Bremen wankt...

Matinho
Schöner Grund das Einsingen vor dem FFM Spiel gemeinsam zu veranstalten und Geschlossenheit zeigen.
Tobias
Zitat:
Original von Matinho
Schöner Grund das Einsingen vor dem FFM Spiel gemeinsam zu veranstalten und Geschlossenheit zeigen.


Aufjeden Fall da sollte man mal richtig Gas geben! Ich meine das ernst.

killer17
zu knackebrots beitrag:

ganz ehrlich...sehe ich genau so.zur zeit bringt es echt nicht so den spass....die schönste zeit der fanszene haben wir leider gehabt.aber ich gebe die hoffnung nicht auf das es mal wieder besser wird....ich fahre trotzdem weiter zu den spielen und versuche mein bestes zugeben...


mfg killer17
Specki
Zitat:
Original von Matinho
Schöner Grund das Einsingen vor dem FFM Spiel gemeinsam zu veranstalten und Geschlossenheit zeigen.

wenn es geschlossen und gemiensam verantsaltet werden soll finde ich , sollten die gruppen auch dran teilnehmen ....
CarstenHB
Knaeckebrot du hast leider recht

der verein und die fans, aber auch die fans untereinander rücken immer weiter auseinander.
choreoverbot
keine stimmung
einfach alles doof irgendwie, das einzig positive is die leistung des teams.

vorm meistergewinn 04 war alles besser...die guten alten zeiten
Blut-an-den Stollen
Muß ausgerechnet ein Nordtribünen-Sitzplatz-Puper Euch sagen, daß Ihr unverzichtbar seid?
Und alles daran setzen solltet, nicht unterzugehen?

Bestandteil von "alles" muß allerdings die Bereitschaft sein / werden, auf andere Fans nicht mehr herabzusehen sondern sie als mögliche Verbündete zu erkennen.
Gleichwertig, auf Augenhöhe.
Auch an dieser Stelle mein dringender Appell:
Um den drohenden Untergang der Fanszene zu verhindern, um weiterhin guten und phantasievollen Support für die Mannschaft leisten zu können, um nicht wie ein ausgeblasenes Osterei bei der kleinsten noch kommenden Berührung zu zerbrechen und nichts als Scherben zu hinterlassen:

Laßt es zu, daß eine neue Qualität der Kommunikation mit Werder angestrebt wird!
Der Gegner ist nicht Werder, der Gegner trägt andere Farben!
Wenn Ihr selber einen sinnvollen direkten Kontakt mit Werder nicht für möglich haltet, was spricht dagegen, eine Art Zwischenstufe (quasi Vermittler, meinetwegen auch "Dolmetscher") zu errichten?
Andere, ungebundene Fans als "Parlamentäre" zu bevollmächtigen?
Den jetzigen Zustand und die absehbare Zukunft in ihrer bitterernsten Lage anzuerkennen?
Wem es wirklich in erster Linie um die Sache geht, der sollte in der Lage sein, auch über Eitelkeiten - eigene eingeschlossen! - nachzudenken.
Und sich verdammt noch mal Gedanken zu machen, was realistische Schrittte zur Verbesseung der jetzigen Situation sind, und was in den Bereich "Wolkenkuckucksheim" gehört.

Ein Idealzustand, wie auch immer der aussehen könnte, wird nicht zu erreichen sein.
Ein neues Denken, das an den vorhandenen Realitäten orientiert ist, kann auch neue Möglichkeiten eröffnen.

Es sei denn, man will bewußt den kollektiven Selbstmord der Fanszene erreichen.
Chuck Norris
Moin!
da muss ich Blut-an-den-Stollen recht geben! natürlich ist auch mir aufgefallen, das das niveau der kurve sehr stark zurück gegangen ist. ich steh meistens so in der reihe 12, im 62er, doch immer häufiger stehen hier leute, die garnicht singen wollen, und dann auch noch über die fahnen meckern. dazu kommt noch, das pavel schon mehrere spiele nicht da war. ich möchte damit nicht sagen, das bei den anderen capos keine stimmung aufkommt, aber ebend nict soviel, als wenn der pavel da hängen würde! dazu kommt dannn auch noch, dass die meisten eine "ohne pavel läuft nichts, deshalb sing ich auch nicht" moral an den tag legen. das finde ich arm!
außerdem finde ich es extrem arm, wenn werder-fans auf werder-fans losgehen. wie sonntag, auf der rückfahrt, im zug richtung emden! wir waren alle mal 13, haben alle mal andere beleidigt. aber wenn dann ein 50 jähriger und zwei 25 jährige (vom aussehen aufs alter geschlossen) auf die kleinen kiddies losgehen und diesen eine in die fresse hauen, dann ist das ärmer als arm. ich finde mit 50 sollte man soviel verstand haben und solche übermotivierten kiddies einfach mal in ruhe lassen, bzw. ignorieren. und wenn dann noch die bullen angetanzt kommen und die kiddies dafür (und die hat jemand anderes gerufen!!!) wieder einen aufs maul bekommen, denke ich mir so ganz beläufig, wo ich hier eigendlich bin. wir s
Atze
Zitat:
Original von Chuck Norris
ich möchte damit nicht sagen, das bei den anderen capos keine stimmung aufkommt, aber ebend nict soviel, als wenn der pavel da hängen würde!


