Walke raucht Dope

DARKWAVE
Alexander Walke
Mit Besorgnis hat der SV Werder Bremen den positiven Doping-Befund seines Torhüters Alexander Walke bei der FIFA Junioren-Weltmeisterschaft 2003 in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgenommen. Walke war als Torhüter der deutschen U 20-Nationalmannschaft nach dem WM-Spiel gegen die USA am Dienstag, 02.12.2003, getestet worden. In der Urinprobe wurden Spuren des verbotenen Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol nachgewiesen.

Alexander Walke hat nach Bekanntwerden des Testergebnisses unverzüglich dem DFB und seinem Verein gegenüber den Gebrauch von Cannabis eingeräumt. Walke: "Es tut mir unendlich leid. Ich habe eine Riesen-Dummheit begangen, habe dem DFB, meinem Verein und mir selbst großen Schaden zugefügt. Dafür muss ich jetzt die Konsequenzen tragen."

Der 20 Jahre alte Regionalliga-Torhüter wurde von der FIFA bis auf weiteres für alle Spiele gesperrt. Dem Kader des SV Werder Bremen wird Alexander Walke weiter angehören. Der Verein sieht sich in der Pflicht, den Spieler in dieser Situation zu unterstützen und hat ihm eine Beratung zur Seite gestellt.

Bremen, den 09.12.2003

Sport-Verein "Werder" v. 1899 e.V.
Tino Polster
Mediendirektor
oberhausener
wie dumm kann man als sportler sein?! ist doch allgemein bekannt, dass sowas bei dopingproben auffällt...... oh man!!!
Schiffmeister
Ich denk mal, einem Jürgen Kohler wär sowas auch nich passiert, aber der Herr Walke dürfte in dieser Hinsicht noch reichlich unerfahren sein... Wie man ja sieht.

Er wird hoffentlich draus lernen! Nich, dass er so berühmt wird wie Raschi Haschi Tjikuzu(hui welch Wortspiel )
winko
Alex Walke ist neues Ehrenmitglied im CDA!

Aber trotzdem scheiße für ihn, shit dieses Drexpack vom DFB andere Spieler koksen sich den Arsch weg um dem Druck standzuhalten in der Liga und ein junger Spieler wird wegen des Gebrauchs eines Grundnahrungsmittels bestraft das nachweislich sportlich nicht fördernd wirkt im Gegenteil es wirkt hindernd!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Alex Walke einer von uns für immer egal was kommt.

1/4 Stylers
Haschi
Ich glaube er ist nur noch zu jung. walke wird das nie wieder machen, und noch ein kanz großer werden!! :smoke:
oXe
Das darum immer so ein Wind gemacht wird kann ich nicht nachvollziehen. Ich will Alex mal sehen wenn er gerade was konsumiert hat wie er dann im Tor steht. Er wird es sicherlich nicht vorm Spiel in der Kabine machen so das er spielunfähig ist.

THC und gute Laune das ist unser SVW!
Legalize it!
Phillipp
Ich mach das auch.
RE-Chris
Und wenn er jetzt erstmal nicht spielen kann, kann er sich gerne bei uns aufhalten ;-)
Konen
also da herr redmann ja nun "nicht mehr da ist" ist ja platz frei =) Herzlich willkommen Herr Walke ! Früher mochte ich den nie aber nun *lol*
Green-White-Power
lasst ihn doch knartzen! :smoke:
Steve
Verlogene Gesellschaft! Die ganzen Funktionäre koksen bis zum Umfallen, aber wenn ein Spieler mal bisschen was raucht, ist er der Buhmann! Wenigstens hat Werder gleich klargemacht, dass Walke im Kader bleibt. Gute Reaktion!

