Hooligans im Weserstadion

Manu
Rechte Hooligans im Weserstadion


BREMEN (TIN). 15 bis 35 Männer gehören laut Polizei zur "Standarte Bremen": eine Truppe rechter Hooligans, deren Mitglieder bei den Werder-Heimspielen oft und gern in der Fankurve stehen - unter ihnen etliche, die der Polizei als Gewalttäter bekannt sind. Als ein Anführer der "Standarte" gilt Henrik Ostendorf, Neonazi und NPD-Aktivist.

Der SV Werder habe "das Hooligan-Problem hervorragend im Griff", sagt Werders Medienbeauftragter Tino Polster. Dass polizeibekannte Hooligans und Neonazis im Weserstadion ein- und ausgehen, dafür könne Werder nichts, schließlich verhänge der Verein Stadionverbote nur auf Rat der Polizei. Die spielt den Ball zurück: Als Hausherr könne einzig Werder missliebige Fans aus dem Stadion aussperren, sagt Edwin Olchers, für Hooligans zuständiger "szenekundiger Beamter".

"Null Toleranz" fordert Fan-Forscher Gunter A. Pilz von der Universität Hannover im Umgang mit Hooligans. Wem brutale Schlägereien schlicht Spaß machten, dem sei nur mit Härte beizukommen. Nach mehr als 30 Jahren Forschung sagt Pilz: "Deeskalation ist gegen Hooligans kein Konzept."

quelle : Weser Kurier 22.11.05
bastian
Tja schön und nun? Abgesehen davon, dass der Kommetar von Pilz vollkommen überflüssig und so wie der dargestellt wird schlicht weg falsch ist, eigentlich ein sinnloser Artikel.
Andree
Zitat:
Original von beckspatriot
Tja schön und nun? Abgesehen davon, dass der Kommetar von Pilz vollkommen überflüssig und so wie der dargestellt wird schlicht weg falsch ist, eigentlich ein sinnloser Artikel.


Ist ja auch ne Einleitung fuer die "Sonderseite"......................


Auch die Gewalt hat eine Dauerkarte

Andreas Niemann* geht nicht wie jeder andere Fußballfan in die Ostkurve des Weserstadions, er betritt sein "Wohnzimmer". Der Blick über das Publikum im Block 62 ist ausdauernd und prüfend, das anschließende Defilée die Treppe zwischen den Zuschauerreihen hinunter dauert viele Minuten. Schulterklopfen hier, ein kleines Schwätzchen dort, Niemann kennt fast jeden Ordner hier. Dann geht der tätowierte Mann im grünen Muskelshirt wieder hinauf, er und seine "Familie" haben ihre Plätze ganz oben. Niemanns "Familie", das ist die "Standarte Bremen".

Niemann ist ein Gewalttäter, ein krimineller "Fußballfan", den die Polizei in die "Kategorie C" steckt. Einer, der Gewalt nicht nur in Kauf nimmt, sondern der Gewalt sucht. Der brutal zuschlägt, weil ihm das Spaß macht, weil Gewalt, Schmerz und Angst ihm Vergnügen bereiten. Andreas Niemann ist ein Hooligan.

Am Abend vor seinem Auftritt im Block 62 hat die Polizei 18 Hooligans vorübergehend festgenommen. Sie waren offensichtlich auf dem Weg zu ihrer Art "Match": mit Schlagstöcken, Stuhlbeinen und Pfefferspray bewaffnet, mit Gebiss- und Genitalschutz ausgerüstet, zum Teil mit Sturmmasken vermummt. Das übliche Outfit für eine "dritte Halbzeit". "Dritte Halbzeit" heißen in der Szene die brutalen Schlägereien am Rande von Autobahnraststätten, auf einsamen Parkplätzen oder in anderen dunklen Ecken. Treffen zu Gewaltexzessen, die die Hooligans "Extremsport" nennen und die vor dem Gesetz schwere Körperverletzung und Landfriedensbruch sind.

Natürlich gehe es um Gewalt, räumen Insider ein, aber um Gewalt nach strengen Regeln und Ritualen. Nur mit den bloßen Fäusten werde gekämpft, wer am Boden liege, auf den werde nicht weiter eingeschlagen. Vor allem aber prügele man sich in gegenseitigem Einvernehmen, betonen die "Hools", ihre Gewalt treffe ausschließlich Hooligans anderer Vereine.

Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache. Beschlagnahmte Waffen zum Beispiel oder regelrechte Straßenschlachten wie im vergangenen Jahr im Viertel in Bremen. Damals sind nach einer HSV-Niederlage Hamburger Hooligans auf andere Fangruppen und auf Polizisten losgegangen. "Unglaublich brutal", sagt eine Augenzeugin. Sie berichtet von Schlägen mit schweren Stöcken auf unbehelmte Köpfe. "Schlimmer stelle ich mir nur eine offene Schießerei vor."

Tritte auf Wehrlosen

Die Bilder gingen um die Welt: Deutsche Hooligans treten auf einen wehrlosen Mann ein, der bereits schwer verletzt am Boden liegt. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich schlagen sie den Polizisten Daniel Nivel zum Krüppel. "Wir sind wieder einmarschiert", singt die rechte Bremer Hooligan-Band "Kategorie C" auf einer zur WM veröffentlichten CD. "Lasst uns uns’re Fahne hissen, unser’m Gegner vor die Füße pissen." Heute trägt die CD bei einschlägigen Händlern den Vermerk "Wieder da".

Die Täter von damals sind längst wieder auf freiem Fuß. Einer von ihnen ist Markus Warnecke aus Hannover, er gehört zum Umfeld der berüchtigten Rockerbande "Hell’s Angels". Als er 2002 nach knapp vier Jahren aus der Haft entlassen wird, heißen die neonazistischen "Freien Nationalisten Weser-Ems" den "Kameraden" auf ihrer Internetseite willkommen. Einer der Anführer der "Nationalisten": Warneckes Cousin Robert. Der organisiert etwa zur selben Zeit rechtsextreme Konzerte im Bremer Umland, zu denen auch rechte Hooligans nach Kirchseelte pilgern.

Robert Warnecke verdient sein Geld unter anderem als Ordner auf Volksfesten wie dem Brokser Heiratsmarkt. Die "Standarte" feiert solche Volksfeste offenbar gerne. Andreas Niemann jedenfalls klopft in Bruchhausen-Vilsen Ordnern des örtlichen Wachdienstes WWS ebenso auf die Schulter wie "elko"-Ordnern, die auf dem Heiratsmarkt arbeiten. Begrüßung unter Kollegen? Viele Hooligans wissen ihre Furcht einflößenden Muskelpakete nicht nur in der "Dritten Halbzeit" zu nutzen. Auch auf dem Bremer Freimarkt "schützen" polizeibekannte Fußball-Gewalttäter Festzeltgäste.

Kurzer Draht zu den "Hell’s Angels"

Beliebt sind Ordner- und Türsteherjobs auch bei den "Hell’s Angels". Männer aus ihrem Umfeld sieht man am Einlass Bremer Diskotheken. Auch einige "elko & Werder"Ordner, die der Hooligan Andreas Niemann im Weserstadion so freundlich begrüßt, sollen Anwärter für die Rockerbande sein. Die "elko & Werder Security" gehört zur "elko"Gruppe, dem mit Abstand größten privaten Sicherheitsdienst in Bremen. Auch die Stadt und ihre Gesellschaften Messe und Stadthalle sind bei "elko" Kunde.

Den kurzen Draht zu Rockern haben die Hooligans offenbar seit langem. Schon vor Jahren feierte Niemann seinen Geburtstag in einem "Hell’s Angels"-Clubhaus nahe Hude; das vermeldete seinerzeit jedenfalls die Hooligan-Band "Kategorie C" auf ihrer Internetseite. Als die Hooligans an der Schlachte zur 15-Jahre-"Standarte"-Party einladen, begrüßen sie auch "Hell´s Angels" als Gäste.

Nicht nur Partys geben die rechten "Hools" mitten in Bremen, auch "Lauftraining" absolvieren sie ganz offen: Ein Teil der Schläger läuft beim Bremer Staffellauf durchs Faulenquartier, die Männerstaffel mit der Nummer 44 heißt "Standarte Bremen". Fast als sei sie ein Sportverein wie jeder andere und keine Gruppe mit vielen der Polizei bekannten Gewalttätern, von denen ein guter Teil in der Neonazi-Szene aktiv ist.