Vorsänger nicht capo.
mazzo
Zitat:
Original von Blut-an-den Stollen
Laßt es zu, daß eine neue Qualität der Kommunikation mit Werder angestrebt wird!


Schwierig bis unmöglich wenn die Vereinsfunktionäre derartige Ignoranz an den Tag legen und gezielte Fehlinformationen nach innen betreiben. Deine Forderung richtet sich an die falschen, da sie hier gestellt nur Eulen nach Athen trägt.
Blut-an-den Stollen
Zitat:
Original von mazzo
Zitat:
Original von Blut-an-den Stollen
Laßt es zu, daß eine neue Qualität der Kommunikation mit Werder angestrebt wird!


Schwierig bis unmöglich wenn die Vereinsfunktionäre derartige Ignoranz an den Tag legen und gezielte Fehlinformationen nach innen betreiben. Deine Forderung richtet sich an die falschen, da sie hier gestellt nur Eulen nach Athen trägt.


mazzo:

Deine Antwort zeigt in allerkürzester Form, was einer Verbesserung (ohne die man eines Tages über die Fanszene nur noch seufzen wird "ja ja, damals war's ...") in den Weg gelegt wird:
Das Fehlverhalten des SVW wird angeprangert, man selber sieht sich nur in der Rolle des Unterdrückten, also "braucht man sich nicht weiter zu bemühen".

Wer auf diesem Stand beharrt, wer nicht die überlebenswichtige Notwendigkeit zu neuen Ansätzen im Verhältnis Werder - Fanszene erkennt, muß wohl in einem oder zwei Jahren sagen "na gut, dann erzähle ich eben später meinen Enkeln, wie toll es früher mal war".

Es scheint ein Punkt erreicht, an dem ohne eine Neubesinnung (Heißt: Neu, und Besinnung!) der Herangehensweise die Hardliner auf SVW-Seite kurz davor stehen, sich mancher "bösen Kinder" zu entledigen.
Daß sie die Möglichkeiten dazu haben, muß endlich mal kapiert werden!
Daß man einen wirklichen Kampf gegen Werder nicht gewinnen kann, muß man - so schwer es fällt - als Tatsache sehen.

Wer etwas erreichen will, muß sich eben verschiedene Gedanken machen:
Was GENAU will ich erreichen?
WIE will ich es erreichen?
Welche HINDERNISSE bzw. Abwehr ist zu erwarten?
Bei wem kann ich mich wie um wirksame UNTERSTÜTZUNG bemühen?
Was kann ich dem Gegenüber ANBIETEN, um eine Einigung zu erzielen?
Wie soll ich AUFTRETEN, um mein Ziel zu erreichen?

Es gilt, viele dicke Bretter zu bohren.
Allerdings darf man das Brett vor dem eigene Kopf nicht übersehen.

Für IY:
"Dialektik heißt, das Brett vor'm Kopf zur Waffe zu machen"
Dieser Schnack ist zwar streng genommen falsch, zeigt aber scherzhaft in die richtige Richtung.
Und der Klassenkampf wird bestimmt nicht im Weserstadion entschieden, andere Felder sind weitaus wichtiger, stärker und entscheidender!
HornsbyHB
Ich denke Matze, die Wahrheit liegt - wie so oft - irgendwo in der Mitte.
Die einen wollen nicht und die anderen tun sich auch sehr schwer. Wenn
man eine gegenseitige Verläßlichkeit und Verbindlichkeit hinbekommen
würde, wäre man sicher nicht nur einen Schritt weiter.
Dann müssen aber Dinge auch auf allen Seiten anerkannt werden, die
vereinbart wurden. Neuer Tenor ist derzeit aber: "Das haben ja die
anderen vereinbart. Die gibts nicht mehr. Deshalb gilt das jetzt auch
nicht mehr." Da fehlt so etwas Verständnis für Rechtsnachfolge.