Legalize it! Now!
B!Trautmann
Ja und?wen intressierts?so lange er seine liestung bringt hat das garkein was anzugehen was er in seiner freizeit macht!!!ich mein wenns wirklich irgendwie leistungsfördernd wirken würde, was ja nich der fall is(wie winko schon sachte),dann könnt ich die aufregung verstehen,aber so..tzz..
bier trinken mit den fans ist erlaubt aber n bsichen was rauchen nich oder was???son quatsch...
Pavel
THC und gute Laune!!! 8)

Ganja Crew + CDA + Walke
:smoke: Legalisierung - Jetzt!!!
MrBucket
:aua:
Bömmel
Nie wieder Nationalelf: Stielike verstößt Walke

"Er hat mein Vertrauen mit Füßen getreten" / Allofs mahnt zur Besonnenheit

Von Arne Flügge


BREMEN · Die positive Dopingprobe wird Alexander Walke vermutlich seine internationale Karriere kosten. Zumindest, wenn es nach Uli Stielike geht. "Für Deutschland wird der Torwart wohl nicht mehr spielen", kündigte der U 20-Nationaltrainer gestern an, nachdem der 20-jährige Walke des Konsums von Cannabis überführt worden war.

Stielikes erste Enttäuschung ist schnell in Wut umgeschlagen, zumal er über die vorherigen Verfehlungen Walkes informiert gewesen sei. "Ich wusste, dass er gehascht hat. Deswegen habe ich ihn auch ein Jahr nicht berücksichtigt. Ich bin furchtbar sauer, weil ich ihm jetzt diese Chance gegeben habe. Da ist Vertrauen mit Füßen getreten worden", schimpft Stielike.

Walke war im November 2001 bei Werder Bremen erstmals auffällig geworden. Seither wurde der Torhüter in regelmäßiger Abfolge kontrolliert. Der letzte Test wurde am 15. November 2003 vorgenommen. Ergebnis: negativ. "Erst danach habe ich ihn nominiert", erklärt Stielike. Dass Walke nun wiederum Hasch geraucht habe, sei unverantwortlich. "Er hat gegen jegliche Etikette verstoßen", grollt der Ex-Nationalspieler und fordert erbarmungslos eine harte Bestrafung für Alexander Walke: "Ich habe absolut kein Mitleid. Eine drastische Strafe kann als Abschreckung gar nicht hoch genug sein!"

Zum Vergleich: Diego Maradona wurde 1994 nach Einnahme eines "Ephedrin-Cocktails" für 15 Monate gesperrt. Zu viel für Walke, wie Klaus Allofs findet. Werders Sportdirektor will nach den deutlichen Worten Stielikes zwar nicht zum verbalen Schlagabtausch mit dem U-20-Coach ausholen, gibt aber dennoch zu bedenken: "Ich halte Stielikes Forderungen für nicht richtig, denn bei einer Sperre von beispielsweise 15 Monaten wäre die Karriere von Walke mehr oder weniger beendet. Das darf aber nicht der Sinn der Strafe sein." Strafe, so Allofs, solle schließlich immer zur Besserung des Betroffenen führen. Deshalb müsse gewährleistet sein, dass Alexander Walke nach Verbüßung seiner Strafe eine reelle Chance habe, sich sportlich wieder heranzukämpfen.

Kritisch bewertete Trainer Thomas Schaaf die Äußerungen von Stielike: "Auch er steht in der Pflicht, dem Spieler zu helfen. Man hilft Alex aber nicht, in dem man ihm seine sportliche Zukunft verbaut."

Sportdirektor Allofs betonte noch einmal, dass Werder Walke nicht fallen lassen werde. Die erneute Verfehlung des Torwarts führt der Sportdirektor auch auf das private Umfeld zurück. Wenn ein Spieler früh ins Internat komme, von seinem Elternhaus weg ist, dann bestehe die Gefahr, in dubiose Kreise abzurutschen. Hier sei jetzt auch der Verein gefordert, dem Spieler Hilfestellung zu geben.

Allofs macht allerdings klar, dass es auch an Walke (Vertrag bis 2005) selbst liegt, sein Problem aus der Welt zu schaffen. "Es geht um seine Zukunft. Das muss er begreifen. Es ist die letzte Chance, die er bekommt!"

