Pascal Borel

BODE
moin

auf werder.de steht pascal borel zu LR Ahlen geht.
damit ist der 2 trormann von werder gegeangen !!!!!
zwar ist mit reinke und wiese und noch einen (name hab ich vergessen )
guter ersatz da trotzdem werder bestimmt keiner die schönen jahre mit borel vergessen !!!!!!

:dh:
Finkos
Zitat:
Original von BODE

zwar ist mit reinke und wiese und noch einen (name hab ich vergessen )

:dh:

der gute heißt Kasper Jensen
nylo
Tschüss Borel, viel Glück in Ahlen....

2. Liga wird besser zu ihm passen. Hier war er ja soweiso nurnoch 3. Wahl nach Walke und nächste Saison wär er evtl. nur 4. Wahl gewesen, deshlab hat Werder ihm ja auch nahe gelegt, zu wechseln Weder gegen Reinke noch gegen Wiese hätte er eine Chance gehabt, meines erachtens hat er ne faire Chance erhalten und diese nicht genutzt.. is das betse so für alle beteiligten
Schiffmeister
LR Ahlen... Der Arme.
oberhausener
kein verlust.
Captain
"Ich werde mir den Platz im Tor wieder erkämpfen. Ich werde wieder die Nummer eins!" usw. bla bla. Er hatte zuletzt wirklich ähnlich sinnlose Durchhalteparolen wie der legendäre Propagandaminister (oder was war er?) von Hussein. "Die Amerikaner begehen zu tausenden Selbstmord vor den Toren Bagdads!"
Phire
Eine Gurke weniger.
Es geht aufwärts.
Johnsen G.
Zitat:
Original von ph1re
Eine Gurke weniger.
Es geht aufwärts.



:fresse:
~Sangue Verde~
Ich halte ihn immernoch für einen guten Keeper,dessen Talent verkannt wurde. Für Ahlen ist der auf jeden Fall viel zu gut.

Ich steh mit der Meinung zwar vollkommen alleine da,aber macht nix.
Jesus
Naja ich finde es nicht schlimm das er geht.


Bei Walke fand ich es weit aus schlimmer denn ich glaube das Walke ein goßes Tlent ist.
Borel fand ich eh in letzter zeit irgentwie scheisse weiss auch nicht genau warum.
Hoegi
Zitat:
Original von Jesus
Naja ich finde es nicht schlimm das er geht.


Bei Walke fand ich es weit aus schlimmer denn ich glaube das Walke ein goßes Tlent ist.
Borel fand ich eh in letzter zeit irgentwie scheisse weiss auch nicht genau warum.



Schön das du Walke als groses Talent ansiehst, aber viel weiter bringt uns das auch nicht wenn der sich halt nen anderen Verein sucht und Werders angebot ablehnt.

Ich glaube das Borel ein guter Torwart ist und glaube das er das in Ahlen gut unter beweis stellen kann. Leider hatte er bis auf die Saison 02/03 ja nicht genug Spielpraxis um sich bei Werder präsentieren.

Ich wünsche ihm auf jeden fall das er in Ahlen bessere Zeiten erlebt.
Auch wenn das bei dem Verein schwer vorstellbar ist
MrBonde
Gesucht: Platz zwischen den Pfosten

Werder Bremens ehemaliger Torhüter Pascal Borel hofft auf die Rückkehr in den Profifußball

Berlin, Anfang Juli 2006. Es ist heiß in Deutschland. Nicht nur wegen der täglich mehr als 30 Grad. Die deutsche Nationalmannschaft hat gerade Argentinien im Viertelfinale der Fußball-WM besiegt. Millionen von Menschen feiern ausgelassen auf den Fan-Meilen. Das Sommermärchen hat seinen Höhepunkt erreicht. Doch nicht für alle ist es ein Tag, um auf der Straße zu tanzen.

Ortswechsel. Ahlen in Westfalen, Anfang Juli, Agentur für Arbeit, 1. Stock, Zimmer 112. Ein junger Mann meldet sich arbeitslos. Beruf: Fußball-Profi. Gesucht: ein Platz zwischen den Pfosten.

"Das war schon ein komisches Gefühl, irgendwie unangenehm", sagt Pascal Borel - und schickt fragend hinterher: "Aber was soll ich machen? Die großen Millionen habe ich schließlich nie verdient."

Es ist sein gutes Recht, Unterstützung zu beantragen. Das nimmt er wahr. Außerdem darf ein arbeitslos gemeldeter Profi auch außerhalb der nur engen Transferperioden einen neuen Job antreten. Trotzdem ist dem 28-Jährigen nicht ganz wohl bei der Sache: "Ich hoffe, dass es nicht von langer Dauer ist." Fast ein halbes Jahr ist allerdings schon rum…

Pascal Borel hat nach dem Realschulabschluss ein kaufmännisches Berufsgrundbildungsjahr absolviert, ehe er sich ganz dem Fußball verschrieb. Jetzt ist er an einem Punkt in seiner Karriere angekommen, den er selbst zwar nicht als Absturz bezeichnen will ("Das wäre zu oberflächlich"), den er dennoch "eine scheiß Phase in meinem Leben" nennt. Vor vier Jahren war Borel schließlich noch Stammtorhüter bei Werder Bremen. 31 Spiele absolvierte er in der Saison 2002/2003 - jetzt der Weg zum Arbeitsamt.

