Rock Härter

bastian
ihr seid doch ne UNI!?
ihr bekommt staatliche kohle (wenn auch immer weniger). wozu gibbet denn diese aktion wie "IT für Schulen/Unis", Deutsches Forschungsnetz, etc.
ich wette in fast jeder UNI steht nen Site-Server auf dem Cine-Movies ohne ende getradet werden und die traffic ohne ende verursachen aber für sowas fehlen die kapazitäten. sind wir in amiland wo es für bildung die bücher von vor 30 jahren gibt?
Bömmel
Bei uns muss aber alles ganz offiziell laufen.
wir gehören ja nicht zur Uni, wir sind ein Verein. Die Uni hat uns nichts zu sagen.
Das Universitätsrechenzentrum erlaubt uns die Internetverbindung zu benutzen. Letztes Semester hatten die uns versehentlich für zwei Tage abgeschaltet. Das war ein Spaß.


TU Chemnitz - die High-Tech Uni

So ist der offizielle Slogan. Dafür kann man in einigen Seminarräumen die Fenster nicht mehr richtig schließen. Macht aber nichts, die Heizungen sind auch nur auf zwei Stufen zu regeln: Volle Pulle oder aus.
Bömmel
Dienstag wird es eine "Polenstunde" geben.
60 Minuten Musik und Infos von und zu Vader und Behemoth.

Mehr brauch ich wohl nicht sagen.
Bömmel
Rock Härter am Dienstag:

Jede Menge bunt gemischte Musik gibt es am Dienstag in Rock Härter: Oi! (Die Lokalmatadore und Springtoifel), Punk (Terrorgruppe und Die Toten Hosen), Death Metal (Cannibal Corpse und Six Feet Under).

Konzertvorberichte von Motörhead, Sepultura und The Ring in Erfurt, Dissection in Engelsdorf und Beatsteaks in Dresden.

Album der Woche ist "Wundwasser" von Eisregen. Ihr letztes Album wurde drei Tage nachdem es bei Rock Härter gespielt wurde indiziert. Dieses Mal ist die BPJM hoffentlich nicht ganz so schnell.
Björns Progronose: Trotz Charteinstieg auf Platz 87 wird "Wundwasser" indiziert. Also schnell noch reinhören.
Bömmel
Konzertbericht X-Mass Festival:

Marduk, Napalm Death, Vader, Belphegor, Finntroll und Black Dahlia Murder

Konzertankündigungen von:

Rammstein und Exilia in Dresden

Donots in Chemnitz

XIV Dark Centuries in Chemnitz

Terrorgruppe in Bischofswerda

Die Toten Hosen in Leipzig

Die Apokalyptischen Reiter und Harmony Dies in Leipzig

Endstille in Engelsdorf
Fango
Hört sich ja mal wieder nett an. Werd auf jeden Fall reinhören!
Michael14
Hi,

Ich bin neu hier aber ich höre auch mal rein cool das solche Leute auch WERDER-FANS SIND :schal:
Fango
Was is das denn schon wieder für ein Post. :vogel:
Das wird ja immer schlimmer hier im Forum...
bastian
*hust*
also terrorgruppe war ja noch okay, aber jetz DTH... wtf?
bin raus, sry...

/edit: is ja besser geworden
Bömmel
Ich mag DTH auch nicht.
Aber man muss ja auch mal offen für Kommerz-Punk sein.
Bömmel
Wir kitzeln in der letzten Sendung im Semester im Internet nochmal alles aus euch und uns raus:
Konzertankündigungen von:
- Exilia in Leipzig, Moritzbastei
- Eric Fish in Chemnitz, Turmbrauhaus
- Heaven Shall Burn, Deadsoil, Six Reasons to kill in Leipzig, Moritzbastei
- Grave, Third Moon, Disparaged, Purgatory in Glauchau, Alte Spinnerei
- Megaherz in Leipzig, Lagerhof

Außerdem hat das With Full Force viele neue tolle Bands im Programm. Wir sagen nur: "Schlag sie alle tot"
Bömmel
Moin.

