hendrik
Alex und seine Gang sind keine ganz normalen Jugendlichen. Sie unterscheiden sich von den anderen und sie wollen sich unterscheiden: sie haben ihr eigenes Outfit und sie reden in ihrer eigenen Sprache. Ihr Treffpunkt ist eine Kirchenruine. Am Abend ziehen sie los und wollen Spaß haben: Sie stehlen, brechen ein, schlagen ihre Opfer zusammen, vergewaltigen, Polizei und Eltern sehen dem Treiben machtlos zu. Als es innerhalb der Gang Streit gibt, lassen seine Freunde eines Abends Alex im Stich, er wird verhaftet. Er erhält 14 Jahre Gefängnisstrafe wegen Mordes und gelangt in ein brutal geführtes Gefängnis. Hier wird er einer Behandlung unterzogen, die einer Gehirnwäsche gleicht: nach kurzer Zeit sind ihm all seine früheren Passionen, Gewalt und Exzesse ausgetrieben. Alex gilt als geheilt, als ihm jedes Mal beim Anblick von Gewalt unwillkürlich übel wird. Wieder in die Freiheit entlassen ist er nun völlig wehr- und hilflos.
Anthony Burgess schrieb seinen Roman »A Clockwork Orange« 1962 und ließ die Geschichte in der nahen Zukunft spielen. Der Roman blieb zunächst relativ unbeachtet, bis Stanley Kubrick ihn 1971 in Großbritannien. Vier Oscarnominierungen und der New York Film Critics Award rundeten den großen Publikumserfolg ab. Der Titel A Clockwork Orange ist von der Redewendung aus dem britischen Cockney-Slang inspiriert, dort sagt man etwas sehr Seltsames, Verrücktes: »as queer as a clockwork orange«. Da der Autor Anthony Burgess mehrere Jahre in Malaysia gelebt hat, liegt noch eine weitere Interpretation nahe: Clockwork als Uhrwerk ist eine exakt funktionierende Maschine, und Orange nimmt vermutlich Bezug auf die malaische Sprache, wo orang nichts anderes als Mensch bedeutet (wie in Orang Utan = Waldmensch).
Nun hat sicher der Jugendclub des Staatstheaters dieses Stoffes angenommen. Acht Jugendliche aus Oldenburg und der Umgebung spielen CLOCKWORK ORANGE unterstützt von der vierköpfigen Rockband »Frisbolice«, die auf der Bühne für Livemusik sorgt. Wie schon die Jugendclubprojekte »Emil und die Detektive« und »Romeo und Julia« wird auch CLOCKWORK ORANGE von Schauspieler und Regisseur Martin Kammer inszeniert.
http://www.oldenburg.staatstheater.de/clockwork.htm
Dienstag 12. April
19.00 -20.30
Samstag, 16. April
19.00 -20.30
Sonntag, 24. April
19.00 -20.30
Freitag, 29. April
11.00 -12.30
Dienstag, 03. Mai
19.00 -20.30
Anthony Burgess schrieb seinen Roman »A Clockwork Orange« 1962 und ließ die Geschichte in der nahen Zukunft spielen. Der Roman blieb zunächst relativ unbeachtet, bis Stanley Kubrick ihn 1971 in Großbritannien. Vier Oscarnominierungen und der New York Film Critics Award rundeten den großen Publikumserfolg ab. Der Titel A Clockwork Orange ist von der Redewendung aus dem britischen Cockney-Slang inspiriert, dort sagt man etwas sehr Seltsames, Verrücktes: »as queer as a clockwork orange«. Da der Autor Anthony Burgess mehrere Jahre in Malaysia gelebt hat, liegt noch eine weitere Interpretation nahe: Clockwork als Uhrwerk ist eine exakt funktionierende Maschine, und Orange nimmt vermutlich Bezug auf die malaische Sprache, wo orang nichts anderes als Mensch bedeutet (wie in Orang Utan = Waldmensch).
Nun hat sicher der Jugendclub des Staatstheaters dieses Stoffes angenommen. Acht Jugendliche aus Oldenburg und der Umgebung spielen CLOCKWORK ORANGE unterstützt von der vierköpfigen Rockband »Frisbolice«, die auf der Bühne für Livemusik sorgt. Wie schon die Jugendclubprojekte »Emil und die Detektive« und »Romeo und Julia« wird auch CLOCKWORK ORANGE von Schauspieler und Regisseur Martin Kammer inszeniert.
http://www.oldenburg.staatstheater.de/clockwork.htm
Dienstag 12. April
19.00 -20.30
Samstag, 16. April
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Sonntag, 24. April
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Freitag, 29. April
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Dienstag, 03. Mai
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