Dr. Steif
POL-E: Pressemitteilung der Polizei aus Anlass der Pressekonferenz mit dem Verein Rot-Weiss Essen heute um 12.00 Uhr im Georg-Melches-Stadion
18.10.2004 - 14:54 Uhr
Essen (ots) -
2. Fußballbundesliga:
Ausschreitungen nach der Begegnung zwischen Rot-Weiss Essen und
Eintracht Frankfurt am 01. Oktober 2004 - Fortschreibung
Polizeiliche Maßnahmen für die Begegnung zwischen Rot-Weiss Essen
und dem 1. FC Köln am kommenden Freitag, dem 22.10.2004
18.10.2004: Die massiven Ausschreitungen nach der Begegnung
zwischen Rot-Weiss Essen und Eintracht Frankfurt bedeuten einen
bedauerlichen Rückschlag in den gemeinsamen Bemühungen von Rot-Weiss
Essen, dem Fan-Projekt und der Polizei im Bereich der
Gewaltprävention. Aber gerade die sehr positiven Erfahrungen der
letzten Jahre und die Analyse der Vorkommnisse am 1. Oktober
bestärken alle, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen.
Gerade gegenüber den Jugendlichen und Heranwachsenden dürfen die
Bemühungen nicht nachlassen ihnen zu vermitteln, dass Fußball die
erlebbare Begeisterung ist und nicht die gewalttätige
Auseinandersetzung anlässlich von Fußballspielen die Attraktion
darstellt.
Gleichermaßen müssen die Vorfälle analysiert und strafrechtlich
konsequent verfolgt werden.
Bis heute konnten 21 Straftäter der Frankfurter Problemfanszene,
sechs Straftäter der Essener Problemfanszene und ein Straftäter der
Offenbacher Problemfanszene zugeordnet werden.
Viele Zuschauer verblieben nach Spielende auf dem Stadionvorplatz
und der Hafenstraße und beobachteten die Auseinandersetzungen. Damit
haben sie den Gewalttätern eine öffentliche Bühne für ihre Aktionen
geboten, die von der Problemfanszene gesucht und sofort genutzt
wurde. Darüber hinaus setzen sich diese Zuschauer möglicherweise
selbst der Gefahr aus, zu Schaden zu kommen.
Die baulichen Mängel des Georg-Melches-Stadions, insbesondere das
Fehlen getrennter Ein- und Ausgangsbereiche, ist mit ursächlich für
das Zustandekommen derartiger Ausschreitungen.
Die Polizei wird bei den noch durchzuführenden so genannten
Brisanzspielen eine konsequente Trennung auf dem Stadionvorplatz
durchführen müssen. So auch am kommenden Freitag beim Spiel gegen den
1. FC Köln, bei dem rund 20.000 Zuschauer erwartet werden. Aus Köln
werden um die 4.000 anreisen.
Deshalb können die Besucher der Nordtribüne und der Osttribüne
(Block O + P) das Stadion nur über den Ausgang zur Straße Sulterkamp
und über den Stadionvorplatz an der Hafenstraße in Richtung
Vogelheimer Straße verlassen. Die Polizei und die Vereinsführungen
bitten für diese Sicherheitsmaßnahmen um Verständnis.
Die Sonderbusse der EVAG stehen auf dem Sulterkamp bereit. Es
bietet sich an, die Parkmöglichkeiten im Econova-Gelände zu nutzen.
Weiterhin hat die Polizei erstmals gegenüber 27 Essener
Problemfans ein schriftliches Betretungsverbot für das Stadion, das
Umfeld und den Essener Hauptbahnhof ausgesprochen, erläuterten heute
auf der Pressekonferenz der Einsatzleiter Polizeioberrat Arno
Langanke und Polizeihauptkommissar Gerd Urban.
ots-Originaltext: Polizei Essen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=11562
Rückfragen bitte an:
Polizei Essen
Pressestelle
Telefon: 0201-829 2454
Fax: 0201-829 2455
http://www.polizei-essen.de
18.10.2004 - 14:54 Uhr
Essen (ots) -
2. Fußballbundesliga:
Ausschreitungen nach der Begegnung zwischen Rot-Weiss Essen und
Eintracht Frankfurt am 01. Oktober 2004 - Fortschreibung
Polizeiliche Maßnahmen für die Begegnung zwischen Rot-Weiss Essen
und dem 1. FC Köln am kommenden Freitag, dem 22.10.2004
18.10.2004: Die massiven Ausschreitungen nach der Begegnung
zwischen Rot-Weiss Essen und Eintracht Frankfurt bedeuten einen
bedauerlichen Rückschlag in den gemeinsamen Bemühungen von Rot-Weiss
Essen, dem Fan-Projekt und der Polizei im Bereich der
Gewaltprävention. Aber gerade die sehr positiven Erfahrungen der
letzten Jahre und die Analyse der Vorkommnisse am 1. Oktober
bestärken alle, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen.
Gerade gegenüber den Jugendlichen und Heranwachsenden dürfen die
Bemühungen nicht nachlassen ihnen zu vermitteln, dass Fußball die
erlebbare Begeisterung ist und nicht die gewalttätige
Auseinandersetzung anlässlich von Fußballspielen die Attraktion
darstellt.
Gleichermaßen müssen die Vorfälle analysiert und strafrechtlich
konsequent verfolgt werden.
Bis heute konnten 21 Straftäter der Frankfurter Problemfanszene,
sechs Straftäter der Essener Problemfanszene und ein Straftäter der
Offenbacher Problemfanszene zugeordnet werden.
Viele Zuschauer verblieben nach Spielende auf dem Stadionvorplatz
und der Hafenstraße und beobachteten die Auseinandersetzungen. Damit
haben sie den Gewalttätern eine öffentliche Bühne für ihre Aktionen
geboten, die von der Problemfanszene gesucht und sofort genutzt
wurde. Darüber hinaus setzen sich diese Zuschauer möglicherweise
selbst der Gefahr aus, zu Schaden zu kommen.
Die baulichen Mängel des Georg-Melches-Stadions, insbesondere das
Fehlen getrennter Ein- und Ausgangsbereiche, ist mit ursächlich für
das Zustandekommen derartiger Ausschreitungen.
Die Polizei wird bei den noch durchzuführenden so genannten
Brisanzspielen eine konsequente Trennung auf dem Stadionvorplatz
durchführen müssen. So auch am kommenden Freitag beim Spiel gegen den
1. FC Köln, bei dem rund 20.000 Zuschauer erwartet werden. Aus Köln
werden um die 4.000 anreisen.
Deshalb können die Besucher der Nordtribüne und der Osttribüne
(Block O + P) das Stadion nur über den Ausgang zur Straße Sulterkamp
und über den Stadionvorplatz an der Hafenstraße in Richtung
Vogelheimer Straße verlassen. Die Polizei und die Vereinsführungen
bitten für diese Sicherheitsmaßnahmen um Verständnis.
Die Sonderbusse der EVAG stehen auf dem Sulterkamp bereit. Es
bietet sich an, die Parkmöglichkeiten im Econova-Gelände zu nutzen.
Weiterhin hat die Polizei erstmals gegenüber 27 Essener
Problemfans ein schriftliches Betretungsverbot für das Stadion, das
Umfeld und den Essener Hauptbahnhof ausgesprochen, erläuterten heute
auf der Pressekonferenz der Einsatzleiter Polizeioberrat Arno
Langanke und Polizeihauptkommissar Gerd Urban.
ots-Originaltext: Polizei Essen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=11562
Rückfragen bitte an:
Polizei Essen
Pressestelle
Telefon: 0201-829 2454
Fax: 0201-829 2455
http://www.polizei-essen.de