Der Wettskandal

RE Wolle
Pokal-Schiedsrichter unter Betrugsverdacht

Im deutschen Profi-Fußball sind offenbar mehrere Spiele durch Schiedsrichter Robert Hoyzer manipuliert worden. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt gab, hat der Kontrollausschuss ein Ermittlungsverfahren gegen den 25-Jährigen eingeleitet. Er steht im Verdacht, mehrere Spiele im DFB-Pokal sowie in der 2. Bundesliga durch Entscheidungen beeinflusst zu haben, um so Spielergebnisse zu erzielen, auf die er zuvor gewettet hat. Hoyzer erklärte inzwischen seinen Rücktritt als Schiedsrichter und seinen Austritt aus seinem Verein Hertha BSC.

Schlüsselrolle bei Hamburgs Pokal-Aus?

Eine Korrektur der offenbar manipulierten Spielergebnisse ist nach Verbandsangaben nicht mehr möglich. Über die Anzahl der Spiele, die Hoyzer beeinflusst haben soll, machte der DFB in seiner Presseerklärung keine Angaben. Konkret benannte er nur das Erstrunden-Spiel um den DFB-Pokal zwischen dem Regionalliga-Verein SC Paderborn 07 und dem Hamburger SV am 21. August vergangenen Jahres. Die Hamburger hatten die Partie nach 2:0-Führung mit 2:4 verloren, nachdem Hoyzer zwei überaus strittige Foulelfmeter gegen sie verhängt und zudem Stürmer Emile Mpenza wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz gestellt hatte. HSV-Coach Klaus Toppmöller war nach der Niederlage stark unter Druck geraten und musste noch im Laufe der Saison den Hut nehmen.

Hoyzer flüchtet aus dem DFB

Der DFB hat nach eigener Darstellung erstmals am vergangenen Mittwoch von dem Tatverdacht erfahren. Darauf hin hatte der Kontrollausschuss-Vorsitzende Horst Hilpert kurzfristig für Freitag Vernehmungen des Schiedsrichters und von Zeugen anberaumt. Hoyzer machte bei seiner Vernehmung keine Angaben und begründete dies damit, dass er nach seiner Vereinsaustrittserklärung nicht mehr der Disziplinargewalt des DFB unterliege. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Schiedsrichter-Ausschuss, Volker Roth, hat Hoyzer die Vorwürfe bestritten.

DFB-Präsident Zwanziger fordert Aufklärung

Hoyzer stand seit der Saison 2002/03 auf der DFB-Schiedsrichterliste. Er leitete zwölf Spiele der 2. Bundesliga, außerdem Begegnungen im DFB-Pokal und in der Regionalliga. "Dies ist ein bedauernswerter und durch nichts zu entschuldigender Vorfall. Ich gehe davon aus, dass die Angelegenheit konsequent verfolgt und lückenlos aufgeklärt wird", sagte der Geschäftsführende DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. In einer außerordentlichen Sitzung will sich das DFB-Präsidium am Montag mit dem Vorfall beschäftigen.

Verdachtsfall in der Zweiten Liga
Erst vor wenigen Wochen war in der Zweiten Liga der Verdacht aufgekommen, es habe einen Betrugsfall gegeben. Bei der Partie Aue gegen Oberhausen hatten etliche private Anbieter die Wetten kurz vor Spielbeginn ausgesetzt, weil der Wettumsatz in ungewöhnliche Höhen geschnellt war. Der DFB hatte trotz großer Proteste der Wettanbieter die Geschichte nicht weiter verfolgt.

http://onsport.t-online.de/c/32/73/56/3273562.html
ultrastyle
Sowas find ich einfach nur zum kotzen. Der gehört gesperrt, und zwar für immer!

Dieses Scheiß Geld, mach den ganzen Sport kaputt! Soweit ich weis dürfen Schiris überhaupt keine Wetten abschließen.
MrBonde
Der gehört in den Knast.
Soeren1313
Zitat:
SCHIEDSRICHTER-AFFÄRE

Der HSV fühlt sich betrogen

Der deutsche Fußball wird vom größten Skandal seit 34 Jahren erschüttert. Ein Schiedsrichter wird verdächtigt, Spiele beeinflusst zu haben, auf die er selbst Sportwetten abgab. Nicht nur der HSV sieht sich betrogen. Viele Fans fühlen sich bereits an den Bundesliga-Skandal aus dem Jahre 1971 erinnert.



