Soeren1313
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| Petri Pasanen - der neue Abwehrchef Finne soll Ismael nachfolgen / "Bereit für diesen Schritt" NORDERNEY · Eigentlich war er vor einem Jahr als Rechtsverteidiger von Ajax Amsterdam geholt worden, doch im Laufe der Saison hatte sich Petri Pasanen an der Seite von Valerien Ismael zu einer festen Größe in Werder Bremens Innenverteidigung gemausert. Abgeklärt, cool, kopfball-, zweikampfstark - und irgendwie immer die Ruhe selbst. Jetzt, da Ismael zum FC Bayern gewechselt ist, sieht Pasanen seine Chance: "Ich möchte der neue Abwehrchef werden und die Rolle, die Vale hinterlassen hat, ausfüllen. Ich bin jetzt 24 Jahre und bereit für diesen nächsten Schritt. Vales Weggang war zwar schlecht für Werder, aber gut für mich, weil ich jetzt nach einem Jahr in Bremen zeigen kann, was ich drauf habe", sagt der finnische Nationalspieler selbstbewusst. Unterstützung erhält Pasanen von Klaus Allofs. Bremens Sportchef glaubt fest daran, dass sein Innenverteidiger "in die Rolle hineinwachsen kann. Petri hat seine Linie gefunden. Er ist abgeklärt, spielt seine Stärken aus und besticht vor allem durch eine feine Technik." Allofs ist sich zudem sicher, dass Pasanen noch viel mehr Möglichkeiten hat: "Petri weiß noch gar nicht, was er eigentlich kann. Es wird eine spannende Aufgabe sein, sein großes Potenzial herauszukitzeln." Dabei wünscht sich Allofs, dass Pasanen im Spiel "noch mehr Einfluss nimmt". Er versuche zwar schon, zu dirigieren, "doch Petri muss sich noch stärker bemerkbar machen." Das forsche und energische Auftreten auf dem Platz habe auch Valerien Ismael ausgezeichnet. "Petri muss zeigen: Hier ist der Spieler, der Verantwortung übernimmt, redet und den anderen hilft." In der Mannschaft ist der abseits des Platzes ruhige und zurückhaltende Finne bereits hoch angesehen. Nach Frank Baumanns Auswechselung am Samstag im Testspiel gegen den SV Niederkassel trug der 24-Jährige bereits die Kapitänsbinde. Ein Indiz dafür, dass Pasanen in der kommenden Saison auch hier die Nachfolge von Ismael als Vizekapitän antreten wird. Zudem hat der Manndecker wie der Franzose schnell deutsch gelernt und den gleichen Ehrgeiz wie sein ehemaliger Mannschaftskollege entwickelt. "Ich will Meister werden", sagt Pasanen forsch, "und in der Champions League mindestens ins Viertelfinale kommen." Am liebsten würde er dann noch einmal auf Olympique Lyon treffen: "Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen." |
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