evil uncle
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| Beim 286. Wiener Stadt-Derby wird Rapid-Torwart Georg Koch vom Platz getragen, nachdem ihn ein Feuerwerkskörper trifft. Das Wiener Stadt-Derby zwischen Rapid und Austria ist für sich genommen schon eine brisante Sache. Doch das 286. Duell wird vor allem Rapid-Torwart Georg Koch in schlechter Erinnerung bleiben. Zwar war seine Mannschaft bereits in der 5. Minute durch Branko Boskovic in Führung gegangen. Doch unmittelbar nach Wiederanpfiff ging Koch zu Boden. Es war nicht die Freude über den Führungstreffer, die den deutschen Schlussmann aus der Fassung brachte. Ein vermutlich aus dem "Austria-Block" geworfener Feuerwerkskörper verletzte den 36-Jährigen derart, dass er nun sogar Folgeschäden befürchten muss. Explodierendes Geschoss Das Geschoss explodierte in unmittelbarer Nähe Kochs. Die Bestandteile der Rakete trafen den ehemaligen Bundesligaprofi von Bielefeld, Cottbus, Kaiserslautern und Düsseldorf folgenschwer. Koch erlitt eine schwere Verletzung am rechten Ohr und musste vom Platz getragen werden. In der Kabine übergab er sich und kollabierte. Die Diagnose von Rapid-Arzt Benno Zifko lautete schweres Knalltrauma. Eine Prognose wollte der Vereinsarztt aber nicht abgeben. "Er hat ein Gehörtrauma mit Vertäubung. Es lässt sich nicht sagen, ob das Tage oder Wochen dauert. Ich kann bleibende Schäden nicht ausschließen." Hofmann setzt Zeichen Während Koch zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurde, nahm Ersatzgoalie Raimund Hedl dank des Einsatzes von Steffen Hofmann seinen Platz zwischen den Pfosten ein. Der Rapid-Kapitän und frühere Profi von 1860 München hatte gegenüber dem Schiedsrichter erklärt, das Spiel fortzusetzen zu wollen. "Steffen hat das richtige Zeichen gesetzt", meinte Rapids Sportdirektor Alfred Hörtnagl. Doppelpack von Boskovic Der Einsatz hat sich immerhin aus ergebnisorientierter Sicht gelohnt. Ein Doppelpack von Boskovic (5., 57.) sowie ein Treffer von Hofmann sorgten für den 3:0-Erfolg der Gastgeber. Wenigstens eine gute Nachricht für Koch in diesem für ihn ansonsten eher düsteren Kapitel der Derbygeschichte. |
Sport1.de
Bei solchen dämlichen Aktionen ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch in Österreich in Sachen Pyro ähnliche Verhältnisse wie in Deutschland herrschen...