DPA
HSV-Spieler Barbarez, Schiedsrichter Hoyzer: "Den Rest erledige ich"
Frankfurt am Main - Nach ersten Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses soll Schiedsrichter Robert Hoyzer bei Wettanbietern auf Spiele gewettet haben, die er selbst geleitet hat. Im Mittelpunkt der Vorwürfe steht die vermutete Manipulation der Partie der ersten DFB-Pokal-Runde zwischen dem Drittligisten SC Paderborn und dem Hamburger SV (4:2) am 21. August 2004. Nachdem der HSV souverän mit 2:0 in Führung gegangen war, begünstigte Hoyzer mit zwei mehr als fragwürdigen Elfmeterpfiffen und einem Platzverweis gegen Emile Mpenza den Spielausgang zu Gunsten des Regionalligisten.

Aber auch weitere Spiele, die unter der Leitung Hoyzers gestanden hatten, werden nun untersucht. Neue Enthüllungen sind nicht auszuschließen. Das Ansehen der deutschen Schiedsrichter, die international einen sehr guten Ruf genießen, steht auf dem Spiel. Bei einer außerordentlichen DFB-Präsidiumssitzung morgen werden neue Einzelheiten erwartet. "Wir werden nichts unter den Teppich kehren", kündigte DFB-Pressesprecher Harald Stenger an. Dem Referee, der mittlerweile seinen Rücktritt erklärt hatte, drohen möglicherweise zivilrechtliche Klagen und Schadenersatzforderungen.

"Ein unglaublicher Schaden"

"Wir werden sehr sorgfältig alle Verdachtsmomente, die in der Vergangenheit auftauchten, aufarbeiten", kündigte Liga-Präsident Werner Hackmann an, "sollte es sich herausstellen, dass es ein Einzelfall ist, wäre der Imageschaden nicht so hoch, auch wenn es eine ganz schlimme Sache ist". DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder meinte: "Es ist allein schon aus psychologischer Sicht ein unglaublicher Schaden entstanden, sowohl für den Deutschen Fußball-Bund als auch für das gesamte Schiedsrichterwesen."

Am vergangenen Mittwoch wurde der DFB von bislang ungenannten Zeugen auf den Fall Hoyzer aufmerksam gemacht. Anschließend musste der ins Zwielicht geratene Referee am Freitag vor dem Kontrollausschussvorsitzenden Horst Hilpert Stellung zu den schweren Manipulationsvorwürfen beziehen, beteuerte dabei aber seine Unschuld. Die von Hilpert geladenen und als sehr seriös geltenden Zeugen belasteten dagegen den Schiedsrichter und erklärten, dass offenbar mehrere Fälle der Spiel-Manipulation vorliegen sollen.

"Die Vorwürfe sind massiv", sagte Stenger ohne Details zu nennen. Auch zu Anzahl und Namen der Zeugen, die sich erst spät zur Aussage entschieden haben, wollte der DFB-Pressechef keine weiteren Angaben machen. Nach "jetzigem Kenntnisstand" handle es sich "um einen absoluten Einzelfall".

Hoyzer galt als Referee mit großer Zukunft

Der erst 25 Jahre alte Hoyzer galt als aufstrebender Unparteiischer mit großer Zukunft. Der Student hat in den vergangenen beiden Jahren vier DFB-Pokal-, zwölf Zweitliga-und elf Regionalligaspiele gepfiffen. Bei genauer Betrachtung der übrigen Spiele fällt in mindestens fünf weiteren Partien auf, dass Hoyzer auch hier umstrittene Entscheidungen getroffen hat. "Wir werden alle Spiele abklopfen. Außerdem müssen wir mit Wettanbietern sprechen und über eine mögliche Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft beraten", so Stenger.

"Hoyzer hat die Vorwürfe bestritten. Zudem ist er vor der Vernehmung bei Hertha aus dem Verein ausgetreten, so dass er möglicherweise nicht mehr der Gerichtsbarkeit des DFB obliegt", sagte Stenger. Der schnelle Austritt bei Hertha erhärtete dagegen die Vorwürfe gegen den Nachwuchs-Referee, der seit Beginn der Saison 2002/2003 auf der DFB-Schiedsrichter-Liste stand und am Freitag seinen Rücktritt erklärt hatte.

