Flughamster
Werder hat ein Auge auf Katsouranis geworfen
Fr 15 Jul, 10:55 Uhr
(sid) Bei der Suche nach einem Nachfolger von Valerien Ismael hat Bundesligist Werder Bremen anscheinend ein Auge auf den griechischen Europameister Konstantinos Katsouranis von AEK Athen geworfen. Zu ersten Gesprächen soll Werder-Sportdirektor Klaus Allofs bereits in Griechenland gewesen sein, um die Transfermodalitäten für den Defensiv-Allrounder auszuloten. Spekulationen zufolge würde der 26-Jährige, der sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, rund drei Millionen Euro kosten.
Damit dürften die Bremer, die den zum Double-Gewinner Bayern München abgewanderten Abwehrspieler Ismael ersetzen müssen, von einer Verpflichtung des Brasilianers Naldo Abstand genommen haben. Bei dem 22-Jährigen war bis zuletzt nicht abschließend geklärt, wer die Transferrechte besitzt.
Quelle
Phire
Jo, wie bereits
hier erwähnt (etwas weiter unten)...
sieht aber schlecht aus, ich zitier mich mal selber:
Phire
Update:
Scheint doch gar nicht so schlecht auszusehen!
| Zitat: |
Kreiszeitung 16.07.2005
"Katsouranis will zu Werder"
BREMEN (kni) · Werder will Konstantinos Katsouranis, und der Grieche will auch zu Werder. Das bestätigte gestern sein Berater Paul Koutsoliakos: "Wenn sich die Vereine einigen, wird er nach Bremen wechseln." Und die Aussichten, dass AEK Athen in einen Wechsel einwilligt, sind gar nicht so schlecht. "Wenn es sinnlos wäre zu verhandeln, würden wir es nicht machen", sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs. Allerdings bestünden noch "unterschiedliche Auffassungen" über die Modalitäten des Transfers. "Wir sind im Moment dabei, nach
Lösungen zu suchen", erklärte Allofs und machte gleichzeitig deutlich für welchen Mannschaftsteil Katsouranis vorgesehen ist: "Wir wollen ihn für die Innenverteidigung."
Aber Moment mal, in der abgelaufenen Saison hat der 25-fache Nationalspieler vorwiegend im defensiven Mittelfeld gespielt und zehn Ligatore erzielt. "Es ist doch gut, dass er das auch kann. Er hat in dieser Zeit genauso seine Qualitäten als Innenverteidiger unter Beweis gestellt", sagte Allofs.
Nur noch "Außenseiterchancen" besitzt der Brasilianer Naldo. "Die Zusammenarbeit zwischen Berater und Besitzer funktioniert nicht so gut. Jeder will da zu seinem Recht kommen", beschrieb Allofs vorsichtig die Probleme. Will heißen: Die Brasilianer wollen zu viel Geld für den Innenverteidiger. |
Quelle: WOL, Kreisblatt
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Man darf gespannt sein.
HB-Jens
Da bist Du aber nicht gut informiert. Katsouranis kommt mit 99%iger Sicherheit nicht und auch bei Naldo ist es recht unwahrscheinlich! Siehe die beiden Meldungen von heute:
| Zitat: |
Grieche Katsouranis sagt ab
SCHRUNS. Es ist wie verhext: Werders Suche nach einem neuen Innenverteidiger nimmt einfach kein Ende. Nach dem Franzosen Sylvain Monsoreau (FC Sochaux) will nun auch Konstantinos Katsouranis nicht an die Weser wechseln. Laut griechischen Zeitungen hat der Nationalspieler Bremen abgesagt. Das Angebot wäre zwar gut, der Zeitpunkt aber zu spät gewesen, hieß es. Der 26-Jährige will offenbar seinem Club AEK Athen die Treue halten. Immer unwahrscheinlicher wird auch eine Verpflichtung von Naldo. Seit Tagen wartet Werder auf eine klare Aussage des Brasilianers. Da stellt sich die Frage: Will denn keiner für die Bremer verteidigen?
Klaus Allofs sieht's natürlich anders. Im Trainingslager im österreichischen Schruns stellte der Werder-Sportdirektor gestern ganz nüchtern fest: "Wenn einer nicht davon überzeugt ist, wirklich zu uns zu wollen, dann ist es besser, dass er nicht kommt." Zudem sprach er zumindest dem 21-jährigen Naldo von Juventude die Fähigkeit ab, zu beurteilen, was ihm ihn Bremen entgeht: "Das ist ein junger Spieler, der bei einem kleinen Club spielt. Der realisiert gar nicht, dass wir vor Bayer Leverkusen rangieren, wo Nationalspieler wie Juan oder Roque Junior spielen. Naldo verlässt sich auf seine Berater - und die haben nicht nur sportliche Ziele. Das ist das Problem."
Allofs stellte aber auch klar, dass für ihn sowohl Katsouranis als auch Naldo weiterhin ein Thema sind: "Ich habe keine anderen Informationen." Besonders im Fall des Griechen glaubt er an integere Verhandlungspartner: "Die hätten uns Bescheid gesagt, wenn es wirklich so wäre." Da herrscht offenbar dringender Klärungsbedarf. Doch offiziell bleibt Allofs ganz ruhig: "Es bringt nichts, ständig in Kontakt zu treten. Wenn man eine solche Sache beschleunigt, dann heißt das immer, dass es letztlich mehr Geld kostet. Man muss Gelassenheit demonstrieren." Am Freitag habe er AEK Athen das erste offizielle Angebot unterbreitet - angeblich 3,5 Millionen Euro Ablösesumme. Seitdem wartet Allofs auf eine Antwort. In der vergangenen Woche hatte Allofs auch mit Katsouranis gesprochen: "Da hat er gesagt, er will zu Werder. Davon gehe ich weiter aus."