So richtig beliebt, wie vor ihm ein Frank Rost oder später ein Andreas Reinke, ist Pascal Borel an der Weser nie gewesen. An ihm schieden sich die Geister. Freilich, viele mochten ihn. Viele aber auch nicht. Viele hielten ihn für einen guten Torwart, viele aber auch nicht. "Das lag vielleicht an meiner Spielweise, die manche nicht so gern gesehen haben", räumt Borel ein. "Vermutlich hätte ich spektakulärer, wohlgemerkt nicht besser, spielen sollen." Doch das ist nicht sein Ding. Borel verkörpert lieber den ruhigen, sachlichen Vertreter eines Torwarts.

Damit waren alle zunächst auch zufrieden. Doch als er im November 2002 eine schlechtere Phase hatte, wurde ihm gerade das vom nörgelnden Umfeld als Schwäche ausgelegt. "Was vorher in Ordnung war, war plötzlich falsch", sagt Borel. "Weil ich abgeklärt gespielt habe, hat mir das Feuer gefehlt. Wenn ich Ruhe ins Spiel bringen wollte, wurde mir das als Lahmarschigkeit ausgelegt. Und wenn ich dann doch mal laut wurde, war ich plötzlich der Kasper." Doch Borel war immer und ist auch heute noch von seinen Fähigkeiten überzeugt. "Ich weiß, dass ich ein Guter bin", sagt er selbstbewusst.

Als im Sommer 2003 Andreas Reinke kam, verlor Borel seinen Platz zwischen den Pfosten. Danach stand er am 28. Februar 2004 noch einmal für 45 Minuten auf dem Platz. "Zuhause gegen Dortmund, als Andi in der Pause verletzt raus musste", erinnert sich Borel. Es sollte sein letzter Einsatz für Werder Bremen sein. Dass Pascal Borel mit Werder 2004 noch Meister und Pokalsieger wurde, war da nur ein schwacher Trost.

Doch Borel gab nicht auf, nahm den Konkurrenzkampf mit Reinke erneut auf - verlor ihn aber wieder.

Dann musste der Torhüter auch noch für einige Zeit seine Reservistenrolle an Alexander Walke abtreten und saß als Nummer drei auf der Tribüne. Spätestens jetzt kündigte sich ein Abschied bereits an. "Das war schon eine traurige Sache für mich. Und ich war schon ein bisschen enttäuscht, denn ich habe mich in der Zeit wirklich gut gefühlt." Als ihm dann im Sommer 2005 auch noch Tim Wiese aus Kaiserslautern vor die Nase gesetzt wurde, "habe ich für mich endgültig keine Chance mehr gesehen", sagt Borel. "Es ging nicht mehr weiter."

So löste der 28-Jährige 2005 nach sieben Jahren bei Werder Bremen seinen eigentlich bis 2006 laufenden Vertrag auf und schloss sich dem Zweitligisten LR Ahlen an. "Ich wollte endlich wieder spielen. Dort hatte ich die Möglichkeit", sagt Pascal Borel. Richtig glücklich wurde er aber auch dort nicht. Nach zwei Niederlagen nahm ihn Trainer Frantisek Straka raus, stellte Konkurrent Timo Reus zwischen die Pfosten. Nach vier Spielen wurde wieder gewechselt. "Danach lief’s für mich persönlich ganz gut. Wir hatten nur das Problem, ständig zu verlieren", erklärt Borel.

Schon bald kam ein neuer Trainer: Paul Linz. Der setzte auf die Karte Borel, wollte aber zwei Spiele vor der Winterpause auch mal Reus spielen sehen - und schon ging’s für Borel wieder auf die Bank. "In der Winterpause sollten die Karten dann neu gemischt werden", erinnert sich der ehemalige Bremer. Doch dann passierte es: Während der Vorbereitung erlitt Pascal Borel einen schweren Trainingsunfall. Jochbeinbruch, Augenhöhle zertrümmert, ein Auge verschoben, Nase gebrochen. "Das gleiche, was Andi Reinke in Stuttgart passiert ist", vergleicht Borel. Drei Stunden lang wurde er operiert, drei Monate fiel er aus.

Dann war schon März, Timo Reus hatte die ganze Zeit gespielt, und Ahlen steckte im Abstiegskampf. "Ich habe gedacht: Das kann es doch nicht gewesen sein", erklärt Borel. Also gab er Gas und schaffte es tatsächlich zurück zur Nummer eins. Den Abstieg in die Regionalliga konnte der Torhüter aber auch nicht verhindern. Weil sein Vertrag in Ahlen für diese Klasse keine Gültigkeit hatte und der Club ihm keinen neuen Kontrakt gab, fand sich der Keeper im Sommer schlussendlich auf der Straße wieder. Borels Fazit: "2006 war ein Scheißjahr für mich."