Da ich gerade unseren neuen kostenlosen Webspace ausprobiere, hab ich mal Moderationen hochgeladen.
Vielleicht interessiert ja irgendwen die Mods zum With Full Force:
http://unicc.beine-computer.de/redaktion/rh/WFF/

Oder der Konzertbericht zu Impaled Nazarene, Yyrkoon, Phazm und Epidemic Scorn:
http://unicc.beine-computer.de/redaktion/rh/IN/
bastian
kewl, werd ich mir nachher mal anhörn.

ps: kleiner tipp! keine leerestellen bei dateinamen und ordnern verwendet. gibt sonst probleme bei der verlinkung oder manche brwoser zicken.
Fango
Zitat:
Endlich wieder Rock Härter im Internet und was würde dazu besser passen als niegelnagelneues Songmaterial? Es gibt neues Material von Blood Red Throne, Hell within, Gotthard und Twyster zu hören.
Sagt euch nichts? So soll es sein. Es wird aber auch Bekanntes geben, so z.B. J.B.O..


Na, da bin ich ja mal gespannt.
Bömmel
No Mercy Festival Freitag, 18.03.2005
Glauchau, Alte Spinnerei

Six Feet Under, Nile, Dark Funeral, Disbelief, Dying Fetus, Cataract, Wykked Wytch


Das No Mery Festival ist traditionell das erste Indoor Konzert des Jahres bei dem man die Halle betritt wenn es draußen noch hell ist.
Pünktlich 18 Uhr war Einlass in Glauchau wenn man sich denn vorher eine Karte besorgt hatte. Ein großes „ausverkauft“ hing vor der Alten Spinnerei und das bei Preisen von immerhin 26 € im Vorverkauf und gleichzeitig spielten auch noch Cradle of Filth, Moonspell und The Haunted in Leipzig.
Hohe Erwartungen lagen vor dem Konzert bei Nile und Six Feet Under. Nile hatten schon länger nicht mehr in Sachsen gespielt und Six Feet Under waren auf ihrer letzten Headliner Tour einfach nur schlecht.
Beginnen durften aber Wykked Wytch. Ich möchte mich nicht unbeliebt machen und sage lieber gar nichts. Ich lasse lieber die CD-Kritik von planetheavymetal.de sprechen:

Zitat:
Na, wollt ihr mal so richtig derben Nervenarschmetal hören ? Eine Bratze, die euch durch ihr Gekeife so sehr die Nerven strapaziert, dass ihr sie am liebsten wie ein Wurf junger Katzen an die nächste Scheunenwand klatschen wollt ? Und das über knapp 40 Minuten ? Ja ? Gut, dann hört euch „Wykked Witch“ aus dem sonnigen Florida an. Denn die Band liefert euch all das, was ihr wollt. Das schlimme ist, einige Songs dieser auf Thrash und Death mit einem Schuß Hardcore orientierten Band, sind gar nicht mal so schlecht. Nur leider macht da eine Psychopathenfrontfrau auf Speed und Pep, die ganzen Songs einfach kaputt. Also, wenn ihr jemandem die Freundschaft kündigen wollt, dieser Haufen Plastik ist dafür ideal.
Menschenskinder, auch wenn es jetzt chauvinistisch klingt. Es gibt für Frauen wie dich so tolle Jobs. Putzfrau im Burger King, Kartoffelschnipplerin bei Stöver, oder rühr doch einfach die Soße bei Zameks tollem Teller um, aber bitte, bitte halt die Fresse.


Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Ein Großteil der Anwesenden erkannte erst als das Licht anging, dass es sich bei Wykked Wytch um ne Band mit Sängerin handelt.

Cataract passten eigentlich überhaupt nicht in das Billing als einzige Metalcore Band. No Mercy Festival und X-Mass Festival sind Ende der 90er als Festivals gestartet bei denen abwechselnd ne Black-und Deathmetal Band spielte. Jetzt wird versucht die Metalcore Leute in die Konzerthalle zu locken.
Funktioniert hat es ziemlich gut, denn je länger Cataract spielten, je mehr ging das Publikum mit. Mit und nicht ab, denn dafür war das Publikum zu alt. Jedenfalls im Vergleich zu Metalcore Konzerten.
Auf dem Weg zum Bierstand traf ich dann Dedicated One von Wallsoffire.com. Ihren Livebericht findet ihr hier: http://www.wallsoffire.de/Live/show_live.php3?live_id=307
Das Mädel hatte mal wieder ne Flasche Bier in der Hand, d.h. sie trieb sich mal wieder Backstage rum. Dort hatte sie Joe Pain kennengelernt mit dem wir uns kurz unterhielten. Er ist der neue Bassist von Nile und erst 20 Jahre alt aber schon ne verdammte Rockstarsau. Fazit unseres Gespräches: Er kommt sich bei Nile nur noch dann fremd vor wenn die anderen über Konzertbesuche reden und er feststellen muss, dass er da erst 5 Jahre alt war. Ansonsten ist er restlos begeistert.

Technisch filigran, komplexe Songstrukturen, tiefe Growls: Dying Fetus stehen auf der Bühne. Ein sehr überzeugender Auftritt, vor allem, da heute in der Alten Spinnerei endlich auch mal der Sound gut war. Dying Fetus spielten ihr Programm sehr gut runter, aber für ein Livekonzert sind ihre Songs einfach zu anspruchsvoll.. Trotzdem beide Daumen hoch für Dying Fetus.
Die erste Band, die 45 Minuten spielen durfte, hatte es sich auch durch die letzten beiden Alben und intensivster Touren wirklich verdient. Ob Disbelief überhaupt Deathmetal spielen überlasse ich euch zu bewerten. Jaggers Stimme ist aber definitiv Deathmetal pur. 45 Minuten nur Hits und keine Zeit Luft zu holen. Disbelief gingen ab und wurden fast zur Band des Abends. Aber an diesem Abend gab es bis auf ne rothaarige Sängerin keine Ausfälle.


Setlist Disbelief:
Sick
Crawl
Ethic Instinct
God? Master!
Misery
To the sky
For god
Rewind it all

Als Emperor Magus Caligula ohne Bass und mit offener Weste die Bühne betrat hatte ich schon schlimmste Befürchtungen. Rückblick: Im Dezember standen beim X-Mass Festival Marduk mit neuem Sänger auf der Bühne, der auch in offener Jacke auf der Bühne stand, und lieferten einen grottenschlechten Auftritt ab. Aber Dark Funerals Auftritt war gut. Für meinen Geschmack hatte Emperor Magus Caligula ohne Bass zu viel Bewegungsfreiheit und war zu viel am posen. Dagegen stand der neue Bassist nur in der Ecke rum und bewegte sich nicht. Aber Dark Funeral scheinen sich sowieso spätestens seit ihrem letzten Livealbum nicht mehr der Black Metal Szene zugehörig zu fühlen. 45 Minuten Highlights quer durch die Bandgeschichte und eine gut spielende Band bewegte die ersten Reihen dazu mitzugehen. Leider schwappte die Stimmung aber auch nicht weiter über.

Setlist Dark Funeral:
Arrival of Satan’s Empire
Ravenna Stigoi Mortii
Hail Murder
When Angels forever die
Thus I have spoken
An Apprentice of Satan
Goddes of Sodomy
The secrets of the black arts
Open the gates
Armageddon finally comes