Aber selbst für den schlimmsten Fall - kein Katsouranis, kein Naldo - fühlt sich Allofs gerüstet: "Es gibt noch andere Möglichkeiten, aber ich werde bestimmt keine Namen nennen."
Eines ist jedenfalls klar: Werder will - allen anderslautenden Beteuerungen zum Trotz - unbedingt noch einen Ersatz für Valerien Ismael verpflichten. Ansonsten würde Allofs nicht erst nach Brasilien und kurz darauf nach Griechenland fliegen. Das Vertrauen in das vorhandene Personal ist nicht ausreichend, die Abwehr bleibt das große Sorgenkind. Es sei denn, es findet sich doch noch eine echte Verstärkung, die sich mit Bremen anfreunden kann . . .
[17.07.2005]
Quelle:
http://www.kreiszeitung.de/
Katsouranis kommt nicht zu Werder
Grieche will bei AEK Athen bleiben / Suche nach einem Innenverteidiger wird schwerer
SCHRUNS (STI). Auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger kommt Werder nicht voran. Griechische Medien vermeldeten gestern übereinstimmend, dass Kostas Katsouranis seinem Klub AEK Athen erklärt hat, zu bleiben. Für den 26-jährigen Defensiv-Allrounder hatte Werder am Freitagnachmittag ein Angebot über rund drei Millionen Euro Ablösesumme abgegeben.
Werder selbst hat eine Absage von Katsouranis bis gestern nicht erhalten. "Wir haben noch keine Reaktion bekommen", sagte Sportchef Klaus Allofs in Schruns. Aber auch ohne einen verbalen Schlussstrich mehren sich die Anzeichen, dass der Transfer nicht zustande kommt. Werder fordert von jedem potenziellen Neuzugang ein klares Bekenntnis, "zu uns zu wollen und sich sportlich verbessern zu wollen", wie es Klaus Allofs formuliert. Katsouranis ist das bislang schuldig geblieben.
Auch nach dem EM-Gewinn 2004 sollen dem griechischen Nationalspieler mehrere Angebote aus dem Ausland vorgelegen haben. Und auch vor einem Jahr blieb er bei seinem hoch verschuldeten Athener Verein. Bei AEK ist Katsouranis Kapitän, Identifikations-Figur und persönlicher Freund des Präsidenten Demis Nikolaidis, mit dem er selbst noch zusammen gespielt hat.
"Mit einer Absage von ihm könnten wir aber leben", sagte Klaus Allofs. Auf Werders Liste stehen noch andere Namen. Zu denen zählt weiter der Brasilianer Naldo, der sich aber noch immer nicht zu Werders Angebot geäußert hat. "Er bleibt eine ungewisse Geschichte", meinte Allofs und stellt klar: "Sollten Katsouranis und Naldo absagen, suchen wir weiter nach einem Innenverteidiger."
Dass die Bremer willens und in der Lage sind, einen Millionenbetrag in den letzten vakanten Platz im Kader zu investieren, haben die erfolglosen Offerten für Katsouranis und Sylvain Monsoreau gezeigt. Kein Thema ist der von griechischen Medien gehandelte Nationalverteidiger Sotiris Kirjakos (25/Panathinaikos Athen). Er war zuletzt an die Glasgow Rangers ausgeliehen.
Quelle: www.weserkurier.de |
Schenk
Laut kicker ist das Ding noch nicht vom Tisch
Bremen: Noch keine Absage - 18.07.2005 10:38
Der Poker um Katsouranis
Das Personalproblem türmt sich so hoch wie die Alpengipfel. Die Berge des Montafons um sich herum, steht Klaus Allofs in Schruns und wartet weiter auf die Lösung bei der Suche nach einem Innenverteidiger.
"Wir müssen nicht kaufen", meint Werders Sportdirektor mit Blick auf das Hochjoch, den Hausberg des Skilauf-Eldorados in Vorarlberg. "Wir kaufen nur zu einem vernünftigen Preis."
Der Poker um Costas Katsouranis, den "Mister X", den Werder vor dem zweiten Trainingslager als potenziellen Ismael-Ersatz aus dem Hut zauberte (kicker online exklusiv am 14.Juli 2005), tritt in die entscheidende Phase. Der Grieche als Favorit für die vakante Planstelle, obwohl der Brasilianer Naldo trotz aller Hemmnisse laut Allofs "noch nicht abgeschrieben ist".
Katsouranis, so Presseberichte in Griechenland, habe Werder und Allofs abgesagt. "Das glaube ich nicht", sagt Paul Koutsoliakos, Berater des Profis und Unterhändler, auch schon beim Charisteas-Transfer. "Costas will zu Werder. Die Berichte sind durch AEK lanciert." Allofs bestätigt dies.
Der Hintergrund ist klar: AEK- Boss Demis Nikolaidis, der frühere Nationalstürmer, mit Katsouranis befreundet, will den Preis in die Höhe treiben. Erst vor kurzem ist zu diesem Zweck der Vertrag verlängert worden - bis 2007, mit einjähriger Option. AEK fordert mehr als drei Millionen Euro Ablöse, Werders Gebot soll bei etwa 2,5 Millionen liegen.
Der 26-Jährige, 23 Mal in der Nationalelf eingesetzt, zählte zur Europameister-Elf, bestritt beim Confed-Cup die Partien gegen Brasilien (0:3, Note 4) und Japan (0:1, Note 4,5). Gegen Mexiko fehlte er wegen Verletzung.
Hans-Günter Klemm
Jan
Ich glaube es wäre besser ihn zu holen als Naldo! Naldo is noch sehr jung und Katsouranis hat ein wenig mehr Erfahrung und ist im Besten Fußballeralter