Soeren1313
hier der artikel
mit daun auf rechts, könnte ja was werden.
womma hoffen, blicke aber wie immer rel. positiv dem spiel entgegen
| Zitat: |
| Baumann und Daun auf ungewohnten Positionen Tüftler Schaaf bastelt an seinem Team / "Es ist keine Notelf"/ Zwei Spielmacher BREMEN. Zugegeben, viele Alternativen hat Thomas Schaaf nicht. Gleich neun Spieler stehen Werder Bremens Trainer morgen (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Hannover 96 nicht zur Verfügung. Da stellt sich die Mannschaft quasi von allein auf - glaubt man. Doch der gewiefte Taktiker Schaaf würfelt jetzt nicht mal eben den Restkader über das Spielfeld; er hat eine Variante ausgetüftelt, die so wohl die wenigsten vermutet hätten. Und der Bremer Coach stellt klar: "Das ist keine Notelf, sondern eine Mannschaft, die mein vollstes Vertrauen genießt." Gestern ließ Schaaf seine vermeintliche Anfangsformation im Training auflaufen. Und entschied sich dabei für das 4-4-2-System. Der Trainer noch zurückhaltend: "Ich beziehe diese Variante in meine Überlegungen ein." Die da lauten: Vor Torhüter Pascal Borel steht eine Vierer-Abwehrkette mit den Manndeckern Mladen Krstajic und Frank Verlaat. Überraschend dabei: Frank Baumann, der nach vierwöchiger Verletzung sein Comeback feiern wird, spielt anstelle in der Innenverteidigung auf der rechten Seite. "Es ist zwar nicht meine ideale Position, doch angesichts der vielen fehlenden Spieler sind wir gezwungen, umzustellen", erklärt der Kapitän. Baumann fühlt sich als Innenverteidiger zwar wohler, "doch auf der rechten Seite hab' ich ab und zu auch schon gespielt. Das dürfte kein Problem sein." Wichtig ist für den 27-Jährigen, dass er endlich wieder dabei ist. "Es war schon frustrierend, so lange zuschauen zu müssen und der Mannschaft nicht helfen zu können." Während Baumann also auf die rechte Seite ausweicht, rückt Paul Stalteri nach links in die Abwehrkette. "Kein Problem", wie der Kanadier findet, "das habe ich schon häufiger gespielt." Vor der Abwehrreihe wird sich eine zweite Viererkette aufbauen. Links spielt Christian Schulz. Der Youngster sieht nach seinem Nasenbeinbruch zwar noch etwas verbeult aus, meint aber: "Ich könnte spielen, auch ohne Gesichtsmaske." In den vergangenen Tagen hatte der 19-Jährige seine Verletzung mit "massenweise Eisbeuteln" behandelt. "Christian ist einsatzbereit", freute sich auch Trainer Schaaf. Neben Schulz stehen Ivica Banovic und Tim Borowski Seite an Seite im zentralen Mittelfeld. "So können wir uns gegenseitig besser unterstützen und auch dem Spiel mehr Ideen geben", findet Borowski. Mit der alleinigen Rolle als Spielmacher sieht sich der 22-Jährige zurzeit auch angesichts des angeknacksten Selbstvertrauens etwas überfordert. "Dann kriegst du gleich wieder ein' auf die Socken und siehst von Beginn an Scheiße aus", vermutet Borowski. Bleibt noch der vierte Mann in der Mittelfeld-Achse. Und der heißt Markus Daun. Der 22-Jährige musste zuletzt seinen Stammplatz als Stürmer hergeben. "Ich hoffe sehr, dass ich gegen Hannover von Beginn an dabei bin." Mut macht ihm Trainer Thomas Schaaf höchstpersönlich: Als hängende Spitze hinter Ailton und Angelos Charisteas oder bei Bedarf als klassischer Rechtsaußen "kann Markus Daun unserem Offensivverhalten mehr Alternativen geben." Ohnehin dürfte es nur schwer zu erklären sein, bei gleich neun Ausfällen einen so lauf- und kampfstarken Spieler wie Daun erneut draußen zu lassen. Zumal er die Position auf der rechten Seite in der vergangenen Saison bei Zweitligist Alemannia Aachen gespielt hat. |
mit daun auf rechts, könnte ja was werden.
womma hoffen, blicke aber wie immer rel. positiv dem spiel entgegen