Und da eben weder die eine, nch die andere Seite sich in diesem Punkt
zu bewegen scheint oder bewegen will, ist das ein verdammt dickes Brett.
Eine schriftliche Vereinbarung, aus der hervorgeht, was z.B. erlaubt ist und
mit was es Probleme gibt, gäbe beiden Seiten Sicherheit. Und macht es
schwieriger, diese Vereinbarung zu brechen.

Einseitige Schuldzuweisungen werden der Sache nicht weiterhelfen.
mazzo
es spricht doch für sich, dass eine Beschwerde aus den Logen zu einer generellen Anordnung gegen Choreos, die sich auch vor den Fenstern der Logen erstrecken, führt.

Werder könnte durchaus sagen: "Bitte schränkt die Sichtbehinderung auf maximal 3-4 Minuten und nur vor dem Spiel ein". Das wäre nachvollziehbar und im Sinne einer gütlichen Einigung.

Das passiert aber nicht, es wird stattdessen den eh schon reichlich ungeliebten Gruppen (das ist in der Art der offiziellen Kommunikation offensichtlich) eine generelle Einschränkung (die zynischerweise auch noch als Möglichkeit zur "grenzenlosen Kreativität" verkauft wird) aufgedrückt.

Da wäre bei mir auch die letzte Bereitschaft eines "Entgegenkommens" gefallen. Wie sähe das denn aus? Zustimmen und abnicken? Jede Kritik wird von Werder ja gleich hysterisch und als Majestätsbeleidgung wahrgenommen.
Dieter als Fanbeauftragter hat leider auch schon lange sämtliches Vertrauen eingebüßt. Werder hat de Fakto keinen funktionierenden Kommunikationskanal zu den betroffenen Fangruppen. Ein interesse an einer Änderung dessen sehe ich durch das Verhalten des Verein nicht.

Was macht Werder eigentlich dagegen, dass das Stehpublikum durch die Werbebanden eine Sichtbehinderung auf das Spielfeld ertragen muss? Es zählt doch jeder Fan...

Die Argumentation von Werder ist ignorant (allen voran Polsters Presseerklärungen und das -sorry- an den vorgebrachten Argumenten völlig vorbeigehende Blabla von Dieter im Werder Magazin) und dient offenbar dazu, nur die ungeliebten Gruppen weiter zu verprellen indem man sie der breiten Masse gegenüber als radikale Unbelehrbare darstellt.
MrBonde
Zitat:
Original von HornsbyHB
Ich denke Matze, die Wahrheit liegt - wie so oft - irgendwo in der Mitte.
Die einen wollen nicht und die anderen tun sich auch sehr schwer. Wenn
man eine gegenseitige Verläßlichkeit und Verbindlichkeit hinbekommen
würde, wäre man sicher nicht nur einen Schritt weiter.
Dann müssen aber Dinge auch auf allen Seiten anerkannt werden, die
vereinbart wurden. Neuer Tenor ist derzeit aber: "Das haben ja die
anderen vereinbart. Die gibts nicht mehr. Deshalb gilt das jetzt auch
nicht mehr." Da fehlt so etwas Verständnis für Rechtsnachfolge.

Und da eben weder die eine, nch die andere Seite sich in diesem Punkt
zu bewegen scheint oder bewegen will, ist das ein verdammt dickes Brett.
Eine schriftliche Vereinbarung, aus der hervorgeht, was z.B. erlaubt ist und
mit was es Probleme gibt, gäbe beiden Seiten Sicherheit. Und macht es
schwieriger, diese Vereinbarung zu brechen.

Einseitige Schuldzuweisungen werden der Sache nicht weiterhelfen.


Es geht nicht um Dinge, die mit der Eastside vereinbart wurden. Es geht darum, dass mit der Eastside eben _nichts_ vereinbart wurde. Entschuldigung, aber wie kann man eigentlich immer alles falsch verstehen und es dann als Vorwurf in Foren oder Werder.de oder Werder Magazin schreiben? Da fehlt so etwas Verständnis für....keine Ahnung, was mit all den Leuten los ist.