Empörung beim HSV

Durch das überraschende Aus im Pokal ist vor allem der HSV betroffen. Hamburgs Trainer Klaus Toppmöller musste wenige Wochen später wegen sportlichen Misserfolgs gehen. Der Bundesligist fordert Schadenersatz und will auch zivilrechtliche Schritte gegen den Hoyzer prüfen lassen. "Als Werner Hackmann mich informierte, bin ich fast aus den Schuhen geklappt. Wir werden die Ermittlungen abwarten, uns aber gleichzeitig mit dem DFB in Verbindung setzen, um zu sehen, wie wir reagieren können", erklärte HSV-Boss Bernd Hoffmann. Paderborns Geschäftsführer Michael Born erklärte: "Für den Verein ist es ganz schlimm, als erste und einzige mit dem Fall in Verbindung gebracht zu werden."

Völlig außer sich vor Wut war Toppmöller. Er habe in Paderborn schon nach 20 Minuten gemerkt, dass "etwas faul" sei: "Der Schiri hat mich meinen Job gekostet." In die gleiche Kerbe schlug auch Clubchef Hoffmann: "Es ist nicht auszuschließen, dass Klaus Toppmöller bei einem anderen Ausgang heute noch Trainer wäre. Hier ist dem HSV und dem deutschen Fußball erheblicher Schaden zugefügt worden."

Ungeklärt bleibt die Frage, warum der DFB nicht schon direkt nach der Partie zwischen Paderborn und Hamburg aktiv geworden war. Die Presse hatte berichtet, dass Hoyzer in der Halbzeitpause in der Kabine der Paderborner gewesen sei und gesagt haben soll: "Spielt ihr mal so weiter, den Rest erledige ich." Ende August hatte der Schiedsrichter-Ausschuss-Vorsitzende Volker Roth diese Vorwürfe noch vehement bestritten. Hoyzer sei weder in der Kabine gewesen, noch habe er die zitierte Äußerung gemacht. Stenger verteidigte im DSF die Vorgehensweise des DFB: "Wir haben das damals intern abgeklopft. Es hat aber keine konkreten Hinweise gegeben, um gezielt zu ermitteln."

Sonderbare Entscheidungen bei St. Pauli-Spielen

Dabei war der Beschuldigte schon zuvor auffällig geworden. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison beim Regionalliga-Spiel zwischen Eintracht Braunschweig und dem FC St. Pauli am 5. Juni 2004 hatte Hoyzer mit merkwürdigen Entscheidungen aufgewartet. Hoyzer versagte zwei Treffern von Mourad Bounoua und Philip Albrecht aus unerkennbaren Gründen die Anerkennung, Braunschweig gewann am Ende 3:2. "Sogar die Braunschweiger Spieler haben nicht verstanden, warum die Tore nicht gezählt haben", erklärte Pauli-Trainer Andreas Bergmann. Auch beim Regionalligaspiel FC St. Pauli-VfL Osnabrück (2:3) am 14. August 2004 war es zu sonderbaren Entscheidungen von Hoyzer gekommen.

Möglicherweise klärt sich auch für den FC St. Pauli nach der Sitzung des DFB-Präsidiums am Montag so einiges auf. Die Manipulationsvorwürfe erinnern viele Fans an den Bundesligaskandal vor 34 Jahren: Der damalige Präsident von Kickers Offenbach Horst-Gregorio Canellas hatte den Betrug im Sommer 1971 mit einer Tonbandaufzeichung öffentlich gemacht - allerdings waren Schiedsrichter damals in die Betrugsvorgänge nicht involviert.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,338178,00.html

Zitat:
Referee gibt Rücktritt bekannt - DFB hat Ermittlungen eingeleitet - 22.01.2005 19:04
Hoyzer unter Manipulationsverdacht

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird von einem handfesten Manipulationsverdacht erschüttert. Der Kontrollausschuss hat Ermittlungen gegen Schiedsrichter Robert Hoyzer aus Berlin wegen unsportlichen Verhaltens aufgenommen.
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Es besteht der Tatverdacht, dass er im Zusammenhang mit Sportwetten Einfluss auf Ergebnisse von ihm geleiteter Spiele genommen und sie damit möglicherweise manipuliert hatte. Dies geschah nach Erkenntnissen des DFB-Kontrollausschuss-Vorsitzenden Horst Hilpert, um sich Geldvorteile zu verschaffen, indem Hoyzer auf ein von ihm gewolltes Spielergebnis gewettet haben soll. Der Verdacht der geschilderten Beeinflussung der Spielergebnisse bezieht sich unter anderem auf das DFB-Vereinspokal-Spiel der ersten Runde am 21. August 2004 zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV (4:2). Möglicherweise wird der HSV zivilrechtliche Schritte gegen den Referee einleiten.