Der freie Fall vom Bundesliga-Stammtorhüter zum arbeitslosen Fußball- Profi ist für Pascal Borel zwar schmerzhaft, doch er tut ihm nicht so weh, wie vielleicht manch anderem Kollegen. Denn er hat nie auf großem Fuß gelebt. Noch immer fährt er einen kleinen, blauen Opel Corsa - schon seit zehn Jahren. "Ich habe zwar immer gut gelebt, aber das Geld nie aus dem Fenster geworfen", sagt Borel: "Eine Saison wie 2003 dauert keine 35 Jahre. Ich wusste damals schon, dass man nicht immer auf Wolke sieben schwebt, sondern dass auch mal schlechte Zeiten kommen. So bin ich eben erzogen worden. Es ist eben meine Art, den Ball flach zu halten." Das kommt ihm heute zugute.

Und Pascal Borel kann sich ganz auf seine Familie und Freunde verlassen. Freilich ist der Kreis derer, die zu ihm stehen, im Laufe der Zeit kleiner geworden. "Du kannst dir nicht vorstellen, wer mir damals alles in den Hintern gekrochen ist, als ich noch in der Bundesliga gespielt habe", sagt der gebürtige Karlsruher rückblickend. "Aber das wusste ich damals schon richtig einzuschätzen."

Die engsten Weggefährten sind geblieben. Und auf die kann sich Pascal Borel Tag und Nacht verlassen. So bewohnt er momentan bei Freunden in Bremen das Gästezimmer. "Sie haben gesagt, ich kann so lange bleiben, bis ich einen neuen Job gefunden habe", sagt Borel dankbar. Er hat zwar noch seine Wohnung in Ahlen, ist dort aber kaum noch anzutreffen. Schließlich muss er sich täglich fit halten, um für den Fall der Fälle bereit zu sein. Und diese Fitness holt sich Borel in Bremen. Täglich trainiert er bei den Werder-Amateuren mit, schiebt zusammen mit Torwart-Trainer Michael Jürgen Zusatzschichten. "Ich bin Trainer Thomas Wolter und seinem Stab sehr, sehr dankbar dafür", sagt Borel: "Und ich möchte auch Klaus Allofs und Thomas Schaaf dafür danken, dass sie ohne zu zögern zugestimmt haben, dass ich hier trainieren kann."

Wie lange Pascal Borel noch ohne neuen Verein ist, kann er selbst schwer beurteilen: "Ich hoffe, nicht zu lange. Ich weiß, was ich kann." In Deutschland sucht kaum ein Profiverein derzeit einen Torwart, aber Borel will unbedingt im bezahlten Fußball bleiben. "Ich bin für alles offen. Auch Japan und Australien wären für mich kein Problem", erklärt der Torwart. Allerdings gibt es auch für ihn trotz seiner Situation "eine Schmerzgrenze. Die erste Liga in Tansania muss es nun wirklich nicht sein..."

Ist ein neuer Verein gefunden, führt der erste Weg Pascal Borel zur Agentur für Arbeit nach Ahlen, 1. Stock, Zimmer 112. "Dann gibt’s einen Blumenstrauß für die nette Empfangsdame, ein Dankeschön für die Unterstützung beim Sachbearbeiter sowie ein freundliches ,Hoffentlich auf Nimmerwiedersehen’."
oberhausener
irgendwie ist der artikel zu freundlich geschrieben..... wenn ich die ganzen grauenvollen patzer von dem aufzählen sollte, wüsste ich garnicht, wo ich anfangen soll.

wer vorletzte saison die 2. liga verfolgt hat, hat auch gesehen, dass er in ahlen an den gegentoren oftmals nicht schuldlos war.


ein weiteres an diesem bericht ist obendrein falsch.... es gibt einen profiverein in deutschland, der einen torwart sucht. und ich finde, seine künste würden hamburg sehr gut zu gesicht stehen, so klappts dann auch mit dem abstieg!

zur not werden in deutschland bald auch wieder erntehelfer gesucht.

*achtung, es befindet sich einige ironie in diesem posting.*
Jenson
Zitat:
Original von oberhausener
irgendwie ist der artikel zu freundlich geschrieben..... wenn ich die ganzen grauenvollen patzer von dem aufzählen sollte, wüsste ich garnicht, wo ich anfangen soll.

wer vorletzte saison die 2. liga verfolgt hat, hat auch gesehen, dass er in ahlen an den gegentoren oftmals nicht schuldlos war.


ein weiteres an diesem bericht ist obendrein falsch.... es gibt einen profiverein in deutschland, der einen torwart sucht. und ich finde, seine künste würden hamburg sehr gut zu gesicht stehen, so klappts dann auch mit dem abstieg!

zur not werden in deutschland bald auch wieder erntehelfer gesucht.

*achtung, es befindet sich einige ironie in diesem posting.*


echt? wodenn?
RE-Orhan
Eigentlich schade um ihn!
Ist ein netter Typ der sich auch immer gern mal mit den Fans unterhalten hat.
edinho
echt schade!er war auch aufm freimarkt mal fürn smalltalk zu haben...vielleicht schafft er es ja nochmal!