Gut sichtbar ist das Wort "Standarte" in altdeutscher Schrift auf Niemanns Oberarm tätowiert, das "S" ähnelt dem Logo der Neonazi-Kultband "Screwdriver". Ein führender Kopf der "Standarte", Henrik Ostendorf, ist erklärter Neonazi und NPD-Aktivist, der sich gerne auch mal harmlos gibt. Unter dem Pseudonym Kasady, das er im Hooligan-Zusammenhang dann und wann benutzt, sagte er der Presse vor einigen Jahren: "Schläger? Wir sind Sportler, Extremsportler. Wir sind Menschen mit einem exklusiven Hobby."

Eine kriminelle Vereinigung?

Namhafte Juristen wundern sich seit langem, dass Hooligans vor Gericht vergleichsweise glimpflich davon kommen. Für sie steht außer Zweifel, dass Gruppen wie die "Standarte" kriminelle Vereinigungen sind: fest gefügte Organisationen, deren Rädelsführer bekannt sind und deren Zweck es ist, Straftaten zu begehen - wie schwere Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Landfriedensbruch.

Auch die neonazistischen Aktivitäten zahlreicher Hooligans sind lange bekannt. Ostendorf arbeitet für die Parteizeitung der rechtsextremen NPD im sächsischen Riesa. Neben Ostendorf unterstützen auch andere "Standarte"-Mitglieder die NPD. Im Bundestagswahlkampf helfen sie der Partei, Rechtsrock-CDs an Jugendliche zu verteilen. Die Polizei weiß, wie gefährlich die Hooligans sind: Statt der üblichen Zivilstreifen observieren SEK-Beamte die Aktionen.

15 bis 35 Männer bilden den harten Kern der "Standarte". Edwin Olchers ist seit 1992 szenekundiger Beamter für gewaltbereite Fußballfans in Bremen. Heute sei die "Standarte" mehr ein Mythos als eine reale Gefahr, sagt er. Bei Fußballspielen im Weserstadion zähle er gerade mal eine Hand voll ihrer Mitglieder, und die kämen zum Teil sogar mit ihren kleinen Söhnen ins Stadion.

Auf einem Foto posieren mehr als 40 Bremer Schläger, ein Teil ist in der "Standarte". Die Aufnahme kursiert seit Monaten in der Szene. Ein betrunkener Hooligan soll sie als subtile Warnung in einer Kneipe abgegeben haben, in der er und seine Kumpane nicht wohl gelitten waren. Olchers will auf dem Foto maximal ein halbes Dutzend Männer kennen. Deshalb könnten auch nicht alle Werder-Hooligans sein, meint der Polizeiexperte. Eine Einschätzung, die andere Szenekenner nicht teilen. "Natürlich sind auf dem Foto nur Bremer Hools - und wenn die wollen, kriegen die noch drei Mal so viele Leute zusammen."

Seite an Seite mit Neonazis

Unumstritten ist dagegen Olchers’ Einschätzung, dass die "Standarte" längst ein Mythos ist. Allerdings ein Mythos der Einschüchterung, gebaut aus brutaler Gewalt, der manchen jungen Mann zu beeindrucken scheint. Gemeinsam mit Andreas Niemann eine "Dritte Halbzeit" zu erleben oder Seite an Seite mit Henrik Ostendorf zwischen Neonazis zu marschieren, "das ist schon was", erinnert sich ein ehemaliger Hooligan an seine "aktive Zeit", als er um die 20 war. Damals dürfte er so einer gewesen sein, wie Mario Hauser* heute einer ist. Hauser ist einer von vielen um die 20-Jährigen, die auf dem Gruppenfoto posieren - genau wie auf Neonazi-Aufmärschen.

Er hat kürzlich Geburtstag gefeiert. Im Ostkurvensaal, jenem Veranstaltungsraum im Bauch der Fankurve, den das Fanprojekt sein "Herzstück" nennt. Allerdings gibt es auch "OKS"-Besucher, die sich beklagen. Sie entdecken im und um den Saal Hakenkreuzschmierereien, hören Hitlergrüße oder sehen Jugendliche in Pullovern und Jacken mit verbotenen rechtsextremen Symbolen. Auch Henrik Ostendorf ist an Hausers Geburtstag im Ostkurvensaal zu Gast.

Werders Fanbeauftragter Dieter Zeiffer findet das nicht bemerkenswert. Dass die Verantwortlichen erklärten Neonazis und langjährigen Hooligans weder Saal- noch Stadionverbot oder andere Sanktionen auferlegen, geht für den Fanbeauftragten in Ordnung. "So lange die sich rund ums Stadion benehmen", sagt Zeiffer, "so lange ist mir doch egal, auf welche Demos die sonst noch gehen."