Laut Darstellung des DFB ist nach einer ersten Prüfung eine nachträgliche Korrektur der unter Manipulationsverdacht stehenden Spielergebnisse auf Grund bestehender Bestimmungen in den Verbands-Ordnungen nicht möglich. Bezüglich weiterer, möglicherweise betroffener Spiele sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Am Sonntag wäre Hoyzer als vierter Offizieller beim Spiel zwischen Hannover 96 und Bayer Leverkusen vorgesehen gewesen. Stattdessen nominierte der DFB kurzfristig Norbert Grudzinski (Hamburg).

"Dies ist ein bedauernswerter und durch nichts zu entschuldigender Vorfall. Ich begrüße es ausdrücklich, dass Horst Hilpert in Abstimmung mit Schiedsrichter-Obmann Volker Roth sofort reagiert hat. Eine abschließende Bewertung muss der endgültigen Sachverhalts-Aufklärung vorbehalten bleiben. Ich gehe davon aus, dass die Angelegenheit konsequent verfolgt und lückenlos aufgeklärt wird. Nach unserem jetzigen Kenntnisstand handelt es sich um einen Einzelfall, der nicht zu pauschaler Kritik an unseren Schiedsrichtern führen darf", sagte der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger, der am Freitagabend von der Entwicklung informiert wurde.

Der 25-jährige Hoyzer erklärte mittlerweile seinen Rücktritt und seinen Austritt aus seinem Klub, Hertha BSC Berlin. Der Berliner stand seit Beginn der Saison 2002/2003 auf der DFB-Schiedsrichter-Liste und leitete bisher zwölf Spiele der 2. Bundesliga, außerdem Begegnungen im DFB-Pokal und in der Regionalliga. Hoyzer machte bei seiner Vernehmung keine Angaben. Er begründete dies damit, dass er nach seiner Vereinsaustrittserklärung nicht mehr der Disziplinargewalt des DFB unterliege. Im Gespräch mit Volker Roth, dem Vorsitzenden des DFB- Schiedsrichter-Ausschusses, hatte Hoyzer zuvor die Manipulations-Vorwürfe bestritten.

Zwanziger hat in Absprache mit DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder und -Generalsekretär Horst R. Schmidt sowie Hackmann und Wilfried Straub von der DFL für Montag das DFB-Präsidium zu einer außerordentlichen Sitzung nach Frankfurt eingeladen. Dort soll ausführlich über die aktuelle Entwicklung informiert werden.


http://kicker.de/content/news/artikel.as...18&gruppe=13716
Tenderloin
Zitat:
Original von ultrastyle
Sowas find ich einfach nur zum kotzen. Der gehört gesperrt, und zwar für immer!

Dieses Scheiß Geld, mach den ganzen Sport kaputt! Soweit ich weis dürfen Schiris überhaupt keine Wetten abschließen.


Gibt ja nicht nur staatliche und private Wettanbieter, sondern auch richtig private. Also im zwielichtigen Millieu und so...
RE-Orhan
Hat doch nur den HSV getroffen.Ist nicht so schlimm.Ausserdem hatten die doch 2-0 geführt.Selbst Schuld!

Jetzt aber im ernst.Der gehört gesperrt und zu ner saftigen Geldstrafe verdonnert.Bin mal gespannt was bei den Ermittlungen rauskommt.
Tenderloin
Nicht daß ich Klaus "Das Nest" Toppmöller in irgendeiner Form mochte, aber wer weiß, wie es nach 'nem Sieg in Paderborn weitergegangen wäre? Siegesserie und Platz Eins? Naja, nicht wirklich, war ja schon vorher mehr oder weniger alles im Arsch, was HSV und Herrn Toppmöller betraf...