Was hier immer als "Vereinbarung" verkauft werden soll, ist die schriftliche Anerkennung aller von Werder gewünschten Dinge. Wenn ich aber etwas für den Verein tun möchte, dann werde ich mich nicht als Dank dafür vorher schriftlich einschränken lassen. Vielleicht muss man das dem Verein mal deutlicher machen: Die Leute wollen nicht aus eigener Freude und für sich selbst Choreos machen (so wie Logenmenschen nur für sich das Einlaufen sehen wollen), sondern das wird im Prinzip für den Verein und alle anderen gemacht.
Und weil man das alles nicht für sich selbst macht, sondern eben auch für den Verein, kann man sich von dem nicht dafür auch noch bestrafen und reglementieren lassen.

Ich mag den Vergleich mit dem Geschenk: "Wenn du mir was schenken willst, dann nicht mit roter Schleife, nur mit blauer. Und nicht vor 18 Uhr und kommt gefälligst durch den Hintereingang. Sonst verbiete ich dir, mir und meiner Familie etwas zu schenken! Einverstanden? Dann unterschreib das hier!"

Und wer das nicht unterschreibt und danach auch noch freudig Geschenke macht, der ist nicht kooperativ.

Und dieses ständige Gelaber über Kompromisse oder "die Mitte" geht mir ganz furchtbar auf die Nerven. Es scheint für viele einfach nicht möglich zu sein, dass die einen recht haben und die anderen nicht. Nein, es basiert natürlich auf zwei Seiten, bla bla bla.
Natürlich kann man nicht von irgendwem jede Handlung 100% gutheissen, aber darum geht es auch nicht.
Es geht zum einen um ein total hirnrissiges Choreoverbot, dessen Unverhältnismässigkeit jedem denkenden Menschen schreiend ins Gesicht springt. Wer das anders sieht, der steht nicht "kompromissbereit in der Mitte", sondern der hat die Pfanne heiß.

Und es geht zum anderen, im größeren Zusammenhang, um eine Entwicklung im Fußball, die Werder voll mitgenommen und als Verein völlig verändert hat. In dem Zusammenhang muss man sowieso überdenken, was der Fussball darstellt und was die eigene Rolle darin ist. Und so wie das aussieht, könnte ich für mich ganz persönlich sagen, dass ich nicht den Stimmungs- und Bastelaffen für den Rest machen will. Dann lieber Konsument oder einfach nur noch dagegen. Denn was Werder den Aktiven noch bietet, ist ein Dasein als durchreglementierte Bastelgruppe, die von allen Seiten eingeschränkt noch genau das machen darf, was niemanden stört. Nicht die Polizei, nicht die Kunden, nicht die Sponsoren und bloss nicht die Medien verärgern. Wenn man das einhält, kann man sich "grenzenlos" frei und kreativ entfalten. Aber wer will das schon? Ich bestimmt nicht.

Wo ich das gerade nochmal aufschreibe fällt mir auf, wie beeindruckend es ist, dass haufenweise nichtblöde Menschen Werder das alles auch noch abnehmen. Mit "grenzenloser Kreativität" und "Unterstützung" und all den anderen Lügen.
JustusJonas
Zitat:
Original von MrBonde
Zitat:
Original von HornsbyHB
Ich denke Matze, die Wahrheit liegt - wie so oft - irgendwo in der Mitte.
Die einen wollen nicht und die anderen tun sich auch sehr schwer. Wenn
man eine gegenseitige Verläßlichkeit und Verbindlichkeit hinbekommen
würde, wäre man sicher nicht nur einen Schritt weiter.
Dann müssen aber Dinge auch auf allen Seiten anerkannt werden, die
vereinbart wurden. Neuer Tenor ist derzeit aber: "Das haben ja die
anderen vereinbart. Die gibts nicht mehr. Deshalb gilt das jetzt auch
nicht mehr." Da fehlt so etwas Verständnis für Rechtsnachfolge.

Und da eben weder die eine, nch die andere Seite sich in diesem Punkt
zu bewegen scheint oder bewegen will, ist das ein verdammt dickes Brett.
Eine schriftliche Vereinbarung, aus der hervorgeht, was z.B. erlaubt ist und
mit was es Probleme gibt, gäbe beiden Seiten Sicherheit. Und macht es
schwieriger, diese Vereinbarung zu brechen.

Einseitige Schuldzuweisungen werden der Sache nicht weiterhelfen.


Es geht nicht um Dinge, die mit der Eastside vereinbart wurden. Es geht darum, dass mit der Eastside eben _nichts_ vereinbart wurde. Entschuldigung, aber wie kann man eigentlich immer alles falsch verstehen und es dann als Vorwurf in Foren oder Werder.de oder Werder Magazin schreiben? Da fehlt so etwas Verständnis für....keine Ahnung, was mit all den Leuten los ist.


Was hier immer als "Vereinbarung" verkauft werden soll, ist die schriftliche Anerkennung aller von Werder gewünschten Dinge. Wenn ich aber etwas für den Verein tun möchte, dann werde ich mich nicht als Dank dafür vorher schriftlich einschränken lassen. Vielleicht muss man das dem Verein mal deutlicher machen: Die Leute wollen nicht aus eigener Freude und für sich selbst Choreos machen (so wie Logenmenschen nur für sich das Einlaufen sehen wollen), sondern das wird im Prinzip für den Verein und alle anderen gemacht.
Und weil man das alles nicht für sich selbst macht, sondern eben auch für den Verein, kann man sich von dem nicht dafür auch noch bestrafen und reglementieren lassen.

Ich mag den Vergleich mit dem Geschenk: "Wenn du mir was schenken willst, dann nicht mit roter Schleife, nur mit blauer. Und nicht vor 18 Uhr und kommt gefälligst durch den Hintereingang. Sonst verbiete ich dir, mir und meiner Familie etwas zu schenken! Einverstanden? Dann unterschreib das hier!"

Und wer das nicht unterschreibt und danach auch noch freudig Geschenke macht, der ist nicht kooperativ.

Und dieses ständige Gelaber über Kompromisse oder "die Mitte" geht mir ganz furchtbar auf die Nerven. Es scheint für viele einfach nicht möglich zu sein, dass die einen recht haben und die anderen nicht. Nein, es basiert natürlich auf zwei Seiten, bla bla bla.
Natürlich kann man nicht von irgendwem jede Handlung 100% gutheissen, aber darum geht es auch nicht.
Es geht zum einen um ein total hirnrissiges Choreoverbot, dessen Unverhältnismässigkeit jedem denkenden Menschen schreiend ins Gesicht springt. Wer das anders sieht, der steht nicht "kompromissbereit in der Mitte", sondern der hat die Pfanne heiß.

Und es geht zum anderen, im größeren Zusammenhang, um eine Entwicklung im Fußball, die Werder voll mitgenommen und als Verein völlig verändert hat. In dem Zusammenhang muss man sowieso überdenken, was der Fussball darstellt und was die eigene Rolle darin ist. Und so wie das aussieht, könnte ich für mich ganz persönlich sagen, dass ich nicht den Stimmungs- und Bastelaffen für den Rest machen will. Dann lieber Konsument oder einfach nur noch dagegen. Denn was Werder den Aktiven noch bietet, ist ein Dasein als durchreglementierte Bastelgruppe, die von allen Seiten eingeschränkt noch genau das machen darf, was niemanden stört. Nicht die Polizei, nicht die Kunden, nicht die Sponsoren und bloss nicht die Medien verärgern. Wenn man das einhält, kann man sich "grenzenlos" frei und kreativ entfalten. Aber wer will das schon? Ich bestimmt nicht.

Wo ich das gerade nochmal aufschreibe fällt mir auf, wie beeindruckend es ist, dass haufenweise nichtblöde Menschen Werder das alles auch noch abnehmen. Mit "grenzenloser Kreativität" und "Unterstützung" und all den anderen Lügen.


Bedankt, Enno !
~Sangue Verde~
Zitat:
Original von JustusJonas
Zitat:
Original von MrBonde
Zitat:
Original von HornsbyHB
Ich denke Matze, die Wahrheit liegt - wie so oft - irgendwo in der Mitte.
Die einen wollen nicht und die anderen tun sich auch sehr schwer. Wenn
man eine gegenseitige Verläßlichkeit und Verbindlichkeit hinbekommen
würde, wäre man sicher nicht nur einen Schritt weiter.
Dann müssen aber Dinge auch auf allen Seiten anerkannt werden, die
vereinbart wurden. Neuer Tenor ist derzeit aber: "Das haben ja die
anderen vereinbart. Die gibts nicht mehr. Deshalb gilt das jetzt auch
nicht mehr." Da fehlt so etwas Verständnis für Rechtsnachfolge.

Und da eben weder die eine, nch die andere Seite sich in diesem Punkt
zu bewegen scheint oder bewegen will, ist das ein verdammt dickes Brett.
Eine schriftliche Vereinbarung, aus der hervorgeht, was z.B. erlaubt ist und
mit was es Probleme gibt, gäbe beiden Seiten Sicherheit. Und macht es
schwieriger, diese Vereinbarung zu brechen.

