers diskutierte Frage, ob die Trendfarbe orange ins traditionelle grün-weiße Erscheinungsbild passt. Es wurde aus Fan-Kreisen darauf aufmerksam gemacht, dass das äußere Erscheinungsbild von Werder Bremen nicht mehr in den Farben grün und Weiß wahrgenommen wird, sondern die Kombination grün-orange überwiegt. "Orange ist eine Modeerscheinung, die gut angekommen ist und die wir daher weiterführen wollen. Doch ich kann mir vorstellen, dass der Trend auch wieder umschwenken und es wieder einen anderen Stil geben wird", versuchte Werders Geschäftsführer zu beruhigen. Fischer wies darauf hin, dass Werders Farben immer grün und weiß bleiben werden. Als bestes Beispiel führte er den Umbau des Regionalligastadions an, das eine neue Tribüne mit grünen Sitzschalen und einem weißen Schriftzug "WERDER" erhält. Ähnliche Überlegungen gibt es auch für das Weser-Stadion.
Ein weiterer, wichtiger Diskussionspunkt war die mögliche Vergabe des Stadionnamens an einen Sponsor. Diese Option will sich Werder laut Fischer für Notfälle oder größere Investitionen aufheben. Eine größere Investition könnte dabei der angedachte Ausbau des Weser-Stadion sein, um ähnliche Zuschauerzahlen zu erreichen, wie die Konkurrenz an der Spitze der Bundesliga.
Klaus-Dieter Fischer schließt dagegen aus, dass die Werder Bremen GmbH & Co KG aA von einem Sponsor übernommen wird. "Ich möchte zu Herr im eigenen Hause bleiben", sagte Werders Geschäftsführer deutlich. Eine Veränderung könnte es jedoch geben: "Es wäre mein Wunsch, wenn der Name der GmbH in SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA geändert werden würde, damit noch deutlicher wird, dass Verein und GmbH eins sind."
Weitere Diskussionspunkte waren die Einführung einer Auswärtsdauerkarte, das Verhältnis zwischen Fans und Geschäftsführung, die Gründung einer Damen-Fußballmannschaft und die Bedeutung der Fans in Anbetracht der kommerziellen Entwicklung. "Wenn wir keinen internationalen Wettbewerb erreichen, machen die Einnahmen durch Eintrittsgelder rund 1/5 unseres Etats aus. Das ist ein großer Teil. Doch viel wichtiger als Geld ist der Fan als Übermittler des Werder-Gedankens, der das Werder-Gefühl in die ganze Welt transportiert", so Fischer.
WOL
PAINKILLER
| Zitat: |
Original von SF87
..."Orange ist eine Modeerscheinung, die gut angekommen ist und die wir daher weiterführen wollen. Doch ich kann mir vorstellen, dass der Trend auch wieder umschwenken und es wieder einen anderen Stil geben wird", versuchte Werders Geschäftsführer zu beruhigen. ...
WOL |
Na wunderbar wir bekommen bald einen neuen Stil....bestimmt grün-blau
philipp#1899
| Zitat: |
Original von SF87
Na wunderbar wir bekommen bald einen neuen Stil....bestimmt grün-blau
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nene, orange wird doch beibehalten. also vielleicht orange - pink.