Ich wage mal zu prognostizieren, daß höchstens die zweite Pokalrunde finanziell am niedrigstmöglichem Level entschädigt wird. Ein Weiterkommen im DFB-Pokal ist ebenso Spekulation wie eine Siegesserie unter dem Nest und somit ist der HSV der größte Verlierer bei dieser Sache und natürlich auch die Schiedsrichter. Nun wird vermutlich nach jeder schwachen Vorstellung eines Schiris über Schiebung etc. spekuliert. Ziemlich bitter X(
Konen
Machen doch bestimmt alle Schiedsrichter..was meint ihr wie viel kohle die beim Wettbüro gemacht haben als Bremen Deutscher Meister wurde
Tenderloin
Hätten wir nicht mit unserer B-Elf 0-6 gegen Euch verloren, sondern mit der B-Elf 4-3 wegen eigentümlicher Entscheidungen (z.B. drei fragwürdige Elfmeter für uns) gewonnen, so daß Ihr infolgedessen die Meisterschaft doch noch vergeigt hättet, dann würdste vermutlich nicht so rumwitzeln... Das ist die letzte Scheiße!
pappenheimer
Ist ja nur Hamburg, habe ich im ersten Moment gedacht!

Dann jedoch dachte ich mir, Moment, bei HH wurde es bekannt! Das heisst ja nicht, das es anderswo nicht auch gemacht wurde! Wer weiß, vielleicht wurden wir selber schon benachteiligt(Schalke?)! Der dfb sagt zwar es sei ein einzelfall, aber wer würde schon freiwillig zugeben, das seine Angestellten alle Korrupt sind?
Der Mäcker
Ich verstehe nur nicht warum der zur Halbzeit des Spiels Paderborn gegen Hamburg auch zu den Paderbornern gesagt haben soll " Spielt nur so weiter, den Rest mache ich". Ist doch klar, dass sowas mal rauskommt.
MrBonde
Hab gestern den zweiten Elfer aus dem Spiel nochmal gesehen. Die Schwalbe vom Paderborner ist schon so dreist, dass er normalerweise NIEMALS einen Elfer dafür erwarten könnte. Sah also schon so aus, als ob die Spieler zumindest geahnt haben, dass der Schiri ihnen gerne helfen würde, wenn sie ihm Gelegenheit geben.

Unser 9:1 in Ludwigsfelde hat der übrigens auch gepfiffen, da gabs sicher auch ne fette Quote Aber 10 Elfer kann man ja auch nicht geben.
Von 7 Elfern, die in zwei Jahren gegen St Pauli gepfiffen wurden, hat er 6 gepfiffen, in nen paar Spielen.
pappenheimer
Wusste ich es doch, ohne den Schiri hätten wir niemals 9:1 in Ludwigsfelde gewinnen können, ein Glück hat das damals keiner mitbekommen
MrBonde
Nicht nur die Pokalpartie Paderborn gegen Hamburger SV soll möglicherweise durch den Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer manipuliert worden sein, sondern auch fünf Meisterschaftsspiele, davon zwei aus der 2. Bundesliga und drei aus der Regionalliga Nord.


Der DFB werde diesbezüglich Untersuchungen einleiten. Dies gab der Geschäftsführende DFB-Präsident, Dr. Theo Zwanziger, auf einer Pressekonferenz am Montagnachmittag in Frankfurt/Main bekannt.