Sozialarbeit auf schmalem Grat

Für Wolfgang Welp, den Vorsitzenden des Bremer Fanprojektes, gehören Mittdreißiger wie Andreas Niemann oder Henrik Ostendorf nicht zur Zielgruppe, "wir machen Jugendarbeit". Und junge rechte Hooligans wie Mario Hauser? Über einzelne Personen will Welp nicht reden. "Die Arbeit mit Jugendlichen, die Sympathien für Rechtsextremismus und Gewalt zeigen, ist eine Gratwanderung", sagt er. "Wir wollen sie aus dieser Szene holen, aber dazu müssen wir auch an sie herankommen." Neonazi-Kader wie Ostendorf oder Hardcore-Hooligans wie Niemann aber hätten im Ostkurvensaal nichts zu suchen. "Manchmal werden wir schlicht ausgetrickst", räumt Welp ein. "Sonst wäre Ostendorf mit Sicherheit rausgeflogen."

Um den harten Kern der Hooligans in Bremen kümmert sich das Fanprojekt nach eigenen Angaben seit 2002 nicht mehr. Seinerzeit hat Henrik Ostendorf Fanprojekt-Mitarbeiter des "Verrats" bezichtigt. Dem Vorwurf folgten Drohungen von Hooligans. Den Drohungen folgten glücklicherweise keine Schläge. Für Uwe Borchers* gab es dagegen Schläge ohne Warnung. Auch Borchers ist ein Fußball-Gewalttäter, aber einer, der sich politisch links definiert. Vor einem Werder-Spiel in Spanien sollen ihn rechte Bremer Hooligans im vergangenen Jahr zusammengeschlagen haben.

Mit den Gewalttätern sitzt die Angst in der Ostkurve. Niemand wolle vor der "Standarte" als "Verräter" gelten, sagen Kenner der Szene. Die allgegenwärtigen Ordner beruhigen wenig: Einige seien selbst Hooligans gewesen, andere verstünden sich prächtig mit der "Standarte", manche gehörten zum Umfeld der immer wieder in organisierte Kriminalität verstrickten "Hell’s Angels".

Ordner drohen nach Feierabend

In einer Auseinandersetzung um ein Transparent drängen Fans Ordner aus der Ostkurve; dieselben Ordner bedrohen nach dem Spiel die Fans bei einer Party im Ostkurvensaal. In ihrem Schlepptau kommen auch Hooligans der "Standarte". "Ich will nur mal dein Gesicht sehen. Kannst dir ja überlegen, warum", bedrohen "Standarte-Hools" in der Ostkurve auch Pressevertreter. Insider wundert das nicht: "Die fühlen sich da zu Hause."

Rund ein halbes Jahr vor der Fußball-WM in Deutschland hat die Angst auch die Vorstandszimmer der Fußballvereine und -verbände, die Büros der Politiker und Sicherheitsbehörden erreicht. Die Angst, dass noch einmal Bilder wie die des französischen Polizisten Nivel um die Welt gehen. Für ihr Leben gezeichnete Opfer deutscher Hooligans, die womöglich auch noch in die Neonazi-Szene verstrickt sind. Opfer längst polizeibekannter Gewalttäter - die sich offenbar arrangiert haben mit denen, die ihnen eigentlich Einhalt gebieten sollen.

Im Weserstadion schlage kein Hooligan zu, versichern die Verantwortlichen des Vereins und der Polizei unisono. Ist das beruhigend? Daniel Nivel wurde nicht im Stadion, sondern auf offener Straße zum Krüppel geschlagen. Sieben Jahre danach sind auch in deutschen Bundesligastadien Gewalt und Angst weiterhin Dauergäste. Das Weserstadion ist keine Ausnahme.





* Name von der Redaktion geändert.

quelle: weser-kurier
bastian
Zitat:
Original von Andree
Zitat:
Original von beckspatriot
Tja schön und nun? Abgesehen davon, dass der Kommetar von Pilz vollkommen überflüssig und so wie der dargestellt wird schlicht weg falsch ist, eigentlich ein sinnloser Artikel.


Ist ja auch ne Einleitung fuer die "Sonderseite"......................