Am 22. Dezember wird Alexander Walke vor der Disziplinarkommission der FIFA in Zürich gehört. Dort geht es vor allem um die Frage: Wann hat er das Rauschgift genommen? Ist dies vor der WM der Fall gewesen, könnte dies als privater Konsum ausgelegt werden und sich positiv auf das Strafmaß auswirken. Und Walke behauptet, das Haschisch vier Wochen vor der WM geraucht zu haben. Das allerdings würde sich nicht mit dem Test in Bremen am 15. November decken.

Für den Werder-Torwart könnte sich weiterhin positiv auswirken, dass die hohe Konzentration von Cannabis im Urin von 34,9 Nanogramm pro Milliliter (Grenzwert: 15 Nanogramm) "keine Rückschlüsse auf den Zeitpunkt der Einnahme zulässt", wie FIFA-Chefarzt Dr. Jiri Dvorak erklärt. Er sagt auch: "Der eingenommene Stoff ist nicht leistungssteigernd."

[11.12.2003] Kreiszeitung
Bömmel
Stielike fordert harte Strafe für Walke

"Sie muss abschrecken" / Statuiert die Fifa ein Exempel am deutschen U 20-Nationaltorwart?

VON JAN CHRISTIAN MÜLLER



In der vergangenen Woche sah sich der Präsident des Weltfußballverbandes Fifa, Joseph Blatter, zu einer Grundsatzrede gezwungen. Denn der Schweizer hat erkannt: "Der Fußball steht unter Verdacht." Noch sechs Wochen zuvor, beim Fifa-Kongress in Doha, hatte Blatter verkündet, der Fußball habe kein Doping-Problem. Da aber "nur der Starrköpfige an seiner Meinung festhält, ich aber nicht starrköpfig bin", will Blatter nun als Saubermann voranschreiten: "Wenn wir unseren Sport reinigen wollen, müssen wir daran arbeiten."

Das klingt nicht gut für den hoch talentierten Nachwuchstorwart des SV Werder Bremen, Alexander Walke (20). Der gebürtige Oranienburger war bei der U 20-WM in den Vereinigten Arabischen Emiraten positiv auf Cannabis getestet worden. Ein Vergehen, das die aufgeschreckte Fifa dazu bewegen könnte, ein Exempel zu statuieren. Laut Fifa-Sprecher Andreas Herren werde die Disziplinar-Kommission innerhalb der nächsten 30 Tage auf eine "individuelle Fall-Beurteilung" Wert legen. Eine Sperre zumindest bis zum Saisonende, eher länger, erscheint realistisch. Dabei dürfte die Tatsache, dass der lebenslustige Walke nicht das erste Mal Cannabis zu sich genommen hat, eigentlich nicht gegen den erstmalig bei einem offiziellen Test des Konsums überführten Torwart verwendet werden. Dass Walke gelegentlich kifft, wusste man im Verein. Offiziell wurde er wegen "Rückenproblemen" aus dem Verkehr gezogen und intern zu Einzeltraining verdonnert. Zudem, so der SV Werder, hätte man Walke regelmäßig getestet, zuletzt am 15. November. Tests, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nur sporadisch durchführt. In der Regionalliga, so heißt es vom DFB, werde "stichprobenartig" kontrolliert, was im Klartext heißt, dass Regionalligaspieler, die meisten Vollprofis, nur zwei- bis dreimal pro Saison überhaupt Gefahr laufen, zur Dopingprobe geladen zu werden. Tatsächlich ist das Gros der Regionalligaspieler noch nie getestet worden.

Scharf reagierte gestern U 20-Nationaltrainer Uli Stielike auf das Vergehen von Walke: "Der Spieler hat unverantwortlich gehandelt." Er habe gewusst, so Stielike, dass Walke früher "gehascht hat. Deshalb habe ich ihn ja auch ein Jahr lang nicht berücksichtigt". Stielike hält eine drastische Bestrafung für notwendig: "Sie muss abschrecken."