Konkret geht es aus der 2. Bundesliga um die Partien Rot-Weiß Essen - 1. FC Köln (2:2) und LR Ahlen - Wacker Burghausen (1:0) sowie aus der Regionalliga die Begegnungen SC Paderborn - Chemnitzer FC (0:0), Eintracht Braunschweig - FC St. Pauli (1:0) und Wuppertaler SV - Werder Bremen Am. (1:0). Die Zweitligabegegnung RWE - Köln wurde allerdings nicht von Hoyzer geleitet, sondern durch den Berliner Manuel Gräfe. Dennoch hätten sich Verdachtsmomente ergeben, dass Hoyzer angeblich über den Schiedsrichterassisten Felix Zwayer eine Manipulation auch dieser Partie versucht habe. Zwayer gehört wie Hoyzer dem Verein Hertha BSC an.
Die Partie im DFB-Pokal sowie eventuell betroffene Partien vergangener Meisterschaftssaisons können laut DFB nicht mehr wiederholt werden. Bei Zweitliga- und Regionalligaspielen dieser Saison sei dies allerdings möglich, sofern Manipulationen bewiesen werden könnten. DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder wies allerdings ausdrücklich darauf hin, dass zwar ein Verdacht, aber derzeit noch kein Nachweis für Verfehlungen Hoyzers vorliege.
Unterdessen meldet das Hamburger Abendblatt, dass außer Hoyzer noch mindestens zwei weitere Unparteiische unter Verdacht stehen sollen, durch bewusste Fehlentscheidungen Spiele beeinflusst zu haben. Dabei würde es sich um zwei Schiedsrichter aus Berlin handeln. Dr. Zwanziger stellte allerdings am Abend im D:SF klar, dass ihm keine Erkenntnisse vorlägen, die andere Schiedsrichter als Hoyzer belasten würden. "Ich lege Wert darauf, dass bis zur Stunde außer gegen Robert Hoyzer noch gegen keinen weiteren Schiedsrichter oder Assistenten ermittelt worden ist", erklärte auch der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, Horst Hilpert. DFB-Pressechef Harald Stenger verdeutlichte zudem, dass "es lediglich einen vagen Hinweis über einen nicht bestätigten Vorwurf gegen einen anderen Schiedsrichter" gebe.
Bundesligist Hamburger SV hat am Montag nach eigenen Angaben trotz der eindeutigen Aussage des DFB frist- und formgerecht Protest gegen die Wertung des mit 2:4 verlorenen DFB-Pokalspiel beim Regionalligisten SC Paderborn am 21. August 2004 eingelegt. Außerdem haben die Hanseaten Einspruch gegen die Rote Karte für Emile Mpenza in diesem Match erhoben. Der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann erklärte dazu: "Nachdem sich die Erkenntnisse einer Manipulation weiter erhärtet haben, werden wir als Hauptgeschädigter in dieser Angelegenheit alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen, den uns entstandenen Schaden auszugleichen."
Mayer-Vorfelder kündigte die Bildung einer Kommission bestehend aus Mitgliedern des Präsidiums, des Schiedsrichter-Ausschusses und der verschiedenen Wettorganisationen an. Dieser Ausschuss soll über die Möglichkeit eines Wettverbots für Spieler, Trainer, Funktionäre und Schiedsrichter beratschlagen.
Bömmel
Und vor allem an der Partie Paderborn - Chemnitz soll er gedreht haben.

Ging 4:0 aus für Paderborn.

Ohne seine hilfe hätte PB bestimmt 7:0 gewonnen, aber nach den Elfmetern haben sich die Spielr totgelacht und konnten nicht mehr weiterspielen.
steffen
Schlauer Macker hat so um die 200.000.00 € gemacht wenn er nicht so rum prahlen würde tja eine Schwäche die jetzt sein Leben bestimmen wird..

AUF DEUTSCH EIN VOLLPFOSTEN!! :vogel:
Finkos
Schiedsrichter Robert Hoyzer hat die Manipulationsvorwürfe zurückgewiesen. “Ich habe nie auf die von mir geleiteten Spiele gewettet“, sagte der 25-Jährige der Bild-Zeitung. Seinen Austritt als Vereinsmitglied bei Hertha BSC Berlin sieht Hoyzer ebenfalls nicht als Schuldeingeständnis.

“Totgesagte leben länger. Ich werde für mich kämpfen. Die Vorwürfe machen mich sehr nachdenklich, unruhig", so der Schiedsrichter.

Hoyzer ist in Verdacht geraten, Spiele verschoben zu haben, weil er offenbar selbst Wetten platziert hatte. Im Mittelpunkt der Vorwürfe steht die vermutete Manipulation der Partie der ersten DFB-Pokal-Runde zwischen dem Drittligisten SC Paderborn und dem Bundesligisten Hamburger SV (4:2) am 21. August 2004.


www.kicker.de
Blut-an-den Stollen
Wenn die ganze Sache stimmen sollte:

Riesensauerei!!!

Wenn nicht, bleiben trotzdem Fragen, so oder so:

Betrüger und andere Verbrecher gibt es überall. Warum sollte ausgerechnet ein ganz spezieller Haufen von nebenberuflichen Schiedsrichtern immun sein?
Insofern lache ich nur über DFB-Behauptungen wie "wenn, dann handelt es sich absolut um einen Einzelfall"!
Da ich in einem "etwas größeren" Kiosk mitsamt Lotto-, Toto- und Oddset-Annahme arbeite, höre ich auch regelmäßig die Kommentare von "unseren" Sportwettern zu den jeweiligen Ergebnissen und Quoten. Da ist in den vergangenen ca. 1 1/2 Jahren viel Ärger und Wut hochgekommen.
Bis hin zum Vorwurf, der Deutsche Lotto- und Totoblock würde betrügen. Und dort wären die Quoten sowieso zu niedrig.