Ah, danke. Das erklärts. =)
Action Connection HB
Die Presse......
Südländer
Zitat:
Original von S.W./Eckert
Die Presse......


Recht beliebte Antwort. Aber wieso? Hast Du grobe Fehler entdeckt? Von mir aus auch PN.
Fiedel43
Zitat:
Original von Manu

"Null Toleranz" fordert Fan-Forscher Gunter A. Pilz von der Universität Hannover im Umgang mit Hooligans. Wem brutale Schlägereien schlicht Spaß machten, dem sei nur mit Härte beizukommen. Nach mehr als 30 Jahren Forschung sagt Pilz: "Deeskalation ist gegen Hooligans kein Konzept."

quelle : Weser Kurier 22.11.05


Schlag mich du Sau, härter, doller- ist das geil......
cadda
also ich muss dazu mal sagen einige Ordner im Weserstadion befinden sich nicht nur im näheren Umfeld der "Hell’s Angels", einige sind sogar schon als mitglieder aufgenommen.
Und des weiteren solange irgendwelche Hools im Stsdion stehen ohne ärger zu machen lass sie doch! und ob sie nun jemanden zusammenschlagen wenn sie aus dem stadion kommen und auf gegnerische fangruppen treffen oder ob sie vorm stadion warten bis das spiel zu ende ist ist dann jawohl auch egal, macht dann auch keinen unterschied mehr. und solange sie aus dem stadion kommen besteht immer noch die möglichkeit das sie durch die riesen Menge die zum Ausgang ströhmt getrennt werden. Das soll jetz allerdings nicht heissen das ich es in irgendeiner weise toll finde oder so. So lange sie uns nichts tun lasst sie doch auch in ruhe.
Captain
Zitat:
Original von Manu
"Null Toleranz" fordert Fan-Forscher Gunter A. Pilz von der Universität Hannover im Umgang mit Hooligans. Wem brutale Schlägereien schlicht Spaß machten, dem sei nur mit Härte beizukommen. Nach mehr als 30 Jahren Forschung sagt Pilz: "Deeskalation ist gegen Hooligans kein Konzept."
quelle : Weser Kurier 22.11.05


Kann mir jemand sagen, was dieser gute Herr an der Uni Hannover lehrt? Ich studiere Sozialwissenschaft in Hannover und müsste ihn somit eigentlich kennen. Aber als Soziologie-Professor ist mir der noch nicht untergekommen.
vegas
Zitat:
Original von cadda
also ich muss dazu mal sagen einige Ordner im Weserstadion befinden sich nicht nur im näheren Umfeld der "Hell’s Angels", einige sind sogar schon als mitglieder aufgenommen.
Und des weiteren solange irgendwelche Hools im Stsdion stehen ohne ärger zu machen lass sie doch! und ob sie nun jemanden zusammenschlagen wenn sie aus dem stadion kommen und auf gegnerische fangruppen treffen oder ob sie vorm stadion warten bis das spiel zu ende ist ist dann jawohl auch egal, macht dann auch keinen unterschied mehr. und solange sie aus dem stadion kommen besteht immer noch die möglichkeit das sie durch die riesen Menge die zum Ausgang ströhmt getrennt werden. Das soll jetz allerdings nicht heissen das ich es in irgendeiner weise toll finde oder so. So lange sie uns nichts tun lasst sie doch auch in ruhe.


bist du selbst mal aufs maul kriegst oder was ?
miguelito
Zitat:
Original von cadda
also ich muss dazu mal sagen einige Ordner im Weserstadion befinden sich nicht nur im näheren Umfeld der "Hell’s Angels", einige sind sogar schon als mitglieder aufgenommen.
Und des weiteren solange irgendwelche Hools im Stsdion stehen ohne ärger zu machen lass sie doch![... ]

Ich sehe das komplett anders. MMN sollten nur Leute bei einem "Sicherheitsdienst" arbeiten, die auch ein lupenreines polizeiliches Führungszeugnis aufweisen. Leute die Spass an Gewalt haben gehören in einen solchen Beruf nicht - und auch erst gar nicht ins Stadion.
Pony
Danke Eckert ich bin voll deiner Meinung..... :ko:
Mirco
@Pony

Ich finde Hooligans scheiße :tongue:
Sven
Zitat:
[i]