Der DFB stellte indes relativierend klar, es handele sich im Fall Walke, so Pressechef Harald Stenger, um eine "persönliche Problematik". Walke habe weder ein muskelaufbauendes Präparat noch ein leistungsstimulierendes Mittel zu sich genommen. Gleichwohl denke man beim DFB darüber nach, ob sich die Spieler vor internationalen Nachwuchs-Einsätzen künftig "aus einer Sorgfaltspflicht heraus" einem Test seitens des Verbandes unterziehen müssten. Stenger: "Man muss sehen, ob man Sicherheitsvorkehrungen einbaut."

Werder Bremen reagierte am Nachmittag scharf die Aussagen Stielikes. "Auch als DFB-Trainer hat er eine Fürsorgepflicht", sagte Sportdirektor Klaus Allofs und ergänzte: "Stielike steht mit seiner Aussage beim DFB alleine da."

Frankfurter Rundschau


LESERBRIEFE

Der positive Dopingbefund des Fußballtorhüters Alexander Walke (SV Werder Bremen) bei der Junioren-WM in den Vereinigten Arabischen Emiraten sorgt für Diskussionen. Zu unserem Artikel vom 10. Dezember 2003 "U20-Torwart positiv auf Cannabis getestet" erhielten wir folgende Zuschrift.



Schockierende Doppelmoral

Der Umgang der Sportverbände im Allgemeinen und des Fußballverbandes im Besonderen mit Cannabis schockiert mich jedes Mal wieder von Neuem. Da wird ein 20 Jahre alter Fußballprofi als Krimineller hingestellt, weil THC in seinem Blut gefunden wird. Tanko wurde für vier Monate gesperrt, nachdem er erwischt worden war. Die Deutsche Nationalmannschaft aber lässt sich für die WM von einer Biermarke (!) sponsoren, und der FC Bayern München geht geschlossen als Zwangsveranstaltung auf dem Oktoberfest saufen.

Aber zum Glück ist der böse Dopingtäter, dessen gute Leistungen, die zu seiner Nationalmannschaftsberufung führten, wahrscheinlich auch dem THC zuzuschreiben sind, ja überführt worden und geständig. Vielleicht können ihm Effenberg, Kahn oder Basler ja am Wochenende in der Disko mal zeigen, wie ein Bundesligaspieler sich zu benehmen hat, Kippe in der einen, Molle in der anderen Hand nämlich.

Benjamin Preisler, Salzburg

Frankfurter Rundschau
Schiffmeister
Stand heut auch in unsrem Dorfblatt: "Stielike fordert lebenslänge Sperre für Alex Walke". Der Kerl hat ja wohl den Schuss nich gehört. Dazu das übliche Gesülze wie "Falscher Freundeskreis" und so weiter.

Ach, Herr Stielike... Was hat die Lusche eigentlich noch beim DFB zu suchen? Versager auf der ganzen Linie.
winko
Lebenslange Sperre für Stielke, da sein Modegeschmack ein Verbrechen an die Menschheit ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Falscher Freundeskreis? Der Jung wohnt zwar schon bei uns im 1/4 ist aber erst seit kurzem Ehrenmitglied.
oberhausener
Zitat:
Original von winko
Lebenslange Sperre für Stielke, da sein Modegeschmack ein Verbrechen an die Menschheit ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!




da kann ich nur voll und ganz zustimmen! wer sich als bundestrainer so kleidet wie der, sollte besser ne comedysendung moderieren...... da wird man wenigstens von vorneherein nicht ernst genommen!

alles was stielike angepackt hat, ging doch bisher eh in die hose. als trainer überall gescheitert und der dfb gibt ihm sein gnadenbrot....
hendrik
Hab hier noch was mehr oder weniger passendes bei Stadionwelt gefunden ....