Ich bin felsenfest überzeugt davon, daß "Lotto" korrekt ist.
Ich weiß gleichzeitig durch einige Zocker von bestimmten Örtlichkeiten, wo Sportwetten, teilweise mit höheren Quoten, "im Hinterzimmer" betrieben werden.

Daher behaupte ich hier:
Wer in solchen "Hinterzimmern" wettet, weiß genau, daß es nicht legal ist.
Er nimmt es im wahrsten Sinne des Wortes "in Kauf".
Vertraut sein Geld also Leuten an, von denen er selber weiß, daß es Betrüger sind.
Warum sollte er sich also wundern, wenn er selber betrogen wird?

Andersherum:
Wenn ich weiß, daß in bestimmten "Privaten Wettclubs" beschissen wird:
Wie sollte ich dann auf die Idee kommen, daß andere, z.B. Schiedsrichter nicht ebenso bescheißen???
In dieser Schrott-Gesellschaftsordnung, in der nur Geld zählt und nicht Menschlichkeit, wird eben gelegentlich auch mal die Hyäne dem Alligator über den Weg laufen. Tschä ...

Um auf den Ursprung zurückzukommen:
Wer sauberen Sport will, ohne großen Kommerz drumherum, hat vielseitig zu kämpfen. Und neuerdings an einer zusätzlichen Front.

Mann, ich will Popeye sein und Spinat zentnerweise futtern!!!
MrBonde
25. Januar 2005 Die Dimension des Schiedsrichterskandals ist Joachim Geyer schnell klargeworden. Seit am Montag bekannt wurde, daß die Staatsanwaltschaft Braunschweig im Fall Peter Hoyzer Vorermittlungen aufgenommen hat, "ist eine Lawine über uns hereingebrochen", wie der Staatsanwalt über das gewaltige Interesse sagt.

Die Dienststelle an der Martinikirche ist aber nicht nur zur Anlaufstation für die Medien geworden; an ihre Arbeit knüpft vor allem der Deutsche Fußball-Bund (DFB) große Hoffnungen. Aber die ersten Nachrichten, die aus Braunschweig hinaus in deutsche Fußball-Lande gehen, lassen an eine rasche Aufklärung der Affäre mit entsprechenden rechtlichen Konsequenzen nicht glauben - falls dies überhaupt gelingt.

Hoyzer beteuert seine Unschuld

"Wir haben gewisse Ermittlungen eingeleitet. Aber das wird schwierig", sagt Staatsanwalt Geyer, um in diesem Fall zu juristisch tragfähigen Beweisen zu gelangen. Allein der Abschluß der Vorermittlungen "wird nicht in Tagen, sondern eher in Wochen oder Monaten zu bemessen sein". Ob danach überhaupt ein Ermittlungsverfahren eröffnet werden könne, sei vollkommen ungewiß. Hoyzer beteuerte am Dienstag abermals seine Unschuld.

Die Staatsanwaltschaft in Braunschweig hat unterdessen Kontakt mit ihren Kollegen in Berlin aufgenommen. Denn nicht einmal die Zuständigkeit für den des Wettbetrugs bezichtigten Schiedsrichters ist definitiv entschieden. Hoyzer hat nach Angaben der Braunschweiger Staatsanwaltschaft seinen Wohnsitz erst seit vier Monaten in Salzgitter, aber alle fragwürdigen Spiele, in denen Hoyzer Manipulation vorgeworfen wird, fanden in der Zeit davor statt.

Zwei weitere Unparteiische unter Verdacht

Dabei könnte der Fall für den deutschen Fußball noch weit brisanter werden, als er sich ohnehin schon darstellt. Die Staatsanwaltschaft müsse derzeit zwar noch von einem Einzelfall ausgehen, sagt Geyer, aber nach eigenen Erfahrungen und ersten Medienberichten, wonach "es eine regelrechte Wettmafia geben soll, muß man natürlich damit rechnen, in ein Wespennest zu stoßen".

Nach den ersten Informationen, die der Staatsanwaltschaft vom DFB und anderen Quellen zugegangen sind, "wird es wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die zwei weiteren in Verdacht stehenden Schiedsrichter benannt werden", sagt Geyer. Das "Hamburger Abendblatt" berichtete am Dienstag, zwei weitere Unparteiische stünden unter Verdacht, durch Fehlentscheidungen Spiele beeinflußt zu haben. Dabei handele es sich um zwei Schiedsrichter aus Berlin.

