LVZ: Confederations Cup: Polizei zeigt Hooligans die Rote Karte

Bömmel
Confederations Cup: Polizei zeigt Hooligans die Rote Karte

Leipzig. Sachsens Polizei hat 380 Hooligans als gewalttätig registriert. Weitere 1100 bis 1200 Menschen würden in die Kategorie „gewaltbereite Fans“ gehören, teilte das Innenministerium am Dienstag mit. Bei Fußballturnieren wie dem Confederations Cup (15. bis 29. Juni) will die Polizei Hooligans schon vorab die Rote Karte zeigen. Bislang wurden Briefe an 79 potenzielle Störer verschickt, sagte Innenminister Thomas de Maizière (CDU). In acht Fällen geht es um Meldeauflagen. Der Rest sind so genannte Gefährdungsansprachen. Darin werden die Adressaten nachdrücklich aufgefordert, Gewalt zu unterlassen.
Außerdem will Sachsen auch mit Staatsanwälten und Richtern in den Stadien präsent sein, um gegebenenfalls eine rasche rechtliche Ahndung von Verstößen auf den Weg zu bringen. Laut Innenministerium kommen die meisten gewalttätigen Hooligans im Freistaat aus Leipzig (190), gefolgt von den Städten Dresden (80), Aue (50) und Chemnitz (40 bis 50). Leipzig ist beim Confederations Cup einer von fünf Spielorten. Nach Angaben von de Maizière werden 1200 Polizisten das Turnier sichern. Es gilt als Generalprobe für die WM 2006. Den Stand der Vorbereitung auf den Cup fasste der Minister kurz und bündig zusammen: „Sachsen ist am Ball.“

Nach Angaben des Ministers hat die Polizei bei der Planung für die Weltmeisterschaft 2006 von mehreren Gefahrenquellen auszugehen. Neben den Hooligans seien das der internationale Terrorismus und Probleme, wie sie bei Massenaufläufen generell entstehen könnten. De Maizière unterstützt Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) im Bemühen, eine zeitweilige Aufhebung des Schengener Abkommens zu prüfen. Hintergrund ist eine bessere Kontrollmöglichkeit an den deutschen Außengrenzen. Stadienverbote sollen Hooligans am Zutritt zu den Spielstätten hindern. Vor diesem Hintergrund soll das Hausrecht der Veranstalter zeitweilig an den Deutschen Fußballbund übergehen.

Auch im Umfeld der Spielstätten sei die Polizei gefragt. So müssten Unterkünfte und Trainingsstätten von Teams gesichert und die Mannschaftsbusse polizeilich begleitet werden. „Unser Leitmotto muss sein, dass die Gäste Leipzigs, aber auch die einheimische Bevölkerung so viel wie nötig und so wenig wie möglich von den konsequenten Sicherheitsvorkehrungen mitbekommen“, sagte de Maizière. Für Sachsens Polizei gilt wie für Kollegen in anderen Bundesländern Urlaubssperre.

dpa

© LVZ-Online vom: Dienstag, 31. Mai 2005

Bei den Zahlen frag ich mich immer wieder, ob die Bullen schlafen?
In Chemnitz hat die Hoonara selber mindestens 50 Leute.
50 aus Aue kommen nur zusammen weil Aue 2. Liga spielt und dadurch schneller Verbote ausgesprochen werden.
Und was ist eigentlich mit Zwickau?
Lenwe
Jaja wieder diese Hooligan Armeen die nur darauf warten Tausende ffriedliche Fans zu töten und dann aufzuessen. (wie schreibt man dat?)
Mütze
Zitat:
Original von Lenwe
Jaja wieder diese Hooligan Armeen die nur darauf warten Tausende ffriedliche Fans zu töten und dann aufzuessen. (wie schreibt man dat?)

so jedenfalls nich eigentlich 3te halbzeit aba wenn die hools auf sie warten oder auflauern is es keine 3te halbzeit.... die 3HZ is ja eig nur wenn sie die fans wo treffen und dann los?
MrBonde
Die dritte Halbzeit gibt es gar nicht. Sollte jedem selbst auffallen, denn wenn es sie gäbe, würde man nicht mehr von HALBzeiten sprechen, sondern von Dritteln. Ist doch klar.
Hinni
Ich dachte immer die Hools gehen nur auf andere Hools los!!! oda auf leute die die Hools provozieren!!!
Andree-UTB
und ich dachte immer ich hätte nen fussball im zimmer liegen , hab ich aber nicht brauch aber jetzt einen !

:mad: