MrBonde
Ich bin mir sogar ganz sicher, dass er der Richtige ist. Vielleicht im Gespann mit Lothar?
oberhausener
bloß nicht den matthäus!
der hat nirgendwo nen vertrag als trainer erfüllt und diese klagerei um die einnahmen aus seinem abschiedsspiel, welche er ja eigentlich spenden wollte, hab ich auch noch ganz gut in erinnerung.
der mann ist für mich nen abzocker mit mäßiger aussendarstellung und einem komischen verhalten. seine frauengeschichten spreche ich mal erst garnicht an......
Schiffmeister
Ich mein, irgendwo schon mal meine Meinung zu Herrn Matthäus und seinen Trainerkünsten kundgetan zu haben. Was solche alten Hasen wie Kohler oder Klinsmann betrifft, denke ich ebenfalls nicht, dass sie die Nationalmannschaft auf Dauer wieder ganz oben etablieren können.
Hitzfeld wäre meine Nummer 1 gewesen, nach dessen Rückzug war es Otto und jetzt ist es Arsène Wenger. Man braucht meiner Ansicht nach einen bekannten Namen (dessen Fähigkeiten als Trainer nicht im Zweifel stehen dürfen) und nicht solche Wundertüten wie Bierhoff etc. .
MrBonde
Bedenkt bitte den Comedyfaktor, den einfach nur Lothar hat. Ich denke da mehr an meinen Spass als Fernsehzuschauer als an das Wohl der ruhmreichen deutschen Fussballnation.
Konen
Hitzfeld! Der bekommt das schon hin !
Und wenn nicht ..mir eh egal !
Soeren1313
nachwievor: Tina Theune-Meyer
PAINKILLER
Im kicker steht sie mit klingsmann verhandeln!
also wenn ihr mich fragt müssen die ziehmlich verzweifelt sein!
MrBonde
kicker.de
Jürgen Klinsmann sagt JA
Vier Wochen nach Rudi Völlers Abschied hat die Nationalelf wieder einen Teamchef: Jürgen Klinsmann. Holger Osieck als Assistent und Oliver Bierhoff als Manager sollen ihn unterstützen.
Gegen 15 Uhr konnten die Teilnehmer entspannt auseinander gehen. Bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen hatten sich die vier Mitglieder der so genannten Trainerfindungskommission des DFB an diesem Mittwochmittag versammelt, um über den derzeit prominentesten freien Arbeitsplatz in Deutschland zu sprechen, zweieinhalb Stunden lang. Wo vormals noch über Eventualitäten diskutiert worden war, wurden nun Fakten serviert, die DFB-Präsident Gerhard Mayer- Vorfelder und Generalsekretär Horst R. Schmidt aus Amerika importiert hatten. Dorthin, nach New York, waren die beiden TFK-Mitglieder am Dienstag geflogen, um vor Ort zu besprechen, was sie am Mittwoch mitbrachten: Jürgen Klinsmann (39) wird neuer Teamchef der Fußball-Nationalelf.
Er soll einen Zweijahresvertrag erhalten und somit die Landesauswahl bis 2006 betreuen; vorerst zumindest. Der künftige Coach bezeichnet es als "eine Selbstverständlichkeit, dass ich dem DFB helfe, unabhängig von der Funktion". Er bevorzugt jene, die Vorgänger Rudi Völler oder Franz Beckenbauer innehatten. Klinsmann erwarb 2000 im Schnellverfahren den Trainerschein.Blitzumfrage: Ist Jürgen Klinsmann als Teamchef der Richtige?Zunächst, so ein weiteres Ergebnis dieser fünfstündigen Unterredung in Übersee, sollen neue Strukturen geschaffen werden rund ums Nationalteam. Den künftigen Coach soll ein Manager unterstützen; dessen Berufung hatte Klinsmann selbst im kicker angeregt. Und es möge, so die Planung, jener Mann werden, den Klinsmann selbst favorisiert und der von Karl- Heinz Rummenigge im kicker-Interview erstmals öffentlich vorgeschlagen wurde: Oliver Bierhoff (36).
Der Schütze des Golden Goals bei der EURO 1996 erklärte schon im kicker seine grundsätzliche Bereitschaft, am späten Mittwochabend sagte er noch einmal, für ihn sei eine solche Position "denkbar, die Bereitschaft ist da". Mit ihm hatte aber gestern "definitiv noch keiner gesprochen". Diese Kontaktaufnahme wird, so verabredete es die TFK, umgehend erfolgen.
Die beiden früheren Nationalstürmer sollen - so die weitere Idee - von einem ausgebildeten Fußballtrainer begleitet werden: Holger Osieck (55), der schon von 1987 bis 1990 mit Teamchef Franz Beckenbauer zusammengearbeitet hat. Seit 1. Mai dieses Jahres ist der deutsche Fußballlehrer bei der FIFA als Leiter der Abteilung Technische Entwicklung angestellt.
Die lange zähe Suche nach einer Führung für die Nationalelf erbrachte nun doch noch ein hoffnungsvolles Resultat. Das nun gezielte Handeln war auch die Folge der Unzufriedenheit, die innerhalb der TFK zuletzt zunahm. Am Montag waren intern die Differenzen wegen der beiden deutschen Kandidaten Lothar Matthäus (43) und Winfried Schäfer (54) durchgebrochen. Rekordnationalspieler Matthäus war von Franz Beckenbauer favorisiert worden - doch Liga- Boss Werner Hackmann und DFB- Präsident Mayer-Vorfelder votierten engagiert dagegen, während Horst R. Schmidt eine eher unentschiedene Haltung einnahm. MV votierte zudem gegen Schäfer. Er hatte den aktuellen Nationaltrainer Kameruns vor der Saison 1998/99, damals als Präsident des VfB Stuttgart, verpflichtet, diesen Schritt jedoch alsbald bereut.
Schäfer, den Beckenbauer am Mittwochmorgen vor dem Trip Kitzbühel-Frankfurt noch "auf jeden Fall" als Kandidaten bezeichnet hatte, wurde von den Trainersuchern aber nie offiziell gefragt. Matthäus hätte Hackmann allenfalls unter der Bedingung akzeptiert, dass sich Beckenbauer als Teammanager zur Verfügung gestellt hätte. "Keine Chance", sagte der OK-Chef eindeutig, "das geht schon vom Kopf her nicht mehr."
Die gleichfalls öffentlich diskutierten ausländischen Kandidaten Guus Hiddink (57/ Eindhoven) und Morten Olsen (54/ Nationalcoach Dänemarks) waren angeblich vor allem über Mittelsmänner angegangen worden. Da beide vertraglich festgesetzt sind, hielt Beckenbauer deren Verpflichtung für unrealistisch. So schien letztlich alles auf die Variante mit Matthäus zuzulaufen, zumal da der derzeitige Nationalcoach Ungarns heftig willens war, wie er mehrmals mitteilte. "Er kann das", sagte Beckenbauer vor dem gestrigen Start nach Frankfurt, auch wenn Matthäus noch jung sei.
Matthäus ist drei Jahre älter als Klinsmann.
Karlheinz Wild
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Bisschen voreilig die Meldung, finde ich. Am schönsten allerdings die Reaktion vom bleidigten Lothar:
Lothar Matthäus:
"Wenn es so ist, wünsche ich den drei viel Erfolg und eine gute WM. Das Thema interessiert mich seit geraumer Zeit nicht mehr."
Andi MA
| Zitat: |
Original von MrBonde
Am schönsten allerdings die Reaktion vom bleidigten Lothar:
Lothar Matthäus:
"Wenn es so ist, wünsche ich den drei viel Erfolg und eine gute WM. Das Thema interessiert mich seit geraumer Zeit nicht mehr."
|
Matthäus war schon immer ein schlechter Verlierer. Denke diese Variante ist für den deutschen Fussball momentan die beste Lösung.
mazzo
denk ich nicht, es sei denn die beiden Luftpumpen kümmern sich nur um Pressekonferenzen, Sonnenbaden und Shampoowerbung, während Osieck die Spieler-Nominierung, die Aufstellung und das Training macht. Dann könnte evtl. was draus werden.
Klinsmann hat vom Trainerdasein noch weniger Ahnung als Loddar und Bierhof ist völig indiskutabel. In allem. So ein Blasebalg.
oberhausener
von klinsmann halte ich auch nicht sehr viel, da er erstens keine trainererfahrung hat, zweitens nur diesen kurzlehrgang 2000 absolviert hat und drittens seit geraumer zeit doch angeblich in den usa lebt und dort wohl nicht wirklich die entwicklung der bundesliga so verfolgen kann, wie es für einen bundestrainer eigentlich der fall sein müsste.
ausserdem glaube ich auch nicht, dass unsere herren nationalspieler vor einem klinsmann viel respekt haben werden. er war sicherlich ein großartiger spieler, aber für den posten des nationaltrainers scheint er noch ungeeignet zu sein.
ich hätte ja lieber morten olsen, oder auch winnie schäfer gesehn, aber da hatte der stuttgarter alki ja was gegen....
Andi MA
Sicher wäre vom fachlichen Standpunkt aus ein Morten Olsen oder Winnie Schäfer die "bessere" Alternative. Klinsmann wird aber bei den deutschen Fussballfans um einiges mehr an Kredit haben als diese beiden. Und Kredit braucht ein Bundestrainer in den näöchsten 2 Jahren ziemlich sicher. Völler hatte ja auch kaum, wenn nicht gar keine Erfahrung auf der Trainerbank als er 2000 das Amt übernahm.
MrBonde
Ist an allem was dran, was ihr sagt. Aber ist es nicht ein bisschen traurig, dass es beim Bundestrainer mehr auf den Rückhalt in der Öffentlichkeit als auf die fachlichen Fähigkeiten ankommt? Ein richtiger Trainer wie Olsen oder Hiddink wäre schon anständiger gewesen. Völler war bei der EM ja auch total planlos was die Taktik anging. Kann man nur hoffen, dass es so kommt wie mazzo sagt: Osieck macht die Arbeit und Klinsmann gibt Interviews. Der hat doch 5 Jahre lang überhaupt nichts gemacht und nun soll er auf einmal Bundestrainer werden.
Sir Hübi
[quote]
Original von MrBonde
kicker.de
Der künftige Coach bezeichnet es als "eine Selbstverständlichkeit, dass ich dem DFB helfe, unabhängig von der Funktion".]
laut dem weser-kurier kostet dem dfb diese "selbstverständlichkeit" bis 2006 10 Millionen .
soll sich jeder seinen teil zu denken
ansich zu der lösung:
ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, was ich davon halten soll. wirklich überzeugt bin ich nicht. naja wir werden sehen was die zeit mit sich bringt.
MrBonde
1. Kam die Meldung von der BamS, der Weser Kurier hat sie zitiert.
2. Geht es dabei nicht nur um Klinsmanns Gehalt, sondern um das für Osieck und Bierhoff noch dazu und jeweils über zwei Jahre.
3. Hat der DFB die Summe dementiert.
mazzo
ich lach mich schlapp, Osieck hat wohl keinen Bock auf die Luft-Hupen. Hier von kicker.de:
Trio geplatzt: Osieck sagt ab
Das geplante Trio mit Jürgen Klinsmann, Holger Osieck und Oliver Bierhoff, das die Nationalelf künftig anführen sollte, wird in dieser personellen Konstellation nicht zu Stande kommen. Wie der kicker erfuhr, hat Holger Osieck (55) abgesagt.
Der 55-Jährige war als Co-Trainer oder Assistent des neuen Teamchefs Jürgen Klinsmann (39) vorgesehen. Osieck war durchaus interessiert gewesen, wie er im großen kicker-Interview vom Montag erklärt hatte. Jetzt entschied sich der Fußball-Lehrer bei der FIFA zu bleiben und seinen Job als Leiter der Abteilung Technische Entwicklung zu behalten.
Jürgen Klinsmann und Holger Osieck hatten sich am Dienstag zu einem Gedankenaustausch getroffen. Bei der Aussprache, die laut DFB in "angenehmer und konstruktiver Atmosphäre" stattfand, kamen Klinsmann und Osieck "übereinstimmend" zu dem Ergebnis, dass sie sich nicht über eine Zusammenarbeit verständigen konnten.
Am Donnerstagmittag wird der DFB auf einer Pressekonferenz in Frankfurt über die weiteren Personalplanungen und -entscheidungen informieren. Bis dahin werden intensive Gespräche geführt, unter anderem mit Oliver Bierhoff.
Karlheinz Wild
Hoegi
Das ganze ist mit dem Wort Chaos gar nicht mehr zu beschreiben. :aua:
PAINKILLER
In unseren regional radio sender ham se gesagt das jetzt Ramnick als Co.Trainer in frage kommt!