Zeugen geben öffentliche Stellungnahme ab

Auch wenn diese speziellen Fälle, die der DFB dementiert, noch nicht geklärt seien, so der Staatsanwalt, "müssen wir in Betracht ziehen, daß noch andere Personen bis hin zu Spielern an der Sache beteiligt sind." Alles andere "wäre blauäugig". Konkrete Anhaltspunkte lägen aber noch nicht vor.

Am Dienstag haben dann die vier Berliner Schiedsrichter Lutz-Michael Fröhlich, Manuel Gräfe, Olaf Blumenstein sowie Felix Zwayer erklärt, daß sie am vergangenen Mittwoch den Vorsitzenden des DFB-Schiedsrichterausschusses, Volker Roth, über die Verdachtsmomente gegen ihren Kollegen Hoyzer informiert hätten. "Wir betonen, daß wir Robert Hoyzer weder des Wettens auf eigene Spielleitungen und des Betrugs bezichtigt noch irgendwelche Hintergründe oder weitere Personen damit in Zusammenhang gebracht haben", heißt es in einer Stellungnahme.

„Dringende Aufklärungsnotwendigkeit”

Die Unparteiischen sahen sich zu dem Schritt veranlaßt, weil der DFB-Kontrollausschuß seine Ermittlungen auch auf die Zweitligapartie Rot-Weiß Essen gegen 1. FC Köln (2:2) vom 22. Oktober 2004 ausgeweitet hatte, an der Hoyzer nicht beteiligt war, aber gleichwohl Einfluß genommen haben soll. Zwayer, der bei diesem Spiel als Assistent eingesetzt wurde, hatte zuvor in einem Interview mit dem "Kölner Express" bestätigt, daß er vor dieser Begegnung einen Telefonanruf erhalten habe, wonach er dazu bewegt werden sollte, mit seinen Entscheidungen Einfluß auf die Partie zu nehmen. Allerdings habe er das Gespräch sofort abgebrochen.

Von dem Vorfall habe er seine beiden Kollegen Gräfe und Häcker allerdings nicht informiert. In der Erklärung heißt es weiter: "Wir sahen auf Grund der vorliegenden Informationen und der direkten Aussagen von Robert Hoyzer gegenüber dem Schiedsrichterkollegen Felix Zwayer eine dringende Aufklärungsnotwendigkeit, um einen eventuellen Schaden am deutschen Fußball und am deutschen Schiedsrichterwesen zu verhindern." Nach Angaben des Sportinformationsdienstes wurden zwei der vier Schiedsrichter am Freitag als Zeugen vom Kontrollausschuß vernommen.

Krisensitzung der Schiedsrichter

Roth äußerte sich erstmals über die Vernehmung des unter Verdacht geratenen Hoyzer in der DFB-Zentrale. "Ich habe ihm klargemacht, daß wir im Schiedsrichterausschuß schon bei einem Anschein einer Unregelmäßigkeit eine weitere Verwendung auf der DFB-Schiedsrichterliste nicht dulden werden. Wir haben ihm nahegelegt zurückzutreten. Das hat er dann auch gemacht", sagte Roth.

Als Konsequenz aus den Vorfällen wird an diesem Donnerstag in Frankfurt eine außerordentliche Tagung der 44 Schiedsrichter aus der Ersten und Zweiten Liga stattfinden. Roth erwägt, die Unparteiischen einen Ehrenkodex für Schiedsrichter unterschreiben zu lassen. Ansonsten könnten sie nicht mehr auf der DFB-Liste stehen. Schiedsrichter Markus Merk hat sich gegen diesen Vorschlag ausgesprochen. "Ich halte grundsätzlich nichts von Verboten. Die Diskussion über einen Ehrenkodex, den Schiedsrichter unterschreiben sollen, kann ich nicht nachvollziehen. Mir ist noch nie in den Sinn gekommen, auf Bundesligaspiele zu wetten", sagte der unlängst zum weltbesten Schiedsrichter gewählte Kaiserslauterer
LeHrAs
Die ham gerade in den Bremen 4 News gesagt, dass der mit der kroatischen Mafia zusammen gearbeitet haben soll! 8o