Das änderte sich aber bei Nile. Mit zwei neuen Musikern und ein drei neuen Songs präsentierte man sich mal wieder in Deutschland. 2003 sah ich Nile zuletzt in Wacken und war restlos begeistert. Im Vergleich zu Wacken gab es nur zwei Kleinigkeiten zu kritisieren: Die Lichtshow war in Wacken besser und aufgrund der längeren Spielzeit konnte man den Überhit „Unas – Slayer of the gods“ spielen. Trotzdem waren Nile die Band des Abends. Hier stimmte einfach alles. Songauswahl, Sound, Stimmung im Publikum. Wobei Stimmung im Publikum bei Nile schwierig ist. Die komplexen Songs erlauben oft kein Bangen, sondern nur ein einfaches Nicken. Eine Stunde Spielzeit und allen Konzertbesuchern war klar, dass Nile in Zukunft dank ihrer beiden neuen Mitglieder noch besser werden. Besonders der 20jährigen Joe Pain verausgabte sich total. Propellerbanging, Bass spielen, Gesangsparts übernehmen und in den Pausen zwischen den Songs mit den Fans abklatschen. Der Kerl hat Spaß an der Möglichkeit, die ihm Nile bieten.
Six Feet Under hatten einiges gutzumachen nach ihrem besch... Auftritten auf ihrer letzten Headliner Tour. Die Auftritte dauerten nie länger als 60 Minuten. Gut waren sie aber trotzdem. In Glauchau merkte man aber besonders Chris Barnes die Freude am Auftritt an. Vielleicht war es aber auch nur neuer und besserer Stoff. Jedenfalls habe ich noch nie so viele „fucks“ in 80 Minuten Spielzeit gehört wie bei diesem Auftritt. Im Gegensatz zur Kollegin von Walls of Fire habe ich mir auch den Auftritt von Six Feet Under angeschaut und bin nicht mit nem rothaarigen Bassisten im Backstagebereich verschwunden.
Six Feet Under hauten alle Hits raus und auch einige neue Lieder, die live wirklich besser klingen als auf CD. Was mich sehr freute, war, dass endlich auf die Coversongs in der Setlist verzichtet wurde. Sogar TNT wurde nicht gespielt.
Bei Six Feet Under wagten sich dann auch die ersten Stagediver auf die Bühne und die Security reagierte gewohnt aggressiv. Der Gitarrist versuchte noch einmal zu beschlichtigen aber eigentlich war die Vorgehensweise der Security nicht übermäßig hart im Vergleich zu anderen Konzerten. Chris Barnes sah das wohl ein bisschen anders und sprach in der Zugabe-Pause mit den Securities vom Bühnenbereich. Zurück auf der Bühne machte er die Ansage „If someone hurts our fans, I will hurt him“ oder so ähnlich und lud die Fans zum Stagediven ein. Das gefiehl dann aber einem der Securities nicht und dieser wollte das mit Chris Barnes ausdiskutieren. Barnes wollte aber nicht und zeigte das mit einem schlagräftigen Argument auf die Nase des Security-Ronnys, worauf der sich lieber zurückzog. Die Stimmung war jetzt am kochen und die Bühne frei. 15 Minuten Zugabe.
Das No Mercy Festival ist jetzt schon eines der absoluten Konzerthighlights dieses Jahres: 7 Bands, davon 6 auf absolut hohem Niveau. No Mercy ich liebe dir.
bastian
Dangö für den Bericht!
Fango
Jo, schicke Sache! Leider haben wir in Essen "Wykked Witch" verpasst.
Bömmel
Björn berichtet vom Konzert von Die Mimmi's und Rubberslime in Dresden. Die neue CD von Die Mimmi's ist eine der besten Punkscheiben der letzten Jahre: "Hinsetzen Maulhalten".
Beleuchtet wird übrigens das Wave Gotic Treffen in Leipzig. Lohnt es sich überhaupt noch für den Durschnittslanghaarigen dorthin zu gehen?
Antworten am Dienstag ab 19 Uhr in Rock Härter.
Bömmel
Rock Härter goes The Netherlands. Epica und Discipline kommen beide aus den Niederlanden. Das ist aber auch das einzige, was die beiden Bands verbindet. Gothic-Metal mit weiblichem Gesang auf der einen Seite und derber "Street-Punk" von Kerlen mit Muskelbergen auf der anderen Seite. Von beiden Bands werden jeweils die neuen Alben vorgestellt und es wird noch einiges Mehr an Musik geben.
bastian
Das klingt sehr sehr gut!