Einseitige Schuldzuweisungen werden der Sache nicht weiterhelfen.


Es geht nicht um Dinge, die mit der Eastside vereinbart wurden. Es geht darum, dass mit der Eastside eben _nichts_ vereinbart wurde. Entschuldigung, aber wie kann man eigentlich immer alles falsch verstehen und es dann als Vorwurf in Foren oder Werder.de oder Werder Magazin schreiben? Da fehlt so etwas Verständnis für....keine Ahnung, was mit all den Leuten los ist.


Was hier immer als "Vereinbarung" verkauft werden soll, ist die schriftliche Anerkennung aller von Werder gewünschten Dinge. Wenn ich aber etwas für den Verein tun möchte, dann werde ich mich nicht als Dank dafür vorher schriftlich einschränken lassen. Vielleicht muss man das dem Verein mal deutlicher machen: Die Leute wollen nicht aus eigener Freude und für sich selbst Choreos machen (so wie Logenmenschen nur für sich das Einlaufen sehen wollen), sondern das wird im Prinzip für den Verein und alle anderen gemacht.
Und weil man das alles nicht für sich selbst macht, sondern eben auch für den Verein, kann man sich von dem nicht dafür auch noch bestrafen und reglementieren lassen.

Ich mag den Vergleich mit dem Geschenk: "Wenn du mir was schenken willst, dann nicht mit roter Schleife, nur mit blauer. Und nicht vor 18 Uhr und kommt gefälligst durch den Hintereingang. Sonst verbiete ich dir, mir und meiner Familie etwas zu schenken! Einverstanden? Dann unterschreib das hier!"

Und wer das nicht unterschreibt und danach auch noch freudig Geschenke macht, der ist nicht kooperativ.

Und dieses ständige Gelaber über Kompromisse oder "die Mitte" geht mir ganz furchtbar auf die Nerven. Es scheint für viele einfach nicht möglich zu sein, dass die einen recht haben und die anderen nicht. Nein, es basiert natürlich auf zwei Seiten, bla bla bla.
Natürlich kann man nicht von irgendwem jede Handlung 100% gutheissen, aber darum geht es auch nicht.
Es geht zum einen um ein total hirnrissiges Choreoverbot, dessen Unverhältnismässigkeit jedem denkenden Menschen schreiend ins Gesicht springt. Wer das anders sieht, der steht nicht "kompromissbereit in der Mitte", sondern der hat die Pfanne heiß.

Und es geht zum anderen, im größeren Zusammenhang, um eine Entwicklung im Fußball, die Werder voll mitgenommen und als Verein völlig verändert hat. In dem Zusammenhang muss man sowieso überdenken, was der Fussball darstellt und was die eigene Rolle darin ist. Und so wie das aussieht, könnte ich für mich ganz persönlich sagen, dass ich nicht den Stimmungs- und Bastelaffen für den Rest machen will. Dann lieber Konsument oder einfach nur noch dagegen. Denn was Werder den Aktiven noch bietet, ist ein Dasein als durchreglementierte Bastelgruppe, die von allen Seiten eingeschränkt noch genau das machen darf, was niemanden stört. Nicht die Polizei, nicht die Kunden, nicht die Sponsoren und bloss nicht die Medien verärgern. Wenn man das einhält, kann man sich "grenzenlos" frei und kreativ entfalten. Aber wer will das schon? Ich bestimmt nicht.

Wo ich das gerade nochmal aufschreibe fällt mir auf, wie beeindruckend es ist, dass haufenweise nichtblöde Menschen Werder das alles auch noch abnehmen. Mit "grenzenloser Kreativität" und "Unterstützung" und all den anderen Lügen.


Bedankt, Enno !


Schließ ich mich an.
MrBonde
Das Thema anscheinend beendet zu haben, ehrt mich. Eine Diskussion wäre aber auch schön gewesen.

Zitat:
Und so wie das aussieht, könnte ich für mich ganz persönlich sagen, dass ich nicht den Stimmungs- und Bastelaffen für den Rest machen will. Dann lieber Konsument oder einfach nur noch dagegen.


Mal so als radikalen Ansatz erneut in den Raum geworfen.

Wenn jetzt wie angekündigt die Proteste gegen das Choreoverbot weitergehen, werde ich mich wieder fragen, wozu man das alles macht. Und wenn man dann irgendwann wieder mit dem Vorstand redet, wieder.