Natürlich gehe es um Gewalt, räumen Insider ein, aber um Gewalt nach strengen Regeln und Ritualen. Nur mit den bloßen Fäusten werde gekämpft, wer am Boden liege, auf den werde nicht weiter eingeschlagen. Vor allem aber prügele man sich in gegenseitigem Einvernehmen, betonen die "Hools", ihre Gewalt treffe ausschließlich Hooligans anderer Vereine.


leider halten sich viele junge Hools nicht mehr daran und der ehrenkodex verwischt


Zitat:



15 bis 35 Männer bilden den harten Kern der "Standarte". Edwin Olchers ist seit 1992 szenekundiger Beamter für gewaltbereite Fußballfans in Bremen. Heute sei die "Standarte" mehr ein Mythos als eine reale Gefahr, sagt er. Bei Fußballspielen im Weserstadion zähle er gerade mal eine Hand voll ihrer Mitglieder, und die kämen zum Teil sogar mit ihren kleinen Söhnen ins Stadion.



wehe sie werden losgelassen , wie gegen St.Pauli diesen Jahres oder Basel !!

Ingesamt versteh ich nicht ganz was dieser Artikel soll !!! Wenn man sich ein bisschen auskennt in der Szene ist sowas einem bekannt, oder soll der Artikel ne Hetze sein, das jetzt jeder im Stadion schief angesehen wird der bisschen aussieht wie ein rocker oder ähnlich ?

Apropo Ordner, wenns hier nur ein kleiner Teil ist der bei den HA ist, fahrt mal in Osten und seht euch dort die Ordner an ( keine Hetze gegen Osten, komme selber von dort )

GWG SVWerder
cadda
Zitat:
Original von vegas
Zitat:
Original von cadda
also ich muss dazu mal sagen einige Ordner im Weserstadion befinden sich nicht nur im näheren Umfeld der "Hell’s Angels", einige sind sogar schon als mitglieder aufgenommen.
Und des weiteren solange irgendwelche Hools im Stsdion stehen ohne ärger zu machen lass sie doch! und ob sie nun jemanden zusammenschlagen wenn sie aus dem stadion kommen und auf gegnerische fangruppen treffen oder ob sie vorm stadion warten bis das spiel zu ende ist ist dann jawohl auch egal, macht dann auch keinen unterschied mehr. und solange sie aus dem stadion kommen besteht immer noch die möglichkeit das sie durch die riesen Menge die zum Ausgang ströhmt getrennt werden. Das soll jetz allerdings nicht heissen das ich es in irgendeiner weise toll finde oder so. So lange sie uns nichts tun lasst sie doch auch in ruhe.


bist du selbst mal aufs maul kriegst oder was ?


so lange sie uns nichts tuen lasst sie doch auch in ruhe...
wer lesen kann ist klar im Vorteil
bastian
Zitat:
Original von Captain
Zitat:
Original von Manu
"Null Toleranz" fordert Fan-Forscher Gunter A. Pilz von der Universität Hannover im Umgang mit Hooligans. Wem brutale Schlägereien schlicht Spaß machten, dem sei nur mit Härte beizukommen. Nach mehr als 30 Jahren Forschung sagt Pilz: "Deeskalation ist gegen Hooligans kein Konzept."
quelle : Weser Kurier 22.11.05


Kann mir jemand sagen, was dieser gute Herr an der Uni Hannover lehrt? Ich studiere Sozialwissenschaft in Hannover und müsste ihn somit eigentlich kennen. Aber als Soziologie-Professor ist mir der noch nicht untergekommen.


Name: Prof. Dr. phil., Dipl.-Soz. Gunter-A. Pilz

Funktion:
Vorstand - Inst. f. Sportwissenschaft
Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen - Inst. f. Sportwissenschaft
Studienberatung - Fachstudienberatung Sport, Magister
Studienberatung - Fachstudienberatung Sport, Lehramt Gymnasien

Telefon : 762-3195
E-Mail : pilz@erz.uni-hannover.de
Foerster
ich finde diesen thread scheisse !
JustusJonas
Ich finde Pilz scheisse ! 8)
Pony
Also ich stimme Eckert und Mirco zu... lasst uns lieber Kinder machen! :mad:
1°8°2
lass sie doch schlagen , solande sie nur die gegner .... die es meist provozieren ..!
aber das mit dem linken bremen hool in spanien ... find ich echt :scheisse:

sone leute gibt es in jedem verein und wird es immer geben

also lass lieber :